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    Vorschau

      Politik

      Hygiene-Kontrolle

      Regierung legt Gesetz gegen Klinikkeime vor

      Die Bundesregierung will mit mehr Hygiene-Kontrollen in Kliniken und Arztpraxen die Verbreitung von Keimen eindämmen. Dies geht aus dem Entwurf des Krankenhaushygienegesetzes hervor. Der Entwurf sieht demnach auch eine "sachgerechte" Verordnung von Antibiotika vor, um der Entwicklung resistenter Keime vorzubeugen. In Deutschland erkrankten jährlich etwa 400.000 bis 600.000 Patienten an Krankenhausinfektionen, schätzungsweise 7500 bis 15.000 stürben daran, heißt es dem Bericht zufolge in der Vorlage. Ein Teil der Infektionen und Todesfälle sei durch Vorsorgemaßnahmen vermeidbar. Zudem wolle der Bund eine neue Kommission schaffen, die Empfehlungen für die Behandlung resistenter Keime gibt. Das Gesetz soll am 16. März vom Bundeskabinett beschlossen werden.

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      ZENO-Workshop

      Erschließung von Finanzierungsquellen durch Krankenhaus-Rating

      Veranstaltung am 29. März 2011 in Berlin

      Es gibt eine Vielzahl von Ratingansätzen. Aus dem industriellen Umfeld kommen die klassischen Ratingansätze, die zum Ziel haben, einem Unternehmen eine bestimmte Bonität zuzuordnen. In der Medizin sind eher indirekte Ratingansätze aufgrund gesetzlicher Vorgaben und freiwilliger Berichterstattung zu beobachten. Zunehmend gewinnt die freiwillige Berichterstattung über bestimmte, von den Häusern als relevant eingeschätzte Daten an Bedeutung.

      Eine professionelle und objektive Darstellung dieser Einflußgrößen kann die Erfolgschancen bei der Kapitalbeschaffung, bei Krankenhauszusammenschlüssen oder dem Kauf und Verkauf von Häusern deutlich verbessern. Die Veranstaltung wird zum einen dazu dienen, Ratingverfahren in Grundzügen vorzustellen und zum anderen die Probleme, die beim Rating von Krankenhäusern auftreten können, darzulegen.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Wartezeiten

      SPD will Ärzte doch nur im äußersten Fall bestrafen

      Nach heftigen Protesten geht die SPD bei der Forderung nach saftigen Strafen für Mediziner im Fall zu langer Wartezeiten auf die Ärzte zu. "In den ersten zwei Jahren soll die Ärzteschaft auf Grundlage ihrer selbst entwickelten Sanktionen für eine rasche Terminvergabe sorgen", sagte der gesundheitspolitische Fraktionssprecher Karl Lauterbach am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Erst wenn das nichts gebracht hat, soll der Gesetzgeber die Strafen selbst bestimmen." Diese Änderung an dem entsprechenden Gesetzentwurf der Fraktion hätten die SPD-Gesundheitspolitiker beschlossen, nachdem in zahlreichen Ärztezuschriften entsprechende Vorschläge gemacht worden seien. Mit ihrem Vorstoß, Praxisärzte im äußersten Fall mit bis zu 25.000 Euro und zwei Jahren Entzug der Zulassung zu bestrafen, hatte die SPD-Fraktion scharfe Proteste von Ärzteverbänden ausgelöst. Die niedergelassenen Mediziner sollen Kassenpatienten in der Regel binnen fünf Werktagen behandeln und nicht mehr gegenüber Privatpatienten benachteiligen. "Wir machen das nicht gegen die Ärzte, sondern für die Patienten", sagte Lauterbach. Er betonte, Kassenärztliche Vereinigungen sähen bereits Sanktionen wie etwa bis zu 10.000 Euro in Hessen vor, die nur nicht angewendet würden. Mit gesetzlichem Druck sollten die Mediziner nun zur Anwendung der eigenen Regeln gedrängt werden. "Späte Terminvergabe ist kein Kavaliersdelikt", sagte Lauterbach. So gebe es Fälle, in denen Patienten wegen eines zu späten Termins beim Augenarzt erblindet seien.

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      Margurger Bund

      Zweibettzimmer - MB warnt vor langen Wartezeiten

      Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund warnt vor längeren Wartezeiten, wenn die Zweibettzimmerregel ohne entsprechende Investitionen umgesetzt wird. "Patienten würde mehr Komfort im Krankenhaus sicherlich gut tun. Wer aber so tut, als könne eine generelle Umstellung der Krankenhäuser auf Zweibettzimmer ohne zusätzliche Geldmittel erfolgen, lügt sich in die Tasche", erklärte heute der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke. Zusätzliche Zweibettzimmer erforderten mehr Raumkapazitäten, wenn man nicht die Bettenzahl radikal reduzieren wolle. "Ich kann nur davor warnen, die Bettenkapazitäten drastisch abzubauen. Dadurch würden wir zwangsläufig längere Wartezeiten erzeugen. Die Zahl der zu versorgenden Patienten wird ja nicht kleiner, sondern steigt von Jahr zu Jahr", sagte Henke. Deshalb könne eine Verbesserung nur durch ein großes Investitionsprogramm, das mehrere Milliarden Euro umfassen müsse, erreicht werden.

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      Protest

      Diabetiker Bund demonstriert vor dem GBA

      Die Verbände Deutscher Diabetiker Bund (DDB) und diabetesDE demonstrieren zum Erhalt der Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen vor dem Gemeinsamen Bundesauschuss (GBA). Um Diabetes im Rahmen eines Selbstmanagements zu beherrschen, sind regelmäßig Kontrollen des Blutzuckers mit Hilfe von Blutzuckerteststreifen dringend notwendig, schreibt der DDB in einer Mitteilung. Die Verordnungsfähigkeit dieses für Diabetiker unverzichtbaren Hilfsmittels soll auf Beschluss des GBA aus Kostengründen eingeschränkt werden. Im Vorfeld der Entscheidungen wollen die Organisationen DDB und diabetesDE ihre Position im Rahmen einer Demonstration am Dienstag, 08. Febr. 2011 – 11.00 Uhr vor dem Gebäude des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) Berlin noch einmal verdeutlichen. Der Deutsche Diabetiker Bund ist die größte deutsche Patientenorganisation der Menschen, die von Diabetes betroffen sind. Die gemeinnützige und unabhängige Organisation diabetesDE vertritt Ärzte, Diabetesberater und Patienten im Kampf gegen die Volkskrankheit Diabetes. An Diabetes sind in Deutschland aktuell über 7 Mio. Menschen erkrankt, täglich kommen 1.000 weitere hinzu.

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      Krankenkassen

      TK und KKH-Allianz: Keine Fusion

      Die Techniker Krankenkasse (TK) und die KKH-Allianz haben einen Bericht über eine angebliche Fusion zum Marktführer in Deutschland strikt zurückgewiesen. Es gebe keine Verhandlungen und keine Fusion, hieß es am Freitag bei der TK in Hamburg. “Der Zeitungsbericht basiert auf Falschinformationen und ist frei erfunden”, teilte die KKH-Allianz in Hannover mit. “Die Behauptung, dass der Verwaltungsrat in seiner nächsten Sitzung über die Fusion beraten soll, trifft nicht zu.” Die “Leipziger Volkszeitung” hatte berichtet, die Vorstände beider Kassen hätten sich bereits auf den Zusammenschluss geeinigt.

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      Wirtschaft

      Personalwechsel

      Einflussreiche Pharma-Lobbyistin Yzer geht

      Mit der Geschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (VFA), Cornelia Yzer, gibt eine der einflussreichsten Pharma-Lobbyistin ihren Posten auf. "Nach 15 arbeitsintensiven und spannenden Jahren in einer Branche, deren Arbeit wie kaum eine andere unmittelbar den Menschen hilft, will ich mich nun einer neuen Herausforderung stellen", teilte Yzer am Donnerstag in Berlin mit. Der vfa-Vorsitzende Wolfgang Plischke lobte Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und Tatkraft bei Yzer.

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      16. und 17. Februar 2011 in Berlin

      MCC HEALTH AKTUELL: ONKOLOGIE2011

      Status Quo und Ausblick einer patientenzentrierten Gesundheitsversorgung am 30. März 2011 in Köln

      Ncht nur die Tatsache, dass Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland ist, sondern auch die steigenden Neuerkrankungsraten zeigen die Dringlichkeit die Problembereiche der Krebsfrüherkennung und –versorgung anzupacken.

      HEALTH AKTUELL: ONKOLOGIE2011 informiert und diskutiert die zentralen Handlungsfelder für eine Verbesserung der Krebsbekämpfung durch effektives, zielgerichtetes und aufeinander abgestimmtes Handeln aller Verantwortlichen. Dabei stehen bei der Onkologie nicht allein das Verbesserungs- und Innovationspotenzial im Fokus, sondern auch die Auswirkungen der immensen Kostenexplosion.

      Diskutieren und erörtern Sie zusammen mit unseren Referenten den aktuellen und notwendigen Handlungsbedarf sowie die zukünftige Bedeutung einer patientenzentrierten Gesundheitsversorgung. Der Erfahrungsaustausch unter Experten ist sichergestellt.

      Melden Sie sich jetzt an!

      Weitere Informationen unter www.mcc-seminare.de.

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      Namen & Nachrichten

      Missstände aufdecken

      Frühwarnsystem für britische Kliniken

      Ein Frühwarnsystem in staatlichen britischen Krankenhäusern soll Mißstände im stationären Sektor "so früh wie möglich" aufdecken. Das gab das Londoner Gesundheitsministerium bekannt. Vom April an werden in Großbritannien alle Todesfälle, die entweder während eines Klinikaufenthalts oder bis zu vier Wochen nach Entlassung auftreten, in einer zentralen Datenbank erfasst. Anlass für die Änderung sind grobe Mißstände in einem staatlichen Krankenhaus in Staffordshire, wo hunderte Patienten als Folge schlechter stationärer Versorgung frühzeitig starben.

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      Universitätsklinikum des Saarlandes

      Erster Schlaganfall-Rettungswagen im Einsatz

      In Homburg wird der weltweit erste Schlaganfall-Rettungswagen eingesetzt. Insgesamt wurden bereits 80 Patienten im Rahmen einer Langzeitstudie eingeschlossen. Eine Zeitersparnis (Notruf-Therapiebeginn) durch die Behandlung bereits am Notfallort gegenüber der Krankenhausbehandlung von bis zu 40 Minuten sei machbar, erklärt das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), bei dem der Wagen im Einsatz ist. Klaus Faßbender, Direktor der Klinik für Neurologie des UKS in Homburg, hat diese Mobile Stroke Unit entwickelt, die über ein CT, Laborgeräte und Telemedizinanbindung zum Krankenhaus verfügt. "Das Krankenhaus kommt damit direkt zum Patienten", so Faßbender. Deutschland erleiden etwa 200.000 Patienten pro Jahr einen Schlaganfall. Das saarländische Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz unterstützt das Vorhaben. Für die Jahre 2010, 2011 und 2012 stehen bis zu 182.000 Euro für Wartungs- und Betriebskosten zur Verfügung.

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      Klinik-News

      Marseille-Kliniken

      Aufsichtsrat beruft neues Vorstandsmitglied

      Der Aufsichtsrat der Marseille-Kliniken AG hat Stefan W. Herzberg (45) mit sofortiger Wirkung in den Vorstand berufen. Er übernimmt die Funktion des Vorstands für das Ressort Pflege und Marketing. Gleichzeitig ist er zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt worden. Der Vorstandsvertrag Herzberg hat eine Laufzeit von drei Jahren. Herzberg war bis zu seinem Ausscheiden als Vorsitzender der Geschäftsführung der Karstadt Warenhaus GmbH in verschiedenen Führungspositionen in der Deutschen Wirtschaft, unter anderem bei der Metro AG / Kaufhof Warenhaus AG, Neckermann und der Arcandor AG tätig. Der Vertrag des Marseille-Vorstandsmitgliedes Axel Regenhardt endet fristgemäß zum 28. Februar 2011.

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      ZENO-Veranstaltung

      Die Abrechnung von Arzneimitteln für parenterale Zubereitungen

      Veranstaltung am 30. März 2011 in Berlin

      Die Abrechnung für Arzneimittel in parenteralen Zubereitungen wurde durch den Gesetzgeber grundlegend geändert. Im GKV-Änderungsgesetz wurde der GKV-Rabatt für Fertigarzneimittel für parenterale Zubereitungen von 6 auf 16% erhöht. Ergänzend haben die Krankenkassen auch für diejenigen Arzneimittel, die durch die Krankenhausapotheken im Rahmen der ambulanten Behandlung nach § 129a SGB V abgegeben werden, sowie auf die von Krankenhausapotheken abgegebenen Fertigarzneimittel in parenteralen Zubereitungen einen Anspruch auf den Herstellerabschlag.

      Kompetente praxiserfahrene Referenten vermitteln Ihnen in diesem Workshop die notwendigen Informationen der gesetzlichen Änderungen im Bereich der parenteralen Zubereitungen. Die zu berücksichtigenden Einflußfaktoren sowie die verschiedenartigen Ausschreibungen der Kassen werden detailliert besprochen.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      UKSH

      Schwarze Null ist nur die halbe Wahrheit

      Das Uniklinikum Schleswig-Holstein UKSH hat nach einer Sanierung eine "schwarze Null" verkündet. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Das Uniklinikum Schleswig-Holstein schreibe mit einem Jahresergebnis von 500.000 Euro endlich keine roten Zahlen mehr, erklärte Schleswig-Holsteins Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU) am Freitag. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, wie die "Schleswig-Holsteinische Zeitung" erklärt: "Rückstellungen für Altersteilzeit und Abfindungen in Höhe von knapp 6,7 Millionen Euro wurden 'vor die Klammer gezogen', wie de Jager zugab. Außerdem wurde der Landeszuschuss für die akademische Ausbildung am Klinikum um 5,4 Millionen Euro gekürzt. De facto geht das Krankenhaus der Maximalversorgungen mit seinen 1000 Mitarbeitern in Kiel und Lübeck also mit einem Jahresfehlbetrag von über elf Millionen Euro aus dem Jahr 2010. Gleichzeitig wächst der Schuldenberg (Verlustvortrag) auf 120 Millionen Euro, nach 90 Millionen vor drei Jahren. Erst kürzlich hatte UKSH-Chef Jens Scholz das strukturelle Defizit des Klinikums auf 30 Millionen Euro beziffert. Schuld sind die umstrittenen Fallpauschalen. Würde das Klinikum für seine Leistungen genauso viel Geld bekommen wie zum Beispiel die Kliniken in Rheinland-Pfalz, "hätten wird 37 Millionen Euro mehr in der Tasche", gab Scholz zu Bedenken. Zudem verliert das UKSH durch die schlechte Baustruktur jährlich 30 Millionen Euro."

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      Umfrage

      Was ist an einem Newsletter wichtig?

      Immer mehr Zeitungen und Internetportale in der Gesundheitswirtschaft bieten Newsletter an. Sie sollen Krankenhausmanager schnell informieren. Doch Inhalt, Aufbau und Erscheinungshäufigkeit der Newsletter unterscheiden sich. Was ist für Klinikmanager wichtig und was nicht? Wie häufig sollte ein Newsletter erscheinen? Das Frankfurter Beratungsunternehmen FuP Kommunikations-Management GmbH will dies im Rahmen einer Umfrage unter Klinikentscheidern herausfinden, und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitskommunikation leisten. Teilnehmer an der Umfrage helfen nicht nur, die Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft zu verbessern, sondern können auch attraktive Preise gewinnen.

      Weiter Informationen zur Umfrage unter: www.fup-kommunikation.de.

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      Kommunale Aktiengesellschaft

      Vivantes fordert erneut Umwandlung in AG

      Der kommunale Klinikkonzern Vivantes hat zum zehnjährigen Jubiläum mehr finanziellen Bewegungsspielraum gefordert. Geschäftsführer Joachim Bovelet sprach sich erneut für die Umwandlung der Vivantes GmbH in eine kommunale Aktiengesellschaft aus,berichtet der Sender RBB auf seiner Webseite. Dort heißt es: "Der Handlungsspielraum des Vorstands wäre größer, sagte er am Donnerstag in Berlin. Eine kommunale AG könne durch hohe Renditen oder Wachstum an Geld kommen. Eine Änderung ihrer Rechtsform hatte sich kürzlich auch die landeseigene Uniklinik Charité gewünscht. Bereits im vergangenen Mai hatte Bovelet zur Geldbeschaffung die Umwandlung des Vivantes-Konzerns in eine kommunale Aktiengesellschaft nach dem Vorbild der Städte Kassel oder Fulda ins Spiel gebracht. In den kommenden fünf Jahren benötige Vivantes 265 Millionen Euro für Investitionen. Das Land Berlin hat laut Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) pro Jahr allerdings nur rund 60 Millionen Euro für Vivantes und Charité zur Verfügung. Sie habe für 2012 rund 20 Millionen Euro mehr beantragt.

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      Hohe Patientenzahlen

      Rhön steigert Gewinn

      Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat 2010 dank einer höheren Patientenzahl mehr verdient als im Vorjahr. Nach vorläufigen Zahlen sei der Konzerngewinn um 10,2 Prozent auf 145,1 Millionen Euro gestiegen, teilte die im Mdax notierte Gesellschaft am Donnerstag mit. Die Umsatzerlöse kletterten um zehn Prozent auf 2,55 Milliarden Euro, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 305,4 Millionen Euro stieg (VJ: 284,0). Damit traf das Management seine eigenen Erwartungen. Analysten hatten dagegen sowohl beim Umsatz wie auch beim EBITDA mit etwas mehr gerechnet. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte Rhön-Klinikum-Chef Wolfgang Pföhler den Ausblick: Für 2011 wird ein Umsatzplus von 4 Prozent auf 2,65 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Zukäufe sind darin nicht enthalten. Der Konzerngewinn soll auf 160 Millionen Euro steigen, wobei der Überschuss in einer Bandbreite von fünf Prozent um diesen Wert schwanken kann.

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      Gesundheitsamt

      Charité-Küche wegen Hygienemängeln geschlossen

      Eine unangekündigte Kontrolle des Gesundheitsamtes deckte in der Charité-Küche in Berlin-Mitte große Hygiene-Mängel auf. Die Einrichtung, die Patienten mit Essen versorgt, wurde umgehend geschlossen. Das meldet die "Berliner Morgenpost". Nach einer Hygienekontrolle hat das Gesundheitsamt das Versorgungszentrum der Charité in Mitte teilweise sperren lassen – davon betroffen ist auch die Küche des Bettenhauses. Seit Montag dürfen an der Luisenstraße keine warmen Gerichte mehr zubereitet werden. Angeblich war der schlechte Zustand der Charité-Küche in Mitte dem Gesundheitsamt schon länger bekannt. "Die Mängel, die es da gibt, haben wir schon vor Wochen und teilweise mehrfach kritisiert", sagte Christian Hanke (SPD). Der Bürgermeister von Mitte ärgert sich, dass die Uniklinik immer noch nichts getan hat, um den maroden Zustand zu beheben. Nach einer Hygienekontrolle hat das Gesundheitsamt dem Medienbericht zufolge das Versorgungszentrum der Charité in Berlin-Mitte teilweise sperren lassen. Davon betroffen sei auch die Küche des Bettenhauses, berichtet die "Berliner Morgenpost". Köche des Charité-Standorts Benjamin Franklin in Steglitz müssen dem Blatt zufolge nun die Patienten in Mitte mitversorgen. Grund für die Anordnung der Behörde seien bauliche Mängel, die zu hygienischen Problemen führen könnten. Am Standort Mitte werden dem Bericht nach normalerweise täglich 1.400 Frühstücke, Mittag- und Abendessen zubereitet. Das Gesundheitsamt bemängelte laut Zeitung Ritze an Wänden und Decken. Der Schmutz, der sich dort ansammele, könne laut Gesundheitsamt auch in das Essen für die Patienten gelangen. Der Behörde seien die baulichen Mängel der Küchen offenbar schon länger bekannt gewesen. Das Universitätsklinikum Charité soll in den kommenden Jahren umfassend saniert werden.

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      Paracelsus-Kliniken

      Alfred Felscher neuer Sprecher der Geschäftsführung

      Alfred Felscher (59) ist neuer Sprecher der Geschäftsführung der Paracelsus-Kliniken. Er trat die Nachfolge von Peter Clausing (66) an, der in den Ruhestand ging. Weiterer Geschäftsführer ist Frank J. Alemany (49), der sich schwerpunktmäßig um die 13 Rehabilitationskliniken des Konzerns kümmert. Die Paracelsus-Kliniken zählt mit 18 Akut-Krankenhäusern, 13 Reha-Kliniken sowie mehreren ambulanten Einrichtungen zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland.

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      Sana Kliniken

      Sana unter "Münchens besten Arbeitgebern"

      Die Sana Kliniken AG ist als eine von “Münchens besten Arbeitgebern 2011” ausgezeichnet worden. Bei dem erstmals in München durchgeführten Wettbewerb in Zusammenarbeit mit der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und der Süddeutschen Zeitung erreichte die Klinikkette den dritten Rang. Bewertungskriterien waren unter anderem Unternehmenskultur, vertrauensvolle Zusammenarbeit und berufliche Entwicklung. Mit über 50 Krankenhäusern und Pflegeheimen ist die Sana Kliniken AG die viertgrößte private Klinikgruppe Deutschlands. Der Auszeichnung vorausgegangen war eine ausführliche Befragung der Führungskräfte und Mitarbeiter. Neben der Erfassung von Unternehmenspersönlichkeit und -kultur wurden die teilnehmenden Unternehmen an den Kriterien des europäischen Qualitätsstandards EFQM (European Foundation for Quality Management) gemessen.

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      Neuer Vorstand der Uniklinik Jena

      Brunhilde Seidel-Kwem folgt auf Rudolf Kruse

      Der Vorstand des Universitätsklinikums Jena (UKJ) ist wieder komplett. Zum neuen Kaufmännischen Vorstand hat der Verwaltungsrat Brunhilde Seidel-Kwem bestellt. Sie tritt ihr neues Amt zum 1. April an und folgt Rudolf Kruse, der Ende vergangenen Jahres auf eigenen Wunsch aus der Funktion ausgeschieden war. Brunhilde Seidel-Kwem ist promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie war seit 1983 in leitenden Funktionen im Universitätsklinikum Göttingen, dem LBK Hamburg sowie der Rhön-Klinikum AG tätig. Zuletzt war sie Mitglied des erweiterten Vorstandes in der Rhön-Klinikum AG.

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      Medizin

      Gesundheitsforscher Wasem

      Wartezeit für Psychotherapie fast ein Vierteljahr

      Menschen mit seelischen Problemen müssen im Schnitt zweieinhalb Monate auf eine Psychotherapie warten. In manchen Gebieten Deutschlands ist die Wartezeit deutlich länger. Knapp fünf Prozent der Psychotherapeuten können sofort einen Therapieplatz anbieten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Duisburger Gesundheitsforschers Jürgen Wasem in Zusammenarbeit mit der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung, die am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Männer, alte Menschen und Menschen aus niedrigeren sozialen Schichten nehmen demnach deutlich seltener ambulante Psychotherapie in Anspruch.

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      Forschungsinstituts TNS

      Nur fünf Prozent der Mediziner wollen Landarzt werden

      Ungeachtet des zunehmenden Ärztemangels auf dem Land können sich nur fünf Prozent der Mediziner ein Leben als Landarzt vorstellen. 42 Prozent würden sich in einer Großstadt niederlassen, 36 Prozent in einer Kleinstadt, berichtete die "Welt" (Dienstag) unter Berufung auf eine Umfrage des Forschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank unter 300 niedergelassenen und angestellten Ärzten. Neun von zehn Ärzten rechnen damit, dass zukünftig in ländlichen Gebieten ärztlicher Nachwuchs fehlen wird.

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      Präimplantationsdiagnostik

      Erstes „Designer-Baby” in Frankreich geboren

      Das erste in Frankreich geborene “Designer-Baby” soll seinem älteren Bruder das Leben retten. Dieser leide an Beta-Thalassämie, einer genetisch bedingten tödlichen Bluterkrankung, teilten die behandelnden Ärzte am Dienstag mit. Das Rettungsgeschwisterkind mit dem türkischen Namen für Hoffnung sei bereits am 26. Januar in der Klinik Antoine Béclère im Pariser Vorort Clamart geboren worden. Dem kleinen Umut-Talha geht es nach Angaben des Krankenhauses sehr gut. Nach einer künstlichen Befruchtung hatten Mediziner zuvor mit Hilfe der Präimplantationsdiagnostik (PID) denjenigen Embryo ausgewählt, der den Gendefekt nicht aufweist und genetisch am besten zu seinem Bruder passt. Das Nabelschnurblut von Umut-Talha soll nun für dessen Stammzelltherapie dienen. In Deutschland ist die Auswahl von Embryonen - auch für sogenannte Rettungsgeschwister - verboten. In den USA, Großbritannien, Belgien und Spanien wurden allerdings seit dem Jahr 2000 schon mehrere Designer-Babys geboren. In Frankreich ist das Verfahren seit 2006 erlaubt. Erst jetzt konnte allerdings der erste Erfolg gefeiert werden. Die Eltern von Umut-Talha stammen aus der Türkei.

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      Uniklinik Ulm

      Fortschritt in der Leukämie-Forschung

      Ulmer Forscher haben ein genetisches Muster entschlüsselt, das oft Ursache für einen Rückfall bei Leukämiepatienten ist. Die akute lymphoblastische Leukämie ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern und Jugendlichen. 80 Prozent der Patienten können dauerhaft geheilt werden. Jeder fünfte Patient erleide jedoch einen Rückfall, wie das Universitätsklinikum Ulm am Freitag erläuterte. Es war bisher besonders schwer herauszufinden, welche Patienten das Risiko einer erneuten Erkrankung in sich trugen. Es sei notwendig, diese Hochrisikogruppe zu erkennen und entsprechend zu behandeln, wie die Experten betonten. Sie glauben, mit ihren Forschungsergebnissen dafür eine Grundlage gelegt zu haben. Die Ulmer Wissenschaftler hatten eine internationale Gruppe von Fachleuten geleitet und berichten im Fachjournal "Cancer Cell" über ihre Arbeit.

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      Exodus droht

      Keine Einigung über tschechische Ärztegehälter

      In Tschechien droht weiter ein Massenexodus der Klinikärzte. Die Verhandlungen zwischen Regierung und Ärztevertretern sind am Donnerstag gescheitert. Mehr als 3.800 der 20.000 Krankenhausärzte des Landes haben sich an der Gewerkschaftsaktion "Danke, wir gehen!" beteiligt und mit Wirkung zum 1. März gekündigt. Gesundheitsminister Leos Heger appellierte am Donnerstag in Prag direkt an die protestierenden Mediziner, ihre Kündigungen zurückzuziehen. Heger forderte die Ärzte nach Angaben der Agentur CTK auf, den Patienten nicht länger "die Pistole an den Kopf zu halten". Der Gesundheitsminister bot allen Krankenhaus-Ärzten eine Gehaltserhöhung zwischen 200 und 300 Euro ab März an. Nach den Vorstellungen des Ministers sollen von den zunächst versprochenen 80 Millionen Euro aber nur rund zwei Drittel für die Ärztegehälter verwendet werden. Der Rest werde den Krankenpflegern und dem medizinisch-technischen Personal zugutekommen, erklärte Heger.

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      CDU

      Jens Spahn: Zweibettzimmer in Klinik - oder zehn Euro sparen

      Kassenpatienten sollen in Krankenhäusern künftig nur noch im Zweibettzimmer untergebracht werden - oder zehn Euro pro Tag sparen. Das schlägt der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), in einem Papier für das Ärzte- und Klinikgesetz vor, das die Koalition in den nächsten Monaten präsentieren will. Das Papier lag der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag vor. Die "Welt" hatte zuerst darüber berichtet. Spahn konkretisiert damit einen Vorschlag vom Dezember. "Klarer Pluspunkt dieser Regelung: Der Patient profitiert direkt!", schreibt er. Bei Unterbringung etwa in einem Vierbettzimmer müsste man demnach nicht die Zuzahlung von zehn Euro pro Tag zahlen. Diese ist maximal 28 Tage pro Jahr fällig - den Kliniken entgingen also pro Patient bis zu 280 Euro im Jahr. Als Alternative schlägt Spahn vor, dass die Krankenkasse die normale Bezahlung der Klinik um beispielsweise zehn Euro senkt, wenn der Patient im Vier- oder Sechsbettzimmer liegt. Das eingesparte Geld bliebe im Gesamtbudget der Kliniken - im Jahr darauf könnte es wieder verteilt werden. Beim ambulanten Arzt sollen Patienten Spahn zufolge künftig nur noch drei Wochen auf einen Termin warten müssen - auch bei Spezialisten wie etwa Lungenärzten, bei denen man als gesetzlich Versicherter im Gegensatz zu Privatpatienten heute oft monatelang wartet.

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      Recht

      Krankenkassen

      Hohe Hürden für Magen-OP gegen Übergewicht

      Krankenkassen müssen nur dann eine Magen-OP gegen Übergewicht bezahlen, wenn alle anderen Wege zum Abnehmen nachweislich versagt haben. Das gelte auch bei extremem Übergewicht, urteilte jetzt das Sozialgericht Detmold. Damit wies es die Klage einer 40-Jährigen zurück. "Es war nicht erkennbar, dass die Versicherte das Basisprogramm nach den Leitlinien zur Therapie der Adipositas mit einem gewissen Maß an Selbstdisziplin verfolgt hat", hieß es in der Mitteilung vom Donnerstag. Das Urteil vom 26.2.2009 sei jetzt rechtskräftig geworden. (Az.: 5 KR 158/06). Nach Ansicht der Richter ist der Versicherte verpflichtet, verschiedene Diäten auszuprobieren, Bewegungs- und Ernährungstherapie in Anspruch zu nehmen, unter Umständen eine Psychotherapie zu durchlaufen oder stationäre Rehabilitationsmaßnahmen zu absolvieren. Eine operative Magenverkleinerung oder ähnliche chirurgische Maßnahmen seien bei der 40-jährigen Klägerin nicht medizinisch notwendig.

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      Urteil

      Ärzte dürfen keine weit entfernte Zweigpraxis eröffnen

      Ärzte dürfen keine weit entfernte Zweigpraxis eröffnen, weil dadurch bisherige Patienten schlechter versorgt werden könnten. Ein Kinderkardiologe aus Fulda wollte eine Zweigpraxis in Bad Nauheim eröffnen und dort sechs Stunden pro Woche praktizieren. Die Versorgung in Fulda sei aber gefährdet, wenn der Arzt sich 128 Kilometer entfernt aufhalte, urteilte das Bundessozialgericht in Kassel am Mittwoch (Az: B 6 KA 7/10 R). Zudem könne der Kinderkardiologe - der einzige in Fulda - in akuten Fällen nicht rechtzeitig an seinem Hauptsitz sein. Der Rechtsanwalt des Arztes hatte argumentiert, der Mediziner mache vor allem Ultraschall-Untersuchungen. Dies sei keine "notfallträchtige Tätigkeit". Bereits das Sozialgericht Marburg hatte die Entfernung als zu groß beurteilt (Az: S 12 KA 160/09). Laut Gesetz sind Zweigpraxen zulässig, wenn die Patienten am Zweitsitz besser und am Hauptsitz nicht schlechter versorgt werden. Den Ärzten sind maximal zwei Zweigpraxen gestattet.

      Dem Bundessozialgericht zufolge gilt diese Regelung aber nicht für so genannte Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Dort arbeiten meist mehrere, zum Teil angestellte Ärzte unter einem Dach. Die Bundesrichter entschieden am Mittwoch in einem weiteren Verfahren, dass sich die Vorschrift von maximal zwei Zweigpraxen pro Arzt nur auf den Arzt als Mensch, aber nicht auf die Rechtsform eines MVZ beziehe. Dies hatten auch schon die Vorinstanzen so gesehen (Sozialgericht Dresden Az: S 11 KA 46/08; Sächsisches Landessozialgericht Az: L 1 KA 8/09). In dem behandelten Fall hatte ein MVZ in Dresden bereits zwei Zweigstellen und wollte zwei weitere eröffnen. Die Kassenärztliche Vereinigung (KÄV) hatte dies untersagt. Das Gericht urteilte, die KÄV müsse nun neu entscheiden. Die Bundesrichter betonten jedoch, dass auch die in einem MVZ arbeitenden Mediziner weiter daran gebunden seien, in maximal zwei Zweigstellen zu praktizieren.

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      Stellenmarkt

      Stellenmarkt Februar 2011

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Facility-Management
      Technischen Leiter (m/w)
      Kliniken München Pasing und Perlach GmbH
      München
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      Geschäftsführer/Kaufmännischer Leiter
      INNOVAGROUP
      Hamburg
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      Facility-Management
      Technische(n) Leiter/in
      CoSolvia Betriebstechnik GmbH
      Hasbergen
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      Management
      Qualitätsmanagementbeauftragte/n
      Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH
      Braunschweig
      » Anzeigen

      Kontakt Anzeigenverkauf
      Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien - März 2011

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Spezialthema im Branchenreport: IT zur ConhIT
      Anzeigenschluss: 28.02.2011

      kma Messemagazin ConhIT

      Anzeigenschluss: 14.02.2011

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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