Inhalt

Politik
Wirtschaft
Namen & Nachrichten
Klinik-News

Medizin
Stellenmarkt

    Vorschau

      Politik

      Proteste in Schramberg

      Rebellion gegen Rottweil

      Die Bürger Schrambergs rebellieren seit drei Wochen gegen die Schließung ihres Krankenhauses. Am 28. März versammelten sich nach einem Aufruf der Initiative Pro Region Schramberg 4.000 Bürger, am 4. April waren es 3.000 Protestierende und vergangenen Montag kamen 2.000 sogenannter Wutbürger zusammen, berichtet die "Stuttgarter Zeitung". Der Kreistag hatte Ende Februar beschlossen, seine zwei Krankenhäuser in Rottweil und Schramberg an die Klinikkette Helios zu verkaufen. Die hatte angekündigt die Klinik in Schramberg zu schließen. Das hatte auch innerhalb des Landkreises für Zwist gesorgt, wie die "Stuttgarter Zeitung" beschreibt: "Die Protestler fordern den Rücktritt von Landrat Wolf Rüdiger Michel (CDU) und mit ihm des gesamten Kreistages. Die Rufe aus Schramberg, den Kreis Rottweil gleich ganz zu verlassen und sich dem Ortenau- oder dem Schwarzwald-Baar-Kreis anzuschließen, werden immer lauter. Die Bürgerinitiative hat schon 5.000 Unterschriften für den Exodus gesammelt. Möglichst bald soll ein Bürgerbegehren in Gang gesetzt werden. Grund für die Erhebung ist die bevorstehende Schließung des Schramberger Krankenhauses."

      Zurück zur Übersicht

      4,4 Milliarden Euro mehr

      Umsatz von Heilmitteln steigt um neun Prozent

      Die niedergelassenen Ärzte haben im vergangenen Jahr Heilmittel wie zum Beispiel Krankengymnastik und Logopädie im Wert von 4,4 Milliarden Euro verordnet. Das sind neun Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Dies teilte die Techniker Krankenkasse (TK) unter Berufung auf die aktuelle Statistik des GKV-Spitzenverbandes mit. Im Durchschnitt bekam jeder gesetzlich Versicherte Heilmittel für rund 63 Euro verschrieben. Doch die regionalen Unterschiede sind groß: Mit jeweils über 80 Euro verordneten die Ärzte in den Metropolregionen Berlin und Hamburg am teuersten - 28 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. In der Region Westfalen-Lippe hingegen lag der Pro-Kopf-Wert bei 46 Euro (27 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt). Der Wert je verordnetem Heilmittel betrug statistisch gesehen 107 Euro. Das mit Abstand umsatzstärkste Heilmittel war im letzten Jahr Krankengymnastik (1,3 Milliarden Euro). Es folgen Ergotherapie (398 Millionen Euro) und Sprachtherapie (367 Millionen Euro).

      Zurück zur Übersicht
      Anzeige

      ZENO-Veranstaltung

      Belegärztliche Versorgung 2011/2012

      Veranstaltung am 29. Juni 2011 in Berlin

      Seit Beginn der G-DRG-Konvergenzphase und der Einführung des neuen EBM ist die Finanzierung der belegärztlichen Versorgung zum Problemfall und zur Dauerbaustelle der Selbstverwaltung geworden. Nachdem der Bewertungsausschuß für ärztliche Leistungen zur Verbesserung der Finanzierung im Jahr 2007 ein eigenständiges Kapitel 36 für belegärztliche Leistungen in den EBM aufgenommen hatte, steht die Förderung belegärztlicher Leistungen unter den Bedingungen der vertragsärztlichen Vergütungsreform 2009/2010 und vor dem Hintergrund laufender Gerichtsverfahren wieder in Frage.

      Die Konferenz „Belegärztliche Versorgung 2011/2012” bringt erneut Entscheider und Betroffene zusammen und Sie erhalten einen profunden Überblick über neue Regelungen, aktuelle Probleme und Lösungsansätze sowie über die weiteren Planungen des Gesetzgebers und der Selbstverwaltung.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

      Zurück zur Übersicht

      Klinikinfektionen

      Söder fordert schärfere Hygieneregeln für Pflegeheime

      Schärfere Hygieneregeln gegen die bis zu 600.000 Klinikinfektionen sind heute (Freitag) Thema im Bundesrat. Zur Beratung liegt ein Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) vor. Im Vorfeld forderte sein bayerischer Amtskollege Markus Söder (CSU) solche Verschärfungen auch für Pflegeheime. Die geplante Novellierung des Infektionsschutzgesetzes gehe nicht weit genug, sagte Söder der Nachrichtenagentur dpa in München. "Das ist sonst nur ein halbes Gesetz." Bayern werde heute (Freitag) einen entsprechenden Antrag im Bundesrat stellen. Söder betonte, die neue bayerische Hygieneverordnung umfasse nicht nur Kliniken, sondern auch Arztpraxen sowie stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen. "Der Bund dagegen lässt die Pflegeeinrichtungen völlig außen vor - das ist ein Fehler", kritisierte der Minister. "Gerade Pflegebedürftige brauchen beste hygienische Verhältnisse." Auch im ambulanten und stationären Pflegebereich würden immer mehr und immer aufwendigere medizinische Leistungen vorgenommen.

      Zurück zur Übersicht

      Finanzieller Sprengstoff

      Millionen Demente können Pflegehilfe bald selbst bestimmen

      Minister Rösler und die Koalition haben noch nicht über Zusatzgeld für Demenzkranke entschieden. Klar ist aber: Altersverwirrte sollen stärker Leistungen auswählen können. Familien von Altersverwirrten sollen nach dem Willen von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) künftig stärker zwischen einzelnen Hilfen bei der Pflege wählen können. Die 1,2 Millionen Demenzkranken und ihre Angehörigen könnten dann aussuchen, ob sich ein Pflegedienst um Haushalt und ums Waschen kümmert oder ob er beispielsweise eine halbe Stunde kommt, die man dann nach Belieben etwa auch für Gespräche nutzen kann. Darüber hinausgehende Verbesserungen für die stark steigende Zahl der Dementen sind mit der Pflegereform geplant, die Rösler bis zur Sommerpause in Eckpunkten vorlegen will. Er kündigte nach einem Spitzentreffen mit Branchenvertretern am Donnerstag in Berlin ein "großes Pflegejahr 2011" an.

      Über Umfang und Finanzierung gibt es aber noch keine Klarheit. Zudem braucht die Umsetzung einer umfassenden Lösung für die Demenzkranken auch nach einem Beschluss laut Rösler Zeit. Sozialverbände dringen auf rasche Verbesserungen. Vorschläge von Experten im Auftrag der Regierung liegen bereits seit Anfang 2009 vor. Der geistige und seelische Zustand der Demenzkranken müsse besser berücksichtigt werden, sagte Rösler. "Wir schlagen deshalb vor, dass man künftig als Versicherter wählen kann zwischen den Leistungskomplexen und Zeitkontingenten, die man selber inhaltlich ausfüllen kann."

      Zurück zur Übersicht

      Wirtschaft

      GKV-Spitzenverband

      Kassen gegen verkrustete Ärztestrukturen

      Die Krankenkassen machen Front dagegen, dass Kliniken und Praxisärzte immer noch oft nebeneinanderherarbeiten. "Die ambulante Versorgung durch Krankenhäuser findet derzeit ohne erkennbare Abstimmung mit der Versorgung durch spezialisierte, niedergelassene Ärzte statt", heißt es in einem Eckpunktepapier aus dem Kassen-Spitzenverband zum geplanten Gesetz gegen den Ärztemangel, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. "Der Rechtsrahmen ist zersplittert, widersprüchlich und besteht aus mehr als einem Dutzend von Einzelregelungen." Die Kassen fordern eine Ärzte- und Versorgungsplanung, die Hausärzte, Fachärzte und zum Beispiel ambulante Operationen von Kliniken gleichermaßen umfasst. Die Koalition will junge Ärzte mit Zuschlägen und besseren Arbeitsbedingungen aufs Land locken. Das Gesetz, über das derzeit noch verhandelt wird, soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Die Kassen fordern den Abbau der Überversorgung in Ballungsräumen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen sollten das Ausscheiden eines Arztes finanziell fördern, wenn eine Neubesetzung seiner Praxis nicht wirklich nötig sei. Die Lage in weniger gut versorgten Gebieten habe sich trotz hoher Honorarzuwächse für die Ärzte insgesamt nicht verbessert. Ein Teil der jährlichen Honorarerhöhungen solle künftig in einen Fonds fließen, so dass Versorgungslücken auf dem Land besser gefüllt werden können. Zudem fordern die Kassen die Möglichkeit zu Direktverträgen mit Krankenhäusern für planbare Diagnosen und Behandlungen. Patienten in Ballungsräumen sollen so verstärkt in besonders gute und effiziente Häuser gehen.

      Zurück zur Übersicht
      Anzeige

      27. und 28. Juni 2011 in Berlin

      9. MCC health world 2011

      Die Zuwendungen des Gesundheitsfonds an die GKVen dürften 2011 reichen, um die Leistungsausgaben zu decken. Das wird sich 2012 ändern… Bilden Sie sich als Vertreter der Leistungserbringer- oder Kostenträgerseite in dieser schwierigen Situation einen Überblick über erfolgversprechende Strategien!

      Melden Sie sich jetzt an! www.mcc-seminare.de.

      Zurück zur Übersicht

      Facility Management

      Dussmann Gruppe trennt sich von CEO und CFO

      Der Stiftungsrat der Dussmann Gruppe hat beschlossen, sich vom Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn Thomas Greiner, und vom Finanzvorstand, Christiane Jaap, zu trennen. Die Trennung erfolgt einvernehmlich. Das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernimmt mit sofortiger Wirkung der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Herr Dirk Brouwers. Die Berufung eines neuen Finanzvorstands werde in Kürze erfolgen, heißt es in einer Mitteilung. Die Dussmann Gruppe hat sich Ende vergangenen Jahres eine neue Struktur gegeben und die noch vom Unternehmensgründer, Herrn Peter Dussmann, geplante Stiftung als dauerhaftes Führungsorgan geschaffen.

      Zurück zur Übersicht

      Konsolidierung

      Kartellamt gibt Krankenkassenfusion frei

      Die drei Krankenkassen AOK Rheinland-Pfalz, AOK Saarland und IKK Südwest können fusionieren. Das Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss zur neuen AOK IKK Südwest freigegeben. Trotz des zustimmenden Bescheids zeige der Fall doch, wie wichtig die Fusionskontrolle beim Zusammenschluss von Krankenkassen sei, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt laut einer Erklärung vom Dienstag. Die Konzentration im Krankenkassenbereich schreite weiter voran - mit der Fusionskontrolle könne die Behörde Fehlentwicklungen in diesem Bereich unterbinden.

      Zurück zur Übersicht

      Kein Outsourcing

      Boehringer setzt auf Forschung im eigenen Haus

      Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim setzt auf die Forschung im eigenen Haus. "Wir werden unsere Forschung jedenfalls nicht zu einem größeren Teil oder gar komplett auslagern, auch wenn uns das noch so viele Unternehmensberater empfehlen", sagte Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Dienstagsausgabe). Im vergangenen Jahr habe der Konzern die Forschungsausgaben gesteigert, obwohl der Umsatz erstmals seit 2003 sank.

      Zurück zur Übersicht

      Gesundheitsfonds

      Krankenkasse Vereinigte IKK ruft um Hilfe

      Mit Start des Gesundheitsfonds ist die zweitgrößte Innungskrankenkasse Deutschlands, die Vereinigte IKK, in finanzielle Schieflage geraten. Das Unternehmen rede derzeit mit den übrigen Innungskassen über eine "Strukturhilfe", bestätigte eine Sprecherin am Montag in Düsseldorf. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zuvor berichtet hatte, geht es um 50 Millionen Euro. Der Gesundheitsfonds wirke sich negativ auf die Vereinigte IKK aus, weil er regionale Unterschiede in der Versorgung nicht ausgleiche, erläuterte die Sprecherin. In Gegenden mit überdurchschnittlich vielen Kliniken und Ärzten hätten Krankenkassen automatisch höhere Durchschnittskosten. Darunter leide auch die Vereinigte IKK, auf deren Gebiet 40 Prozent der deutschen Kliniken stünden. "Die Vereinigte IKK prüft derzeit alle möglichen Optionen, die die Wettbewerbsfähigkeit langfristig erhalten", teilte die Sprecherin mit. Die Innungskrankenkasse erhebe "aufgrund ihrer Vermögenswerte und Liquidität" derzeit aber keinen Zusatzbeitrag. Die Innungskrankenkasse mit Sitz in Düsseldorf war im vergangenen Jahr aus der Fusion der Signal Iduna IKK und der IKK Nordrhein hervorgegangen. Mit gut 1,6 Millionen Versicherten zählt sie sich zu den "Top 15 der deutschen Krankenkassen". Die Vereinigte IKK hat Standorte in Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

      Zurück zur Übersicht

      Namen & Nachrichten

      Stellungswechsel

      Speiser neuer Olympus-Chef Deutschland

      Michael Speiser (43), bisher Geschäftsführer des Bereiches Medical Systems, wird zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Olympus Deutschland GmbH berufen. Speiser verantwortet ab April 2011 zusätzlich die Bereiche Consumer, Mikroskopie sowie Finanzen und Administration und leitet in seiner Funktion die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz. Er folgt damit auf Frank Drewalowski (46), der ab sofort als Geschäftsführer die Abteilungen Medical Systems & Micro-Imaging Solutions bei der Olympus Europa Holding GmbH verantwortet. Speiser ist seit 2005 bei Olympus, wechselte 2008 von Österreich nach Hamburg, wo er die Geschäftsführung des Bereiches "Medical Systems" der Olympus Deutschland GmbH übernahm. Speisers beruflicher Hintergrund liegt im Anlagenbau und Projektgeschäft. So wurde unter seiner Führung bei Olympus der Bereich 'Systemintegration' weiter ausgebaut. Die Olympus Deutschland GmbH ist mit rund 500 Mitarbeitern die größte europäische Vertriebsorganisation innerhalb der Olympus Europa Holding GmbH.

      Zurück zur Übersicht

      Hohenloher Krankenhaus

      Uwe Reinhardt ist neuer Ärztlicher Direktor

      Uwe Reinhardt ist neuer Ärztlicher Direktor des Hohenloher Krankenhauses. Der Chef der Inneren Abteilung am Hohenloher Krankenhaus in Öhringen tritt damit die Nachfolge von Andreas Eckle an. Eckle scheidet aus Altersgründen zum 30. Juni aus dem Berufsleben aus. Die Funktion des Ärztlichen Direktors am Hohenloher Krankenhaus ist auf drei Jahre befristet und endet am 30. Juni 2014.

      Zurück zur Übersicht

      Ablösung

      Neuer Ärztlicher Direktor am St. Elisabeth-Hospital Meerbusch

      Stefan Ewerbeck ist neuer Ärztlicher Direktor des St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank. Ewerbeck, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Rheumatologie am Rheinischen Rheuma-Zentrum, übernimmt diese ehrenamtliche Position zusätzlich zu seiner Aufgabe als Klinikchef von Ludger Obermann, der dieses Amt seit 16 Jahren inne hatte. Bereits während seiner Assistenzarzt-Zeit beschäftigte sich Stefan Ewerbeck mit Methoden und Behandlungen dieser schwer zu diagnostizieren Krankheit. 1992 legte er die Prüfung als Facharzt für Innere Medizin ab. Unterschiedliche Stadien folgten: so die Städtischen Kliniken Duisburg und der Rheumaklinik Duisburg. 1994 kam er erstmals als Oberarzt ins Rheinische Rheuma-Zentrum Meerbusch.

      Zurück zur Übersicht

      Klinik-News

      3 Prozent Gehaltssteigerung

      Tarifeinigung für Helios-Beschäftigte

      Nach der Tarif-Einigung für Ärzte gibt es bei der Helios-Gruppe auch ein Ergebnis für die rund 17.000 Beschäftigten der Akutkliniken. Sie erhalten rückwirkend zum 1. April zwei Prozent mehr Geld, am 1. Mai 2012 steigen die Gehälter um weitere drei Prozent, wie die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mitteilte. Die Ausbildungsvergütungen steigen demnach etwas langsamer. Außerdem werden die Zuschläge für Nachtdienste angehoben. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von zwei Jahren. In der vergangenen Woche war mit der Gewerkschaft Marburger Bund bereits eine Einigung für die rund 4000 Ärzte an 36 Helios-Kliniken erzielt worden. Sie erhalten rückwirkend zum 1. Januar drei Prozent mehr Geld. Zum 1. März 2012 werden die Gehälter nochmals um 2,4 Prozent erhöht. Vor dem Abschluss hatte einen Warnstreik gegeben. Die Helios-Kliniken-Gruppe gehört zum Fresenius-Konzern. Sie unterhält 63 Krankenhäuser, darunter 20 Rehabilitationskliniken, mit insgesamt 18.500 Betten. Helios beschäftigt rund 33.000 Mitarbeiter.

      Zurück zur Übersicht
      Anzeige

      ZENO-Veranstaltung

      Ärztenetze und Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

      Veranstaltung am 26. Mai 2011 in Berlin

      Die Umgestaltung der ambulanten Versorgung steht auf der Agenda des Gesundheitsministeriums ganz oben. Dabei stehen allerdings die Potenziale von Ärztenetzen und medizinischen Versorgungszentren (noch) nicht im Zentrum der Überlegungen.

      Eingeleitet mit der aktuellen Position des Bundesministeriums für Gesundheit soll die geplante Konferenz modellhaft zeigen, welche Versorgungsansätze aus medizinischer und wirtschaftlicher Sicht sinnvoll und tragfähig sind. Sie soll aber zum anderen auch den politischen Rahmen abstecken, der für eine wirkungsvolle Umsetzung zielführender Konzepte notwendig ist. Juristische und fiskalische Fragen werden dabei genauso angesprochen wie Aspekte einer möglichst optimalen IT-Einbindung und die damit eng zusammenhängenden Belange des Datenschutzes.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

      Zurück zur Übersicht

      Turbulenzen

      Neue Paracelsus-Chefin wieder weg

      Nach nur vier Monaten im Amt gibt Rita Bernhardt ihren Leitungsposten an der Klinik Adorf/Schöneck auf. Das meldet die sächsische "Neue Presse". Erst zum Jahresbeginn hatte Rita Bernhardt die Nachfolge von Peter Zeidler als Verwaltungsdirektorin der Paracelsus-Klinik angetreten. Informationen, die von einer fristlosen Absetzung der Verwaltungsdirektorin sprachen, hat Simone Hoffmann, Direktorin für Unternehmenskommunikation der Osnabrücker Klinikgruppe, weder bestätigt noch dementiert, so die "Neue Presse". Bernhardt hatte bis Ende vorigen Jahres 16 Jahre die Paracelsus-Rehaklinik Am Schillergarten Bad Elster geleitet und war vor dem Wechsel an das Krankenhaus Adorf/Schöneck kommissarisch auch für zwei Akut-Kliniken bei Hamburg verantwortlich.

      Zurück zur Übersicht

      Rote Zahlen

      Klinik in Offenbach ist Fall für die Intensivstation

      Das Klinikums Offenbach hat 2010 mehr als 28 Millionen Euro Defizit gemacht und ist damit deutlich tiefer in die roten Zahlen gerutscht als geplant. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Stadt Offenbach veröffentlichte Rechnungsprüfung. Die Kommune will jetzt klären, wie das Haus in ihrer Trägerschaft bleiben kann. Die Klinik ist seit vielen Jahren finanziell abhängig von der selbst klammen Kommune. Im Herbst war sie gezwungen, eine Bürgschaft für die Klinik auf 50 Millionen Euro zu erhöhen. Für 2011 geht das Haus von einem 19-Millionen-Euro-Defizit aus.

      Zurück zur Übersicht

      Personalmangel

      Prämien für neue Mitarbeiter

      Die Kommunalen Kliniken in Bremen führen eine Kopfprämie ein. Sie wollen so mehr Pflegepersonal gewinnen. Das meldet "Radio Bremen" auf seiner Webseite. Grund sei der wachsende Fachkräftemangel. Demnach erhalten Mitarbeiter der städtischen Krankenhäuser 1.000 Euro, wenn sie eine Pflegerin oder einen Pfleger erfolgreich anwerben. Weiter heißt es auf der Webseite: "Neben der Prämie sind auch weitere Schritte geplant, um neue Fachkräfte anzuwerben. Denn für Krankenhäuser wird es immer schwieriger, Pflegepersonal zu finden. Arbeiten im Schichtdienst und eine relativ schlechte Bezahlung machen diese Berufe unattraktiv. Immer wieder wechseln deshalb Krankenhauspfleger in die Altenpflege oder zu ambulanten Pflegediensten. Experten rechnen damit, dass bundesweit bis zum Jahr 2020 den Krankenhäusern rund 140.000 Pflegekräfte fehlen."

      Zurück zur Übersicht

      Endlich fündig

      Uniklinik Freiburg hat neuen Chef

      Hans-Jochen Heinze (57) soll neuer Chef der Freiburger Uniklinik werden. Laut Informationen der "Badischen Zeitung" wurde der Neurologe Hans-Jochen Heinze von der Uniklinik Magdeburg von der Personalfindungskommission des Aufsichtsrats der Uniklinik zum neuen Ärztlichen Direktor erkoren. Der Aufsichtsrat muss der Wahl allerdings noch zustimmen. Die Klinik sucht seit über einem Jahr einen Chef, nachdem im März vergangenen Jahres sowohl der Ärztliche als auch der Kaufmännische Direktor zurücktreten mussten. Daraufhin hatte die Klinik unter anderem zwei Headhunterfirmen beauftragt, um für die Nachfolge zu sorgen. Nun scheint die neu gegründete Personalfindungskommission, die unter anderem auf Drängen des baden-württembergischen Wissenschaftsministers Peter Frankenberg eingesetzt wurde, Erfolg zu haben. "Der Mininster wolle noch kurz vor seinem Abschied unbedingt einen neuen Chef in Freiburg installieren, heißt es aus mehreren Quellen", schreibt die "Badische Zeitung". Weiter heißt es in dem Blatt: "In den nächsten Tagen soll sich Hans-Jochen Heinze Vorstand, Professoren-Fünferrat und der Fakultät vorstellen. Bevor der Aufsichtsrat endgültig über seine Berufung entscheidet, hat Heinze auch noch einen Vorstellungstermin vor den wichtigsten Chefärzten zu absolvieren." Seit 1993 arbeitet der Heinze an der Universitätsklinik in Magdeburg, seit drei Jahren ist er dort Direktor der Klinik für Neurologie. Zugleich ist der als exzellent vernetzt geltende Heinze Vorsitzender des Medizinausschusses im wichtigsten deutschen Forschungsgremium, dem Wissenschaftsrat. Als Sprecher der Helmholtz-Demenzforscher hat er einen weiteren Prestigejob inne.

      Zurück zur Übersicht

      Führungswechsel

      Ulrich Stöckle als neuer Ärztlicher Direktor eingeführt

      Ulrich Stöckle hat seinen neuen Job als Ärztlicher Direktor an der Berufsgenossenschaftlichen Klink Tübingen angetreten. "Seit Eröffnung der Berufsgenossenschaftlichen Klinik Tübingen besteht eine enge Kooperation mit der medizinischen Fakultät der Universität Tübingen und dem Universitätsklinikum Tübingen, die über die Jahre kontinuierlich ausgebaut wurde. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wollen wir auch in Zukunft zum beiderseitigen Nutzen fortsetzen", sagte Ministerialdirektor Klaus Tappeser anlässlich der Einführung des neuen Ärztlichen Direktors Professor Dr. Ulrich Stöckle am 13. April in Tübingen. Eine ganz entscheidende Rolle spiele hierbei, dass der Ärztliche Direktor der Berufsgenossenschaftlichen Klink Tübingen gleichzeitig auch Professor für Unfallchirurgie an der Medizinischen Fakultät Tübingen sei. Tappeser dankte dem bisherigen Ärztlichen Direktor Professor Dr. Kuno Weise für sein langjähriges großes Engagement in der medizinischen Versorgung und Medizinerausbildung.

      Zurück zur Übersicht

      Medizin

      Klinikum Fulda

      Extrem junges Frühchen in Fulda zur Welt gekommen

      In Fulda kommt ein Frühchen nach rekordverdächtig kurzer Schwangerschaft von 21 Wochen und fünf Tagen zur Welt. Frühgeburten wie ihr drohen später Gesundheitsprobleme. Ein extrem junges Frühchen ist im hessischen Fulda zur Welt gekommen. Die kleine Frieda wurde nach einer fast um die Hälfte verkürzten Schwangerschaft bereits Anfang November geboren und konnte am Mittwoch zu ihren Eltern nach Hause, wie das Klinikum mitteilte. Das Mädchen war nach nur 21 Wochen und fünf Tagen zur Welt gekommen. Ihr Geburtsgewicht betrug nur 460 Gramm, jetzt wiegt sie 3,5 Kilogramm. Gewöhnlich dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen. In Deutschland kommen jährlich 60.000 bis 63.000 Neugeborene als Frühchen zur Welt. Ihnen drohen später gesundheitliche Probleme. Das Klinikum berichtete, dass es in Europa keine jüngere Frühgeburt gegeben habe. Häufig kommt es bei ihnen später zu Schwierigkeiten wie etwa Aufmerksamkeitsstörungen in der Schule. In extremen Fällen können auch Lähmungen oder Krampfanfälle auftreten. Der Chefarzt der Kinderklinik, Reinald Repp, sagte:: "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sie nicht gesund sein könnte." Die Eltern wollten sich laut Krankenhaus nicht äußern und unerkannt bleiben.

      Zurück zur Übersicht

      Rekordverdächtig durchleuchtet

      Deutschen sind Weltrekordler bei Computer-Tomografien

      Von fast fünf Millionen Deutschen wurde im Jahr 2009 mindestens eine Computer-Tomografie (CT) angefertigt, von knapp sechs Millionen eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT). Das sei Weltrekord, sagt Dr. Thomas Grobe vom Institut für Sozialmedizin, Hannover, in der "Apotheken Umschau". Die Kosten für CT und MRT betrugen 1,8 Milliarden Euro. Seit 2004 stieg die Zahl der MRT-Untersuchungen um 41 Prozent. "Ein Ende ist nicht abzusehen", sagt Grobe, der dazu eine Studie für den aktuellen "Arztreport" für die Barmer Ersatzkasse durchführte. Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite.

      Zurück zur Übersicht

      Stellenmarkt

      Stellenmarkt April 2011

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Medizin
      Ärztin/Arzt
      Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
      Hamburg
      » Anzeigen
      Management
      Kaufmännische/n Geschäftsführer/in
      Rechtsanwaltskanzlei Jens Wernick
      München
      » Anzeigen
      Medizin
      Hauptamtliche/r Ärztliche/r Direktor/in
      Rochus Mummert Healthcare Consulting GmbH
      Hannover
      » Anzeigen
      Management
      Leiter Regionalbüro
      GWQ ServicePlus AG
      Düsseldorf
      » Anzeigen
      Management
      Analytic Specialist (m/w) – Hospital Institut
      McKinsey & Company
      Düsseldorf
      » Anzeigen
      Management
      Projektleiter (in)
      CoSolvia Betriebstechnik GmbH
      Hasbergen
      » Anzeigen
      Management
      Koordinator (m/w) Ambulante Abrechnung
      Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
      Hamburg
      » Anzeigen
      Management
      Koordinator (m/w) Klinischer Arbeitsplatz
      Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
      Hamburg
      » Anzeigen
      Management
      Referenten/-in
      Klinikverbund Südwest
      Sindelfingen
      » Anzeigen

      Kontakt Anzeigenverkauf
      Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

      Zurück zur Übersicht

      Vorschau

      Vorschau kma medien - Juni 2011

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Krankenhäuser sind immer stärker dazu gezwungen, Überschüsse zu erwirtschaften, um aus eigener Kraft zu investieren. Denn nur wer investiert, bleibt technisch aktuell, für Patienten attraktiv und wettbewerbsfähig – und umgekehrt. Aus eigener Kraft investieren? Das ist ungleich leichter gesagt als getan. Wie steht es um die Innenfinanzierungskraft der deutschen Krankenhäuser? Dies ist Gegenstand der Titelgeschichte in der Juni-Ausgabe von kma.

      In der Rubrik Branche kompakt befasst sich unsere Autorin Eileen Stiller mit allen Themen rund um die OP-Ausstattung: Lampen, Leuchtsysteme, Tische, OP-Besteck und die neusten Entwicklungen im Bereich der medizinischen Geräte.

      Anzeigenschluss: 23.05.2011

      kma-Report Beratung

      Anzeigenschluss: 09.05.2011

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
      Zurück zur Übersicht