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      Politik

      Transplantations­gesetz

      Regierung beschließt Reform

      Das Bundeskabinett hat am Montag einen Gesetzentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes beschlossen. Darin werden die Krankenhäuser nochmals ausdrücklich verpflichtet, den Hirntod möglicher Organspender zu melden und aktiv an einer Organentnahme mitzuwirken. Demzufolge muss es einem Krankenhaus einen Transplantationsbeauftragten geben. "Er soll potenzielle Organspender melden sowie die Verbindungsstelle zwischen Krankenhaus, Transplantationszentren und DSO einnehmen. Zudem soll er das Krankenhauspersonal informieren und beraten", schreibt das "Ärzteblatt".

      Weiter heißt es dort: "Zwar sind die Kliniken schon heute verpflichtet, mögliche Organspender zu melden. Tatsächlich sollen aber nur 40 Prozent dieser Verpflichtung nachkommen, weil die Organentnahme aufwendig ist und viel Geld kostet. In dem Gesetzentwurf wird auch die Rolle der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) als Koordinierungsstelle gestärkt. Sie soll eine wesentliche Funktion in dem von der EU vorgeschriebenen System für Qualität und Sicherheit einnehmen."

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      114. Deutscher Ärztetag

      Ärzte wollen Selbstzahler-Behandlungen eindämmen

      Kassenpatienten sollen künftig Selbstzahler-Angebote in Arztpraxen besser und länger abwägen können. Ärzte müssen ihre Patienten vor einer solchen Behandlung schriftlich über die Kosten informieren, die nicht von der Krankenkassen übernommen werden, beschloss der Deutsche Ärztetag zum Abschluss am Freitag in Kiel. Die umstrittenen Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) haben sich stark verbreitet. Der ehemalige Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hatte seine Kollegen in seiner Abschiedsrede aufgefordert, Patienten diese Leistungen nicht aufzudrängen.

      Die beschlossene Neufassung des ärztlichen Standesrechts verpflichtet die Mediziner auch, Patienten nach der Aufklärung über eine Behandlung mehr Bedenkzeit einzuräumen. "Damit wollen wir vor allem bei den Schönheitsoperationen, die medizinisch nicht notwendig sind, sicherstellen, dass Patienten einen vorgesehenen Eingriff noch einmal abwägen können", sagte Vorstandsmitglied Udo Wolter. Zudem forderten die Ärzte per Beschluss, bei der Auswahl von Medizinstudenten sollten Schulnoten ein geringeres Gewicht bekommen. Es seien - unter anderem - auch soziale Kompetenzen notwendig. Praktika, soziales Engagement oder eine Berufsausbildung sollten stärker als bisher ins Gewicht fallen. "Über individuelle Eignungsgespräche könnten die Universitäten Zugangskriterien über die Abiturnote und die Wartezeit hinaus berücksichtigen", so die Ärzte.

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      ZENO-Veranstaltung

      Finanzierung der Früh-Rehabilitation im G-DRG-System 2011/2012

      Veranstaltung am 28. Juni 2011 in Berlin

      Das G-DRG-Preissystem wirkt mit allen Chancen und Risiken! Trotz mehrjähriger Weiter-entwicklung des G-DRG-Systems ist es bisher nur gelungen, einen kleinen Teil der Frühreha-DRGs bundesweit einheitlich zu bewerten. Die Entgelte für die meisten Frühreha-DRGs müssen daher weiter auf der Ortsebene verhandelt werden. Grundsätzlich gilt, daß die Gesamterlöse des Krankenhauses sich ausschließlich an der Leistung orientieren.

      Wesentlich sind die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen, in die das Gesamt-finanzierungssystem eingebettet ist. Diese haben sich durch die Einführung der 30-prozentigen Zwangsrabattierung auf vereinbarte Mehrleistungen deutlich verändert! Die aktuelle und zukünftige Finanzierung der Frühreha hat eine existentielle Bedeutung für Fachabteilungen und Fachkliniken.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Kostenwelle

      Verbraucherschützer warnt vor Kosten durch Ärztegesetz

      Das geplante Ärztegesetz der Koalition kommt die gesetzlich Versicherten nach Expertenansicht wohl teuer zu stehen. "Es läuft auf eine Kostenwelle in den nächsten zwei, drei Jahren hinaus", sagte der Gesundheitsexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Stefan Etgeton, der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Ärztehonorare dürften schon 2012 wieder steigen. Auch gegen den Kern des Gesetzes wandte sich Etegton - Ärztemangel auf dem Land soll gemildert werden bei insgesamt steigenden Ärztezahlen. "Die Politik ist den Ärzten darin gefolgt, das Problem der Unterversorgung stärker zu gewichten als das der Überversorgung", kritisierte Etgeton.

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      Arzt

      Föderale Strukturen ungeeignet bei Epidemie

      Bei Epidemien wie der aktuellen EHEC-Welle sind die dezentralen Strukturen in Deutschland aus Sicht eines führenden Mediziners ungeeignet. Es sei nicht sinnvoll, in einer solchen Situation mit "landesbezogenen Gesundheitsbehörden und Gesundheitsämtern" zu arbeiten, sagte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, Reinhard Brunkhorst, der "Ärzte Zeitung" (Neu-Isenburg/Montag).

      Für Ausnahmefälle wie der gegenwärtigen Epidemie schlug der Nierenarzt eine einheitliche Struktur in Händen des Robert Koch-Institutes (RKI) vor. Das RKI könne direkt zu den einzelnen Patienten gehen und sie befragen - unabhängig vom Bundesland, in dem sie leben. "Genau das ist bei uns noch nicht möglich", sagte Brunkhorst. Das RKI habe für die Länder lediglich beratende Funktion. Zudem sollten Kompetenzen auf Bundesebene gebündelt werden. "Der Gesundheitsbereich und die Nahrungsmittelkontrolle sollten in einer Behörde zusammengefasst werden", sagte Brunkhorst. Bislang sind verschiedene Bundesinstitute dafür zuständig.

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      114. Deutscher Ärztetag

      Montgomery neuer Präsident der Bundesärztekammer

      Die Bundesärztekammer hat einen neuen Präsidenten: Der Radiologe Frank Ulrich Montgomery wurde beim Ärztetag in Kiel an die Spitze der Standesvertretung gewählt. Der 59-Jährige setzte sich im zweiten Wahlgang mit 128 von 249 Stimmen gegen den ebenfalls chancenreichen Berliner Kammerchef Günther Jonitz durch. Montgomery war bisher einer der Stellvertreter von Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe, der nach zwölf Jahren an der Spitze der Bundesärztekammer nicht mehr kandidierte.

      Montgomery wurde von 1989 bis 2007 als Chef der Ärztegewerkschaft Marburger Bund bekannt. Damals erstritt er von Ländern und Kommunen mehr Geld und bessere Bedingungen für Klinikärzte in eigenen Tarifverträgen. Gegenüber der Bundesregierung will der neue Ärztepräsident für "angemessenes Honorar" der Mediziner und bessere Arbeitsbedingungen eintreten. Die Bundesärztekammer ist die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung und vertritt die berufspolitischen Interessen von etwa 430 000 Medizinern. Vor der Wahl des neuen Präsidiums war der scheidende Ärztepräsident Hoppe mit Ovationen verabschiedet worden. Montgomery sprach von "zwölf Jahren fantastischer Leitung der Ärztekammer", in denen Hoppe die Bundesärztekammer zur "moralisch-ethischen Instanz" geformt habe. Zu neuen Vize-Präsidenten wurden Martina Wenker (Niedersachsen) und Max Kaplan (Bayern) gewählt.

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      Krankenkassen

      Koalition will Bilanzen der Kassen offen legen

      Die CDU will per Gesetz dafür sorgen, dass Krankenkassen ihre Finanzlage künftig veröffentlichen müssen. "Wir wollen, dass die Bilanzen gesetzlich vorgeschrieben offengelegt werden müssen. Die daraus resultierende größere Transparenz nützt auch den Versicherten", sagte Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, der "WirtschaftsWoche". Nach Informationen des Magazins führt die Koalition darüber derzeit Gespräche. Noch in diesem Jahr könnte eine solche Vorschrift Gesetz werden. Bislang können Krankenkassen finanzielle Schieflagen viel leichter verschleiern als privatwirtschaftliche Unternehmen. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts müssen sie nur wenige Daten veröffentlichen. Nach der Schließung der City BKK droht in der Zukunft weiteren Krankenkassen das Aus. "Es wird weitere Kassenfusionen geben und die Zahl der Krankenkassen wird sich weiter reduzieren", sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). "Wie viele schließlich übrig bleiben, das wird sich zeigen. Über die Zahl entscheidet nicht der Gesundheitsminister." Bahr spricht sich für einen "funktionierenden Wettbewerb" aus: "Wichtig ist mir, dass sich die Versicherten frei für die Kasse entscheiden können, die ihnen den besten Service bietet und das qualitativ beste Leistungsangebot macht."

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      Ambulante Kodierrichtlinien

      Koalition will AKR nicht bundesweit einführen

      Die schwarz-gelbe Koalition will die ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) nicht bundesweit einführen. Die bisherigen Vorgabe war, dass die AKR bundesweit eingeführt und zur Grundlage einer morbiditätsorientierten Vergütung gemacht werden. Das geht aus dem Arbeitsentwurf zum geplanten Versorgungsgesetz hervor, berichtet das "Deutsche Ärzteblatt". Weiter heißt es in der Zeitung: "Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) betonte am Freitag mit Bezug auf den Arbeitsentwurf, mit dem Versorgungsgesetz werde der Versuch unternommen, zu starre Regelungen aufzuheben und wieder zu mehr Freiheitsspielräumen in den Regionen zu kommen. Dies bezog er auch auf die Kodierrichtlinien. In Zukunft soll es nun offenbar Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen überlassen bleiben, für eine Region festzulegen, wie die vorhandene Morbidität erfasst wird und welche Auswirkungen dies auf die Vergütung haben soll"

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      Wirtschaft

      Augenmittel Lucentis

      Novartis erhält EU-Zulassung

      Der Pharmakonzern Novartis hat eine erweiterte Zulassung in der Europäischen Union für sein Augenmittel Lucentis erhalten. Es sei die Zulassung bei Makulaödem nach Venenokklusion erteilt worden, teilte die Gesellschaft am Montag in Basel mit. Das Mittel ist in mehr als 85 Ländern bereits zur Behandlung der feuchten altersbezogenen Makuladegeneration (AMD) sowie einer beeinträchtigten Sehschärfe im Zusammenhang mit einem diabetischen Makulaödem zugelassen. Genentech und Novartis haben das Mittel gemeinsam entwickelt. Genentech hält die Rechte für Lucentis in den USA, während Novartis den Rest der Welt abdeckt.

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      Kostendruck

      Gesundheitsreform kostet Rhön-Klinikum Umsatz

      Der führende private Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum rechnet damit, dass die Gesundheitsreform den Konzern in diesem Jahr ein Prozent des Umsatzes kostet. "Der Kostendruck auf die Krankenhausbetreiber steigt. Durch die neuen gesetzlichen Regelungen werden der Klinikbranche in diesem Jahr 500 Millionen Euro entzogen", sagte Konzernchef Wolfgang Pföhler dem "Handelsblatt"(Mittwochausgabe). Rhön-Klinikum hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 2,55 Milliarden Euro einen Gewinn von 145 Millionen Euro erzielt. Trotz der mehr als 25 Millionen Euro, die dem Konzern durch das GKV-Finanzierungsgesetz entgehen, will das Unternehmen den Umsatz um vier Prozent auf 2,65 Milliarden Euro steigern und den Konzerngewinn von 145 auf rund 160 Millionen Euro erhöhen. Mögliche Zukäufe sind hierbei ausgenommen. Dem Preisdruck im Markt will Rhön mit Effizienzsteigerungen und einem Wachstum der Leistungen begegnen. "Wir arbeiten weiter daran, unsere Prozesse zu verbessern und durch den Ausbau unseres medizinischen Angebots mehr Patienten zu gewinnen", sagt Pföhler.

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      Der Kongress für Entscheider im Gesundheitsmarkt

      9. MCC health world 2011

      27. und 28. Juni 2011 in Berlin, Novotel Berlin am Tiergarten

      • Das medizinische Versorgungsgesetz – wo geht die Reise hin?
      • Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs – Analysen des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesversicherungsamt
      • Kassenlandschaft im Umbruch – Quo Vadis PKV und GKV?
      • Pflegereform – die Weichen sind gestellt…

      Diskutieren Sie diese und viele weitere aktuelle Themen auf der MCC health world, die als feste Größe für den Erfahrungsaustausch bei den Entscheidern im Gesundheitsmarkt gilt. Treffen Sie Gesundheitsminister Daniel Bahr am 28. Juni in Berlin! Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich jetzt an!

      Programm und Anmeldung unter www.mcc-seminare.de.

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      KBV

      Rund 700 Praxen ohne Nachfolger

      In Deutschland haben im vergangenen Jahr knapp 700 Arztpraxen geschlossen, weil keine Nachfolger gefunden wurden. Insgesamt seien Nachfolger für 3.938 Praxen von Ärzten und Psychotherapeuten gesucht worden, berichtete die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Sonntag in Berlin. In 692 Fällen sei die Suche ergebnislos geblieben. Von den Schließungen betroffen waren unter anderem 420 Praxen von Hausärzten und 32 von Kinderärzten. Vor allem auf dem Lande fehlen Ärzte. An diesem Montag will die KBV in Kiel auf einer Vertreterversammlung Konzepte für eine Sicherung der ärztlichen Versorgung beraten.

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      Herbert Rebscher

      DAK-Chef fordert Abschaffung des Gesundheitsfonds

      DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher hat die Bundesregierung aufgefordert, den Gesundheitsfonds und die Zusatzbeiträge abzuschaffen. Die Krankenkassen sollen wieder selbst über die Höhe ihrer Beitragssätze entscheiden. "Die Finanzautonomie sollte wieder an die Kassen gehen", sagte der Chef der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) dem "Handelsblatt". Außerdem müsse der Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen nachjustiert werden.

      "Es muss zumindest ein Hochrisikopool geschaffen werden für den Ausgleich der Kosten besonders teurer Patienten", forderte der Chef der drittgrößten deutschen Kasse. Bleibe die Politik hier untätig, "sind weitere Schließungen oder Notfusionen zur Vermeidung einer Insolvenz nicht auszuschließen". Ausdrücklich unterstützt Rebscher einen entsprechenden Vorstoß des Gesundheitsexperten der CSU, Max Straubinger. Der hatte in einem Brief an den neuen Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) die Abschaffung des Gesundheitsfonds und der in der Höhe unbegrenzten Zusatzbeiträge gefordert. Diese müssen Kassen erheben, die mit den Zuweisungen aus dem Fonds nicht auskommen.

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      Namen & Nachrichten

      Tuberkulose

      Zwölf Kinder infizieren sich mit TBC in Münchner Vorschule

      In einer Vorschule in Pullach bei München haben sich zwölf Kinder bei ihrer Lehrerin mit Tuberkulose infiziert. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden besteht jedoch keine weitere Ansteckungsgefahr, weil alle Betroffenen inzwischen Antibiotika nehmen. Die Behörde bestätigte damit einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Nach Angaben der Gesundheitsbehörden war die Lehrerin bereits im Januar erkrankt. Anfang März wurde sie mit der Diagnose Pfeiffersches Drüsenfieber krank geschrieben. Die Tuberkulose (TBC) wurde erst Ende April diagnostiziert.

      "Das kann man den Ärzten nicht vorwerfen", sagte Bodo Königstein, Experte für die Atemwegserkrankung TBC bei der Regierung Oberbayern. "Bei Tuberkulose sind Husten, Nachtschweiß oder Mattigkeit die Symptome - keine, die so typisch sind, dass man sofort auf die Krankheit schließen kann." Auf die zwölf infizierten Kinder kommt nun eine neunmonatige Antibiotika-Kur zu. "Das wird von den Kindern sehr gut vertragen", sagte Königstein. Ohne diese Behandlung erkranken etwa 13 bis 19 Prozent der Infizierten.

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      Proteste

      Schweizer DRG-Einführung auf der Kippe

      Eine Allianz aus Ärzteschaft und grünen Politikerinnen will die DRG-Einführung in der Schweiz verschieben. Weil noch zu viele Fragen offen seien, solle diese nicht bereits auf Anfang 2012 gelten. In der Sommersession seien entsprechende Anträge geplant, meldet das Schweizer Webportal "www.nachrichten.ch". Dort heißt es: "Die Allianz sorgt sich insbesondere über die Einführung der Fallpauschalen. Ab 2012 sollen die Spitäler im stationären Bereich nicht mehr die effektiven Behandlungskosten vergütet bekommen, sondern eine festgelegte Pauschale, die von der Diagnose und dem Standort des Spitals abhängt. Wegen der Pauschalen werde es viel Druck auf Patienten und Spitalpersonal geben, sagte Reto Krapf, Chefarzt der Medizinischen Universitätsklinik Bruderholz in Basel, am Montag vor den Medien in Bern. Auch würden Anreize geschaffen, wirtschaftlich attraktive Diagnosen zu stellen."

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      Generationswechsel

      Clementine Kinderhospital hat einen neuen Vorstand

      Im Clementine Kinderhospital wechselt der Vorstand: Nach 14 Jahren Amtszeit wird die Ärztin Barbara Reschke den Vorstandsvorsitz an Frau Cathrin Schleussner abgeben. Die 49 jährige Diplom-Biologin ist als Selbstständige in der Pharma- und Biotechnologiebranche tätig und Mitglied des Aufsichtsrates der Firma Biotest. Gleichzeitig wird der Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Welf Müller sein Amt als Schatzmeister an Thomas Busse, Direktor des Zentrums für Gesundheitswirtschaft und -recht an der Fachhochschule Frankfurt und senior consultant der B.I.K., übertragen.

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      Krankenhausmanagement mit Zukunft

      Orientierungswissen und Anregungen von Experten

      "Das" Management und "die" typische Führungskraft gibt es nicht, sehr wohl aber Methoden und Instrumente mehr oder weniger erfolgreichen unternehmerischen Handelns. Führungskräfte und solche, die es im Krankenhaus werden wollen, verlangen daher zunehmend nach Orientierung und nützlichen Beispielen in ihrem streng regulierten Umfeld.

      Das neu erschienene Buch Krankenhausmanagement mit Zukunft geht auf die Herausforderungen für Krankenhäuser ein und gibt in Form von Erfahrungsberichten, Fallbeispielen und perspektivischen Darstellungen Anregungen und Orientierungswissen für den Klinikalltag.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Konflikt um Auszahlung

      Ärzte streiten in Thüringen um 60 Millionen Euro

      In Thüringen ist ein heftiger Konflikt um die Auszahlung und Verteilung von nicht abgerufenen Honoraren entbrannt. Das meldet Ostthüringer Zeitung (OTZ) auf ihrer Webseite. Dort heißt es: "Die Hausärzte sehen die Gelder als Ausgleich für Fehler im Abrechnungssystem. Die Krankenkassen widersprechen. Erfurt. Die Situation wirkt einigermaßen paradox. Während gerade die Beiträge für die Krankenkassen erhöht wurden und steigende Zusatzbeiträge drohen, haben die Ärzte in Thüringen scheinbar Geld übrig. Im Abrechnungsjahr 2009 wurden 24,9 Millionen Euro an Honoraren nicht abgerufen. Der übergroße Anteil von 20,1 Millionen fiel auf die Hausärzte, der Rest auf die Fachärzte. Für 2010 deutet sich ein noch höherer Überschuss an. Wie es intern von den Gesetzlichen Krankenkassen hieß, wurden allein im ersten Quartal des vergangenen Jahres 12,9 Millionen Euro nicht abgerechnet. Daher geht man von einem jährlichen Betrag von 40 Millionen Euro aus. Die Summe aus beiden Jahren beliefe sich damit auf mehr als 60 Millionen Euro.

      Um die Gelder ist nun Streit zwischen einigen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) entbrannt. Während die KV vor allem die Hausärzte unterstützt, machen sich die Kassen für die Fachärzte stark, die sich schlechter gestellt fühlen."

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      Techniker Krankenkasse

      Frank Storsberg ist neuer TK-Vorstand

      Der Verwaltungsrat der Techniker Krankenkasse (TK) hat Frank Storsberg in den TK-Vorstand gewählt. Er wird sein Amt am 1. Oktober 2011 antreten. Der 45-jährige Krankenkassenfachwirt ist bislang stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei der AOK Plus. Er hat langjährige Berufs- und Führungserfahrung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Nach unterschiedlichen Leitungsfunktionen unter anderem bei der AOK Hessen und der AOK Thüringen war er drei Jahre lang Alleinvorstand der AOK Thüringen.

      Im TK-Vorstand wird er für die Bereiche Informationsverarbeitung, Kundenberatung, Mitgliedschaft und Beiträge, Personal und Recht sowie für die Vergabestelle verantwortlich sein. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende Helmuth Doose wird zum 30. September 2011 in den Ruhestand treten. Der Verwaltungsrat hat heute das Vorstandsmitglied Dr. Jens Baas mit Wirkung vom 1. Oktober 2011 an zum stellvertretenden Vorsitzenden des TK-Vorstandes gewählt.

      Obwohl die gesetzlichen Krankenversicherungen in finanziellen Schwierigkeiten sind, hat Deutschlands zweitgrößte Krankenkasse, die TK im Jahr 2010 einen Überschuss von 577 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Einnahmen lagen bei rund 15,2 Milliarden Euro, die Ausgaben bei 14,6 Milliarden Euro. Die TK hat im vergangenen Jahr für jeden Versicherten rund 1851 Euro ausgegeben, das sind 3,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt betrugen die Leistungsausgaben 13,8 Milliarden Euro.

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      Bernward Schröter

      Rhön benennt neuen Regionalgeschäftsführer

      Bernward Schröter (58) ist neuer Regionalgeschäftsführer Bayern Süd und Baden der Rhön Klinikum AG. Ab dem 1. Juni ist er zuständig für die Betreuung und Koordination der sieben Kliniken in Bayern-Süd und Baden Württemberg. Darüber hinaus übernimmt er gemeinsam mit Nicolas von Oppen den Vorstand der Amper Kliniken AG, die die Kliniken in Dachau und Markt Indersdorf betreibt. Schröter kann auf eine langjährige Erfahrung sowohl im Krankenhausmanagement als auch im Gesundheitswesen zurückblicken.Nach einem Studium des Marketings und der Ausbildung zum gehobenen und höheren Verwaltungsdienst der Krankenkassen arbeitete er bei der AOK, für die er die Geschäftsführung des Kreises Altenkirchen übernahm. 1998 wechselte er in die Krankenhausverwaltung und leitete die vergangenen acht Jahre als Kaufmännischer Direktor die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen. Die Rhön Klinikum AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Aktuell gehören zum Konzern 53 Kliniken an 43 Standorten sowie 35 Medizinische Versorgungszentren.

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      Klinik-News

      Paracelsus Kliniken

      Regio Kliniken übernehmen Pflegeschule

      Die Regio Kliniken übernehmen zum 1. Juli die staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Paracelsus Kliniken in Henstedt-Ulzburg. Durch die Übernahme können die Regio Kliniken ihre Position als größte private Ausbildungseinrichtung für Gesundheits- und Krankenberufe in Schleswig-Holstein weiter ausbauen. Gleichzeitig wird in Zeiten drohenden Fachkräftemangels die Versorgung mit gut qualifizierten Nachwuchskräften gesichert. Die Schule der Paracelsus Kliniken hat 60 Ausbildungsplätze. Sieben Mitarbeiter sind in der Einrichtung beschäftigt. Die vier Lehrkräfte, zwei Praxisanleiter und die Verwaltungskraft werden von den Regio Kliniken ebenso übernommen, wie die aktuell 48 Schüler.

      "Mit der Übernahme der Schule stärken wir unsere Position als größte private Ausbildungsreinrichtung in der Gesundheitheits- und Krankenpflege in Schleswig-Holstein", sagt Otto Melchert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regio Kliniken. "Gleichzeitig stellen wir in Zeiten drohenden Fachkräftemangels die Versorgung mit hoch qualifizierten Nachwuchskräften sicher", erklärt Melchert. "Damit werden die zum Sana Konzern gehörenden Regio Kliniken auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zur Sicherung der pflegerischen Versorgung einer alternden Bevölkerung gerecht", erklärt der zuständige Kaufmännische Direktor Dr. René Herrmann.

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      ZENO- Veranstaltung

      VII. Innovationskongress der deutschen Hochschulmedizin

      Veranstaltung am 14. und 15. Juli 2011 in Berlin

      Zukunftskonzepte und Weichenstellungen für die Hochschulmedizin werden in Berlin auf dem Branchentreffen der Universitätsklinika diskutiert. Der siebte Kongress thematisiert wieder strategische Themen, darunter den Trend zur Ambulantisierung und neue Finanzierungs- und Organisationsmodelle. Er richtet sich an Entscheider aus Klinik, Verwaltung, Industrie und Politik.

      Unter diesem Motto wird der VII. Innovationskongress veranstaltet, der inhaltlich von VUD, MFT und AWMF gestaltet  und in den vergangenen Jahren zu einem besonderen Treffen der Hochschulmedizin geworden ist.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Fast 70 000 Eingriffe

      Deutsches Herzzentrum Berlin wird 25

      Rund 68 000 offene Herzoperationen, über 1700 Kunstherz-Implantationen und mehr als 2200 Herz-, Herz/Lungen- und Lungentransplantationen - diese Bilanz zieht das Deutsche Herzzentrum Berlin 25 Jahre nach seiner Gründung. Am 12. Juni feiert die Klinik mit einem Festakt im Berliner Rathaus ihr Jubiläum. Bereits am Dienstag berichteten der Ärztliche Direktor Roland Hetzer und Patienten über die Arbeit des Zentrums. 1986 wurde es als Stiftung bürgerlichen Rechts in Betrieb genommen und galt im Westteil Berlins zunächst als "gigantische Fehlplanung". Heute ist die Hochleistungsklinik mit 1.000 Mitarbeitern international anerkannt. Die Herzklinik der Technischen Universität München trägt ebenfalls den Namen Deutsches Herzzentrum. Das Deutsche Herzzentrum München wurde nach eigenen Angaben als erstes Herzzentrum in Europa in den Jahren 1972/73 gegründet.

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      Intensivseminar

      Managementstrategien für Ärztliche Direktoren

      Am 21. Oktober 2011 startet das mibeg-Institut Medizin in Kooperation mit den Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe bereits zum 10. Mal ein Intensivseminar Krankenhausleitung für Ärztliche Direktor/innen und Chefärzt/innen. In Deutschland stellt diese Form der Weiterbildung, die das mibeg-Institut Medizin in Zusammenarbeit mit führenden Krankenhausmanagern entwickelt hat und seit 2003 kontinuierlich in jeweils aktualisierter Form anbietet, ein Novum im Bereich der Weiterbildung Ärztliche Führung dar und gilt als wegweisend.

      Das Intensivseminar greift die Strukturveränderungen der gegenwärtigen Krankenhauslandschaft und die daraus resultierenden Qualifikationsanforderungen an leitende Ärztinnen und Ärzte auf. In sechs Seminareinheiten im Zeitraum eines Jahres informiert die Weiterbildung umfassend über wichtige Managementstrategien, die Ärztliche Direktoren und Chefärzte zur Ausübung ihrer Position in der Krankenhausleitung benötigen.

      Weitere Informationen: Tel. 0221-33604 -610, www.mibeg.de.

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      Verkauf abgeschlossen

      Kliniken in Rottweil endgültig bei Helios

      Die Helios-Kliniken sind nach langen juristischen Auseinandersetzungen jetzt offiziell Träger der Gesundheitszentren Landkreis Rottweil GmbH mit den beiden Krankenhäusern in Rottweil und Schramberg. Das meldet der "Schwarzwälder Bote". Weiter heißt es in der Zeitung: "Nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt und Zustimmung des Regierungspräsidiums Freiburg waren jetzt alle Voraussetzungen für die Umsetzung der Privatisierung gegeben. Diese soll den Landkreis von einer großen finanziellen Belastung mit einem bisherigen jährlichen Abmangel von mehreren Millionen Euro befreien. Das Krankenhaus in Rottweil heißt künftig Helios-Klinik Rottweil. Klinikgeschäftsführer der beiden Krankenhäuser bleibt Tobias Meixner, der Anfang Mai vom Aufsichtsrat der Gesundheitszentren im Rahmen eines Managementvertrages in das Amt berufen wurde. Das Krankenhaus in Rottweil verfügt über 264 Betten. Die rund 600 Mitarbeiter der Klinik arbeiten in den Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO-Heilkunde, Dermatologie und Anästhesie. Bis Ende 2015 will Helios 25,5 Millionen Euro in die Sanierung der Klinik und in neue Medizintechnik investieren."

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      Staatsanwaltschaft Konstanz

      Ermittlungen wegen HBH-Aufsichtsräte

      Der Verbleib öffentlicher Gelder bei den HBH-Kliniken im Jahr 2010 beschäftigt jetzt offiziell die Strafverfolgungsbehörden. Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt gegen zwölf Aufsichtsräte des Klinikverbunds Hegau-Bodensee-Hochrhein (HBH). Das berichtet der "Südkurier". Anlass ist eine Anzeige eines Stühlingers gegen die damaligen Aufsichtsräte der Hegau-Bodensee-Hochrhein Kliniken GmbH wegen zweckentfremdeter Gelder und veruntreuter öffentlicher Mittel, so die Zeitung. Konkret geht es um die finanzielle Schieflage des Klinik-Verbundes und um Steuermittel vor allem aus dem Kreis Waldshut, die an den Verbund flossen.

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      Hauptversammlung

      Mediclin steigert Umsatz

      Der Klinikkonzern Mediclin hat seinen Umsatz erneut erhöht. In seiner Rede auf der Hauptversammlung hat sich der Vorstandsvorsitzende Ulrich Wandschneider über das im Jahr 2010 Erreichte geäußert. "Wir haben den Umsatz um 16,6 Mio. Euro auf 487,2 Mio. Euro erhöht. Rund 36 Mio. Euro wurden in Baumaßnahmen, moderne Medizintechnik, Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen sowie Kapazitätserweiterungen investiert. Einher gingen diese Investitionen auch mit der Aufstockung des Personals. Und trotz gegenüber dem Vorjahr höherer Aufwendungen haben wir das Ergebnis nahezu auf dem Vorjahresniveau gehalten."

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      Medizin

      Quälende Ohrgeräusche

      Hörschnecken-Prothese schaltet Tinnitus ab

      Im Kampf gegen quälende Ohrgeräusche bei einseitiger Taubheit setzen Freiburger Mediziner auf den Einsatz sogenannter Hörschnecken-Prothesen.

      Diese Hörgeräte würden direkt in der Hörschnecke des Innenohrs platziert, teilte die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) am Dienstag in Freiburg mit. Die Behandlungsmethode sei deutschlandweit erstmalig in Freiburg erfolgreich gegen die störenden Ohrgeräusche, den sogenannten Tinnitus, getestet worden. Die Patienten litten weniger unter den Geräuschen und erhielten zudem ihr Hörvermögen teilweise zurück. In Deutschland leiden nach Angaben der Gesellschaft rund 13 000 Menschen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren unter einseitiger Taubheit. In mehr als 80 Prozent der Fälle seien starke Ohrgeräusche, der Tinnitus, die Folge. Auch junge Menschen seien zunehmend betroffen. Behandelt werden Tinnituspatienten bei einseitiger Taubheit bislang mit einem klassischen Hörgerät, das äußerlich am noch intakten Ohr oder am Ohrknochen platziert wird. Hörschnecken-Prothesen wurden bislang nur bei vollständiger Taubheit eingesetzt.

      Die in Freiburg genutzte Prothese setzte direkt im Innenohr an, übernehme die Funktion der Hörschnecke und ersetze dort die natürliche Reizübertagung der Sinneszellen auf den Hörnerv, erläuterten die Mediziner. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Hörschnecken-Prothese bei Patienten mit einseitiger Ertaubung alternativen Methoden deutlich überlegen ist", sagte Susan Arndt, Oberärztin an der Hals-Nasen-Ohren-Universitätsklinik in Freiburg. "Bei 98 Prozent der Patienten verschwand der Tinnitus teilweise oder sogar vollständig, wenn das Implantat eingeschaltet ist." Zudem verbessere sich sowohl das Richtungshören als auch das Sprechverstehen bei den Patienten erheblich. "Selbst bei zusätzlicher Geräuschkulisse und wenn die Sprache von Seiten des tauben Ohrs kam, konnten Patienten mit Implantat deutlich mehr verstehen als zuvor mit einem konventionellen Hörgerät."

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Technologie

      Telematik-Infrastruktur

      ICW steigt aus

      Keine Perspektive erkennbar, so lautet das Urteil Jörg Stadlers, Vorstand der Intercomponentware AG (ICW), zur bundesweiten Telematik-Infrastruktur. Die politische Gemengelage sei betriebswirtschaftlich nicht kalkulierbar und es werden keine weiteren Millionen investiert. Das Unternehmen folgt mit seinem Ausstieg aus der Konnektor-Entwicklung anderen IT-Unternehmen. Schlusspunkt ist die Übergabe der Abrechnungssoftware Hausarzt+ sowie des Konnektors zur weiteren Pflege an die Cokomm One GmbH. Stadler: "Für Baden-Württemberg ist der Nachweis erbracht, dass eine Ehealth-Infrastruktur mit höchstem Sicherheitsstandar reibungslos funktionieren kann. Doch darüber hinaus trägt das Thema nicht zur weiteren Portfolio-Entwicklung von ICW bei."

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      Stellenmarkt

      Stellenmarkt Mai 2011

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Management
      Mitarbeiter/-in Betriebsorganisation
      Medistructura GmbH
      Bonn
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      Pflege
      Pflegedienstleiter/-in
      Universitätsmedizin Greifswald
      Greifswald
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      Facility-Management
      Leiter/in für den Technischen Dienst
      Klinik Vincentinum
      Augsburg
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      Management
      Leiter Finanz- und Rechnungswesen (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner, Management und Personalberatung GmbH
      Stuttgart
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      Management
      Account-Manager (m/w)
      Philips Deutschland GmbH
      Hamburg
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      Management
      Spartenleiter Rehabilitation (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner, Management und Personalberatung GmbH
      Stuttgart
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      Management
      Kaufmännischer Direktor (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner, Management und Personalberatung GmbH
      Stuttgart
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      Management
      Kodierfachkraft (m/w)
      Dienstleistungscenter Personal und Recht
      Köln
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      Kontakt Anzeigenverkauf
      Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien - Juli 2011

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Man darf wohl mit Fug und Recht behaupten, dass wenige Gebäude so häufig und nachhaltig gereinigt werden wie Krankenhäuser. In der Juli-Ausgabe der kma beschäftigt sich die Rubrik Branche kompakt deshalb auch mit dem großen Thema Reinigung. Mit welchen Herausforderungen die Krankenhausreinigung zu kämpfen hat, recherchiert unsere Autorin Sarah Meixner für Sie. Flexible Reinigungszeiten werden ebenso thematisiert wie neue Wischmop-Systeme oder die Frage, ob eine Klinik das Reinigen auslagern sollte oder nicht. Die externen Dienstleister bewegen sich in einem der hart umkämpftesten und boomendsten Märkte Deutschlands. Die Auswahl an möglichen Partnern wird für Krankenhäuser zusehends geringer, weil derzeit ein Verdrängungswettbewerb zu Lasten mittelgroßer Firmen stattfindet.

      Anzeigenschluss: 20.06.2011

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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