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      Politik

      Fachkräftemangel

      Schavan will Zuwanderung für Ärzte erleichtern

      Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat erleichterte Zuwanderungsbedingungen für ausländische Spezialisten angekündigt. "Es besteht Einigkeit darüber, dass die komplizierte Vorrangprüfung für Ingenieure sowie für Ärzte abgeschafft wird", sagte Schavan der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag). Noch in dieser Woche wolle die Koalition in einem Konzept gegen Fachkräftemangel neue Regelungen beschließen. Die FDP will seit langem die Zuwanderung qualifizierter Kräfte erleichtern, während die Union bislang zögerte. Am Mittwoch gibt es ein Spitzentreffen der Regierung mit Arbeitgebern und Gewerkschaften.

      Der Abbau bürokratischer Hürden solle Branchen mit gravierendem Bewerbermangel helfen. "Es muss in Zukunft nicht mehr nachgewiesen werden, dass für offene Stellen kein Bewerber aus Deutschland oder der Europäischen Union gefunden werden konnte", betonte die Ministerin. Wollte ein Unternehmen einen ausländischen Experten einstellen, mussten die Arbeitsagenturen bisher in jedem Einzelfall prüfen, ob nicht ein deutscher Arbeitnehmer für den Job zur Verfügung steht.

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      Geburt

      Bund wirbt weiter für Einsatz von Familienhebammen

      Das Bundesfamilienministerium wirbt bei den Ländern weiter für den Einsatz von speziellen Familienhebammen in Risikofamilien. "Es gibt keinen Kinderschutz zum Nulltarif", sagte eine Sprecherin am Montag zu entsprechenden Kosten-Einwänden der Länder. Vorausschauender Kinderschutz beginne bei der Prävention. Darüber wolle man jetzt mit den Ländern reden. Der im März vom Kabinett verabschiedete Entwurf eines neuen Bundeskinderschutzgesetzes sieht für eine vierjährige Startphase mit besonders geschulten Familienhebammen in Problemfamilien eine Investition des Bundes von 120 Millionen Euro vor. Die anschließende Finanzierung des Projektes ist allerdings offen. Der Bund will mit dem Gesetz die Konsequenzen aus einer Reihe spektakulärer Fälle aus den vergangenen Jahren ziehen, bei denen Kinder ums Leben kamen. Im Bundesrat hatten die Länder in einem ersten Durchgang am 27. Mai die Zielrichtung des Gesetzentwurfes zwar grundsätzlich begrüßt. Auf den angestrebten einjährigen Einsatz der Familienhebammen will die Mehrheit der Länder jedoch verzichten, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Montag). Nach ihren Vorstellungen sollen diese Familien stattdessen eine verlängerte Betreuung durch normale Hebammen erfahren. Statt zwei Monate sollen sie die Familien ein halbes Jahr betreuen - auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen.

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      ZENO-Veranstaltung

      Spezialärztliche Versorgung

      Veranstaltung am 7. Juli 2011 in Berlin

      Eine brisante gesetzliche Neuregelung soll noch im Laufe diesen Jahres realisiert werden:  Die Bundesregierung plant mit dem GKV-Versorgungsgesetz die Einführung eines völlig neuen Versorgungsbereichs. Neben den bisherigen ambulanten und stationären Sektoren soll der Sektor "Ambulante spezialärztliche Versorgung" entstehen. Hiervon sind Krankenhäuser, Vertragsärzte, Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen massiv betroffen. Aber auch Pharmaunternehmen, Medizingeräte- und Sachmittel-Hersteller müssen sich auf einen neuen Markt einstellen.

      Risiko oder Chance für Ihr Haus oder Ihr Unternehmen? Das wird sich schon in wenigen Wochen heraus kristallisieren, wenn der erste Gesetzentwurf vorliegt. In dieser ZENO-Konferenz  werden die ersten konkreten Vorstellungen des Ministeriums und die Reaktionen der Betroffenen vorgestellt.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Punktzahlen oder fixe Preise

      Die Bezahlung der Zahnärzte

      Die Bezahlung der Zahnärzte ist alles andere als einfach geregelt. So gelten zwei verschiedene Regelwerke: die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und der Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA). Der BEMA gilt für die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die GOZ gilt für alles andere: die Abrechnung mit Privatpatienten - und mit Kassenpatienten für Behandlungen, die die Kasse nicht oder nur teilweise bezahlt. Rund zwei Drittel des Zahnersatzes müssen die Kassenpatienten inzwischen selbst bezahlen.

      Die GOZ weist für jede Behandlung einen Betrag zur Kalkulation des Honorars aus, wobei Punktzahlen pro Behandlung mit einem Punktwert multipliziert werden. Der Zahnarzt berücksichtigt aber Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad über einen Steigerungsfaktor. Für eine Behandlung ohne Komplikationen gilt der Faktor 2,3 als Richtwert. Aber auch Faktor 3,5 oder mehr stellen die Ärzte oft in Rechnung. Der Referentenentwurf der Regierung für eine neue GOZ sieht eine Erhöhung der Punktzahl für viele Leistungen vor, der Punktwert soll bleiben. Streit gibt es in den Prognosen, wie hoch künftig die Steigerungsfaktoren werden, die die Ärzte selbst in der Hand haben. Der BEMA hingegen schreibt fixe Preise vor. Die Honorare bewegen sich in einem Jahresbudget. Wenn eine Überschreitung des Budgets droht, werden am Jahresende die Fixpreise nachträglich gesenkt. Je mehr Behandlungen ein Zahnarzt durchführt, desto niedriger fällt sein Honorar für den einzelnen Fall aus.

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      Verstärkter Kampf gegen Krankenhaus-Infektionen

      Bundestag ändert Infektionsschutzgesetz

      Der Bundestag verabschiedete am Donnerstagabend ein Gesetz, das die Zahl der Klinik-Infektionen um bis zu 30 Prozent senken soll. Dieses Ziel will die schwarz-gelbe Koalition vor allem durch verbesserte Hygienestandards, zusätzliche Hygienebeauftragte und die Eindämmung von Antibiotika-Behandlungen erreichen. In Deutschland fangen sich Schätzungen zufolge jedes Jahr 400.000 bis 600.000 Patienten im Krankenhaus eine Infektion ein. Bis zu 15 000 Menschen sterben sogar daran. Deswegen sollen in den kommenden Jahren Hunderte zusätzliche Hygienebeauftragte für saubere Abläufe in den Kliniken sorgen. Mit dem Gesetz wird auch der Weg für spezielle Hygieneverordnungen in allen 16 Bundesländern freigemacht. Darüber hinaus soll die Zahl der überflüssigen Antibiotika-Behandlungen gesenkt werden, damit weniger resistente Keime entstehen.

      Die Opposition befürwortet zwar die Richtung des Gesetzes, hält die beschlossenen Maßnahmen jedoch für nicht ausreichend. Die Krankenhäuser beklagen die Ausgaben, die auf sie zukommen. Die jährlichen Zusatzkosten beliefen sich auf nahezu ein Prozent der Klinikausgaben, kritisierte die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Das Gesundheitsministerium geht jedoch davon aus, dass die Vermeidung von Infektionen im Gegenzug zu Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe führt.

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      Wirtschaft

      Bestechungsgeldern

      Verdacht auf Schmiergeld-Skandal bei Sanofi-Aventis

      Die Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Verden ist einem möglichen Schmiergeld-Skandal beim Pharma-Konzern Sanofi-Aventis auf der Spur.

      Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" gehen die Ermittler dem Verdacht nach, dass Mitarbeiter von Sanofi-Aventis über Jahre hinweg Medikamente, deren Verfallsdatum nahte, mit Hilfe von Bestechungsgeldern abgegeben haben. Angeblich sollte die Ware über eine Hilfsorganisation nach Nordkorea geliefert werden, tatsächlich aber landete sie nach Informationen des "Spiegel" über einen Großhändler in deutschen Apotheken. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden, Marcus Röske, sagte am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa, dass 750 000 Euro an einen früheren Pharma-Manager geflossen sein sollen, der im Auftrag einer Hilfsorganisation tätig war. "Wir prüfen den Verdacht, dass es sich bei diesen Provisionszahlungen um Bestechungsgelder handelte." Eigentlich für Nordkorea bestimmte Medikamente seien teilweise wieder auf dem deutschen Markt aufgetaucht. Ob dahinter System steckt, sei noch unklar: "Das ist Gegenstand der Ermittlungen." Nach "Spiegel"-Recherchen lieferte Sanofi-Aventis allein im Jahr 2010 Medikamente im Wert von 22 Millionen Euro an den Pharmagroßhändler Multi Trade International (MTI) aus Seevetal (Kreis Harburg). Abgewickelt wurde das Geschäft über den Verein "Viva Westfalen hilft" unter Führung des ehemaligen Pharma-Managers Wolfgang Tietze. Außer gegen Tietze werde gegen sieben weitere Beschuldigte ermittelt, zumeist Mitarbeiter von Sanofi-Aventis, sagte Röske der dpa. Es gehe dabei um den Vorwurf der Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr.

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      22. und 23. September 2011 in Berlin

      8. MCC hospital world 2011

      In den letzten Jahren prägen komplexe Veränderungsprozesse den Krankenhausmarkt. Die internationale Krankenhauslandschaft wird daher unter weiter steigendem Kostendruck und weiter tendenziell sinkenden Einnahmen bei sich ständig erhöhenden Qualitätsanforderungen die „Quadratur des Kreises” versuchen müssen. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich auf der MCC hospital world über die Grenzen hinaus auszutauschen und von den Erfahrungen internationaler Referenten und Teilnehmer zu profitieren.

      Auch im Jahr 2011 stehen wieder namhafte Referenten internationaler Top-Adressen aus Großbritannien, Russland, USA, Irland, Frankreich, Belgien, Saudi Arabien, Indien, Kanada, Brasilien, China und Deutschland zur Verfügung.

      Melden Sie sich jetzt an! www.hospitalworld.info.

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      Akquisitionshunger

      Stada sucht weitere Übernahmekandidaten

      Der Arzneimittelhersteller Stada hält nach den jüngsten Zukäufen weiter nach Übernahmemöglichkeiten Ausschau, um die Abhängigkeit vom schwierigen deutschen Heimatmarkt zu reduzieren. "Dabei setzen wir zum einen auf die regionale Erweiterung unserer Aktivitäten mit dem Fokus auf wachstumsstarke Schwellenländer", sagte Konzernchef Hartmut Retzlaff am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Frankfurt. Zum anderen treibe Stada den Ausbau und die Internationalisierung seiner Markenprodukte stärker voran. Bei Stada ging es in den vergangenen Wochen bei Übernahmen Schlag auf Schlag: Neben dem Zukauf eines Hautpflege-Portfolios in Großbritannien gaben die Bad Vilbeler kürzlich bekannt, ein Paket von 71 Produkten des Schweizer Wettbewerbers Spirig übernehmen zu wollen. Vom Aachener Unternehmen Grünenthal soll zudem für 360 Millionen Euro ein Produktportfolio erworben werden. Nachdem in den Vorjahren vor allem das Geschäft mit Generika durch Übernahmen ausgebaut wurde, liegt nun der Fokus verstärkt auf dem kleineren und margenstärkeren Markengeschäft mit Multivitamin-Produkten, dem Sonnenschutzmittel Ladival oder dem Erkältungsmittel Grippostad. Auch größere Übernahmen schloss Stada-Chef Retzlaff nicht aus: "Insgesamt bewegen sich die bereits veröffentlichen Akquisitionsobjekte unverändert in einer Größenordnung, für die wir kein zusätzliches Eigenkapital aufnehmen müssten." Sollte sich aber die Gelegenheit zu einem größeren Zukauf bieten, könnte Stada zur Finanzierung auch andere Kapitalmaßnahmen wie die Platzierung einer weiteren Unternehmensanleihe in Angriff nehmen. Aber auch unabhängig von einem größeren Zukauf könnte Stada im Herbst eine zweite Anleihe platzieren, um einen Teil der Schuldscheindarlehen zu tilgen. Im Vorjahr hatte Stada eine Anleihe im Volumen von 350 Millionen Euro begeben.

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      Spezialist für Zufriedenheitsanalysen mit neuem Namen

      MECON wird anaQuestra

      Die MECON measure & consult Deutschland GmbH mit Sitz in Lörrach heißt ab 1. Juli 2011 anaQuestra GmbH. Zugleich wird das operative Geschäft aus dem südbadischen Lörrach in die Niederlassung Berlin verlegt. Beide Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie. Mit dem Namenswechsel erhält die anaQuestra GmbH auch ein neues Corporate Design.

      Das bisher auf Deutschland beschränkte Geschäft soll sukzessive auf weitere Länder ausgeweitet werden. „Der Name Mecon lässt sich außerhalb Deutschlands nicht schützen, deshalb ist der Namenswechsel eine notwendige Voraussetzung für die Internationalisierung”, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Kurt M. Lang die Hintergründe. „Er ist aber zugleich auch ein Signal an den Markt, dem wir mit neuen Produkten ein noch besseres und umfassenderes Angebot machen werden.”

      Weitere Information erhalten Sie auf www.anaquestra.de oder bei Kurt M. Lang, telefonisch unter +49 (0) 1805 - 99 77 80 10 oder per E-Mail: info@anaquestra.de.

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      Mehr als 20 Problemfälle

      Hiobsbotschaften von der Kassenaufsicht

      Die Pleitekasse City BKK kann ihre Geschäfte nur noch mit fremder Hilfe erledigen. Und schon kommen neue Hiobsbotschaften von der obersten Kassenaufsicht: Reihenweise stecken Versicherungen in Finanzproblemen. Den Versicherten von mehr als 20 Krankenkassen drohen weitere Zusatzbeiträge oder das Streichen von Leistungen. Der Grund sind mangelnde finanzielle Rücklagen. Bei der bankrotten City BKK helfen nun Mitarbeiter anderer Kassen, um die laufenden Geschäfte zu erledigen. Die Vereinigte IKK kann wohl durch Fusion Zusatzbeiträge verhindern. "Einige Kassen haben zuwenig getan", sagte der Sprecher des Bundesversicherungsamts, Tobias Schmidt, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Auch größere Kassen befänden sich unter den gesetzlichen Versicherungen mit zu geringer Reserve. "Ein Viertel der unserer Aufsicht unterstehenden Kassen liegen unter dem Mindestsoll", erläuterte Schmidt. Dies sind mehr als 20: Derzeit stehen von den rund 150 Kassen 93 unter Aufsicht des Amts, vor allem Betriebs- und Ersatzkassen. Das Amt machte keine Angaben, um welche Problemkassen es sich konkret handelt.

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      Großfusion

      Vereinigte IKK fusioniert mit IKK classic

      Der Weg für eine Großfusion im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen ist geebnet. Der Verwaltungsrat der Vereinigten IKK (Düsseldorf) stimmte am Dienstag dem Fusionsangebot der größten deutschen Innungskrankenkasse IKK classic (Dresden) zu. Beide zusammen werden nach Angaben der Vereinigten IKK 3,6 Millionen Mitglieder haben und vor allem Handwerk und Mittelstand bedienen. Das Fusionsangebot ging von der IKK classic aus. Beschlossen werden soll der Zusammenschluss am 5./6. Juli, dann soll das gemeinsame Unternehmen möglichst schnell realisiert werden. Hintergrund der Überlegungen zu einem Zusammenschluss war die schwierige Finanzlage der Vereinigten IKK gewesen. Das fusionierte Unternehmen will den Angaben zufolge bis 2013 keine Zusatzbeiträge erheben. Damit fällt der von der Vereinigten IKK geplante Zusatzbeitrag in Höhe von acht Euro weg. Die Vereinigte IKK war im Juli 2010 aus der Signal Iduna IKK und der IKK Nordrhein entstanden. Die IKK classic wurde im Januar 2010 aus den vier IKK Baden-Württemberg/Hessen, Hamburg, Sachsen und Thüringen gebildet.

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      Namen & Nachrichten

      Führungswechsel

      Neue Klinikleitung im Krankenhaus Rummelsberg

      Mit Nils Brüggemann, der als gleichberechtigter Geschäftsführer Andreas Hartung in der Geschäftsführung unterstützen wird, ist das Leitungsteam des Krankenhaus Rummelsberg nun vollständig. Brüggemann ist neuer Geschäftsführer am Krankenhaus Rummelsberg. Der promovierte Betriebswirt und Diplom-Kaufmann bringt ist über die Funktion in Rummelsberg hinaus seit November 2008 auch Geschäftsführer der Sana-Klinik Birkenwald in Nürnberg. Bis zu seinem Wechsel ins Krankenhaus Rummelsberg leitete er zudem erfolgreich das Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg. Gemeinsam mit Dr. Andreas Hartung, seit dem 01.01.2007 der Generalbevoll-mächtigte bei der Sana Klinik AG für die Region Südost und seit August 2010 Geschäftsführer des Krankenhauses Rummelsberg, bildet er die Spitze der renommierten Klinik in Schwarzenbruck. Die bisherige Klinikleitung aus Ines Hartmann (Pflegedirektorin), Prof. Dr. Richard Stangl (Ärztlicher Direktor) und Dr. Hans-Günther Pock (Leiter medizinische Prozesse) wird nun neu ergänzt um Sebastian Holm (Kaufmännische Leitung), André Mertel (Kaufmännisches Controlling) und Mathias Weiß (Personalleiter).

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      Krankenhausmanagement mit Zukunft

      Orientierungswissen und Anregungen von Experten

      "Das" Management und "die" typische Führungskraft gibt es nicht, sehr wohl aber Methoden und Instrumente mehr oder weniger erfolgreichen unternehmerischen Handelns. Führungskräfte und solche, die es im Krankenhaus werden wollen, verlangen daher zunehmend nach Orientierung und nützlichen Beispielen in ihrem streng regulierten Umfeld.

      Das neu erschienene Buch Krankenhausmanagement mit Zukunft geht auf die Herausforderungen für Krankenhäuser ein und gibt in Form von Erfahrungsberichten, Fallbeispielen und perspektivischen Darstellungen Anregungen und Orientierungswissen für den Klinikalltag.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Gesellschaft für Radioonkologie

      Dunst ist neuer Präsident

      Jürgen Dunst übernimmt Vorsitz der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie. Der Direktor der Klinik für Strahlentherapie an der Universität Lübeck, Jürgen Dunst, ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO). Als bisheriger Vizepräsident der DEGRO tritt Dunst nun das Amt seiner Vorgängerin Professor Dr. med. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Abteilung für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, an. Der neue Vorstand der DEGRO wurde im Rahmen ihrer 17. Jahrestagung in Wiesbaden gewählt und wird bis 2013 amtieren.

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      Klinik-News

      Notlagentarifvertrag

      Aller-Weser-Klinik fordert erneut einen Gehaltsverzicht

      Mit Gehaltseinbußen von fünf Prozent sollen die Mitarbeiter der Aller-Weser-Klinik jetzt erneut zur Rettung ihrer Arbeitsplätze beitragen. Das berichtet der "Weser Kurier". Die Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich soll über einen Notlagentarifvertrag auf 18 Monate befristet werden. Laut der Zeit beziffert Landrat Peter Bohlmann die Personalkosten der Krankenhäuser Verden und Achim auf rund 23 Millionen Euro im Jahr. Die fünfprozentige Lohnsummenkürzung würde rund 1,1 Millionen Euro bringen. Die Gewerkschaften Verdi und Marburger Bund haben bereits Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Im Rahmen des ersten Zukunftssicherungstarifvertrags haben die Mitarbeiter schon von 2008 bis Februar 2011 mit einem Einkommensverzicht von rund 2,4 Millionen Euro zur Rettung der Krankenhäuser beigetragen.

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      ZENO-Veranstaltung

      Deutsches Forum für Ärztliche Direktoren

      Veranstaltung am 23. September 2011 in Berlin

      Die Rolle des Ärztlichen Direktors ist besonders gegenüber der des Kaufmännischen Direktors zunehmend mit höheren Anforderungen - aber oft mit nicht ausreichenden Kompetenzen versehen. Diese beziehen sich auf Führungsqualitäten, Integrationsfähigkeiten und zunehmend auch auf juristische Dimensionen. Für eine adäquate Professionalisierung der Rolle des Ärztlichen Direktors kommt oft der Mangel an einer klaren Ausgestaltung der inhaltlichen Position erschwerend hinzu.

      Genau hier setzt das Deutsche Forum für Ärztliche Direktoren an: Im gegenseitigen Informationsaustausch, der Vernetzung von Erfahrung und Know-How und praxisnahen Beispielen von erfahrenen Experten erhält der Teilnehmer profunde Unterstützung, Ein- und Ausblicke, um den Anforderungen in seinem Berufsfeld vor Ort erfolgsversprechend begegnen zu können.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Horst-Schmidt-Kliniken

      HSK sucht strategischen Partner

      Die Große Koalition in Wiesbaden sucht für das defizitären kommunale Krankenhaus HSK einen Minderheitsteilhaber. Die Opposition hält das für keine gute Idee. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau". Die Stadtpolitiker präferieren einen Neubau für die Horst-Schmidt-Kliniken (HSK), denn das 30 Jahre alte Gebäude sei verschlissen. Eine Sanierung bei laufendem Betrieb sei unwirtschaftlich und unzumutbar, sagte der CDU-Stadtverordnete Reinhard Völker der Zeitung. Das die HSK höchst defizitär sind, soll nun ein "strategischer Partner" her, der richtig Geld zuschießt. Denn der von CDU und SPD für erforderlich befundene Neubau würde mehr als 200 Millionen Euro kosten. Weiter heißt es in der Zeitung: "Damit die Stadt weiterhin das Sagen in der HSK behält, gestattet die Große Koalition der Klinik-Geschäftsführung lediglich die Suche nach einer Minderheitsbeteiligung. Dieser Teilhaber muss die Klinik vollständig entschulden. Wer bereit sein könnte, zig Millionen in eine Minderheitsbeteiligung zu investieren, fragt sich nicht nur die Grünen-Fraktion.

      CDU-Fraktionschef Bernhard Lorenz sagte, ein Verbund mit öffentlich-rechtlichen Kliniken aber auch mit einem privaten Partner wie dem Rhön-Klinikum sei denkbar. Eine Fusion mit dem städtischen Klinikum Offenbach war geplatzt, weil dieses selbst wegen roter Zahlen zum Notfallpatienten wurde. Die Offenbacher Stadtpolitiker erwägen, einen Teil der klinikinternen Dienstleistungen an den kommunalen Berliner Krankenhaus-Konzern Vivantes abzugeben."

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      Kooperation

      Vivantes zeigt Interesse für Klinikum Offenbach

      Der kommunaler Träger Vivantes in Berlin hat offenbar Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Klinikum Offenbach. Ein Käufer müsste 140 bis 160 Millionen Euro für das Klinikum bezahlen. Das meldet die "Frankfurter Rundschau". In der Zeitung heißt es: "Wenn Offenbach sein Krankenhaus behalten will, wird es um einen Partner nicht herumkommen." Bisher konnte aber noch kein Angebot überzeugen. Zwischen Vivantes und der Klinik Offenbach besteht bereits eine Zusammenarbeit im Laborbereich. "Es gibt Gespräche über die Möglichkeit weiterer Dienstleistungen", sagte Vivantes-Sprecherin Kristina Tschenett der "Frankfurter Rundschau". Vivantes ist der größte kommunale Krankenhauskonzern in Deutschland. Er betreibt in Berlin neun Krankenhäuser und zwölf Senioreneinrichtungen.

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      Uniklinik Halle

      Ministerpräsident erteilt Privatisierung eine Absage

      "Von einer Planung, die Kliniken an Investoren zu verkaufen, kann keine Rede sein", stellt die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in einem Schreiben klar. Es fing an mit Überlegungen, doch einmal den Verkauf der Universitätskliniken in Halle und Magdeburg zu prüfen. Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) gab einen entsprechenden Auftrag ans Wirtschaftsministeriun weiter, und löste damit einen Sturm der Entrüstung aus, der seit zwei Tagen die öffentliche Debatte im Land bestimmt. Nun stellt die Staatskanzlei klar, an einen Verkauf sei nicht zu denken. "Ziel der Landesregierung bleibt es, von 2012 an ohne Neuverschuldung auszukommen. In den Erläuterungen zu seinem ersten Entwurf machte der Finanzminister klar, dass deshalb alle Ministerien alle Positionen auf den Prüfstand stellen müssen. In diesem Zusammenhang wurde neben anderen Bereichen auch die Zukunft der Kliniken angesichts künftigen Investitionsbedarfs angesprochen. Das Kabinett befindet sich im Prozess der Meinungsbildung. Am kommenden Dienstag steht die Diskussion von Eckdaten erstmals auf der Tagesordnung der Kabinettssitzung. Von einer Planung, die Kliniken an Investoren zu verkaufen, kann keine Rede sein. Es sind auch andere Lösungen vorstellbar. Wichtig ist, dass langfristig tragfähige Lösungen gefunden werden", heißt es in einer Erklärung der Staatskanzlei.

      Ministerpräsident Reiner Haseloff verweist zudem auf den Koalitionsvertrag, nach welchem die Entscheidungen zu treffen sind. Darin steht: "Es besteht die Absicht, beide Kliniken mit unterschiedlicher Ausrichtung als Zentren medizinischer Forschung und Krankenversorgung zu erhalten. Dabei werden jedoch alle Möglichkeiten sinnvoller Kooperation auszuschöpfen und die Empfehlungen des Wissenschaftsrats zu berücksichtigen sein. Die Koalitionspartner sehen die Notwendigkeit, das Hochschulmedizingesetz (HMG LSA) auf der Grundlage des Evaluationsberichtes des Wissenschaftsrates und der Rechtsprechung in dieser Legislaturperiode einer Revision zu unterziehen und zu novellieren."

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      Verdacht der Untreue

      Staatsanwalt besucht HBK in Singen

      Im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Konstanz gegen den Waldshuter Landrat Tillmann Bollacher wegen des Verdachts der Untreue besuchen die Ermittler auch das Hegau-Bodensee-Klinikum Singen. "Die Ermittler erhielten alle gewünschten Unterlagen und Zugang zu allen benötigten Informationen", erklärt Oliver Ehret, Aufsichtsratsvorsitzende der HBH-Kliniken GmbH, im "Südkurier". Sowohl von Seiten der HBH-Geschäftsführung als auch von Seiten des Aufsichtsratsvorsitzenden tue man alles, um die Ermittlungen zu unterstützen. Ehret hält die Vorwürfe eines Bürgers und seine Anzeige für haltlos. Der Bürger hatte wiederholt in Leserbriefen und Blogbeiträgen behauptet, der Aufsichtsrat der HBH-Kliniken GmbH habe in der Vergangenheit öffentliche Gelder veruntreut, berichtet der "Südkurier".

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      Hauptversammlung

      Rhön-Klinikum gibt sich zuversichtlich

      Der fränkische Klinikbetreiber Rhön-Klinikum sieht sich trotz der gesetzlichen Einsparungen bei den Krankenhäusern auf gutem Weg, seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen. "Wir haben mit den Fakten des ersten Quartals 2011 die Grundlage für ein erfolgreiches Jahr geschaffen", sagte Unternehmenschef Wolfgang Pföhler am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Frankfurt. Rhön sei zuversichtlich, die avisierten Umsatzerlöse von 2,65 Milliarden Euro zu erreichen. Auch ohne weitere Akquisitionen impliziere dies ein Umsatzwachstum von rund 4 Prozent. Rhön-Klinikum übertreffe damit aus eigener Kraft das Wachstum des Marktes deutlich. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll auf 340 Millionen Euro steigen, während beim Konzerngewinn 160,0 Millionen Euro angepeilt werden. Der Gewinn kann dabei in einer Spanne von 5 Prozent nach oben oder unten schwanken.

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      Pflege

      Wachstum

      Phönix übernimmt Weidlich-Gruppe

      Die Phönix Seniorenzentren Beteiligungsgesellschaft mbH übernimmt die sieben Pflegezentren der Unternehmensgruppe Weidlich. Damit baut Phönix ihr Angebotsspektrum weiter aus und verwirklicht die Wachstumsstrategie des französischen Mutterkonzerns Korian. Durch den Kauf betreibt Phönix deutschlandweit nun 42 Häuser mit rund 5.000 Pflegeplätzen. Phönix ist seit 2007 ein Tochterunternehmen von Korian S.A., Paris. Mit über 12.000 Mitarbeitern und knapp 22.200 Pflegeplätzen in rund 230 Häusern in Frankreich, Deutschland und Italien erwirtschaftete Korian im letzten Jahr einen Umsatz von über 920 Millionen Euro.

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      Weichenstellung

      Bundestag beschließt Schiedsstelle für die Pflegeeinrichtungen

      Sollte es für eine Weiterentwicklung bei der Bewertung von Pflegeeinrichtungen künftig keine Einstimmigkeit bei den Vertragspartnern geben, wird eine Schiedsstelle über die strittigen Punkte entscheiden. Zuständig bleiben die Vertragspartner der Selbstverwaltung. Der Alleinvertretungsanspruch der Pflegekassen erhielt einen Dämpfer. Eine entsprechende Regelung hat der Bundestag heute in 2. und 3. Lesung beschlossen. "Das ist eine richtige Weichenstellung, die wir ausdrücklich begrüßen", so Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), der über 7.000 private Pflegeeinrichtungen vertritt. "Nun müssen alle Vertragspartner Verantwortung übernehmen, um den Pflegenoten auch künftig hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu verschaffen. Wir sind dankbar, dass die Bundesregierung und die Fraktionen von CDU/CSU und FDP hier schnell für eine praxisgerechte Lösung gesorgt haben." Die Schiedsstelle kann künftig angerufen werden, wenn innerhalb von sechs Monaten nach Aufforderung eines Vereinbarungspartners eine Vereinbarung der Pflege-Transparenzvereinbarung nicht zustande gekommen ist. Ursprünglich war eine Frist von drei Monaten vorgesehen. Ein entsprechender Vorschlag des bpa fand damit Berücksichtigung. Die Frist von sechs Monaten entfällt, wenn der Spitzenverband der Pflegekassen und die Mehrheit der Verbände der Pflegeeinrichtungen die Schiedsstelle einvernehmlich anrufen.

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      Medizin

      OP

      Ärzte entfernen sechs Kilo-Tumor aus Gesicht

      Münchner Ärzte haben einer jungen Äthiopierin zu einem neuen Leben verholfen. In einer 14-stündigen Operation entfernten sie der 21-Jährigen Tsehay einen fast sechs Kilogramm schweren Tumor aus dem Unterkiefer. Das gutartige Geschwür hatte einen Durchmesser von 20 Zentimetern. Die Ergebnisse der insgesamt eineinhalbjährigen Behandlung präsentierten die Münchner Chirurgen Peter Cornelius und Michael Ehrenfeld auf dem 61. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DKMKG) am Donnerstag in Bamberg.

      "Die Tumorentfernung selbst dauerte etwa drei Stunden", sagte Cornelius. "Dabei musste das Geschwür die ganze Zeit gehalten werden". Durch die schiere Größe des Tumors waren die Informationen über die ursprüngliche Form und Größenverhältnisse des Unterkiefers verloren gegangen. Mit einem 3D-Verfahren wurden sie rekonstruiert. Dann setzten die Ärzte einen künstlichen, aus den Knochen des Wadenbeins angefertigten Kiefer ein.

      In einem Krankenhaus der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba waren deutsche Ärzte auf Tsehay aufmerksam geworden. Da man ihr in ihrer Heimat nicht helfen konnte, wurde die junge Frau in München operiert, wo die Behandlung durch Spendengelder ermöglicht wurde.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Mammutprojekt

      Leipziger Großstudie sucht Ursachen für Volkskrankheiten

      Die Meldungen häufen sich: Die Deutschen sind zu dick, bekommen häufiger Allergien, Diabetes und Depressionen oder fallen mit Burnout-Syndrom aus. Doch woher der Anstieg der Volkskrankheiten kommt und was ihn begünstigt, darüber gibt es noch zu wenig Erkenntnisse. Eine Großstudie am Uniklinikum Leipzig will das ändern: Seit Donnerstag läuft offiziell die Hauptstudie "Life Child" am Universitätsklinikum, mit der mehr als 10.000 Kinder über zehn Jahre lang beobachtet und untersucht werden sollen. "Diese Studie ist in ihrer Größenordnung einzigartig, und wir erhoffen uns viele Erkenntnisse zu Entstehung und Verlauf der Zivilisationskrankheiten", sagte Wieland Kiess, Leiter der Uni-Kinderklinik am Donnerstag. Das Besondere an dieser Studie sei, dass sie eine hohe Zahl von Teilnehmern über viele Jahre begleite und damit das Zusammenspiel von mehreren Faktoren auf die Ausbildung einer Krankheit untersuchen könne. "Frühere Studien legen nahe, dass die Basis für den Ausbruch einer Zivilisationskrankheit schon bei Kindern oder gar Säuglingen gelegt wird", sagte Antje Körner. Sie untersucht mit ihrem Team vor allem das Auftreten von krankhaftem Übergewicht (Adipositas) bei Kindern. Mit Fragebögen und motorischen Tests, Funktionsmessungen, aber auch modernsten Methoden wie einem dreidimensionalen Körperscan erfassen die Forscher einmal jährlich den Gesundheitszustand der Probanden.

      "Life Child" ist Teil der Leipziger Studie "Life", für die insgesamt 25.000 Kinder und Erwachsene untersucht und befragt werden sollen. An diesem Mammutprojekt arbeiten 130 Wissenschaftler. Es wird mit 37 Millionen Euro von der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen zunächst bis Ende 2014 finanziert.

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      Recht

      10 Jahre Haft gefordert

      Arzt wegen Stammzelltherapie vor Gericht in Innsbruck

      Ein Prozess gegen einen Arzt, der Patienten ohne ihr Wissen mit einer experimentellen Stammzelltherapie behandelt haben soll, hat am Mittwoch im Landesgericht Innsbruck begonnen. Die Betroffenen waren laut Anklage nicht informiert, dass ihre Behandlung noch nicht anerkannt sei. Der Urologe soll Menschen als "Versuchskaninchen" behandelt haben. Dem Mediziner drohen bis zu zehn Jahre Haft, unter anderem wegen Betrugs. Der Vorfall zeige, wie ein ausgezeichneter Arzt "aus Ehrgeiz und Gier in die Kriminalität abgleitet", sagte der Staatsanwalt nach Angaben der Nachrichtenagentur APA. Der Urologe soll der Anklage zufolge etwa 370 Patienten mit einer experimentellen Methode wegen Harninkontinenz behandelt haben - ohne sie darüber aufzuklären, dass sie Teil einer Studie seien. Die Behandlung sei ohne Patientenversicherung und ohne Genehmigung von Arzneimittelbeirat und Ethikkommission geschehen, so die Anklage. Der Verteidiger des Arztes argumentierte, die Methode sei im fraglichen Zeitraum in der Fachwelt bereits anerkannt gewesen. Der angeklagte Arzt bekannte sich nicht schuldig. In dem Prozess sind bis Mitte August 17 Verhandlungstage angesetzt.

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      Gesetzeslücke

      Richterbund fordert Klarheit für Palliativärzte

      Der Deutsche Richterbund fordert juristische Klarheit für Palliativmediziner. Die Ärzte können gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen, wenn sie todkranken Patienten Medikamente geben. Nach Mitteilung der Deutschen Palliativ Stiftung vom Mittwoch unterstützt der Richterbund deren Forderung nach einer Gesetzesänderung in einem Schreiben an die Bundesministerien für Justiz und Gesundheit. Eine Lücke in der ambulanten Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Patienten müsse geschlossen werden. Palliativmediziner betreuen Menschen mit unheilbaren oder fortschreitenden Erkrankungen sowie deren Angehörige. Der Richterbund schrieb zu der "derzeit unbefriedigenden Rechtslage": Dass Ärzte, die sich dem Wohl ihrer Patienten verpflichtet fühlen, in die Gefahr gebracht werden, gegen Gesetzesvorschriften zu verstoßen, erscheine stark verbesserungswürdig. Im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist festgelegt, dass nur Apotheker Schmerzmittel nach Verordnung des Arztes abgeben dürfen. Dieser Grundsatz stellt die Palliativmediziner aber vor ein Dilemma: Entweder die Ärzte machen sich strafbar, weil sie bei Notfällen außerhalb der Apothekenöffnungszeiten gegen das BtMG verstoßen, oder wegen Körperverletzung - weil sie den Leidenden nicht helfen. Solche Fälle kämen im Jahr mindestens 10.000 Mal in Deutschland vor.

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      Stellenmarkt

      Stellenmarkt Mai 2011

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      Vorschau

      Vorschau kma medien - Juli 2011

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Man darf wohl mit Fug und Recht behaupten, dass wenige Gebäude so häufig und nachhaltig gereinigt werden wie Krankenhäuser. In der Juli-Ausgabe der kma beschäftigt sich die Rubrik Branche kompakt deshalb auch mit dem großen Thema Reinigung. Mit welchen Herausforderungen die Krankenhausreinigung zu kämpfen hat, recherchiert unsere Autorin Sarah Meixner für Sie. Flexible Reinigungszeiten werden ebenso thematisiert wie neue Wischmop-Systeme oder die Frage, ob eine Klinik das Reinigen auslagern sollte oder nicht. Die externen Dienstleister bewegen sich in einem der hart umkämpftesten und boomendsten Märkte Deutschlands. Die Auswahl an möglichen Partnern wird für Krankenhäuser zusehends geringer, weil derzeit ein Verdrängungswettbewerb zu Lasten mittelgroßer Firmen stattfindet.

      Anzeigenschluss: 20.06.2011

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      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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