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    Vorschau

      Politik

      Versorgungsgesetz

      Bonus für Landärzte kostet 200 Millionen Euro

      Die finanziellen Anreize, mit denen Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) Ärzte zur Niederlassung auf dem Land bewegen will, kosten rund 200 Millionen Euro pro Jahr. Das geht nach Informationen der Zeitung "Die Welt" (Samstag) aus dem geänderten Gesetzentwurf zu Bahrs Versorgungsgesetz hervor. Zu erwarten seien aber auch Einsparungenn - laut Entwurf "im erheblichen nicht quantifizierbaren Umfang". Im Zuge einer besseren hausärztlichen Versorgung auf dem Land könnten unnötige Einweisungen in Krankenhäuser, Krankentransporte und Rettungsfahrten vermieden werden. In dem Entwurf steht dem Blatt zufolge zudem, dass das Gesundheitsministerium bis Mai 2014 die Wirkung der Zuschläge untersuchen will. Dabei solle auch ermittelt werden, ob die dadurch erzielten Einsparungen höher seien als die Kosten. Der erste Entwurf des Gesetzes war von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gestoppt worden. Seine Beamten hatten die Befürchtung, dass Bahrs Pläne den Bundeshaushalt stark belasten werden. Der Gesundheitsminister hatte die Mehrausgaben für die Zuschläge, die er neuen Landärzten zahlen will, zunächst nicht exakt beziffert.

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      Plan der Koalition

      Krankenkassen sollen Finanzen offenlegen

      Angesichts der unsicheren Finanzlage mehrerer Krankenkassen will die Koalition die Versicherungen zur Offenlegung ihrer Finanzen verpflichten. "Die Krankenkassen haben einen aussagekräftigen Bericht über den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die finanzielle Lage der Krankenkasse zu erstellen", zitierte die "Berliner Zeitung" (Donnerstag) aus einem Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums. Der Bericht solle im elektronischen Bundesanzeiger sowie im Internet oder in Mitgliederzeitschriften veröffentlicht werden. Ein Ministeriumssprecher bestätigte den Bericht: "Wir sind für Transparenz und Offenheit." Zuletzt hatten das Aus der City BKK und Berichte über mangelnde Finanzreserven bei 20 gesetzlichen Krankenkassen zu Verunsicherung geführt.

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      ZENO-Veranstaltung

      Ambulante spezialfachärztliche Versorgung für Fachärzte und Kliniken

      Veranstaltung am 27. September 2011 in Berlin

      Es liest sich wie ein Traum: Medizinische Versorgung ohne Bedarfsplanung,  Mengensteuerung, Erlaubnisvorbehalt. Der neue, dritte Versorgungsbereich im deutschen Gesundheitswesen heißt Ambulante spezialfachärztliche Versorgung. Ab 2012 soll er schrittweise eingeführt werden. In seinem Gefolge eine neue berufliche Freiheit, begrenzt nur von Qualitätsanforderungen.

      Basis ist der alte § 116 b SGB V, der hochspezialisierte, seltene und Krankheiten mit besonderen Krankheitsverläufen umfaßt. Näheres bestimmt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), dem der Gesetzgeber in der Begründung zum Gesetz aber gleich die ganze Reihe konkreter Beispiele mit auf den Weg gegeben hat. In dieser Veranstaltung kommen Kassenvertreter, betroffene Ärzte und Krankenhäuser ebenso zu Wort wie die verantwortlichen Autoren des Gesetzes.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      VUD

      Unikliniken wollen 9 Millionen Euro für EHEC-Kosten

      Nach der EHEC-Epidemie fürchten die großen norddeutschen Uni-Kliniken in Hamburg, Kiel und Hannover auf bis zu neun Millionen Euro Behandlungskosten sitzenzubleiben. Das Vergütungssystem von Fallpauschalen (DRG) und Zusatzentgelten versage bei neuartigen Krankheiten wie EHEC, kritisierte Rüdiger Strehl, Generalsekretär der Universitätsklinika (VUD), am Donnerstag auf einem Fachkongress in Berlin. Bei den laufenden Abrechnungen entstünden hohe Deckungslücken. Strehl forderte vom Bund eine gesetzliche Lösung für Klinik-Abrechnungen bei neuen Epidemien.Seit Mai sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 51 Patienten an der Folge von EHEC gestorben. 4294 Menschen erkrankten in Deutschland, davon mehr als 700 an der schweren Komplikation HUS. Das letzte bekannte Erkrankungsdatum bei einem Patienten war der 7. Juli.

      Allein für die Medizinische Hochschule Hannover schätzt der Präsident für Forschung und Lehre, Dieter Bitter-Suermann, die Kosten für EHEC-Behandlungen auf 2,5 bis 3 Millionen Euro. 60 zusätzliche Dialysepatienten seien wegen der schweren EHEC-Komplikation HUS versorgt worden. Zusatzgeräte mussten kurzfristig beschafft werden, die Intensivstation war über Tage für viele andere Fälle blockiert. "Die Katastrophenplanung muss auch eine angemessene Finanzierung für die Krankenhäuser berücksichtigen", sagte VUD-Generalsekretär Strehl. Hier sei die Politik gefragt - nicht allein die Krankenkassen. Die Uni-Kliniken in Hamburg und Kiel, die ebenfalls viele EHEC-Fälle behandelten, gehen von zusätzlichen Kosten von jeweils bis zu drei Millionen Euro aus. Pro Fall liegt die Unterdeckung nach VUD-Berechnungen bei durchschnittlich 8000 Euro. "Die Krankenhausleitungen haben heldenhaft gehandelt. Aber nun ist unklar, wie sie an das Geld wieder herankommen", ergänzte Strehl. Man dürfe die Hochschulmedizin damit nicht alleinlassen. Nach Schweinegrippe und EHEC komme sicher die nächste Epidemie mit schweren Fällen, insbesondere für die Uni-Kliniken.

      Auf heftige Kritik der Hochschulmediziner stößt auch weiterhin das deutsche Meldewesen bei schweren Infektionen wie EHEC. "Das ist Brieftauben-Kommunikation und Chaos", sagte Bitter-Suermann. Die Länder müssten dringend Kompetenzen an den Bund abgeben, fordert er.

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      Praxisnah

      Intensivstudium Führungskräfteentwicklung im Krankenhaus

      Mit dem neuen Intensivstudium Führungskräfteentwicklung im Krankenhaus bietet das Health Care Management Institute der EBS Business School in Kooperation mit der Ruhl Consulting AG ein Programm, das sich auf die persönlichkeitsbezogene Qualifizierung konzentriert und auf die spezifischen Bedürfnisse ärztlicher Führungskräfte im Krankenhaus zugeschnitten ist. In den Schwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung, Führungstechniken und -instrumente sowie Methodenkompetenz in der Unternehmensführung werden aktuelle Fragestellungen und praxisnahe Inhalte mit akademischer Wissensvermittlung verbunden.

      Mehr Informationen zum Intensivstudium finden Sie unter: www.ruhl-consulting.de oder www.ebs-hcmi.de. Ansprechpartnerin: Frau Angela Lehrbach-Bleher, Tel: +49 611 7102 1871, angela.lehrbach-bleher@ebs.edu

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      Wirtschaft

      Pharma

      Roche übernimmt MTM Laboratories

      Der Pharmakonzern Roche übernimmt die Heidelberger MTM Laboratories AG.

      Damit werde das Angebot an Tests auf Gebärmutterhalskrebs erweitert, teilte Roche am Dienstag mit. Der Konzern werde den Gesellschaftern von mtm eine Sofortzahlung von 130 Millionen Euro leisten. Hinzu kommen bis zu rund 60 Millionen Euro erfolgsabhängige Zahlungen. MTM Laboratories AG ist im Privatbesitz. Das Unternehmen sei führend in der Entwicklung von Invitro-Diagnostika mit Schwerpunkt auf der Früherkennung und Diagnose von Gebärmutterhalskrebs. Dies sei gleichzeitig das größte Marktsegment für die Früherkennung in der Onkologie, schreibt Roche. Die Transaktion werde voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen.

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      Umsatz und Wirtschaftlichkeit in Zeiten des Sparpaketes

      MCC PharmaVertrieb2011

      Steigender Wettbewerb, höherer Kostendruck, sinkende Margen, die traditionellen Vertriebsmuster funktionieren nicht mehr - kurzum: Die Pharmaindustrie steht unter Druck und somit vor völlig neuen Herausforderungen! Verlangt werden innovative und nachhaltige Vertriebskonzepte.

      Diskutieren und erörtern Sie auf MCC PharmaVertrieb2011 zusammen mit unseren Referenten den aktuellen und notwendigen Handlungsbedarf sowie die notwendigen Konsequenzen für die Arzneimittelindustrie und ihrer assoziierten Branchen. Der Erfahrungsaustausch unter Experten ist sichergestellt.

      Melden Sie sich jetzt an! Weitere Informationen unter www.mcc-seminare.de.

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      Krankenkassen

      Megafusion im Südwesten

      Im Südwesten Deutschlands entsteht durch den Zusammenschluss mehrerer Krankenkassen eine der bundesweit größten Organisationen dieser Art.Der Verwaltungsrat der IKK Südwest stimmte am Donnerstag in Saarbrücken einer Fusion mit der AOK Rheinland-Pfalz und der AOK des Saarlands zum 1. Oktober zu. Die neue Gesundheitskasse Südwest wird nach Angaben der drei Organisationen mit einem Marktanteil von mehr als 40 Prozent regionaler Marktführer und soll zu den größten deutschen Krankenkassen gehören. Insgesamt zählt sie dann über 4.500 Mitarbeiter, knapp 1,35 Millionen Mitglieder und knapp 1,9 Millionen Versicherte. Sitz der Hauptverwaltung ist im rheinland-pfälzischen Eisenberg, das Saarland erhält eine eigene Direktion in Saarbrücken. Die Verwaltungsräte der beiden Ortskrankenkassen haben der Fusion bereits zugestimmt.

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      Zeit zum handeln

      Qualität rückt weiter in den Mittelpunkt

      Am 22.06.2011 hat der Gemeinsame Bundesausschuss bekanntgegeben, dass im gesetzlichen Qualitätsbericht ab sofort 182 Qualitätsindikatoren (QI) verbindlich zu veröffentlichen sind. Die Anzahl hat sich damit fast versechsfacht! Das Thema Qualität rückt somit weiter ein Stück in das Zentrum des Gesundheitswesens und somit auch in die mediale Diskussion.

      Den bisherigen, eher „stiefmütterlichen Umgang“ mit der medizinischen Qualitätssicherung können sich die Krankenhäuser nicht mehr erlauben. Relevante Abweichungen werden schon 2012 Gegenstand der Budgetverhandlungen mit den Krankenkassen sein. Die Kliniken müssen jetzt aktive Prozesse zur Datenerhebung und eine interne Kommunikationsstruktur zur Auseinandersetzung mit den Ergebnissen implementieren.

      Die gesamte Pressemitteilung können sie unter www.andreeconsult.de abrufen.

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      Namen & Nachrichten

      Stellungswechsel

      Lars Frohn neuer Geschäftsführer des Klinikums Burgenlandkreis

      Lars Frohn (37) ist neuer Geschäftsführer des Klinikums Burgenlandkreis. Er tritt ab 1. Januar 2012 die Nachfolge von Gerd Holland an, ab Oktober wird er bereits in seine neuen Aufgaben eingearbeitet. Frohn war einer von 42 Bewerbern auf die Stelle, berichtet die Lokalzeitung "Super Sonntag". Das Klinikum Burgenlandkreis GmbH ist Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena und beschäftigt 1.200 Mitarbeiter.

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      7. Oktober 2011

      Praxisnaher MBA Gesundheitsmanagement fördert Qualifikation von ärztlichen und betriebswirtschaftlichen Führungskräften

      Am 7. Oktober 2011 startet ein neues Weiterbildungsangebot der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt in Kooperation mit der Akademie für Gesundheitswirtschaft Bad Kissingen: Der berufsbegleitende Studiengang „MBA Gesundheitsmanagement“ verbindet in idealer Weise angewandte Wissenschaft und praktische Umsetzung in einer renommierten Gesundheitsregion inmitten Deutschlands.

      Attraktiv ist das Studienangebot vor allem für Ärztinnen/Ärzte und Führungskräfte im Pflege- und Verwaltungsbereich von Kliniken, Praxen und weiteren Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, die ihre betriebswirtschaftlichen und Management-Kompetenzen in vier Studiensemestern erweitern und gleichzeitig einen hochwertigen akademischen Abschluss erwerben möchten. Für ärztliche Teilnehmer/innen werden CME-Punkte beantragt.

      Bewerbungsfrist bis zum 15.08.2011, weitere Informationen unter: www.fhws-fas.de/de/master-studiengaenge/mba-gesundheitsmanagement.html

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      ZeQ AG firmiert um in Ruhl Consulting AG

      Fokussierung auf Strategieentwicklung und Umsetzungsbegleitung im Krankenhaus

      Das 1999 von Stefan Ruhl gegründete „ZeQ – Zentrum für europäisches Qualitätsmanagement”, eine der führenden Beratungen im deutschen Gesundheitswesen, firmiert um in die „Ruhl Consulting AG, Strategy & Realisation”.
      „Die stationäre Gesundheitsversorgung steht vor komplexen Herausforderungen. Dem tragen wir mit unserem Beratungsansatz zur Entwicklung medizinischer Fachabteilungen und dem Überwinden von Berufsgruppen- und Abteilungsgrenzen Rechnung”, so Stefan Ruhl. Ausgerichtet auf ein klares Ziel erreicht das Team der Ruhl Consulting AG mit und in den Abteilungen Aufbruchsstimmung, Motivation und eine hohe Schlagkraft im Projekt. Vorstandsvorsitzender ist Stefan Ruhl, Vorsitzender des Aufsichtsrats Professor Eberhard Wille.

      Mehr Informationen unter www.ruhl-consulting.de.

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      Klinik-News

      Sanierung der Kliniken in Lübeck

      Schleswig Holstein und Sana investieren Millionen

      Das Land Schleswig-Holstein und die Sana Kliniken investieren am Standort Lübeck 13,6 Millionen Euro in die Erweiterung und Sanierung. Das meldet die "Ärzte Zeitung". Das Haus werde neu gegliedert und erhält unter anderem drei zusätzliche Stationsbereiche. Weiter schreibt die Zeitung:"Nach Fertigstellung einer onkologischen Tagesklinik im September folgen in einem zweiten Bauabschnitt strukturverbessernde Maßnahmen mit Schwerpunkten in der Intensivstation und der OP-Abteilung. Die Sana Kliniken Lübeck und Travemünde sind ein Schwerpunktkrankenhaus in Lübeck mit 410 vollstationären Planbetten im Verbund mit der Praxisklinik Travemünde.”

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      ZENO-Veranstaltung

      Die G-DRG Version 2012

      Veranstaltung am 4. Oktober 2011 in Köln

      Der Gesetzgeber hat unter dem Druck steigender Kosten die Krankenhausfinanzierung 2011 zu Lasten der Krankenhäuser angepaßt. Alle Beteiligten konnten erste Erfahrungen mit dieser veränderten Situation sammeln. Veränderungen in der G-DRGVersion 2012 sowie die gesetzlich eingeführten Rabatte auf Mehrleistungen haben einen direkten Einfluß auf das Erlösbudget eines Krankenhauses.

      Krankenhäuser aller Versorgungsstufen und Fachabteilungen aller Ausprägungen sollten sich sehr intensiv mit der G-DRG-Version 2012 auseinandersetzen, da hieraus weitgehend die ökonomische Positionierung des Hauses für 2012 abgelesen werden kann. Herausragende Experten von Kostenträgern, aus den Organen der Selbstverwaltung sowie aus der DRG-Forschung werden Ihnen den gesamten Kontext verständlich aufbereitet und hochaktuell darlegen.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Unterfinanzierung

      Norddeutsche Klinikvertreter wollen Gespräch mit Bahr

      Betriebs- und Personalräte aus zehn Kliniken im Norden drängen auf einen Gesprächstermin mit Daniel Bahr. Sie wollen mit ihm die Finanzierung ihrer Arbeitgeber diskutieren, berichtet die "Ärzte Zeitung". Die Kliniken erhalten wegen des niedrigeren Landesbasisfallwertes weniger Geld für gleiche Leistungen als in Süddeutschland. Im Rahmend er Kampagne "Über (das) Leben im Krankenhaus" sammelten die Arbeitnehmervertreter über 15.000 Unterschriften. In der "Ärzte Zeitung" heißt es weiter: "Eine weitere Forderung der Initiatoren, deren Protest auch in Nordrhein-Westfalen und Bremen auf Interesse stößt, betrifft die Grundlage der Klinikfinanzierung. Bislang ist die Grundlohnsumme Grundlage für die Berechnung. Die Personal- und Betriebsräte fordern, dass ein Warenkorb, die die realen Kosten der Kliniken unabhängig von den Kasseneinnahmen darstellt, als Basis herangezogen wird. Auch die Personalbemessung in den Krankenhäusern sollte nach ihren Forderungen an die steigende Arbeitsverdichtung angepasst werden."

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      Vorstandschef unter Beschuss

      Ulrich Marseille bietet Rücktritt an

      Der Gründer der Marseille-Kliniken AG, Ulrich Marseille, ist bereit, auf den Vorstandsvorsitz des börsennotierten Krankenhausbetreibers zu verzichten. Er werde "alles tun, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden", erklärte Marseille auf Anfrage der "Wirtschaftswoche". Dazu zähle auch ein Rücktritt, wenn es nicht anders gehe, zitierte das Magazin am Donnerstag den 55-Jährigen. Zuvor hatte das Oberlandesgericht Naumburg die Revision Marseilles gegen seine vorinstanzliche Verurteilung wegen Bestechung als unbegründet verworfen. Damit ist das Urteil des Landgerichts Halle rechtskräftig, das den Gründer, Mehrheitsaktionär und Vorstandschef des Pflegekonzerns zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt hatte. Marseille war vorgeworfen worden, einer Gutachterin des Medizinischen Dienstes einer Krankenkasse ein Fahrzeug kostenlos überlassen zu haben, damit sie Pflegeheimbewohner in eine höhere, und damit teurere Pflegestufe eingruppiert - was die ebenfalls Angeklagte auch veranlasst haben soll. Mit dieser Höherstufung von Heimbewohnern wurde die jeweilige Krankenkasse zugunsten der Marseille-Kliniken geschädigt.

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      Trägerwechsel

      Lubinus-Stiftung übernimmt Kieler Krankenhaus

      Die Kieler Lubinus-Stiftung nimmt das Sankt Elisabeth Krankenhaus in ihre Trägerschaft. Ab Januar 2012 wird das Kieler Belegkrankenhaus zur Stiftung gehören. Das meldet die "Ärzte Zeitung". Die Stiftung gehört zu den größten Anbietern für orthopädische und unfallchirurgische Leistungen in Schleswig-Holstein. Der bisherige Träger Katholische Wohlttätigkeitsanstalt (KWA) begründete den Schritt mit dem bestehenden Kostendruck für das Beleghaus und dem Ziel, die Zukunft des Standortes durch das Zusammengehen mit einem "starken Partner" sichern zu wollen, so die "Ärzte Zeitung". Durch den Zusammenschluss entsteht ein Krankenhaus mit über 300 Betten, zwölf Operationssälen und fast 500 Mitarbeitern

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      Insulin in Kochsalzlösung

      Polizei schützt Klinik nach Todesfällen

      Mysteriöse Todesfälle im Krankenhaus: Drei Menschen sind in einer Klinik im britischen Stockport gestorben, weil Insulin in ihren Infusionen mit Kochsalzlösung war. Die Polizei ging am Sonntag davon aus, dass ein Unbekannter die Substanz zur Regelung des Blutzuckerspiegels absichtlich in die Infusionen gemischt hat. Die Ampullen wurden auf mindestens zwei Krankenstationen verwendet. Von einem möglichen Täter fehlte zunächst jede Spur. Eine 44 Jahre alte Frau und zwei Männer im Alter von 71 und 84 Jahren waren gestorben. Todesursache war vermutlich Unterzucker. Die Ergebnisse gerichtsmedizinischer Untersuchungen standen noch aus. Die Polizei hatte das Krankenhaus am Samstag abgeriegelt. Besucher und Personal mussten die Klinik durch Sicherheitsschleusen betreten. Das gesamte Personal wurde verhört. Der gesamte Bestand an Infusionen mit Kochsalzlösung wurde ausgetauscht.

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      Management

      Partnersuche

      Klinikum Offenbach liebäugelt mit Vivantes

      Der Geschäftsführer des Offenbacher Klinikums Hans-Ulrich Schmidt muss gehen. Die Stadt will das Krankenhaus mit einem Zuschuss vor der Insolvenz bewahren und sucht Hilfe. Das meldet die "Frankfurter Rundschau". Geschäftsführer Hans-Ulrich Schmidt bekomme die Quittung dafür, dass trotz steigender Patientenzahlen die Erlöse des Krankenhauses hinter den Erwartungen zurückbleiben, so die Zeitung. Um die Zahlungsunfähigkeit zu verhindernt hat der Magistrat einer weiteren städtischen Finanzspritze zugestimmt. Sie soll mit 30 Millionen Euro genauso hoch liegen, wie der Zuschuss im Vorjahr. Nun sucht die Klinik einen Geschäftsbesorger, der Erfahrung mit dem Betrieb kommunaler Krankenhäuser hat. Denkbar wäre laut "Frankfurter Rundschau" eine Zusammenarbeit mit der kommunalen Krankenhausgruppe Vivantes in Berlin. Weiter heißt es in dem Blatt:

      "Das Klinikum hatte schon einmal einen Geschäftsversorgungsvertrag abgeschlossen, nachdem es in schwieriges Fahrwasser geraten war. Vertragspartner für drei Jahre (2003 bis 2006) waren damals die Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) in Wiesbaden. Zunächst führte HSK-Geschäftsführer Holger Strehlau-Schwoll das Offenbacher Haus mit, abgelöst von Hans-Ulrich Schmidt, der zunächst noch auf der Gehaltsliste der HSK gestanden hatte." Schmidt werde im Amt bleiben, bis der Geschäftsbesorger gefunden ist.

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      Pflege

      Koalition taucht ab

      SPD prescht mit Pflegereform vor

      Bislang ließ Gesundheitsminister Bahr Pflegereformversprechen keine Taten folgen. Die SPD prescht jetzt mit einem milliardenschweren Vorschlag vor.

      Elke Ferner hat leichtes Spiel. Wie unterscheiden sich ihre Pläne für eine Pflegereform von denen der Koalition? Die SPD-Fraktionsvize mit feuerrotem Haarschopf sagt: "Die Unterschiede liegen darin, dass wir es ernst meinen." Nach langen Ankündigungen liegt nun tatsächlich ein Konzept für eine Pflegereform vor - allerdings von der oppositionellen SPD-Fraktion, nicht von der Koalition. "Wir wollen das Jahr 2011 zum politischen Pflegejahr in der Koalition machen", sagte der damalige Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) schon im Dezember. Spitzentreffen mit Pflegevertretern folgten. "Ein großes Pflegejahr 2011" kündigte Rösler im April an. Eckpunkte werde die Koalition bis zur Sommerpause beschließen, sekundierte damals auch FDP-Experte Heinz Lanfermann. Auch Rösler-Nachfolger Daniel Bahr (FDP) blieb prinzipiell dabei: Das Jahr werde zum Jahr der Pflege. Jetzt ist der Sommer da, und in den Fraktionen von CDU/CSU und FDP ist man entweder im Urlaub oder geht in Sachen Pflege auf Tauchstation. Näheres ist momentan niemandem zu entlocken. Eine Bahr-Sprecherin betont: Eckpunkte würden noch im Sommer vorgelegt. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe zählt das Projekt zu den "wichtigen Aufgaben" der Koalition für die zweite Jahreshälfte.

      Das Problem ist nur: In der Kernfrage der Finanzierung haben sich in der Koalition viele unterschiedliche Meinungen aufgetürmt. Forderungen nach Beitragserhöhungen stehen einem kategorischen Ausschließen derselben gegenüber. "Nicht all das, was wünschenswert ist, ist auch finanziell machbar", hatte schon Rösler betont. Als FDP-Chef geht es ihm momentan nicht so sehr um mehr Sozialleistungen, sondern um Abgabensenkungen 2012. Doch von den 2,3 Millionen offiziell Pflegebedürftigen wünschen sich viele mehr Leistungen. Und eigentlich alle sind einig: Mehr sollen vor allem die Demenzkranken bekommen. Von den 1,2 Millionen Altersverwirrten werden etwa 750.000 mit geringer Hilfe zu Hause gepflegt. Familienangehörige gehen zu Hunderttausenden auf dem Zahnfleisch.

      Für die Beitragszahler zeichnet sich momentan nur ab: Billiger wird Pflege nicht. Schon ab 2014 müsste der Beitrag laut SPD auch ohne mehr Leistungen von derzeit 1,95 Prozent auf 2,1 Prozent steigen. Ansonsten, ätzt Fraktionsvize Ferner, werde die Koalition "nicht den Mut haben, jetzt im Sommer etwas Substanzielles vorzulegen". Rund zwei Monate haben Union und FDP noch, wenn sie die Opposition eines Besseren belehren will. Am 23. September fängt der Herbst an.

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      Medizin

      Studie

      Klinikbehandlung in Rheinland-Pfalz am teuersten

      Behandlungen im Krankenhaus sind statistisch gesehen in Rheinland-Pfalz am teuersten. Auf den zweiten Plätzen liegen das Saarland und Bremen, wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Freitag in Hamburg mitteilte. Die Kasse hatte bundesweit die Landesbasisfallwerte verglichen, die rechnerische Grundlage für die Berechnung der einzelnen Preise sind. Die Spanne reiche von rund 3.130 Euro in Rheinland-Pfalz bis 2.863 Euro in Mecklenburg-Vorpommern. Der Bundesdurchschnitt beträgt rund 2942 Euro - rund 6,4 Prozent weniger als in Rheinland-Pfalz. Die Kasse kritisierte die großen regionalen Unterschiede. Schließlich habe der Gesetzgeber 2009 den Gesundheitsfonds mit einem bundesweit einheitlichen Beitragssatz für alle Krankenkassen eingeführt. "Beides passt einfach nicht zusammen. Die unterschiedlichen Fallwerte widersprechen der Systematik des Fonds", erklärte Bernd Beyrle, Leiter des Fachbereichs Stationäre Versorgung bei der TK.

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      Studien

      Mediziner sieht Beeinflussung durch Studiensponsoren

      Ein führender Vertreter forschender Ärzte hat eingeräumt, dass Sponsoren gelegentlich auf medizinische Studien Einfluss nehmen. Es komme auch vor, "dass Studien nicht publiziert werden, wenn sie ein für den Sponsor ungünstiges Ergebnis liefern", sagte der Präsident des Dachverbands AWMF, Karl Heinz Rahn, auf Deutschlandradio Kultur. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften mit Sitz in Düsseldorf ist nach eigenen Angaben der Zusammenschluss von rund 160 Einzelgesellschaften.Rahn sprach von einem "speziellen Problem" bei klinischen Studien, die bei einer Laufzeit von fünf Jahren zwischen 50 und 150 Millionen Euro kosten könnten. Solche Beträge könnten aus öffentlichen Mitteln nicht finanziert werden. "Problem ist in der Tat, wenn es gelegentlich Versuche vonseiten der industriellen Sponsoren gibt, Einfluss auf das Studienprotokoll und Einfluss auf die Publikationen auszuüben", sagte Rahn.Nach Ansicht Rahns sollte zusätzlich zu privaten auch ein öffentlicher Sponsor solche großen Studien finanzieren. "Das stärkt natürlich die Verhandlungsposition des individuellen Wissenschaftlers, wenn hinter ihm eine große Wissenschaftsorganisation steht", erläuterte der Mediziner. Außerdem sprach er sich dafür aus, spezielle Register für Studien einzuführen. Dann lasse sich überprüfen, von welchen Studien die Ergebnisse auch wirklich publiziert wurden.

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      Recht

      Urteil

      Verfassungsgericht erlaubt Ärzten mehr Werbung

      Das Bundesverfassungsgericht erlaubt Ärzten mehr Werbung. Ein Zahnarzt dürfe in Anzeigen auch unter Verwendung von Fotos mit der technischen Ausstattung seiner Praxis werben, entschied das Gericht in einem am Dienstag bekanntgewordenen Beschluss. Auch sei es zulässig, neben der Praxis zugleich für die Dienstleistungen eines Zahnlabors und eines Fachverlags zu werben. Die grundrechtlich geschützte Berufsfreiheit von Ärzten und Zahnärzten umfasse das Recht auf "berufsbezogene und sachangemessene Werbung", so die Richter (Az. 1 BvR 233/10 und 1 BvR 235/10).

      Ein Zahnarzt aus Nordrhein-Westfalen hatte in einer Anzeige gleichzeitig für seine Praxis, sein Labor und seinen Fachverlag geworben. Die Berufsgerichte sahen darin einen Verstoß gegen die zahnärztliche Berufsordnung. Dem widersprachen die Verfassungsrichter: "Es gibt keine Gründe des Gemeinwohls, die ein generelles Verbot der Verbindung von zahnärztlicher und gewerblicher Tätigkeit im Bereich der Werbung (...) rechtfertigen können", heißt es in der Begründung. Bereits in früheren Entscheidungen hatte das Gericht ein grundsätzliches Recht von Zahnärzten und Ärzten auf Werbung anerkannt. Traditionell sind die Werbemöglichkeiten für Ärzte aus berufsrechtlichen Gründen stark beschränkt. Diese Beschränkungen sind nach der Rechtsprechung aber nur gerechtfertigt, soweit sie zum Schutz des Vertrauens in die Integrität der Ärzteschaft erforderlich sind. Der Patient soll "darauf vertrauen können, dass sich der Arzt nicht von kommerziellen Interessen leiten lässt".

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      Urteil

      Marseille-Klinikenchef wegen Bestechung verurteilt

      Der Pflegeheimbetreiber Marseille-Kliniken wird ab sofort von einem vorbestraften Vorstandsvorsitzenden geführt.

      Das berichtet die "Börsen-Zeitung". Dort heißt es: "Das Oberlandesgericht Naumburg hat die Revision Ulrich Marseilles gegen seine vorinstanzliche Verurteilung wegen Bestechung als unbegründet verworfen. Damit ist das Urteil des Landgerichts Halle rechtskräftig, das den Gründer, Mehrheitsaktionär und Vorstandschef des Pflegekonzerns zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt hatte, wobei die Strafe zur Bewährung ausgesetzt worden war.

      Marseille war vorgeworfen worden, einer Gutachterin des Medizinischen Dienstes einer Krankenkasse ein Fahrzeug kostenlos überlassen zu haben, damit sie Pflegeheimbewohner in eine höhere, und damit teurere Pflegestufe eingruppiert - was die ebenfalls Angeklagte auch veranlasst haben soll. Mit dieser Höherstufung von Heimbewohnern wurde die jeweilige Krankenkasse zugunsten der Marseille-Kliniken geschädigt."

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      Universitätsklinikums Schleswig-Holstein

      Wissenschaftsrat will Uniklinik trennen

      Der Wissenschaftsrat hat empfohlen, die Fusion des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck rückgängig zu machen. Das teilte das Gremium am Freitag in Berlin mit. Die Beibehaltung einer Holding-Struktur als gemeinsames Dach sei aber denkbar, berichtet die "Welt online". Weiter heißt es auf dem Portal: "Der Kieler Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU) will prüfen, ob eine Umsetzung der Ratschläge negative wirtschaftliche Auswirkungen haben kann. Mit Blick auf das laufende 'Markterkundungsverfahren', das auch in eine Privatisierung des UKSH münden könnte, sei auch die getrennte Ausschreibung der beiden Standorte möglich, erklärte de Jager. Das Votum des Wissenschaftsrates, das 2009 vom Land erbeten wurde, ist für die Politik nicht bindend."

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      Technologie

      Elektronische Gesundheitskarte

      Freie Ärzteschaft: Elena als Bespiel nehmen

      Das Verfahren zum elektronischen Entgeltnachweis (Elena) ist eingestellt worden. Die Freie Ärzteschaft fordert eine ähnliche Maßnahme für die Elektronische Gesundheitskarte. "Herr Rösler und Frau von der Leyen haben es jetzt vorgemacht, Herr Bahr sollte unverzüglich ebenfalls aktiv werden", fordert Martin Grauduszus, Präsident der "Freien Ärzteschaft" (FÄ). Er begrüßt den gemeinsamen Beschluss von Wirtschafts- und Arbeitsministerium, das Verfahren zum elektronischen Entgeltnachweis (Elena) schnellstmöglich einzustellen. Grund sei die fehlende Verbreitung der qualifizierten elektronischen Signatur, teilten das Bundeswirtschafts- und Bundesarbeitsministerium mit. Beim "Elena"-Verfahren wurden Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, monatlich die Entgeltdaten von Beschäftigten an eine zentrale Speicherstelle zu übermitteln. Dies sollte der Entbürokratisierung dienen. Bei Datenschützern stieß "Elena" jedoch auf Kritik. Was für dieses Datenmonster gilt, muss für die elektronische Gesundheitskarte mit ihrem geplanten Einsatz im sensibelsten menschlichen Bereich überhaupt erst recht gelten", formulierte Grauduszus.

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      Partikeltherapie

      Rhön und Siemens beenden Zusammenarbeit

      Die Rhön-Klinikum AG und der Technologiekonzern Siemens haben ihr gemeinsames Projekt zur Entwicklung der Partikeltherapie vorzeitig beendet. Dies teilte der fränkische Klinikbetreiber mit. Die Technologie sei noch nicht so ausgereift, um in absehbarer Zeit einen klinischen Dauerbetrieb wirtschaftlich zu realisieren, so der Klinikbetreiber. Gleichzeitig kündigten Rhön und Siemens in anderen Bereichen der Krebsdiagnostik und -therapie in Deutschland eine engere Zusammenarbeit an. Die Klinikkette Rhön hatte sich bei der Übernahme der Unikliniken Marburg-Gießen dazu verpflichtet, in die Partikeltherapie zu investieren. Insgesamt hat das Unternehmen etwas mehr als 100 Millionen Euro in das Projekt gesteckt. In Zukunft wird die Anlage nun von Siemens für Forschungszwecke genutzt.

      Dessen ungeachtet bestätigte der Klinikkonzern seine Ziele für das Geschäftsjahr 2011. Denn die erwarteten künftigen Erträge aus dem Einsatz der Partikeltherapie-Anlage seien im Verhältnis zur Gesamtleistung des Konzerns nicht wesentlich, hieß es. Die Konzernführung peilt für 2011 weiterhin Erlöse von 2,65 Milliarden Euro und einen Gewinn von 160 Millionen Euro an.

      Siemens werde dagegen eine Abschreibung von mehr als 300 Millionen Euro bekannt geben, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" und beruft sich dabei auf Konzernkreise. Unter anderem werde dafür das Scheitern der Partikeltherapie verantwortlich gemacht. Dem Bericht zufolge hat der Konzern auch Probleme bei der Solartechnik. "Im Solarbereich fehlt dem Konzern ein industrielles Konzept", kritisierte dem Blatt zufolge ein Aufsichtsrat.

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      Versorgungsgesetz

      KBV legt sich mit IT-Industrie an

      Zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der IT-Industrie ist ein Streit um Praxissysteme entbrannt. Die KBV fordert die gesetzliche Verankerung eines Rechtes für die KBV, Anbieter von Arztinformationssystemen (AIS) deutlich stärker kontrollieren und zertifizieren zu können. Zusätzlich fordert die KBV das gesetzlich verbriefte Recht zur eigenen Entwicklung von Arztinformationssystemen und deren kostenlose Abgabe an die Vertragsärzte in Konkurrenz zu den etablierten Anbietern. "Der Markt der Praxisverwaltungssysteme (PVS) hat in bestimmten Bereichen versagt", moniert Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV und erklärt weiter: "Vielfach setzen die Hersteller Maßgaben einfach nicht um, seien es Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses, Verträge der Kassenärztlichen Bundesvereinigungen oder der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV). Insbesondere gegenüber strukturiertem Datenaustausch zu anderen EDV-Systemen müssen wir mittlerweile eine komplette Verweigerungshaltung konstatieren. PVS werden außerdem oft eingesetzt, um das ärztliche Verhalten vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Interessen Dritter zu manipulieren." Bundesverband Gesundheits-IT (BVITG) weist in einer Stellungnahme"diese polemischen Unterstellungen auf das Schärfste zurück". Es handle sich um den Versuch der KBV, die IT-Unternehmen als unfähig zu diffamieren, "um deren Geschäft im Interesse der eigenen Zukunftssicherung übernehmen zu können". Geht es nach dem Willen der KBV, dann sollen diese Änderungen mit dem Versorgungsgesetz, das voraussichtlich im Januar in Kraft tritt, verabschiedet werden.

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      Partnerschaft

      I-Soft kooperiert mit Pflegespezialist

      Der Bremer Spezialist für Pflege-IG Aatacama und I-Soft, Anbieter von Software-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft, haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Ab sofort ergänzt I-Soft sein Krankenhausinformationssystem (Kis) um die Pflegeplanung und -dokumentation Apenio und vermarktet die Pflegelösung deutschlandweit. Basis der Lösung ist eine auf Pflegephänomenen basierende wissenschaftliche Typologie mit Katalogen, die sich der Struktur des Pflegeprozesses nach WHO (Assessment, Planung, Leistungserfassung, Evaluation) anpasst.

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      Stellenmarkt

      Stellenmarkt Juli 2011

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Management
      Controller/Controllerin
      Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
      Mainz
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      Management
      Referentin/Referenten
      Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
      Mainz
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      Management
      Leiterin/Leiter der Personalabteilung
      Klinikum Chemnitz gGmbH
      Chemnitz
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      Management
      Compliance Officer m/w
      RHÖN-KLINIKUM AG
      Bad Neustadt a. d. Saale
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      Management
      Verwaltungsleiter (m/w)
      Fachklinikum Brandis GmbH & Co. KG
      Brandis
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      Management
      Verwaltungsleiterin/ Verwaltungsleiter
      Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe gemeinnützige GmbH
      Schönwald/Schwarzwald
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      Kontakt Anzeigenverkauf
      Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien - September 2011

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Energie-Contracting: Krankenhäuser sind Energie-Großverbraucher. Die hier schlummernden, beachtlichen Einsparpotenziale können Kliniken aber oft nicht nutzen, weil Investitionsgelder fehlen. Eine Lösung für dieses Problem kann das Contracting sein, bei dem ein externes Unternehmen die energetische Sanierung von Bauten oder Heizanlagen finanziert oder günstig Energie besorgt. Das bedeutet: Modernisierung ohne finanzielle Belastung für den Krankenhausetat, ein Modell, das sich durch die erzielten Einsparungen von selbst refinanziert.

      Anzeigenschluss: 22.08.2011

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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