Inhalt
- [1] VISIONEN BRAUCHEN FANTASIE – Kolumnen zur Zukunft der Gesundheitswirtschaft
- [2] Bestseller mit Auflagenrekord
- [3] Frische Tatkraft aus Bayern
- [4] Ärzteprotest im Südwesten
- [5] Honorarreform entfacht Streit um Kassenarzt-Vereinigungen
- [6] Ärzte sind Heiler und Helfer und keine Mechaniker des Todes
- [7] Seehofer bringt CSU für Wahlen in Stellung
- [8] Auch TV-Arzt Gupta will nicht mehr
- [9] Explosion der Gesundheitskosten bedroht Wirtschaft
- [10] Tarifverhandlungen für Uniärzte ohne Einigung
- [11] Keine schnelle Regelung von Patientenverfügungen in Sicht
- [12] Eine Branche in Aufruhr
- [13] Belegärztliche Versorgung am Scheideweg
- [14] Ein neues Kongressformat verspricht spannende Diskussionen
- [15] Workshop zum strategischen Personalmanagement
- [16] Ausgaben für psychische Erkrankungen steigen besonders stark
- [17] MCC Fachkonferenz Erfolgreiches Krankenhausmanagement 2009
- [18] AOK und BKK Sachsen-Anhalt fusionieren zum 1. April
- [19] Querdenken: Was hat Veränderung mit dem Einkauf zu tun?
- [20] Mit Gesundheit wird in Berlin richtig Geld verdient
- [21] Pflege-Gipfel 2009
- [22] Fresenius sieht in Krise weitere Chancen für Zukäufe
- [23] Bei der DKV in Köln sollen 450 Stellen wegfallen
- [24] MCC Fachkonferenz Krankenhaus und ambulante Versorgung
- [25] Demonstration in Münster
- [26] Patientenorientierte Kommunikation
- [27] Pfizer und Sanofi an indischem Biotech-Unternehmen interessiert
- [28] Der Kongress für Entscheider im Gesundheitsmarkt
- [29] Sana Kliniken kaufen zu und wollen weiter zu kaufen
- [30] Drägerwerk sehr schwach - Siemens-Aussagen zu Medizintechnik
- [31] Alle Pharmaunternehmen verlängern ihre Angebote
- [32] Siemens spürt Flaute auch bei Medizintechnik
- [33] Gesundheitswirtschaft blickt optimistisch in die Zukunft
- [34] Krankenkassen zum fünften Mal im Plus
- [35] STADA erzielt 2008 Umsatzrekord
- [36] Kooperation zweier renommierter Beratungsunternehmen
- [37] Sanofi-Aventis beruft Jerome Contamine zum neuen Finanzchef
- [38] Neue Chefärzte am Klinikum Hof
- [39] Evotec bekommt mit Werner Lanthaler neuen Vorstandschef
- [40] Fresenius-Chef Schneider krönt Karriere mit Aufstieg in den DAX
- [41] Bonuszahlungen und Gehaltserhöhungen für Kassenchefs
- [42] Irmgard Stippler verantwortet IT des Rhön Klinikums
- [43] Andreotti ist neuer Präsident von Bristol Myers-Squibb
- [44] Scholz neuer Vorstandsvorsitzender des Uni-Klinikum
- [45] Reiner Niehaus ist als Geschäftsführer neuer Sales Director von iSOFT Health
- [46] Dr. Stephan Burger zum Honorarprofessor ernannt
- [47] Karl-Georg Dittmar neuer Geschäftsführer des Diakonie-Gesundheitszentrums Kasse
- [48] Dr. Gerhard Timm ist neuer Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
- [49] HELIOS Klinik übernommen
- [50] Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel baut weiter
- [51] Sana Kliniken erreichen Ziele für 2008
- [52] Finanzspritze fürs Krankenhaus
- [53] Klinik für Häftlinge gehen die Ärzte aus
- [54] Klinikum Magdeburg erzielt Gewinn
- [55] GMS baut Krankenhäuser im Irak
- [56] Asklepios kauft weitere Arztpraxen auf
- [57] 2,1 Millionen Euro für das Krankenhaus St. Marien-Hospital
- [58] Kliniken dürfen mehr ambulant anbieten
- [59] Untreueverdacht bei Klinik-Umbau - große Durchsuchung
- [60] Uniklinik hat Ärger mit dem Kartellamt
- [61] Aktuelle Managementthemen im Blickpunkt einer bundesweiten Aktion
- [62] RbP - Registrierungsstelle beruflich Pflegender GmbH
- [63] Die Pflegebranche kennt keine Krise
- [64] Schulnoten für Pflegeheime ab Sommer
- [65] BSG bestätigt Verbot der Kreditaufnahme für Krankenkassen
- [66] 74 Prozent für Gesundheitskarte
- [67] Boombranche Gesundheitswirtschaft braucht Logistiker
- [68] Stellenmarkt März 2009
- [69] Vorschau kma Medien - Februar 2009
- [70] Impressum
Büchershop
Neuerscheinung von Prof. Heinz Lohmann
VISIONEN BRAUCHEN FANTASIE – Kolumnen zur Zukunft der Gesundheitswirtschaft
„Das schöne an Visionen ist, dass sie lange gelten“, sagt der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann mit Blick auf sein neuestes Buch, das der WIKOM-Verlag am 11. März vorstellte. Es enthält 24 Kolumnen, die von Oktober 2004 bis zum April 2006 in lockerer Folge in der Financial Times Deutschland erschienen sind. Lohmann dazu: „Bei Durchsicht hat sich gezeigt, dass ihr inhaltlicher Kern heute unverändert von Bedeutung ist, obwohl manche Bemerkungen auf die jeweilige Tagesaktualität Bezug nehmen. Man ist fast geneigt zu sagen, leider!“ Wettbewerb sei nach wie vor das zentrale Stichwort des notwendigen Wandels in der Gesundheitswirtschaft. Wie in anderen Branchen auch, gehe es darum, unternehmerische Kreativität herauszufordern. Diese Idee durchzieht die Kolumnen.
„Heinz Lohmann ist zu lange in der Branche“, schreibt der Agenda-Chef der Financial Times Deutschland, Dr, Nikolaus Förster, im Vorwort. Auch viele Unternehmen, die sich gerne als innovativ darstellen, hätten sich mit dem Status quo arrangiert. Zu lange hätten sich die meisten, wie Lohmann schreibt, im Naturschutzpark Gesundheitswesen gemütlich eingerichtet. Förster wörtlich: „So lassen sich die Kolumnen auch als Anleitung lesen, wie sich dieser Park behutsam öffnen lässt.“
Das neue Buch von Prof. Heinz Lohmann „VISIONEN BRAUCHEN FANTASIE – Kolumnen zur Zukunft der Gesundheitswirtschaft“ hat 88 Seiten und kostet 14 Euro und kann unter www.wikom.net/shop bestellt werden.
kma Reader
Bestseller mit Auflagenrekord
Gäbe es eine Hitliste "Gesundheitswirtschaft" im Sachbuchbereich würden sich die Bücher "Gesundheitswirtschaft in Deutschland" und "...fertig ist das Klinikum" um die ersten beiden Plätze streiten.
Sowohl das umfangreiche Werk Gesundheitswirtschaft in Deutschland (925 Seiten) mit Beiträgen von ca. 75 Autoren aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, wie das Handbuch zur Planung und Ausführung von Krankenhaus-Neubau-Projekten am Beispiel des Neubaus UKE, Hamburg ...und fertig ist das Klinikum erreichen innerhalb weniger Wochen Auflagenrekorde.
Beide Bücher erscheinen im WIKOM-Verlag und können zum Preis von 49,00 Euro (Gesundheitswirtschaft in Deutschland) und zum Preis von 32,00 Euro (...und fertig ist das Klinikum) plus Versandkosten unter www.wikom.net/shop bestellt werden.
BALK Intern
Bundesvorstand
Frische Tatkraft aus Bayern
Der BALK-Bundesvorstand hat ein neues Mitglied: Irene Hößl, die seit 2002 verantwortliche Pflegemanagerin und Mitglied der Klinikumsleitung im Klinikum Fürth ist. Sie werde die Arbeit im Vorstand ”kompetent und tatkräftig mitgestalten”, heißt es im Bundesvorstand. Irene Hößl sieht ihre Berufung auch als Zeichen der Anerkennung der berufspolitischen Arbeit auf Landesebene. Seit knapp drei Jahren ist sie Vorsitzende der Landesgruppe Bayern. Dabei liegt Hößl besonders die Gestaltung eines lebendigen Netzwerks auf regionaler Ebene für Führungskräfte in der Pflege am Herzen.
Politik
Aufstand der Entrechteten
Ärzteprotest im Südwesten
Wegen eines ganztägigen Protestes der Ärzte gegen die Honorarreform haben zahlreiche Patienten in Baden- Württemberg am Mittwochmorgen vor geschlossenen Praxen gestanden. Der Ärzteverband Medi hatte zu dem Protest aufgerufen. Zu einer Kundgebung am Nachmittag in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer- Halle haben sich mehr als 7000 der 16 000 niedergelassenen Ärzte aus dem Südwesten angemeldet. Auslöser für den Unmut ist die seit 1. Januar 2009 geltende Honorarreform, die laut Medi Honorareinbußen nach sich zieht. Die Ärzte seien nicht bereit, “ein unterfinanziertes System aus eigener Kraft zu unterstützen”.
Der Präsident des Marburger Patientenverbandes, Christian Zimmermann, nannte den Unmut der Ärzte verständlich, warnte aber zugleich davor, den Konflikt auf dem Rücken der Patienten auszutragen. Er schlug vor, dass alle Ärzte das gleiche Grundgehalt erhalten und für besonders gute Leistungen Bonuszahlungen.
Populismus ?
Honorarreform entfacht Streit um Kassenarzt-Vereinigungen
Im Streit um die Honorare der niedergelassenen Ärzte hat der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die Abschaffung der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) gefordert. Diese versuchten, ”auf Kosten der Patienten ihre Pfründe zu sichern”, sagte Lauterbach der Kölner Zeitung ”Express”. ”Wir sollten die Kassenärztliche Vereinigung abschaffen.” Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, warf Lauterbach "populistische Polemik statt konstruktiver Politik" vor. Er verkenne, dass bei den Auseinandersetzungen "die bestmögliche Versorgung der Versicherten im Mittelpunkt steht". Köhler: "Wenn wir von Geld sprechen, dann geht es um Geld, das für die bestmögliche Behandlung der Patienten gebraucht wird, nicht um Ärztebereicherung."
Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind für die Verteilung der Gelder zuständig, die die Krankenkassen aus den Beiträgen der Versicherten für die rund 148 000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten bereitstellen. In diesem Jahr geht es dabei um 30 Milliarden Euro - drei Milliarden Euro mehr als im Vergleichsjahr 2007, das bei den Verhandlungen im Sommer 2008 herangezogen wurde.
Mit der umstrittenen Honorarreform zum 1. Januar 2009 sollte das Vergütungssystem vereinfacht werden. Jedoch sorgt die Reform bei Medizinern für Unmut. Vor allem Fachärzte rechnen mit Einbußen und fordern eine andere Verteilung der Honorare. KBV-Sprecher Roland Stahl sagte der dpa: "Wir wollen die drei Milliarden Euro, die verabredet wurden. Da liegt noch eine Milliarde Euro auf Eis."
Nach Lauterbachs Worten könnten die Arzthonorare nach Abschaffung der KVen "von der Krankenkasse direkt zum Arzt (fließen) - wie es in jedem anderen europäischen Land der Fall ist. Das wird zu weniger Kosten, weniger Bürokratie und mehr Effizienz im Gesundheitswesen führen." Gegen die Honorarreform wollen an diesem Mittwoch Ärzte in Baden-Württemberg mit Praxisschließungen protestieren.
Selbstfindung
Ärzte sind Heiler und Helfer und keine Mechaniker des Todes
Assistierter Suizid ist keine ärztliche Aufgabe und darf es auch nicht werden. Wir wollen nicht, dass Ärzte sich an der Tötung von Menschen beteiligen - auch nicht als Gehilfen", kritisierte Dr. Frank-Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer, Forderungen des Medizinrechtlers Prof. Dr. Jochen Taupitz, das ärztliche Tätigkeitsfeld um die sogenannte Suizidbeihilfe zu erweitern.
Taupitz bestreite mit Recht, dass es einen Zwang zum Leben gebe, befürworte aber zugleich eine Art Automatismus zum Tod. "Taupitz' Überlegungen kommen einer Pflicht zum Sterben gleich, wenn er sagt, dass ein Demenzkranker, der in gesunden Zeiten in einer Patientenverfügung einen Therapieverzicht festgelegt hat, auch dann nicht mehr behandelt werden darf, wenn er - bei offensichtlichem Wohlbefinden - an einer behandelbaren Komplikation erkrankt. Zumal sich der Demenzkranke gegen einen solchen Zwang zum Sterben dann auch nicht mehr wehren kann."
Auch die leichtfertige Behauptung von Taupitz, dass es besser sei, selbstbestimmt zu früh in den Tod zu gehen als fremdbestimmt ewig zu leben, ist mit den Grundsätzen der ärztlichen Ethik unvereinbar und wohl eher juristischer Selbstgefälligkeit geschuldet, die die Skrupel des Lebensmüden auf die Fragen von Selbst- oder Fremdbestimmung allein reduziert. Jeder Suizidversuch, jeder Wunsch nach einem Suizid ist immer auch ein Hilfeschrei. Da muss man handeln und helfen und nicht einfach technokratisch die vermeintliche Forderung nach Selbstbestimmung vollziehen. Denn Ärzte sind Heiler und Helfer und keine Mechaniker des Todes", sagte Montgomery.
Mit schweren Geschützen
Seehofer bringt CSU für Wahlen in Stellung
Beim politischen Aschermittwoch hat der grippegeschwächte Horst Seehofer nur mit kleinen Giftpfeilen in Richtung CDU geschossen. Jetzt - wieder genesen - fährt der CSU-Chef die schweren Geschütze auf. "Da muss sich Grundlegendes ändern", sagt er vor Berliner Journalisten über den Gesundheitsfonds, ein Kind von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Mit Kosmetik ist da nichts mehr zu machen." Und Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) poltert im "Münchner Merkur": "Der Fonds muss weg." Die Gesundheitspolitik ist nur ein Thema, bei dem die CSU Merkel und die CDU bis zu den anstehenden Wahlen vor sich hertreiben will.
Seehofer hat sich von den Querelen um den plötzlichen Rücktritt von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos vor einem Monat erholt - und spielt in München und Berlin wieder den starken Mann. Dass er aufs Ganze geht, hat einen einfachen Grund: In drei Monaten ist Europawahl und in gut einem halben Jahr Bundestagswahl. Beides sind "Schicksalswahlen" für die Christsozialen, die in Bayern zuletzt ihre jahrzehntelange absolute Mehrheit verloren hatten. Bei der Europawahl etwa droht der CSU das Ausscheiden aus dem Europaparlament - wenn sie bundesweit gerechnet nicht mindestens fünf Prozent der Stimmen holt.
Absagen für Obama
Auch TV-Arzt Gupta will nicht mehr
US-Präsident Barack Obama hat sich bei der Besetzung von Regierungsämtern erneut Absagen eingehandelt. Der von der neuen US-Regierung als Leiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes vorgesehene Medizinexperte des Nachrichtensenders CNN, Sanjay Gupta, steht nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Der in den USA sehr populäre Fernseharzt begründete seine Absage "nach zahlreichen Gesprächen mit dem Weißen Haus" mit rein privaten Gründen.
Gefahrenquelle
Explosion der Gesundheitskosten bedroht Wirtschaft
Die explodierenden Kosten des amerikanischen Gesundheitswesens bedrohen nach den Worten von US-Präsident Barack ”die Fundamente unserer Wirtschaft”. Die ständig steigenden Kosten belasteten immer stärker sowohl die amerikanischen Familien als auch den Staatshaushalt, sagte Obama bei einem Treffen von etwa 120 Gesundheits-Experten am Donnerstag in Washington. Obama betonte die Bedeutung einer raschen Reform der Krankenversicherungen. Bis Ende des Jahres soll es dafür ein Konzept geben. Derzeit sind über 45 Millionen US-Bürger ohne Versicherungsschutz.
Die designierte Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius soll nach dem Willen Obamas das ehrgeizige Reformkonzept auf den Weg bringen. Die Kosten für das Gesundheitswesen in den USA gelten als die höchsten der Welt. Zuletzt hatte der damalige Präsident Bill Clinton in den 90er Jahren versucht, eine Gesundheitsreform zu realisieren. Sein Konzept scheiterte schließlich im Kongress, wo das Konzept Clintons keine Mehrheit fand. Clintons Ehefrau Hillary, die heutige Außenministerin, hatte damals maßgeblich die Reform konzipiert.
Pokerspiel
Tarifverhandlungen für Uniärzte ohne Einigung
Bei den Tarifverhandlungen für die 22 000 Ärzte an Universitätskliniken ist weiter keine Einigung in Sicht. Die Arbeitgeber legten auch in der dritten Runde am Donnerstag in Düsseldorf kein Angebot vor. "Die Situation ist unbefriedigend und kann nicht ohne Folgen für die Arbeitgeber bleiben", sagte der Verhandlungsführer der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Lutz Hammerschlag, nach der Verhandlungsrunde.
Der Marburger Bund fordert neun Prozent mehr Geld, eine deutliche Steigerung der Zuschläge für Überstunden und Nachtarbeit sowie eine Angleichung der Ost-Gehälter an das West-Niveau. Die Arbeitgeber hatten diese Forderungen als "völlig unvertretbar" zurückgewiesen. Die Gewerkschaft will jetzt über ihr weiteres Vorgehen beraten. Ein neuer Verhandlungstermin soll in der kommenden Woche vereinbart werden.
Nach Angaben des Geschäftsführers der Tarifgemeinschaft der Länder, Knut Bredendiek, wurde in der dritten Verhandlungsrunde vor allem über die Tarifeinigung für die Angestellten der Länder gesprochen. Dieser Abschluss sei die Schmerzgrenze für die Arbeitgeber. Er könne wegen der unterschiedlichen Personalstrukturen aber nicht 1 zu 1 übertragen werden. Für die Länderangestellten war nach Angaben von ver.di eine Tariferhöhung von 5,8 Prozent für zwei Jahre vereinbart worden.
Dauerthema
Keine schnelle Regelung von Patientenverfügungen in Sicht
Für eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen ist keine baldige Entscheidung in Sicht. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) sieht kaum Chancen auf eine schnelle Einigung. Angesicht der unterschiedlichen Auffassungen über die Reichweite des Selbstbestimmungsrechts könne sie sich keinen Kompromiss vorstellen, sagte Zypries im Deutschlandfunk.
Anlässlich einer Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Bundestags forderte der Geschäftsführer der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch: "Wir brauchen jetzt den politischen Gestaltungswillen, um die positiven Ansätze der verschiedenen Entwürfe im Sinne eines praxistauglichen und guten Patientenverfügungsgesetzes zusammenzuführen."
Für den Fall, dass sie sich nicht mehr zu einer ärztlichen Versorgung äußern können, haben schon Millionen von Menschen Patientenverfügungen abgegeben. Rechtsfragen sind aber ungeklärt. Bereits vor einiger Zeit hat der SPD-Rechtsexperte Joachim Stünker einen Antrag vorgestellt, der Patientenverfügungen im Kern immer für verbindlich erklären würde.
Ein erst im November präsentierter Vorstoß von Unions- Fraktionsvize Wolfgang Zöller (CSU) verlangt keine schriftliche Verfügung; die entsprechende Anordnung soll aber "keinen Automatismus" zur Folge haben. Die strengsten Vorgaben enthält der Vorschlag des Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU), der den Grad der Verbindlichkeit einer Verfügung danach unterscheidet, ob diese nach Beratung durch Arzt und Notar abgefasst wurde oder nicht.
Zypries sagte, rund die Hälfte der Abgeordneten im Bundestag habe sich noch nicht entschieden, welchem Antrag sie folgen wollen. "Sehr genau" müsse man überlegen, ob es im Fall von Nichteinigung eine Abstimmung geben solle, "denn die geltende Rechtslage ist ja eine, mit der wir im Moment zurechtkommen".
Mindestlohn
Eine Branche in Aufruhr
Fast alle Träger und Verbände in der Pflege lehnen das neue Mindestlohngesetz ab. Das Verwirrende daran: Nahezu jede Fraktion bringt unterschiedliche Befürchtungen und Spekulationen hervor. So glauben manche, die Kassen würden die Mindestlöhne künftig in den Pflegesatzverhandlungen als Grundlage nutzen; andere wittern die Chance einer Kompensationszahlung. Monatelang haben Betreiber von Pflegeeinrichtungen heftig protestiert, doch ohne Erfolg: Nach dem Beschluss der Bundesregierung hat am 13. Februar auch der Bundesrat der Einführung eines Mindestlohns für die ambulante und stationäre Altenpflege zugestimmt. Ein Fachausschuss im Bundesarbeitsministerium soll nun die Höhe des Mindestlohns für die Pflegebranche aushandeln.
Wirtschaft
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ZENO-Konferenz:
Belegärztliche Versorgung am Scheideweg
Veranstaltung am 14. Mai 2009 in Köln
Mit der vertragsärztlichen Vergütungsreform 2009 werden die Bedingungen der belegärztlichen Leistungsvergütung abermals neu bestimmt. Das G-DRG-System 2009 wartet ebenfalls mit einer Anpassung des Fallpauschalenkatalogs für Belegabteilungen auf. Vor diesem Hintergrund hat die Regierungskoalition einen Antrag in das im Februar 2009 zum Abschluß kommende Gesetzgebungsverfahren des Krankenhausfinanzierungsreformgesetzes eingebracht.
Nach der sehr großen Resonanz der Vorjahresveranstaltungen führt die ZENO-Konferenz Belegärzte 2009 erneut Entscheider und Betroffene zusammen und wird Ihnen einen profunden Überblick über die neuen Regelungen, Probleme und Lösungsansätze sowie über die weiteren Planungen des Gesetzgebers und der Selbstverwaltung geben.
2. GesundheitsPiazza Bodensee
Ein neues Kongressformat verspricht spannende Diskussionen
GesundheitsPiazza steht für eine neue Art des Diskutierens, des gemeinsamen Blicks über Zäune hinweg und des Entwickelns von Lösungsansätzen ohne Rücksicht auf den Fortschritt hemmende Tabus. Die erste GesundheitsPiazza war im vergangenen Jahr ein viel beachtetes neues Veranstaltungsformat für die Gesundheitswirtschaft. Die zweite Auflage verspricht am 2. und 3. April im Festspielhaus in Bregenz noch aktueller, noch kontroverser und noch mutiger bei ihren Blicken in die Zukunft zu werden.
Was liegt näher, als sich mit dem Vergleich der Gesundheitswirtschaften dort zu beschäftigen, wo gleich vier zum Teil höchst unterschiedliche Systeme aneinander stoßen? Die Bodenseeregion ist solch ein Ort. Auf wenigen Kilometern grenzen hier Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein aneinander. Auch in diesem Jahr sind wieder spannende Diskussionen zwischen den Vertretern zentralistisch organisierter Gesundheitssysteme wie in Österreich oder Deutschland und den Befürwortern eines höheren Maßes an Wettbewerb, wie er in der Schweiz praktiziert wird, zu erwarten.
2009 richten sich zudem die Blicke über den europäischen Tellerrand hinaus. Aus den USA ist Professor Elizabeth Teisberg zu Gast. Die Wissenschaftlerin von der University of Virginia berät die Administration des neuen US-Präsidenten Barack Obama bei der Neuorganisation des amerikanischen Gesundheitswesens. Zusammen mit Michael E. Porter hat sie das Buch “Redifining Health Care: Creating Value-Based Competition on Results” geschrieben. Als Autorin hat sie sich auch schon eingehend mit dem schweizerischen Gesundheitswesen auseinandergesetzt und kann damit Vergleiche zwischen dem amerikanischen und den europäischen Gesundheitswesen ziehen.
Weitere prominente Vertreter haben für die GesundheitsPiazza zugesagt und werden sich der Diskussion stellen. Dazu gehören unter anderen der bayerische Gesundheitsminister Dr. Markus Söder, die frühere Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer, Prof. John F. P. Bridges von der Johns Hopkins University in Baltimore (USA), Prof. Dr. Thomas Zeltner, Direktor des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit oder Dr. Clemens Martin Auer, Sektionsleiter beim österreichischen Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend.
Weitere Informationen unter www.gesundheitspiazza.eu
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ZeQ Management Campus
Workshop zum strategischen Personalmanagement
Eine aktuelle Erhebung des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) besagt, dass 67% der deutschen Krankenhäuser Probleme haben, offene Arztstellen zu besetzen. Im Jahr 2006 waren es noch 28%. Verschärft wird diese Situation durch einen sich abzeichnenden, demografisch bedingten Mangel an Pflegekräften. Angesichts dieser Rahmenbedingungen ist das Thema Mitarbeitergewinnung und -bindung ein entscheidender Erfolgsfaktor für deutsche Krankenhäuser. Lernen Sie in unserem Seminar erfolgreiche Lösungsansätze kennen.
Termine im ZeQ Management Campus Mannheim:
08.05.2009
25.11.2009
Der ZeQ Management Campus ist eine Stätte des Dialogs – Erfahrungsaustausch zwischen Führungskräften und Fachexperten steht im Vordergrund. Unsere Seminare bieten Ihnen praxiserprobte Lösungen.
Informationen erhalten Sie unter 0621-32885035, per E-Mail (training@zeq.de) oder unter www.management-campus.eu.
Höchster Anstieg
Ausgaben für psychische Erkrankungen steigen besonders stark
Die Ausgaben für psychische Erkrankungen steigen besonders stark. 26,7 Milliarden Euro wandte das Gesundheitswesen 2006 für Menschen mit psychischen Krankheiten und Verhaltensstörungen auf - 3,3 Milliarden Euro mehr als 2002. Das war der höchste Anstieg bei allen Krankheitsarten in diesem Zeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Krankheitskosten insgesamt erhöhten sich im Vergleichszeitraum um 17,2 Milliarden Euro auf 236 Milliarden Euro. Neuere Zahlen gibt es noch nicht.
Psychische und Verhaltensstörungen zählten mit gut elf Prozent zu den besonders kostenintensiven Erkrankungen. Noch höher waren nur die von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Kosten (fast 15 Prozent) und die Ausgaben für Krankheiten der Zähne und des gesamten Verdauungssystems mit zusammen fast 14 Prozent. Zu den Krankheitskosten zählen die Statistiker alle Ausgaben für medizinische Heilbehandlungen, Prävention, Rehabilitation und Pflege. Die Krankenkassen tragen davon etwa die Hälfte.
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27. u. 28. April 2009 im Renaissance Hotel in Köln.
MCC Fachkonferenz Erfolgreiches Krankenhausmanagement 2009
Die politischen, ökonomischen Rahmenbedingungen und die starke, daraus resultierende Kostenorientierung im Krankenhaus bestimmen heutzutage das Handeln der Verantwortlichen. Konsequenterweise gilt es daher, die Kosten- und Einnahmeseite zu optimieren und mehr denn je unternehmerisch, also nachhaltig ertragsorientiert zu agieren. Diese Rahmenbedingungen erfordern von den Krankenhausdirektoren immer ausgefeiltere Managementqualitäten. Eine höhere Sophistifizierung des Krankenhausmanagers wird damit obligatorisch.
Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich jetzt an.
Programm und Anmeldung unter: www.mcc-seminare.de
Beschlossen
AOK und BKK Sachsen-Anhalt fusionieren zum 1. April
Jetzt ist es amtlich: AOK Sachsen-Anhalt und BKK Sachsen-Anhalt fusionieren zum 1. April. Das haben die Verwaltungsräte beider Krankenkassen auf ihren Sitzungen am 11. März in Halberstadt entschieden. Die erste kassenartenübergreifende Fusion zwischen einer AOK und einer BKK ist damit beschlossene Sache. "Die Fusion mit der AOK ist genau die richtige Entscheidung. Wir wissen: Unsere 13.000 Versicherten und die 40 Mitarbeiter sind gut aufgehoben. Es haben sich hier zwei Partner gefunden, die sehr gut zueinander passen, seit Jahren erfolgreich zusammen arbeiten und die Sorgen und Nöte der Menschen hier im Land sehr genau kennen", sagt Gregor Müller, Verwaltungsratsvorsitzender der BKK Sachsen-Anhalt.
"Wieder hat die AOK Sachsen-Anhalt ein bundesweites Signal gesendet. AOK und BKK haben sich in Sachsen-Anhalt freiwillig zusammengeschlossen. Für die Versicherten bedeutet die Fusion beider Kassen vorrangig Sicherheit und Stabilität in der Gesundheitsversorgung. Die AOK Sachsen-Anhalt kann künftig noch besser auf regionale Bedürfnisse eingehen und sich für ihre Versicherten stark machen. Dafür können wir die Unterstützung vor Ort gut gebrauchen und heißen die Mitarbeiter der BKK in unseren Reihen herzlich willkommen", betont Susanne Wiedemeyer, Verwaltungsratsvorsitzende der Gesundheitskasse.
Gemeinsam wollen beide Kassen als AOK Sachsen-Anhalt richtig durchstarten. "Profitieren sollen von unserem Zusammenschluss natürlich in erster Linie die Versicherten und Arbeitgeber. Das wird beim Service und den Leistungen spürbar", so Margitta Schütze, Vorstand der BKK Sachsen-Anhalt. Den Blick nach vorn richtet AOK-Chef Uwe Deh. Er signalisiert weitere Gesprächsbereitschaft: "Die erste kassenartenübergreifende Fusion muss nicht unsere letzte gewesen sein."
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GÖK Consulting AG
Querdenken: Was hat Veränderung mit dem Einkauf zu tun?
Unternehmen verändern sich mit der Zeit. Entscheidend ist, ob diese Veränderungen reaktiv erfolgen oder aktiv zielgerichtet gestaltet werden. Letzteres setzt voraus, dass ein Unternehmen in der Lage ist, eine Vision zu erzeugen, daraus konkrete Ziele herzuleiten und die erforderlichen Veränderungsprozesse zu planen, zu initiieren und erfolgreich umzusetzen. Das ist deshalb meist schwierig, weil Ängste und (manchmal nur scheinbare) Interessenkonflikte häufig Widerstände bei Beteiligten erzeugen. Es gibt jedoch wirksame Methoden und Werkzeuge, die helfen, die Erfolgschancen zu steigern. Genau hier können Krankenhäuser von der Erfahrung erfolgreicher Beratungsunternehmen profitieren.
Die GÖK Consulting AG startete 1990 mit der Beratung von Krankenhäusern und ist heute eines der führenden Unternehmen für Krankenhausconsulting im deutschsprachigen Markt. Gegenstand der stets umsetzungsbezogenen Projekte sind Planungs- und Beratungsleistungen mit dem Schwerpunkt Materialwirtschaft, Apotheke und Einkauf, Organisations- und Personalentwicklung, sowie Qualitäts- und Risikomanagement. Die GÖK hat in diesen Themenfeldern über 300 Projekte mit Krankenhäusern erfolgreich abgeschlossen und aktiv zu deren Wettbewerbsfähigkeit beigetragen.
Lohnende Wirtschaft
Mit Gesundheit wird in Berlin richtig Geld verdient
Die Berliner Gesundheitsindustrie trotzt laut einem Bericht der Berliner Morgenpost der Wirtschaftskrise. "Rund 350.000 Menschen arbeiten in der Hauptstadtregion in Kliniken, Arztpraxen, Pharmabetrieben. Davon profitiert der Krankenhaus-Dienstleister Vanguard. Eigentümer Robert Schrödel glaubt, dass sein Unternehmen durch die allgemeine Finanzknappheit sogar profitieren wird. Medizintechnik hilft Leben retten. Berlin ist Vorreiter der Gesundheitsindustrie.Wenn Robert Schrödel auf das für viele so unsichere Jahr 2009 blickt, dann sieht ein sattes Wachstum. Zwischen 20 und 25 Prozent wird sein Unternehmen, der Krankenhaus-Dienstleister Vanguard, wachsen. Davon geht er fest aus.
"Die Krankenhäuser werden in Effizienz investieren", ist der Unternehmer überzeugt. Vanguard verkauft unter anderem Konzepte für den Betrieb von Operationssälen, einem besonders kostenträchtiger Teil des Gesundheitssystems. Dazu gehört etwa ein ausgeklügelter Sterilisationsservice für das chirurgische Gerät, das in Paketen direkt in den OP geliefert wird."
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ZENO-Konferenz:
Pflege-Gipfel 2009
Veranstaltung am 8. Mai 2009 in Berlin
Die strukturellen Umgestaltungen in Kliniken führen zu vielfältigen Veränderungen im Pflegemanagement. Durch die enge personelle Situation bei den Ärzten fallen zunehmend Arbeiten in das Aufgabengebiet der nicht-ärztlichen Fachkräfte, vor allem der Pflegemitarbeiter. Gleichzeitig kam es aber auch in der Pflege selbst zu einem massiven Stellenabbau in den vergangenen Jahren. Probleme der Arbeitsorganisation und der Aufgabenverteilung in den Krankenhäusern erschweren die Situation zusätzlich.
Der ZENO Pflege-Gipfel 2009 ist ein Praxiskongreß von erfahrenen Referenten unterschiedlicher Krankenhäuser. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich auch über ganz neue Themen zu informieren und an den praktischen Erfahrungen anderer Pflegeführungskräfte zu partizipieren.
Akquisitionen
Fresenius sieht in Krise weitere Chancen für Zukäufe
Der DAX-Aufsteiger Fresenius will die Wirtschaftskrise für weitere Akquisitionen nutzen. "Diese Krise birgt auch Chancen für uns", sagte Fresenius-Finanzvorstand Stephan Sturm der "Financial Times Deutschland". Insbesondere für die Tochter Helios Kliniken sehe er Wachstumspotenzial wenn durch den Sparzwang des Staats weitere Krankenhausprivatisierungen anstehen.
"Wir gehen davon aus, dass sich weitere Privatisierungschancen für uns ergeben, wenn die Bundestagswahl vorüber ist." Fresenius hatte Helios vor drei Jahren für 1,5 Milliarden Euro übernommen. Die Kette betreibt 62 Krankenhäuser in Deutschland. Fresenius hatte darüber hinaus im vergangenen Jahr den Infusionsanbieter APP gekauft. Die Verbindlichkeiten summierten sich 2008 auf knapp 8,8 Milliarden Euro.
Wegen der "recht erheblichen" Verschuldung sieht Sturm vorerst keine weiteren Übernahmen von solchem Kaliber. "Kurz- bis mittelfristig liegt unser Fokus auf der Rückführung unseres Verschuldungsgrads. An Investitionen werden wir daher etwas vorsichtiger herangehen." Darunter fallen Zukäufe bei Helios ebenso wie mögliche kleinere Akquisitionen der Infusionstochter Kabi in Asien.
Umstrukturierung
Bei der DKV in Köln sollen 450 Stellen wegfallen
Bei der Kölner Krankenversicherung DKV sollen wegen der Umstrukturierung des Ergo-Konzerns nach Informationen der ”Kölnischen Rundschau” 450 Stellen wegfallen. Über diese Pläne werde im Vorstand gerade verhandelt, sagte die DKV- Betriebsratsvorsitzende Silvia Müller der Zeitung. Ein Teil der Stellen solle zur Ergo nach Düsseldorf verlagert werden. Zudem sei geplant, Auslandsaktivitäten der DKV an die Ergo-Mutter Münchener Rück abzugeben. Ende 2008 waren in der DKV-Hauptverwaltung 3110 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigt. Die DKV will darüber hinaus einen großen Teil ihrer bundesweit verteilten Geschäftsstellen schließen.
Insgesamt will die Ergo-Gruppe (DKV, Victoria-Versicherungen, Hamburg-Mannheimer, DAS-Rechtsschutz) 1800 Stellen abbauen. Dadurch sollen die Kosten pro Jahr um 180 Millionen Euro sinken.
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15. u. 16. Juni 2009 in Köln im Renaissance Köln Hotel
MCC Fachkonferenz Krankenhaus und ambulante Versorgung
Die Erlöse im ambulanten Sektor steigen stetig an. Das ambulantes Operieren erfolgreich angewendet, führt zu Mehrerlösen in den Krankenhäusern. Zu wissen welche Möglichkeiten sich zur Rentabilitätssteigerung ergeben und wie sie erfolgreich in den Klinikalltag integriert werden können, erfahren Sie auf der MCC Fachkonferenz Krankenhaus und ambulante Versorgung. Profitieren Sie von den Erfahrungen und Erkenntnissen ausgewählter Experten und ausgewiesener Praktiker. Sichern Sie sich die nötigen Informationen zur Unterstützung auf dem Weg ins ambulante Krankenhaus. Der § 116b SGB V richtig angewandt steigert Ihre Erlöse! Diese Chance dürfen Sie nicht verpassen.
Programm und Anmeldung unter: www.mcc-seminare.de
Reha-Ärzte im Streik
Demonstration in Münster
Rund 1000 Reha-Ärzte haben in ganz Deutschland die Arbeit niedergelegt. Damit sei jeder zweite Reha-Mediziner der Deutschen Rentenversicherung (DRV) im Ausstand, teilte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund mit. Mehr als 50 der bundesweit rund 100 Reha-Kliniken und viele Verwaltungsstellen der DRV seien bestreikt worden. Mehr als 200 Mediziner folgten einem Aufruf des Marburger Bundes zu der zentralen Demonstration im westfälischen Münster.
Mit Plakaten wie "Ärzte billig abzugeben", "Tarif her oder wir sind weg" und lautstarken Parolen wie "Nicht mit uns" machten die demonstrierenden Ärzte ihrem Unmut Luft. "Wir sind auf dem direkten Weg in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei den Ärzten", sagte Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Die DRV rief er auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und mit den "mittelalterlichen Arbeitsbedingungen" Schluss zu machen.
Die Mediziner der Rentenversicherer befinden sich seit dem 26. Februar in einem unbefristeten Streik. Bei der Urabstimmung Ende Januar stimmten laut Marburger Bund 93,5 Prozent der Ärzte für Streiks. Ziel der Ärztegewerkschaft ist es, nach Ländern, Kommunen und privaten Klinikbetreibern auch die Rentenversicherung zu einem eigenen Ärzte-Tarif zu drängen. Die Gewerkschafter klagen über Unterbezahlung, Tarifwirrwarr und Ärztemangel bei den Reha- Medizinern.
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ZeQ Management Campus
Patientenorientierte Kommunikation
Im Umgang mit Patienten sind Sie häufig mit (Grenz-)Situationen konfrontiert, die ein großes Maß an kommunikativem Geschick und konstruktiver Gesprächsführung erfordern. Nur zufriedene Patienten nähren den guten Ruf einer Klinik und bilden die Basis für ein wirkungsvolles Empfehlungsmanagement. Erweitern Sie in unserem Seminar Ihre Wahrnehmungsfähigkeit und kommunikative Kompetenz u.a. mit Rollenspielen zum Patientengespräch.
Termine im ZeQ Management Campus Mannheim:
22.04.2009
20.11.2009
Der ZeQ Management Campus ist eine Stätte des Dialogs – Erfahrungsaustausch zwischen Führungskräften und Fachexperten steht im Vordergrund. Unsere Seminare (auch gerne in Ihrer Einrichtung) bieten Ihnen praxiserprobte Lösungen.
Informationen erhalten Sie unter 0621-32885035, per E-Mail (training@zeq.de) oder unter www.management-campus.eu.
Wettrennen
Pfizer und Sanofi an indischem Biotech-Unternehmen interessiert
Die Pharmakonzerne Pfizer und Sanofi-Aventis prüfen einem Pressebericht zufolge einen Einstieg in das Biotechnologiegeschäft des indischen Pharmaunternehmens Wockhardt. Es gehe eher um eine strategische Verbindung als um eine komplette Übernahme, schrieb die Zeitung "Economic Times" unter Berufung auf ungenannte Quellen. Die Biotech-Sparte von Wockhardt wird dem Bericht zufolge auf einem Wert von 2,5 Milliarden indische Rupien (38,4 Millionen Euro) geschätzt.
Die mittelständische Wockhardt-Gruppe braucht knapp 80 Millionen Euro für die Rückzahlung eines Kredits. Pfizer und Sanofi wollten den Bericht nicht kommentieren.
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MCC health world 2009
Der Kongress für Entscheider im Gesundheitsmarkt
Die 7. MCC health world findet am 22. und 23. Juni 2009 in Aachen im Hotel Pullman Quellenhof statt.
Die MCC health world hat sich als feste Größe für den Erfahrungsaustausch und der Wissensvermittlung bei den Entscheidern im Gesundheitsmarkt etabliert.
Seien Sie mit dabei, wenn Gesundheitsministerin Ulla Schmidt mit weiteren Top- Referenten über aktuelle Themen und Entwicklungen referiert und diskutiert.
Aktuelle Themen wie u. a. die "Auswirkungen der Gesundheitsreform auf Kostenträger und Leistungserbringer" oder der "Umbruch der gesundheitlichen Versorgungsstrukturen" werden auf der MCC health world 2009 mit Ihnen analysiert und diskutiert. Deuschland vor der Wahl - Wo geht die reise hin?
Vorankündigung und Anmeldung unter www.health-world.info. Sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich rechtzeitig an. Es lohnt sich!
Aufwärtsentwicklung
Sana Kliniken kaufen zu und wollen weiter zu kaufen
Die Sana Kliniken AG kauft 49 Prozent des Städtischen Klinikums Hoyerswerda. ”Gesellschaftsrechtlich halten wir die Minderheit, allerdings liegt die Unternehmensführung bei uns”, erklärte Sana-Chef Dr. Michael Philippi bei der Pressekonferenz. Über den Kaufpreis wollte er keine Angaben machen. Im Gegensatz zu den im vergangenen Jahr übernommenen Kliniken in Düsseldorf und Duisburg handelt es sich nach der Aussage von Philippi bei den Kliniken in Hoyerswerda nicht um Sanierungsfälle. Die Integrations- und Investitionskosten seien aus diesem Grund vergleichsweise gering. Mittelfristig erwartet Philippi bei den Häusern in Hoyerswerda eine Margensteigerung von 20 bis 30 Prozent. Auch im laufenden Geschäftsjahr plant das Unternehmen weitere Klinikzukäufe. "Wir wollen unsere Präsenz in den neuen Bundesländern ausbauen. Gespräche führen wir bereits", sagte Philippi.
Der Sana-Chef geht jedoch davon , dass das Superwahljahr 2009 ein schwieriger Zeitrahmen für Klinkprivatisierungen ist. Nach seinen Erfahrungen sind Politiker in Wahljahren bei Klinkverkäufen und Privatisierungen immer zurückhaltend. In den nächsten Monaten wird der Vorstand der Gruppe darüber entscheiden, ob der Geschäftsbereich Altenpflege ausgebaut werden soll. Zurzeit gehören der Gruppe sieben Pflegeeinrichtungen an. Die Sana-Kliniken AG erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet die Gruppe eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Bereich.
AKTIE IM FOKUS
Drägerwerk sehr schwach - Siemens-Aussagen zu Medizintechnik
Die Titel von Drägerwerk haben am Mittwoch unter negativ aufgenommenen Nachrichten von Siemens gelitten und sich sehr schwach präsentiert. Gegen 15.25 Uhr fielen die Titel des Medizin- und Sicherheitstechnik-Herstellers um 4,91 Prozent auf 15,50 Euro und übernahmen damit im TecDAX die rote Laterne. Der Technologiewerte-Index kletterte unterdessen um 3,23 Prozent auf 433,55 Zähler.
Händler begründeten die Kursschwäche vor allem mit der Aussage von Siemens, dass die Sparte Medizintechnik weiter unter dem schwierigen Finanzierungsumfeld insbesondere in den USA leide. Nachdem bislang vor allem Einsparungen im US-Gesundheitswesen auf dem Geschäft lasteten, gebe es jetzt auch erste Anzeichen eines steigenden Preisdrucks, hieß es. Das Geschäft mit bildverarbeitenden Verfahren - wie der Kernspintomographie - sei noch nicht auf dem Tiefpunkt angelangt. Drägerwerk will den Siemens-Anteil an der Medizintechniktochter Dräger Medical zurückkaufen.
Ein Analyst äußerte sich ebenfalls skeptisch. Die Aussagen von Siemens dürften Hoffnungen auf eine baldige Erholung des US-Geschäfts von Drägerwerk zerstreuen. Ein anderer Börsianer führte charttechnische Gründe für die Kursverluste an. Nachdem die Vorzüge von Drägerwerk auf den niedrigsten Stand seit November 2002 gefallen sind, sei der Chart nun angeschlagen. Dies habe den Verkaufsdruck bei hohen Umsätzen noch einmal verstärkt, hieß es.
AOK-Arzneirabattverträge
Alle Pharmaunternehmen verlängern ihre Angebote
Wie die AOK jetzt mitteilt, haben alle Arzneimittelhersteller, die für einen oder mehrere der 63 ausgeschriebenen Wirkstoffe Zuschläge erhalten sollen, ihre Angebote um zwei Monate bis zum 2. Mai 2009 verlängert. Die Angebotsverlängerung ist laut AOK erforderlich, weil anhaltende Rechtstreitigkeiten die Erteilung der Zuschläge noch behindern. Die AOK geht aber davon aus, dass die ausstehenden Verfahren innerhalb der neuen Angebotsfrist entschieden werden und die Rabattverträge dann einheitlich zum 1. Juni 2009 starten können. "Die Angebotsverlängerungen bestätigen das nach wie vor ausnahmslos hohe Interesse der Unternehmen an den Rabattverträgen. Trotz des von einigen Unverbesserlichen angezettelten juristischen Hickhacks stehen unsere potentiellen Vertragspartner geschlossen zu ihren Angeboten", sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvize der AOK Baden-Württemberg und Chefunterhändler der Rabattverträge im gesamten AOK-System.
Was die kommenden Verfahren vor Vergabekammern und Gerichten betrifft, ist Hermann zuversichtlich: "Die AOK-Linie wurde bisher von allen Gerichten vollauf bestätigt und ich sehe nicht, was sich daran noch grundsätzlich ändern könnte - schließlich geht es abschließend immer um die gleichen Fragen." Anfang August hatte die AOK Rabattverträge für die Jahre 2009 und 2010 über insgesamt 64 Wirkstoffe erstmals europaweit ausgeschrieben. Die Wirkstoffe erzielten im AOK-System im Jahr 2007 ein Umsatzvolumen von 2,3 Milliarden Euro.
Exporteinbruch
Siemens spürt Flaute auch bei Medizintechnik
Die Wirtschaftsflaute trifft den Mischkonzern Siemens nach dem Industriegeschäft nun auch verstärkt in der Medizintechnik. Das kleinste der drei Kerngeschäftsfelder leidet unter dem schwierigen Finanzierungsumfeld insbesondere in den USA, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Präsentation von Finanzchef Joe Kaeser hervorgeht, die er in London auf einer Analystenkonferenz gehalten hat. Nachdem bislang vor allem Einsparungen im US-Gesundheitswesen auf dem Geschäft lasteten, gebe es jetzt auch erste Anzeichen eines steigenden Preisdrucks, hieß es. Das Geschäft mit bildverarbeitenden Verfahren - wie der Kernspintomographie - sei noch nicht auf dem Tiefpunkt angelangt. Die Aktie entwickelte sich am Vormittag mit plus 1,62 Prozent auf 38,98 Euro etwas schwächer als der sehr feste Gesamtmarkt .
Auch im Industriegeschäft, das rund die Hälfte zum Konzernumsatz beisteuert, sei die Talsohle noch nicht erreicht, ließ Kaeser wissen. Insbesondere die einstige Ertragsperle Industrieautomatisierung sowie die Lichttechnik-Tochter Osram leiden unter rückläufigen Geschäften und sinkenden Margen. Dagegen zeige sich die Antriebstechnik vergleichsweise robust, hieß es. Beim Sorgenkind Verkehrstechnik sprach Kaeser von einer guten Auftragslage.
Entscheider-Panel
Gesundheitswirtschaft blickt optimistisch in die Zukunft
Deutschlands Entscheider aus der Gesundheitswirtschaft blicken optimistisch in die Zukunft. So rechnet trotz der Finanzkrise lediglich ein Prozent mit einem hohen Insolvenz-Risiko für das eigene Unternehmen. Das ergab eine Umfrage unter rund 200 Branchen-Führungskräften, die das Online-Marktforschungsinstitut panelbiz für die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND (FTD-Magazin 'medbiz', EVT 5. März) und die Unternehmensberatung B-LUE Management Consulting durchgeführt hat. Jeweils mehr als die Hälfte der Befragten beurteilt die gegenwärtige wirtschaftliche Situation ihres Unternehmens postiv (58,7 Prozent) und geht von einer guten oder sehr guten Entwicklung der eigenen Geschäfte in 2009 aus (54,4 Prozent).
Wie die Panel-Umfrage von FTD und B-LUE Management Consulting weiter ergab, plant oder erwartet gut jeder Vierte (27,7 Prozent) in den nächsten zwei Jahren eine Fusion für sein Unternehmen. Vor allem bei den Krankenkassen wird das Übernahmekarussell nach Einschätzung der Führungskräfte aus der Gesundheitswirtschaft in Schwung kommen. So sagen fast zwei Drittel der Befragten (64,1 Prozent) voraus, dass sich die Anzahl der gesetzlichen Kassen bis Ende 2009 um mindestens 20 Prozent verringern wird. Etwa ein Drittel (29,3 Prozent) rechnet damit, dass mindestens 30 Prozent der Akteure bis zum Jahresende ihre Eigenständigkeit verlieren werden.
Gedämpft sind die Erwartungen der Panel-Teilnehmer an den Gesundheitsfonds. Über die Hälfte der Entscheider (60,3 Prozent) glaubt nicht, dass dieser zu einem Qualitätswettbewerb in ihrer Branche führen wird. Als Gewinner des Gesundheitsfonds sehen die Befragten - mit großem Abstand - die gesetzlichen Krankenkassen (36,4 Prozent), gefolgt von den niedergelassenen Ärzten (11,4 Prozent). Als größte Verlierer der Reform wurden die Patienten (26,6 Prozent) genannt.
Deutliche Kritik äußerten die Führungskräfte im FTD-Entscheiderpanel Gesundheitswirtschaft an den derzeit geltenden Vorschriften zur Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln. So sind fast neun von zehn Umfrage-Teilnehmern (87,5 Prozent) der Meinung, dass eine optimale Versorgung nicht nur von "klassischen" Apotheken im Besitz einzelner Apotheker gewährleistet werden kann. Vor diesem Hintergund rechnen mehr als vier von fünf Branchen-Entscheidern (83,2 Prozent) mit zunehmenden Versuchen von Drogerie- und Handelsketten, in den Gesundheitsmarkt einzusteigen.
Trotz der anhaltenden Finanzkrise geht die große Mehrheit der Entscheider davon aus, dass ausländische Investoren nach wie vor in den deutschen Markt einsteigen wollen. Dabei vermuten 45,2 Prozent der Befragten in den kommenden zwölf Monaten eine unveränderte Aktivität externer Kapitalgeber, während 41,8 Prozent künftig mit einem zunehmenden Investoren-Einfluss rechnen.
Überschuss
Krankenkassen zum fünften Mal im Plus
Die gesetzlichen Krankenkassen haben das vergangene Jahr entgegen allen Befürchtungen noch einmal mit einem deutlichen Überschuss abgeschlossen. Mit einem Plus von rund 730 Millionen Euro schrieben sie zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen. Allerdings reduzierte sich der Überschuss binnen Jahresfrist um knapp eine Milliarde Euro. Ob die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 2009 wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf rote Zahlen zusteuert, ist offen, da sich der Bundeszuschuss im Milliarden-Bereich erhöht.
Wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte, lagen die GKV-Einnahmen bei rund 161,7 Milliarden Euro, die Ausgaben bei 160,8 Milliarden Euro. Das Finanzpolster bei den 200 Kassen wuchs auf mehr als vier Milliarden Euro. Sie seien Anfang 2009 ohne Schulden in den Gesundheitsfonds gestartet. Auch zuvor noch verschuldeten AOKen seien dank erfolgreicher Sanierung vollständig entschuldet. Dies nannte das Ministerium "eine solide Basis". Dies gelte auch für Ersatzkassen und Betriebskrankenkassen.
Positiv schlugen 2008 der noch ungebremste Beschäftigungsanstieg und die deutlichen Lohnerhöhungen zu Buche: Dies bescherte den Kassen Einnahmezuwächse von 3,1 Prozent pro Mitglied auch noch im vierten Quartal. Auf das Gesamtjahr gesehen legten die Einnahmen um 3,8 Prozent zu. Die Ausgaben erhöhten sich allerdings um 4,7 Prozent - zuletzt aber mit leicht abnehmender Tendenz. Insgesamt gab es Ende 2008 etwa 430 000 Beitragszahler mehr als ein Jahr zuvor, die Zahl der beitragsfrei mitversicherten Familienmitglieder schrumpfte um 450 000.
Auf der Ausgabenseite war erneut die Behandlung im Krankenhaus mit 52,6 Milliarden Euro (plus 3,5 Prozent) der größte Posten. Erheblich ins Gewicht fielen erneut auch die Ausgaben für Arzneimittel (29,2 Milliarden Euro/plus 5,3 Prozent) und die Arzthonorare für ambulante Behandlungen mit knapp 24,3 Milliarden Euro (plus 5,0 Prozent). Dies zeigt nach Ansicht des Gesundheitsministeriums, dass sich die Honorar-Situation der Mediziner entgegen eigener Darstellung "bereits 2008 deutlich verbessert hat".
Pharma
STADA erzielt 2008 Umsatzrekord
Der Arzneimittelhersteller STADA hat 2008 zum 13. Mal in Folge einen Umsatzrekord aufgestellt. Der Gewinn des Spezialisten für Nachahmerpräparate (Generika) ging allerdings um gut ein Viertel zurück, wie das Unternehmen auf Grundlage von vorläufigen Zahlen mitteilte. Die Dividende soll nach dem Vorschlag des Vorstandes von 0,71 auf 0,52 Euro pro Aktie sinken.
Für das erste Halbjahr 2009 erwartet das Unternehmen sinkende Umsätze und Erträge. Allein in den ersten beiden Monaten 2009 seien die Umsätze um 12 Prozent gesunken, bereinigt um Währungseinflüsse und Beteiligungsveränderungen lagen die Erlöse zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ob im Gesamtjahr 2009 ein Wachstum erzielt werden könne, hänge auch von der Entwicklung der Zinsen und Währungen ab, hieß es in der Mitteilung.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz um rund fünf Prozent auf 1,646 Milliarden Euro geklettert. Ohne Währungseffekte und Veränderungen bei den Beteiligungen betrug das Wachstum noch rund ein Prozent. Das Ergebnis unter dem Strich sank um 27 Prozent auf 76,2 Millionen Euro. Die STADA-Aktie notierte nach Vorlage der Zahlen zeitweise mehr als vier Prozent unter dem Vortagesniveau bei 12,75 Euro.
Für die kommenden Jahre erwartet das Unternehmen in einzelnen nationalen Märkten weitere regulatorische Eingriffe und einen zunehmenden Druck auf die Gewinnspanne. Das Geschäft mit Generika sei zunehmend von Ausschreibungen geprägt. Trotzdem gebe es wegen der Ausrichtung auf Wachstumsmärkte Chancen für steigende Umsätze und Gewinne.
Vereinbarung
Kooperation zweier renommierter Beratungsunternehmen
Die BPG Unternehmensberatung mbH in Münster und die DKI GmbH in Wuppertal haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Damit werden die jeweils vorhandenen Sach- und Fachkenntnisse auf dem Gebiet des Krankenhaus- und Gesundheitswesens stärker gebündelt, um den Kunden und Mandanten ein umfangreiches Know-How in allen relevanten Fragen und Problemen bieten zu können. Gleichzeitig steht den Kunden und Mandanten über die BPG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH und die Kanzlei BPG Rechtsanwälte ein umfangreiches Angebot in steuerlichen und rechtlichen Fragen sowie im Bereich Wirtschaftsprüfung zur Verfügung.
Namen & Nachrichten
Neue Leitung
Sanofi-Aventis beruft Jerome Contamine zum neuen Finanzchef
Der weltweit drittgrößte Pharmakonzern Sanofi-Aventis bekommt einen neuen Finanzchef. Jerome Contamine werde ab dem 16. März 2009 das Finanzressort leiten, teilte Sanofi-Aventis am Montag in Paris mit. Das Unternehmen hatte im Dezember den damaligen Finanzvorstand Jean-Claude Leroy durch Laurence Debroux aus dem eigenen Vorstand ersetzt.
Sana
Neue Chefärzte am Klinikum Hof
Gleich zwei neue Chefärzte haben am 1. März ihre Arbeit im Sana-Klinikum HOf aufgenommen. Dr. Marcus Beck baut die neu geschaffene Neurologieabteilung auf, Dr. Thomas Breidenbach leitet die Kardiologie und ist für den stationären Bereich "die personelle Verstärkung" für das Herzkatheterlabor, das vom 1. Mai an in Betrieb geht.
Nachfolge
Evotec bekommt mit Werner Lanthaler neuen Vorstandschef
Beim Hamburger Biotechnologie-Unternehmen Evotec folgt Werner Lanthaler als Vorstandsvorsitzender dem im Dezember zurückgetretenen Jörn Aldag. Lanthaler nehme seine Position mit sofortiger Wirkung auf, teilte das Unternehmen am Freitag in Hamburg mit. In seiner vorherigen Tätigkeit arbeitete Lanthaler als Finanzvorstand der Intercell AG in Wien.
Karriere
Fresenius-Chef Schneider krönt Karriere mit Aufstieg in den DAX
Die Aufnahme des Medizinkonzerns Fresenius in den Leitindex DAX krönt die von Beobachtern als "makellos" beschriebene Karriere des Fresenius-Chefs Ulf Schneider. Die Wachstumsstrategie der vergangenen Jahre habe sich ausgezahlt, ist aus der Firmenzentrale in Bad Homburg zu hören. "Wir freuen uns über die Aufnahme in den Kreis der führenden börsennotierten deutschen Unternehmen", sagte Schneider am Donnerstag nach der Entscheidung der Deutschen Börse. Der 43-jährige hat in seiner Karriere ein außerordentliches Tempo vorgelegt und ist der jüngste Konzernlenker unter den Vorstandschefs der ersten Börsenliga. Fresenius mit Sitz in Bad Homburg wird am 23. März in den DAX aufrücken.
Mit der Entscheidung der Deutschen Börse wird eine in Deutschland einmalige Konstellation beendet. Bisher war nur die Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care an der die Fresenius SE rund 36 Prozent der Anteile hält, im DAX gelistet, während Fresenius nur in der zweiten Liga, dem MDAX, spielte. Auch wenn beide Unternehmen ab dem 23. März im gleichen Index notiert sein werden, wird es bei einer zweiten Eigentümlichkeit bleiben: Fresenius bilanziert in Euro, die auf Blutwäsche für Nierenkranke spezialisierte und überwiegend in den USA tätige FMC dagegen in Dollar.
Eigenpflege
Bonuszahlungen und Gehaltserhöhungen für Kassenchefs
Mehrere Vorstände gesetzlicher Krankenkassen haben im vergangenen Jahr nach einem Bericht von Bild.de teils sechsstellige Bonuszahlungen und deutliche Gehaltserhöhungen erhalten. Unter Berufung auf eine Auswertung der Pflichtveröffentlichungen der Kassen-Vorstandsbezüge berichtete das Internet-Portal, das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse (TK), Norbert Klusen, sei von rund 229 000 auf mehr als 245 000 Euro gestiegen. Für die Fusion seiner Kasse mit der IKK- Direkt habe er eine Prämie von 50 000 Euro erhalten.
Der Vorstandschef des BKK-Bundesverbandes, Wolfgang Schmeinck, habe ein Plus von knapp 54 000 Euro erhalten. Hohe Prämien seien auch an die früheren Chefs der BKK Mobil Oil und der Deutschen BKK gegangen. Bei einigen Ortskrankenkassen habe es deutliche Gehaltszuwächse gegeben. Ein AOK-Sprecher sagte Bild.de, die Vorstandsgehälter seien seit sechs Jahren nicht angepasst worden.
Wechsel
Irmgard Stippler verantwortet IT des Rhön Klinikums
Irmgard Stippler hat die Vorstandsressorts IT und Kommunikation bei der Rhön Klinikum AG übernommen. Irmgard Stippler folgt auf den bisherigen Vorstand für Finanzierung, Investor Relations und Konzern-EDV Dietmar Pawlik, der das Unternehmen verlassen hat. Pawlik war seit September 2004 im Unternehmen beschäftigt und wird künftig für die Klinikkette beratend tätig sein. Irmgard Stippler folgt auf Dietmar Pawlik in der Rhön-Klinikum AG. Stippler ist seit 2007 in leitenden Funktionen in den Rhön-Kliniken aktiv. Bis Ende 2008 führte sie als Bereichsleiterin das Konzernbüro und verantwortete den Bereich Kommunikation.
Verwaltungsrat
Andreotti ist neuer Präsident von Bristol Myers-Squibb
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) hat die Höhe seiner Quartalsdividenden und eine Veränderung im Vorstand bekanntgegeben. Wie die Gesellschaft in New York mitteilte, zahlt sie ihren Aktionären eine Quartalsdividende von 0,31 US-Dollar je Stammaktie. Zudem berief das Unternehmen den bisherigen Vizepräsidenten Lamberto Andreotti mit Wirkung zum 3. März zum neuen Präsidenten und gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Konzerns.
Andreotti bleibe als Chief Operating Officer (COO) unter anderem verantwortlich für das weltweite Pharmageschäft und Marketing und berichte an Konzernchef James M. Cornelius, hieß es.
Schleswig-Holstein
Scholz neuer Vorstandsvorsitzender des Uni-Klinikum
Neuer Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) soll der Kieler Medizinprofessor Prof. Jens Scholz (49) werden. Das teilte Wissenschaftsstaatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender Jost de Jager am Montag in Kiel mit. Scholz sei bisher Chef der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin. Der Aufsichtsrat werde die Besetzung durch Scholz am 20. März vornehmen.
Voraussetzung sei die für heute erwartete Zustimmung der Landesregierung. Das hoch verschuldete UKSH hatte immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, weil gleich drei Kandidaten für den Vorstandsvorsitz abgesprungen waren.
Verstärkung
Reiner Niehaus ist als Geschäftsführer neuer Sales Director von iSOFT Health
Reiner Niehaus, 48, leitet ab sofort den Vertrieb von iSOFT Health in Deutschland. Als Sales Director und Geschäftsführer berichtet er direkt an den Managing Director Zentraleuropa Peter Herrmann. Mit Reiner Niehaus verstärkt iSOFT nicht nur seine nationalen Vertriebsaktivitäten, sondern unterstreicht auch seinen Führungsanspruch im Bereich innovativer IT-Lösungen.
Berufung
Dr. Stephan Burger zum Honorarprofessor ernannt
Vor wenigen Tagen wurde in Wolfsburg am Fachbereich Gesundheitswesen Dr. Stephan Burger (44) zum Honorarprofessor der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH) ernannt. "Mit der Vergabe dieses Titels ehrt die FH eine Persönlichkeit, die sich seit mehr als 12 Jahren in Lehre und Studium, aber auch in der Gesundheitswirtschaft und -politik überdurchschnittlich engagiert hat", so Dekanin Prof. Dr. Brigitte Westerhoff.
Wechsel
Karl-Georg Dittmar neuer Geschäftsführer des Diakonie-Gesundheitszentrums Kasse
Der Diplom-Verwaltungswirt Karl-Georg Dittmar wird zum 1. April 2009 Geschäftsführer des Diakonie-Gesundheitszentrums mit Sitz in Kassel. Dies beschloss gestern am Abend der Aufsichtsrat der diakonischen Einrichtung. Der 56-Jährige folgt dem Diplom-Betriebswirt Wolfgang Mursa, der 63-jährig in den Ruhestand geht. Der gebürtige Hamburger hat acht Jahre lang die Geschicke der Stiftung und des DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel wesentlich mitbestimmt. Mit der Übernahme der Geschäftsführung fällt Dittmar die Aufgabe zu, die medizinische Einrichtung in Verbindung mit den neuen Kooperationspartnern LICHTENAU e.V. und Agaplesion gAG weiter zu entwickeln. Der gebürtige Nordhesse bleibt gleichzeitig kaufmännischer Vorstand von LICHTENAU e.V. und Geschäftführer der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau.
Dort verantwortet er seit 1993 Führungspositionen. Der Diplom-Kaufmann Jens Wehmeyer übernimmt zeitgleich die Verwaltungsverantwortung der Klinik und des Kurhessischen Diakonissenhauses. Darüber war bereits im Dezember vergangenen Jahres entschieden worden.
Ablösung
Dr. Gerhard Timm ist neuer Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
Zum 1. März 2009 hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege einen neuen Geschäftsführer. Dr. Gerhard Timm übernimmt die Leitung der Geschäftsstelle der BAGFW. Er ist damit zuständig für die Berliner Geschäftsstelle sowie den Arbeitsbereich Europa in Brüssel und die Abteilung Wohlfahrtsmarken in Köln. Zuvor vertrat er als Bundesgeschäftsführer die Interessen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND). Der einundfünfzigjährige promovierte Volkswirt löst Werner Ballhausen nach 6 Jahren als Geschäftsführer ab.
Klinik-News
Zusammenschluss
HELIOS Klinik übernommen
Die HELIOS Klinik Dresden-Wachwitz wird vom Krankenhaus Friedrichstadt übernommen. Darauf haben sich das Sozialministerium, die Stadt sowie die HELIOS Kliniken gemeinsam geeinigt. Unter der Trägerschaft der Stadt wird die Wachwitzer Fachklinik für Onkologie ins Krankenhaus Friedrichstadt verlagert.
Dort soll sie als eigenständige Fachabteilung weitergeführt werden. Wie die Stadt versicherte, werden die rund 100 Mitarbeiter der HELIOS Klinik übernommen. Laut Stadt werden von dem Zusammenschluss beide Kliniken profitieren. So soll die Onkologie des Tumorzentrums in Friedrichstadt mit der neuen Fachabteilung "Internistische Onkologie" und "Palliativstation" vergrößert werden. Was nun aus dem denkmalgeschützten Klinikareal in Wachwitz wird, ist noch völlig unklar. Helios und die Stadt suchen gemeinsam nach einem neuen Nutzungskonzept.
Förderung
Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel baut weiter
Das Hessische Sozialministerium steht weiter zum Krankenhaus-Neubau am Standort Diakonissen-Krankenhaus. Das wurde der Geschäftsführung in der vergangenen Woche in Wiesbaden mitgeteilt. Der neue Bauabschnitt für 26 Millionen Euro soll ab 2011 durch das Land Hessen gefördert werden. Vorgesehen war, den nächsten Bauabschnitt des evangelischen Krankenhauses im Jahr 2010 nahtlos anzuschließen, um planmäßig 2012 das neue Krankenhaus beziehen zu können. Deswegen bleibe man mit dem Sozialministerium im Gespräch, um eine eventuelle frühere Zusage zu erreichen.
Neue Klinik
Sana Kliniken erreichen Ziele für 2008
Die Sana Kliniken AG hat im dritten Jahr in Folge ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt und damit erstmals die Umsatzmilliarde überschritten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 20 Prozent auf nunmehr 60 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 12,8 Prozent auf 36,2 Mio. Euro. Mit großer Mehrheit votierte die Stadtverordnetenversammlung Hoyerswerda für eine Beteiligung der Sana Kliniken AG am städtischen Klinikum Hoyerswerda. Nach einem umfassenden Bieterverfahren setzte sich Sana damit gegen starke private Mitbewerber durch.
Staatshilfe
Finanzspritze fürs Krankenhaus
Das Land Niedersachsen bewilligt dem Salzhäuser Krankenhaus 2,6 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket. Das genossenschaftliche Krankenhaus hatte in Hannover einen Antrag auf Investitionshilfe gestellt. Bereits Ende 2007 wurden dem Krankenhaus 1,8 Millionen Euro für Investitionen in Aussicht gestellt. Geld, dass das Haus dringend braucht, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die zusätzlichen Mittel, die nun aus Hannover fließen sollen, sollen in die Neugestaltung des Operationssaales und in die Sterilisationsabteilung investiert werden. Die Investitionen, die aus dem Konjunkturpaket des Bundes subventioniert werden, müssen in den Jahren 2009 und 2010 umgesetzt werden.
Personalsuche
Klinik für Häftlinge gehen die Ärzte aus
Das Justizvollzugskrankenhaus Fröndenberg kämpft laut einem Bericht der Zeitung "Der Westen" mit einem gravierenden Ärztemangel. "Das einzige Häftlingskrankenhaus in NRW hat in der Vergangenheit bereits Betten abgebaut und Stationen umgewidmet oder geschlossen. In der Belegschaft geht nun die Sorge um den Bestand des Hauses um. Seit zwei Jahren sucht das Land NRW vergeblich nach einem Krankenhausmanager für die Klinik. Ihn zu installieren, hatte ein externes Gutachten über die Zukunftschancen des Justizvollzugskrankenhauses vorgeschlagen. Der Manager, der gleichzeitig Kosten sparen und Qualität in Medizin und Pflege sichern soll, ist bis heute nicht gefunden. Klinikleiter Joachim Turowski musste erleben, wie immer wieder Bewerber kurzfristig absprangen."
Auf Erfolgskurs
Klinikum Magdeburg erzielt Gewinn
Das Klinikum Magdeburg in Olvenstedt steuert optimistisch ins laufende und ins kommende Jahr. Großes ist geplant, um der Uni-Klinik die Stirn zu bieten. Leidige Probleme sollen gelöst und Altschulden abgebaut werden. Von Personalreduzierung ist nicht die Rede. Das Klinikum Magdeburg hat die erste positive Wirtschaftsbilanz als gemeinnützige GmbH vorgelegt und die höchsten Einnahmen seiner Geschichte, insgesamt 105 Millionen Euro im Jahr 2008, gemeldet. Nach Abrechnung aller Kosten sei sogar ein Gewinn ( eine gGmbH nennt es Jahresüberschuss ) von mehr als einer Million Euro übriggeblieben. Nach einem Bericht der Zeitung "Volkstimme" will sich das Klinikum weiter der großen Konkurrenz der Uni-Klinik stellen. Im Bereich Radiologie sollen ein hochmoderner 64-Zeilen-Computertomograh und ein 1,5-Tesla-Magnetresonanztomograph in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Die radiologische Ausstattung des Hauses sei damit auf " Augenhöhe " mit der Uni-Klinik.
Neuer Markt
GMS baut Krankenhäuser im Irak
Prof. Horst Dieter Becker, ehemaliger Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Chirurgie am Universitätsklinikum Tübingen und heute Geschäftsführer der German Medical Services GmbH (GMS) ist mit Krankenhaus-Neubauten im Irak aktiv. Die Gesellschaft hat laut einer Meldung des Reutlinger Anzeigers 40 Mitarbeiter und verlagert gegenwärtig Teilaktivitäten an den Standort Tübingen. Gesellschafter des Unternehmens sind Privatpersonen aus Deutschland und aus dem Vorderen Orient. Zwischenzeitlich hat GMS Verträge für den Bau von drei Krankenhäusern mit je 500 Betten abgeschlossen.
Das Auftragsvolumen pro Krankenhaus liegt bei zirka 150 Millionen Dollar. Weitere sechs Krankenhäuser waren bis zum 1. März ausgeschrieben. Und über den Bau von noch einmal 12 Krankenhäuser in einzelnen Regionen Iraks wird gesprochen. Modernisierungen bestehender Häuser kämen noch hinzu. Becker machte jedoch auch klar: "Die Deutschen sind nicht die einzigen, die sich um Aufträge bemühen".
Wettbewerb
Asklepios kauft weitere Arztpraxen auf
Der Klinikbetreiber Asklepios will sein Angebot an medizinischen Versorgungszentren ausbauen. Das sorgt jetzt für Unruhe bei niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern im Hamburger Umland. Das Unternehmen hatte bereits 2007 mit der Asklepios MVZ Nord GmbH eine Betreibergesellschaft gegründet, bislang drei Zentren (in Bergedorf, Seevetal und Harburg) eröffnet und dafür 20 Kassenarztsitze aufgekauft.
In den nächsten drei Jahren wolle Asklepios pro Jahr weitere acht bis zehn Praxen kaufen und weitere Zentren eröffnen.
Friesoyth
2,1 Millionen Euro für das Krankenhaus St. Marien-Hospital
Gute Nachricht für das Friesoyther St.-Marien-Hospital: Das Krankenhaus erhält vom Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro. Mit diesem Geld soll der Bau eines Westflügels realisiert werden. Die Förderung werde kurzfristig zugeteilt, so dass eine zeitnahe Umsetzung der Baumaßnahme sichergestellt ist.
Kampf um Patienten
Kliniken dürfen mehr ambulant anbieten
Seit Ende 2008 dürfen Krankenhäuser ihre ambulanten Angebote ausweiten. Damit legen sie sich mit den niedergelassenen Ärzten an. "Die neue Regelung lädt die Krankenhäuser dazu ein, im niedergelassenen Sektor zu wildern", empört sich Dr. Jörg Rüggenberg, Präsident der Fachärztlichen Berufsverbände in der "Apotheken Umschau". "Das ist politisch so gewollt", bestätigt Dr. Rainer Hess, der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses. Das Gremium bestimmt die Krankheiten, für die eine ambulante Klinikbehandlung erlaubt ist.
Dazu gehören unter anderem Krebs sowie schwere Formen von Rheuma und Herzkrankheiten. Niedergelassene Herz- und Krebsspezialisten haben dagegen bereits Verfassungsbeschwerde eingereicht. Die Auseinandersetzung ist ein deutsches Unikum: Die ambulante Versorgung ist "überall auf der Welt ganz selbstverständlich zwischen Krankenhaus und Niedergelassenen aufgeteilt - nur in Deutschland nicht", sagt Rüdiger Strehl, Generalsekretär des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD).
Die wirtschaftlichen Sorgen der Niedergelassenen sind sicherlich berechtigt, können Kliniken sich doch in der Regel teure Medizintechnik leisten und mit breiterem Spezialwissen ihres Personals aufwarten. Lachende Dritte sollen die Patienten sein: Wer sich auskennt, kann von der Konkurrenz der Anbieter profitieren.
Ermittlungen
Untreueverdacht bei Klinik-Umbau - große Durchsuchung
Im Zusammenhang mit Untreuevorwürfen beim Umbau des Klinikums Bad Salzungen haben Ermittler nach einer Meldung der Zeitung "Freies Wort" (26.2.) in sechs Bundesländern 25 Firmen durchsucht und dabei umfangreiches Aktenmaterial sichergestellt. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Thüringen vom Donnerstag, seien bereits am Dienstag Geschäftsräume in Thüringen, Sachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg durchsucht worden. Die Ermittler hätten dabei Bauunterlagen und Nachweise über abgerechneter Leistungen sichergestellt.
Gegen den ehemaligen Verantwortlichen des Klinikums und den Generalauftragnehmer aus Berlin werde wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit dem Umbau des Bad Salzunger Klinikums ermittelt.
Die Auswertung der umfangreichen Aktenbestände werde geraume Zeit in Anspruch nehmen, so das Landeskriminalamt. Aus ermittlungstaktischen Gründen könnten derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.
Wettbewerbsrecht
Uniklinik hat Ärger mit dem Kartellamt
Muss die Tübinger Uniklinik ihre Anteile am Zollernalb-Klinikum abstoßen? Nach einer Meldung des Reutlinger Generalanzeigers meint das Kartellamt ja. "Wir lassen uns nicht davon abhalten, weiter eng zu kooperieren", sagt dagegen Michael Bamberg. Der ärztliche Direktor der Tübinger Uniklinik will auf keinen Fall klein beigeben.
Dass der Verbund gegen Wettbewerbsrecht verstoßen soll, ist nach Bambergs Worten "überhaupt nicht nachvollziehbar". Die Beteiligten hoffen jetzt auf eine sogenannte Minister-Erlaubnis.
Management
Business Event
Aktuelle Managementthemen im Blickpunkt einer bundesweiten Aktion
Das Magazin "kma" und das IT-Unternehmen Microsoft diskutieren in einer bundesweiten Aktion mit Krankenhausmanagern über aktuelle Themen der Gesundheitswirtschaft. Zu einer einmaligen "Business Event"-Reihe laden "kma - Das Gesundheitswirtschaftsmagazin" und das Weltunternehmen Microsoft das Krankenhausmanagement bundesweit zu exklusiven Gesprächskreisen ein. Der Start begann in München zum Thema "Krankenhaus-Investitions-Reform".
25 Verwaltungsmanager diskutierten mit dem Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Dr. Rudolf Kösters, Prof. Dr. Wilfried von Eiff und Jens Dommel von Microsoft über aktuelle Entwicklungen im Krankenhausmanagement. Die Veranstaltung wird in drei Filmen im kma-Business-TV gesendet:
Beitrag 1: Dr. Rudolf Kösters
Beitrag 2: Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff
Beitrag 3: Jens Dommel, Microsoft
Pflege
Gründung
RbP - Registrierungsstelle beruflich Pflegender GmbH
”Mit diesem Schritt haben wir Möglichkeiten eröffnet noch intensiver und effektiver dieses zentrale Projekt der Berufspolitik des DPR und seiner Mitgliedsverbände voranzutreiben,” sagt Marie-Luise Müller, Präsidentin des DPR. Zum Geschäftsführer der RbP GmbH wurde Peter Bechtel berufen. "Wir wollen die Zahl der Registrierungen deutlich steigern, z.B. indem wir mit Trägern von Gesundheitseinrichtungen Vereinbarungen treffen, die die Registrierung deren pflegerischen Mitarbeiter/innen befördert,", erläutert Bechtel. "Denn nur die große Unterstützung aus der Berufsgruppe selbst wird der politischen Forderung Nachdruck verleihen," so Bechtel weiter. Aktuell sind 8.790 Pflegefachkräfte im Register erfasst.
Die Registrierung gilt jeweils für zwei Jahre und wird nach Nachweis von 40 Fortbildungspunkten erneuert. Die Registrierungsstelle finanziert sich aus der Registrierungsgebühr. Das Registrierungsverfahren wird kontinuierlich weiterentwickelt. So wird derzeit ein Verfahren zur Anerkennung von einzelnen Bildungsangeboten im Kontext der Registrierung getestet. "Ziel der Registrierungsinitiative ist es, den Gesetzgeber zu einer verpflichtenden Registrierung zu bewegen," ergänzt Franz Wagner, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der RbP GmbH. "Schon heute sind alle Pflegefachkräfte durch die Beruferichtlinie gesetzlich verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden und lebenslanges Lernen ist Teil des professionellen Selbstverständnisses," so Wagner weiter. Es fehlt aber eine Konkretisierung dieser Verpflichtung. Hier stellt die Registrierung mehr Verbindlichkeit und Transparenz her. Eine weitere Schnittstelle besteht in der Diskussion um den Heilberufeausweis. Die Registrierungsstelle hat ihren Sitz im ‚Haus der Gesundheitsberufe’ in Berlin.
Weitere Informationen gibt es unter www.freiwillige-registrierung.de.
Zukunftsmarkt
Die Pflegebranche kennt keine Krise
In Deutschland wächst die Zahl der Alten in den kommenden Jahren stark an. Damit steigt auch der Bedarf an institutionellen Pflegeeinrichtungen. Derzeit wächst der Markt jährlich um 2,1 Prozent. Nur wenige Märkte haben derzeit solch gute Wachstumsaussichten wie die Pflegebranche. Die Menschen altern, viele werden pflegebedürftig und der Bedarf an institutionellen Pflegeeinrichtungen wird in den nächsten Jahren deutlich wachsen. Allein in Deutschland werden bis zum Jahr 2020 rund 200.000 neue Plätze in Seniorenheimen benötigt werden, rund ein Viertel mehr als heute, schätzt der Europäische Pflegeverband ECHO.
"Der Pflegemarkt wächst innerhalb des Gesundheitswesen am stärksten", meinen auch die Experten vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung aus Essen (RWI) in ihrem letzten Pflegeheim-Rating-Report. Ginge man von konstanten Pflegequoten aus, stiege der Bedarf an stationärer Pflege jährlich um mindestens 2,1 Prozent.
Prüfung
Schulnoten für Pflegeheime ab Sommer
Im Kampf gegen Pflege-Missstände sollen künftig alle rund 10 000 Pflegeheime in Deutschland mit Schulnoten von ”sehr gut” bis ”mangelhaft” bewertet werden. "Da wo Mängel sind, müssen sie beseitigt werden", sagte der Geschäftsführer des Medizinischen Diensts des Spitzenverbandes der Krankenkassen (MDS), Peter Pick, am Montag in Berlin. Zuletzt hatten MDS-Prüfer bei jedem zehnten Heimbewohner einen unzureichenden Pflegezustand festgestellt. Gravierende Defizite würden nun weiter zurückgehen, zeigte sich Pick sicher. "Das ist ein Quantensprung."
Recht
Einschränkung
BSG bestätigt Verbot der Kreditaufnahme für Krankenkassen
Krankenkassen dürfen keine Kredite aufnehmen. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel am Dienstag in einer Entscheidung bestätigt (Az.: B 1 A 1/08 R). Deshalb dürfen sie auch keine Festgeldanlagen am Finanzmarkt vornehmen, wenn dafür ein Ausgleich über Darlehen erforderlich wird. Eine bundesweit tätige Ersatzkasse hatte gegen die Bundesrepublik geklagt. Das Bundesversicherungsamt (BVA) hatte ihr 2005 verboten, 100 Millionen Euro bei einer Hypothekenbank für sechs Monate festverzinslich anzulegen. Die Aufsichtsbehörde berief sich auf das Verbot der Kreditaufnahme für Krankenkassen. Das Gesetz sehe aber vor, dass Krankenversicherungen immer über ausreichende Liquidität verfügen müssten.
Dagegen wehrte sich die Klägerin, die das Geld dennoch angelegt hatte. Sie berief sich auf ihr Recht zur Selbstverwaltung und erklärte, dass die laufenden Beitragseinnahmen die Liquidität gewährleisteten. Eine Klage vor dem Sozialgericht Düsseldorf zur Aufhebung der Anordnung wurde abgewiesen.
Der 1. Senat des Bundessozialgerichts wies nun die Revision zurück. "Die Festgeldanlage stellte einen klaren Gesetzesverstoß in drei Punkten dar", sagte der Vorsitzende Richter Peter Masuch. So habe die Kasse gegen das Kreditaufnahmeverbot und gegen das Liquiditätsgebot verstoßen. Außerdem sei die Anlagesicherheit nicht gewährleistet gewesen.
Technologie
Umfrage
74 Prozent für Gesundheitskarte
Fast drei von vier Bundesbürgern (74 Prozent) halten die bei vielen Ärzten umstrittene elektronische Gesundheitskarte für sinnvoll. Das ergab eine am Donnerstag in Berlin veröffentlichte repräsentative Umfrage des Frankfurter F.A.Z.- Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Vor allem eine schnellere Verfügbarkeit wichtiger Gesundheitsdaten im Ernstfall, und damit mehr Sicherheit bei Diagnosen und Arzneimitteln erwarten mehr als 80 Prozent. 63 Prozent meinen aber auch, dass persönliche Daten in unbefugte Hände gelangen könnten.
Trotz anhaltenden Misstrauens bei den Ärzten und Streits zwischen Ärzten und Kassen werden die rund 15 000 Praxen des Rheinlandes nun mit Lesegeräten ausgestattet. Bis Ende des Jahres soll es bundesweit Karten und Lesemaschinen geben. Der Online-Betrieb mit den Karten als Schlüssel zum Versenden von Versichertendaten ist für 2010 geplant. Die Karte sollte schon vor Jahren eingeführt werden.
Streit löste die Forderung der Ärzte aus, dass die Teilnahme am Online-Betrieb für sie freiwillig sein soll. Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, hatte Ärzte- und Krankenkassen- Organisationen zur Lösung des Konflikts aufgerufen. Andernfalls wollte die Kasse keine Karten ausgeben. Der TK-Vorsitzende Norbert Klusen wollte nicht sagen, wie seine Kasse bei einer weiter harten Haltung der Ärzte reagiert. An negativen Botschaften habe man wegen der bisher bereits hohen Investitionen in die Karten kein Interesse, sagte Klusen. Die Karte sollte "planmäßig kommen", forderte er.
Beruf & Karriere
Neues Berufsbild
Boombranche Gesundheitswirtschaft braucht Logistiker
Ein neues berufsbegleitendes Fernstudium bietet APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft an. Im April dieses Jahres startet die Hochschule den Bachelor- Studiengang "Gesundheitslogistik", der im deutschsprachigen Raum in dieser Form einzigartig ist. Mit dem Angebot wendet sie sich zum einen an Personen, die bereits in der Gesundheitsbranche arbeiten, zum Beispiel Pflegekräfte, die sich zu Gesundheitslogistikern fortbilden wollen. Interessant ist das staatlich anerkannte Studium zum anderen für Mitarbeiter von Planungsbüros im Gesundheitssektor, für Spediteure und Lageristen oder Abiturienten. Schließlich ist die Gesundheitswirtschaft seit Jahren eine Boombranche. "Ein Arbeitsfeld mit Zukunft, Bedarf an neuen Kompetenzen und großen Karrierechancen", weiß Dr. Erkens.
Stellenmarkt
Stellenmarkt März 2009
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Abteilungsleitung (w/m)Amper Kliniken AG
Dachau» PDF-Dokument Management
Verwaltungsdirektor/inDiakonie-Klinikum Stuttgart
Stuttgart» PDF-Dokument Management
Leiterin/Leiter Stabstelle Personal- und Organisationsentwicklung / QualitätsmanagementATEGRIS GmbH
Oberhausen» PDF-Dokument Management
Leiter Medizincontrolling (m/w)Dr. Heimeier & Partner
Stuttgart» PDF-Dokument Management
Krankenhausdirektor/inHerr Wolf U. Mönner » PDF-Dokument Management
Leiter Medizincontrolling (m/w)Dr. Heimeier & Partner
Stuttgart» PDF-Dokument Management
Verwaltungsdirektor/inDiakonie-Klinikum Stuttgart
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Vertriebsmitarbeiter(in) im AußendienstCCV Deutschland GmbH
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Leiterin/Leiter Stabstelle Personal- und Organisationsentwicklung / QualitätsmanagementEvangelisches Krankenhaus Oberhausen GmbH
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kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin
Das Magazin "kma" wie das gleichzeitig erscheinende IT-Supplement stehen ganz im Zeichen der bevorstehenden ConhiT. Sowohl im Magazin selbst wie im Supplement werden die neuesten IT-Innovationen ausführlich präsentiert, wobei im Supplement IT-Unternehmen zusätzlich die Möglichkeit geboten, sich journalistisch zu präsentieren.
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Programmheft zum Hauptstadtkongress Berlin
Mit der April-Ausgabe von "kma" erscheint auch das Programmheft zum Hauptstadtkongress in Berlin. Der Hauptstadtkongress ist seit Jahren eines der wichtigsten Repräsentationsereignisse der Gesundheitswirtschaft. Nahezu alle wichtigen Entscheider besuchen den Hauptstadtkongress und informieren sich über die neuesten Entwicklungen in der Gesundheitswirtschaft.
Das Magazin "kma", das von Anfang an den Hauptstadtkongress als offizieller Medienpartner begleitet, bringt alljährlich das offizielle Programmheft heraus. Dieses Programmheft ist inzwischen auch zu einem der beliebtesten Präsentationsorgane für die Gesundheitswirtschafts-Industrie geworden.
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