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      Politik

      Zankapfel

      Pflegereform entzweit Schwarz-Gelb

      Die geplante Reform der Pflegeversicherung droht zu einem weiteren Zankapfel in der schwarz-gelben Koalition zu werden. Die CSU-geführte bayerische Landesregierung arbeitet nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Montag) bereits an einem eigenen Reformkonzept, das in direkter Konkurrenz zu den Plänen von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) steht. Die Pläne aus München würden auf einen neuen Zweig der Sozialversicherung hinauslaufen, in dem die Leistungen für Behinderte, Demenzkranke und besonders schwere Pflegefälle zusammengefasst würden, schreibt das Blatt unter Berufung auf ein Arbeitspapier des bayerischen Sozialministeriums. Zur Finanzierung wolle man Steuermittel heranziehen. Das Bundesgesundheitsministerium will dem Vernehmen nach hingegen die gesetzliche Pflegeversicherung um eine kapitalgedeckte Säule erweitern. Die Eckpunkte seines Konzepts wollte Bahr ursprünglich bis zum 23. September vorstellen. Ob dieser Termin weiterhin gilt, ließ ein Ministeriumssprecher am Montag allerdings offen. Er verwies lediglich darauf, dass die Gespräche innerhalb der Koalition noch nicht abgeschlossen seien.

      Angesichts des drohenden Konflikts warnte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) vor Verzögerungen. "Ich habe Angst, dass gerade die Demenzkranken unter die Räder kommen und die Reform auf die ganz lange Bank geschoben wird", sagte sie in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. "Keinesfalls darf es wieder zu einem entsetzlichen Gezänk kommen wie bei der Gesundheitsreform im vergangenen Jahr", betonte die pflegepolitische Sprecherin der SPD-regierten Länder.

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      Pharma

      Koalition will neue Positivliste bei Medikamenten

      Die schwarz-gelbe Koalition nimmt einen neuen Anlauf zur Einführung einer Positivliste für Arzneimittel. In einem Änderungsantrag für das sogenannte Landärzte-Gesetz wollten Union und FDP ein Modellvorhaben ausloben, in dem die Auswirkungen einer solchen Liste erprobt werden könnten, schreibt die "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Das Papier liegt dem Blatt laut eigenen Angaben vor. Bei der Liste gehe es um einen behördlich zusammengestellten Katalog von Medikamenten auf Wirkstoffbasis, die ein Arzt bei der Behandlung verschreiben müsse.

      Laut Begründung solle die Regelung die Risiken der Patienten bei der Einnahme von Medikamenten vermindern. Zudem trüge sie dazu bei, dass die Patienten ihre Mittel gewissenhafter nähmen. Der Änderungsantrag birgt Sprengstoff. In den 90er Jahren hatte es gleich mehrere Anläufe durch die Bundesregierung gegeben, eine solche Liste zu verankern. Neben einer verlässlicheren Versorgung der Patienten stand dabei auch immer die Begrenzung der Arzneimittelausgaben der Krankenkassen im Mittelpunkt. Pharmaindustrie, Ärzte und Apotheker hatten heftig gegen das Vorhaben protestiert und den Vorwurf erhoben, der Staat wolle die medizinische Behandlung vorgeben. Mit dem Modellvorhaben soll dieser Konflikt laut "SZ" zumindest teilweise entschärft werden. Denn der Antrag sehe vor, dass die teilnehmenden Ärzte und Apotheker von dem Vorhaben profitierten: "Wenn durch die für das Modellprojekt vereinbarten Leistungen Einsparungen für die gesetzliche Krankenversicherung erreicht werden, sollen davon auch die teilnehmenden Leistungserbringer profitieren", zitiert das Blatt die Pläne.

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      ZENO-Veranstaltung

      Versorgung der Demenz als gesellschaftliche Herausforderung

      Veranstaltung am 17. November 2011 in Berlin

      Demenzen gehören zu den häufigsten und folgenreichsten psychischen Erkrankungen im Alter. Heute steht das Gesundheitswesen vor der Herausforderung, dass die Zahl der Demenzkranken bis zum Jahr 2050 auf 2,3 Millionen anwachsen könnte. Vor diesem Hintergrund schauen Ökonomen auf die Inzidenz und die Kosten im Zusammenhang mit der Alzheimer Demenz. Ärztefunktionäre und Gesundheitspolitiker sehen auf der anderen Seite nicht besetzte Arztsitze und die damit verbundene Limitierung der zukünftigen Versorgung der Patienten.

      Diese ZENO-Veranstaltung gibt eine Bestandsaufnahme über den Status Quo der Demenzversorgung. Dazu werden Beteiligte aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens zusammengeführt, um weiterhin  die Qualität in der Diagnostik, Behandlung und Versorgung von Patienten mit Alzheimer Demenz zu thematisieren.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Transplantationsgesetz

      NRW will neues Gesetz für Organspende

      Mit einer Gesetzesinitiative will die nordrhein-westfälische Landesregierung den chronischen Mangel an Organspenden bekämpfen. Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) stellte am Mittwoch in Düsseldorf eine sogenannte Erklärungslösung vor. Demnach soll im zentralen Ausweisregister dokumentiert werden, ob Bürger Organspender sind oder nicht.

      Alle sollen sich zu dieser Frage erklären, wenn sie einen Personalausweis oder Pass beantragen oder ändern lassen. Einen entsprechenden Antrag zur Änderung des Transplantationsgesetzes hat das Ministerium jetzt dem Gesundheitsausschuss des Bundesrats zugeleitet. Der Gesetzentwurf sieht auch die Möglichkeit vor, zunächst keine verbindliche Aussage zu treffen, die Entscheidung einer Vertrauensperson zu übertragen und die Festlegung jederzeit zu ändern. Die Deutsche Hospiz Stiftung wies den Vorschlag zurück. Wenn die Landesregierung Nordrhein-Westfalen bei der Ausgabe eines Personalausweises eine Erklärung erzwingen wolle, sei dies ein klarer Verstoß gegen die Verfassung, meinte der geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation, Eugen Brysch. Derzeit ist im deutschen Transplantationsgesetz eine Zustimmungslösung verankert. Das heißt, Organe eines Verstorbenen dürfen nur entnommen werden, wenn der Patient dies zu Lebzeiten ausdrücklich befürwortet hat.

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      Verfahren eingestellt

      Bundeskartellamt entlastet Apothekerschaft

      Das Bundeskartellamt entlastet die Apothekerschaft vom Vorwurf des Boykottaufrufs gegen einen Pharmagroßhändler. Das Kartellverfahren gegen die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, den ABDA-Präsidenten sowie den damaligen Leiter des Hauptstadtbüros der Pharmazeutischen Zeitung, deren Herausgeber die ABDA ist, ist vom Bundeskartellamt eingestellt worden. Damit ist ein langjähriges Verfahren, das im Jahr 2007 begonnen hatte, beendet. "Die gegen die ABDA erhobenen Vorwürfe haben sich als haltlos erwiesen und sind nun vom Bundeskartellamt selbst zurückgenommen worden", sagte ABDA-Hauptgeschäftsführer Dr. Sebastian Schmitz. "Wir werden unsere Mitglieder auch in Zukunft unabhängig vertreten und ihre Interessen in politischen Debatten wahrnehmen. Und auch die Interessen der Verbraucher werden wir weiterhin ganz offen vertreten."

      Bei der Einstellung des Kartellverfahrens handelt es sich um eine Ermessensentscheidung des Bundeskartellamtes ohne nähere Begründung. Die Vorwürfe bezogen sich auf Äußerungen im Zusammenhang mit der Übernahme einer ausländischen Versandapotheke durch einen Pharmahandelskonzern, die das Bundeskartellamt damals als Verstoß gegen das Boykottverbot wertete. Dagegen hatten die Betroffenen Einspruch erhoben.

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      Update – Budgetverhandlungen 2012

      Strategieseminar – interaktiv!

      08. Nov. 2011 Nürnberg, 14. Nov. 2011 Frankfurt

      Gemeinsam mit erfahrenen Verhandlungsprofis, die bereits hunderte von Budget- und Entgeltverhandlungen begleitet haben, werden Sie systematisch durch alle Themenbereiche geführt, die für die Entgeltverhandlungen 2012 relevant sind.

      Die für 2012 geltende Gesetzeslage wird vorgestellt und diskutiert, mit aktuellen Schiedsstellenurteilen sowie Schlüsselfaktoren erfolgreichen Verhandelns aufgezeigt. Sie lernen dabei die strategische- und taktische Verhandlungsführung kennen, auch in schwierigen Situationen, und erhalten somit einen Leitfaden, der Sie zukünftig bei allen Arten von Verhandlungen unterstützen wird.

      Programm u. Anmeldung: www.rsmedicalconsult.com

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      Wirtschaft

      Arzneiverordnungsreport

      Kassen erwarten Einsparungen bei teuren Arzneimitteln

      Erstmals seit Jahren erwarten die Krankenkassen spürbare Einsparungen bei neuen, teuren Arzneimitteln. Er habe die Hoffnung, dass durch die jetzt anstehenden Preisverhandlungen mit den Herstellern "wirklich Geld eingespart werden kann", sagte der Vizechef des Verbands der gesetzlichen Kassen, Johann-Magnus von Stackelberg. Damit hätte die Bundesregierung ein wichtiges Ziel ihrer Gesundheitspolitik erreicht - das Preismonopol der Pharmabranche zu brechen. Noch 2010 waren die Arzneiausgaben um 1,3 Prozent auf rund 32 Milliarden Euro gestiegen. Doch noch gibt es Streit.

      Seit Jahren sind neue Arzneimittel einer der Hauptkostentreiber zulasten der Beitragszahler. Mit Spannung wird erwartet, wie die Autoren des unabhängigen Arzneiverordnungsreports 2011 die Wirkung der jüngsten Arzneigesetze einschätzen. Er wird am Mittwoch in Berlin präsentiert. Noch der Report 2010 bemängelte, in Deutschland seien patentgeschützte Arzneimittel und Generika 30 bis mehrere 100 Prozent teurer als in anderen europäischen Ländern. Abhilfe schaffen sollen laut schwarz-gelber Arzneimittel-Reform Verhandlungen der Hersteller mit den Kassen über die Preise einzelner neuer Medikamente. Es könnte die tiefgreifendste Reform in diesem Bereich seit Jahren werden. Denn es geht um die Frage, welchen Zusatznutzen die Blutverdünner, Schmerz- oder Krebsmittel im Vergleich zu bisherigen Pillen tatsächlich haben. Der Mehrwert rechtfertigt aus Sicht von Kritikern die hohen Preise bislang oft nicht. Dafür müssen die Pharmafirmen nun einen Nutzen-Bericht abliefern. "Bis heute wurden bereits für 20 neue Arzneimittel die Nutzen-Dossiers der Hersteller eingereicht", teilte Stackelberg mit. "Die konkreten Verhandlungen beginnen im Januar 2012."

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      20. und 21. Oktober 2011 in Bonn

      7. MCC RehaForum 2011

      Durch ständig sinkende Verweildauern im Krankenhaus wird sich der Anteil der Reha-Patienten weiter erhöhen. Medizinische Rehabilitation bewirkt schon heute enorm viel für den Patienten, aber auch für die deutsche Volkswirtschaft insgesamt. Sie könnte jedoch noch viel mehr leisten, wenn ihre Potenziale effektiver genützt würden. Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung wird eine effiziente und effektive Reha zukünftig ein Muss! Bilden Sie sich in dieser schwierigen Situation einen Überblick und diskutieren mit hochrangigen Experten(innen) über erfolgversprechende Strategien!

      Melden Sie sich jetzt an! www.mcc-seminare.de

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      Neues Konzept

      Pharmabranche setzt auf personalisierte Medizin

      Noch schlägt sich die Pharmabranche trotz Schuldenkrise und Sorgen um die Konjunktur wacker: Die Sparmaßnahmen der Regierungen auf beiden Seiten des Atlantiks, schärfere Zulassungsbedingungen und die wachsende Konkurrenz von Nachahmermedikamenten setzen die Branche aber unter Druck. Eine Maßnahme zur Sicherung künftiger Umsätze und Gewinne sieht die Branche in der so genannten personalisierten Medizin. Ihr Anteil am globalen Pharmamarkt ist noch recht klein und der große Durchbruch bisher ausgeblieben. Der gesamte Pharmasektor dürfte im diesem Jahr weltweit einen Umsatz von mehr als 700 Milliarden Dollar erwirtschaften.

      "Die richtige Menge eines richtigen Medikaments an den richtigen Patienten bringen", umschreibt Pharmaexpertin Julia Schüler von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young das Ziel. Das Konzept klingt einfach: Vor der Verordnung wird ein Gen- oder ein anderer Test durchgeführt, um festzustellen, ob das Präparat für den Patienten geeignet ist. Das Ziel: Die personalisierte Medizin soll unnütze Behandlungen vermeiden, weniger Nebenwirkungen verursachen und den Krankenkassen Geld sparen. Möglich wurde diese Herangehensweise mit der Erforschung des menschlichen Genoms. Mitgliedsunternehmen des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) prüfen bei 40 Prozent ihrer Forschungsprojekte, ob die Mittel personalisiert eingesetzt werden können. "Wie groß der Markt wird, hängt davon ab, für wie viele Medikamentenklassen ein geeigneter Vortest für die Therapieentscheidung gefunden wird", sagt vfa-Chefin Birgit Fischer. Bislang werden in Deutschland 20 Präparate im Sinne der personalisierten Medizin eingesetzt. "Für die Medizin bedeutet dies einen wesentlichen Fortschritt - beim Umsatz spielt sie jedoch noch keine große Rolle." Jahrelang war die Pharmabranche nicht an dem Thema interessiert, sondern hat darauf gesetzt, dass ein Medikament für alle Patienten passt. Neben den schärferen Zulassungsbedingungen haben auch die Diskussionen über Kosten und Nutzen von Arzneimitteln ein Umdenken gefordert.

      Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz mit diesen 20 Medikamenten in Deutschland 800 Millionen Euro - gerechnet zu Herstellerabgabepreisen. Zum Vergleich: Der Gesamterlös im Apothekenmarkt lag zu Herstellerabgabepreisen im gleichen Jahr bei 25,6 Milliarden Euro. Derzeit würde für drei neue personalisierte Krebsmedikamente die Zulassung beantragt. Darunter fielen der Wirkstoff Vemurafenib gegen Hautkrebs von Roche . Crizotinib gegen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs und Bosutinib gegen eine Form des Blutkrebses - beide von Pfizer . Die personalisierte Medizin kommt heute vor allem bei Krebs, Alzheimer, Autoimmunkrankheiten oder auch Herz-Kreislauferkrankungen zur Anwendung.

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      3. Berliner KKC-Zukunftswerkstatt

      Mehr voneinander wissen - gemeinsam die Zukunft meistern

      Zur 3. Berliner KKC-Zukunftswerkstatt lädt der  Arbeitskreis Medizintechnik Berlin Brandenburg im Krankenhaus Kommunikations Centrum (KKC) Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Berufsgruppen der Gesundheitswirtschaft ein.

      Eingeladen sind alle Kolleginnen und Kollegen der verschieden Berufsgruppen der Gesundheitswirtschaft, damit wir gemeinsam berufsgruppenübergreifend und interdisziplinär Erfahrungen austauschen. Gemeinsam mit dem „Arbeitskreis Medizintechnik Berlin-Brandenburg des KKC“ (AMBB) führen wir diese neue Kommunikationsplattform durch, welche die Akteure der Gesundheitswirtschaft praxisorientiert vernetzen soll. Anbieter und Anwender diskutieren über Optimierungspotentiale.

      Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.kkc.info.

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      Namen & Nachrichten

      Führungswechsel

      Helios erweitert 2012 die Regionalgeschäftsführung

      Corinna Glenz wird ab 2012 bei Helios Regionalgeschäftsführerin Süd, und Enrico Jensch übernimmt die Regionalgeschäftsführung Berlin-Brandenburg. Die Helios-Kliniken werden in der Geschäftsführung personell erweitert in das Jahr 2012 starten. Karin Gräppi (43) und Armin Engel (44) geben ihre Regionalgeschäftsführungen zum Jahresende ab und werden ihre Arbeit auf das Konzerngeschäft fokussieren. Nachfolgerin für Karin Gräppi als Regionalgeschäftsführerin Süd wird Corinna Glenz (38). Enrico Jensch (42) folgt Armin Engel als Regionalgeschäftsführer in Berlin-Brandenburg.

      Gräppi verantwortet seit 2010 in der Konzerngeschäftsführung die Bereiche Personalentwicklung, die Helios Akademie sowie die Helios Privatkliniken. Ihre Aufgaben werden nun insbesondere im Personalbereich ausgebaut. Armin Engel widmet sich für den Konzern künftig stärker der Medizintechnik sowie Service, Reinigung, Speisenversorgung, Betriebstechnik und Einkauf. Zur Helios-Gruppe gehören 64 Kliniken, darunter 44 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken.

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      Ruhl Consulting

      Intensivstudium Führungskräfteentwicklung im Krankenhaus

      Die Anzahl und Vielzahl von sogenannten „Change-Vorhaben” in Kliniken nimmt ständig zu. Führungskräfte sehen sich oft der Herausforderung gegenüber, mehrere Veränderungsprojekte gleichzeitig durchführen zu müssen. Und das zumeist ohne die notwendigen Instrumente des Multi-Projektmanagements und Change-Managements zu kennen. Ein wichtiger Bestandteil des Intensivstudiums des Health Care Management Institute der EBS Business School befasst sich daher mit den Methoden der Unternehmensführung. Hierbei werden neben Projekt- und Change-Management auch strategisches Management, marktorientierte Unternehmensführung, Erlös- und Kostentransparenz sowie Verhandlungsführung vermittelt.

      Mehr Informationen finden Sie unter: www.ruhl-consulting.de oder www.ebs-hcmi.de. Ansprechpartnerin: Frau Angela Lehrbach-Bleher, Tel: +49 611 7102 1871, angela.lehrbach-bleher@ebs.edu

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      Krankenkassen

      Neues Fusionsangebot zur Übernahme der BKK für Heilberufe

      Für die angeschlagene BKK für Heilberufe wird im System der Betriebskrankenkassen zurzeit ein Fusionspartner gesucht. Mit einer Fusion könnte die Schließung der Kasse vermieden werden. Nachdem die BKK Essanelle vor einigen Wochen eine Fusion nach Prüfung der finanziellen Lage des Mitbewerbers abgelehnt hatte, gibt sie heute mit Zustimmung des Grundsatzausschusses des Verwaltungsrats ein neues Angebot zur Übernahme der Kasse ab. Die Voraussetzungen haben sich geändert: Statt der bisher 30 Millionen Euro kalkulierten Fusionshilfe über das BKK-System, fordern auch andere Kassen eine deutlich höhere Summe. Mit der erhöhten Bereitstellung von Mitteln sei eine Fusion mit der in finanzielle Schieflage geratenen Kasse durchführbar, sagt Guido Frings, Vorstand der BKK Essanelle.

      Die räumliche Nähe zum Mitbewerber spricht für die Düsseldorfer Kasse als Fusionspartner, die einen großen Teil der Beschäftigten übernehmen würde. Eine stabile Finanzlage mit einem ausgewiesenen Überschuss garantiert auch nach der Fusion den Verzicht auf einen Zusatzbeitrag bis 2013. Die Kasse zählt rund 420.000 Versicherte und hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Fusionen durchgeführt.

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      Update 2012 – DRG-Kodierung (interaktiv)

      Was muss ich für eine erfolgreiche DRG-Kodierung im Jahre 2012 wissen?

      18. Nov. 2011, 06. Dez. 2011 in Nürnberg, 22. Nov. 2011, 09. Dez. 2011 in Wiesbaden – je 10 Fortbildungspunkte

      Das InEK hat den Entwurf des G-DRG Fallpauschalenkatalogs 2012 u. Kalkulationsergebnisse für Ausbildungskosten, Aufwandserstattung, Postmortalspende sowie erste Ergebnisse der Probekalkulation Psychiatrie vorgestellt.

      Schwerpunkte der klassifikatorischen Weiterentwicklung lagen vor allem in der Intensivmedizin, bei den Externkosten, der Behandlung von Kindern, u. es sollten Konfliktpunkte bei der Kodierung entschärft werden. Zum ersten Mal hat das InEK Zusatzentgelte für hochaufwändige Pflege kalkuliert.

      Programm u. Anmeldung: www.rsmedicalconsult.com

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      Gesundheit Nord

      Gmajnic wird neuer Geschäftsführer

      Tomislav Gmajnic (40) wird neuer Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikverbundes Gesundheit Nord, zu dem die vier kommunalen Kliniken in der Stadtgemeinde Bremen gehören. Der studierte Betriebswirt wird Nachfolger von Jürgen Richter, der im Sommer seine Tätigkeit aus persönlichen Gründen aufgegeben hat. Gmajnic wird im Oktober 2011 mit seiner Arbeit beginnen. Der 40-Jährige begann als Projektleiter im Max-Bürger-Zentrum in Berlin, das zu Vivantes gehört. Gmajnic wurde dort 2001 zunächst persönlicher Referent der Geschäftsführung und war seit 2006 Direktor für Controlling. Außerdem war er seit 2009 für die Konzernstrategie und die Unternehmensentwicklung im Vivantes Netzwerk zuständig.

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      Angst vor Strafzahlung

      Helios verweigert Amerikanerin Behandlung

      Die Helios-Klinik in Hünfeld bei Fulda hat einer 24-jährigen Patienten aus den USA trotz erheblicher gesundheitlicher Beschwerden die Behandlung verweigert – weil das Haus eventuell drohende Strafschadensersatzzahlungen befürchtete. Das berichtet die "Fuldaer Zeitung". Die Frau klagte über Schmerzen im Unterleib. Als sich auch noch Schüttelfrost, Fieber und Blut im Urin zu den Symptomen gesellten, ging sie in die Helios Klinik. Als man dort erfuhr, dass die Patientin US-Bürgerin ist, sei die Behandlung abgebrochen worden, berichtet die "Fuldaer Zeitung". Begründung: Bei Helios würden keine amerikanischen Staatsbürger behandelt. Die Patientin fuhr daraufhin in das nahe gelegene Klinikum nach Fulda. Dort hatte man mit der amerikanischen Patientin offenbar weniger Probleme: Sie wurde dort wie jeder andere Kranke untersucht und behandelt.

      Johann Peter Prinz, Regionalleiter Unternehmenskommunikation und Marketing Helios Region Mitte, erklärt dazu der "Fuldaer Zeitung": "Wir bedauern, dass in diesem Fall die Patientin nicht in unserer Klinik versorgt wurde. Dieses Vorgehen entspricht nicht unseren Standards. Hierfür werden wir uns bei der Patientin noch entschuldigen." Zwar gebe es in der Klinik bei der medizinischen Behandlung von US-amerikanischen oder kanadischen Patienten aus juristischen Gründen Einschränkungen – allerdings nur bei geplanten Eingriffen, so Prinz.

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      Asklepios

      Wandschneider als Kaltenbach-Nachfolger im Gespräch

      Ulrich Wandschneider soll offenbar neuer Asklepios-Chef werden und ab Februar 2012 die Nachfolge von Tobias Kaltenbach antreten. Wandschneider (50) ist momentan Vorstandschef von Mediclin, einer privaten Klinkkette, an der Asklepios rund 34,7 Prozent der Anteile hält. Im März dieses Jahres hatte der Konzern zudem ein öffentliches Übernahmeangebot abgegeben. Zusammen mit der Rhön Klinikum AG und Helios gehört Asklepios zu den drei größten Klinikkonzernen in Deutschland.

      Bereits Mitte August ist Tobias Kaltenbach als Konzernchef bei Asklepios überraschend ausgeschieden. Man trenne sich im Einvernehmen, hieß es. Doch zuletzt berichtete das "Hamburger Abendblatt", es habe im Aufsichtsrat "Kritik an der Gangart der Asklepios-Spitze beim Führungswechsel" gegeben. Wandschneider ist promovierter Betriebswirt und war vor seinem Einstieg bei Mediclin 2004 bei der Beratungsagentur Deloitte beschäftigt. Asklepios wollte sich zu den Spekulationen über die Kaltenbach-Nachfolge nicht äußern.

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      Klinik-News

      Ärztetarifvertrag

      Kommunale Kliniken vor Verhandlungsmarathon

      Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund verhandelt wieder mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA). Am Verhandlungsort Köln geht es vor allem um die Gehälter für die rund 45.000 Ärzte an den kommunalen Kliniken. Die Ärztegewerkschaft fordert eine Anhebung um sechs Prozent, die Arbeitgeber haben noch kein Angebot auf den Tisch gelegt. Der Marburger Bund fordert weiter, dass die Bezahlung der Bereitschaftsdienste um 15 bis 25 Prozent steigt und die Dienste auf vier pro Monat begrenzt werden. Eine Mitgliederbefragung des Marburger Bundes hatte ergeben, dass mehr als die Hälfte der Befragten durchschnittlich fünf bis neun Dienste pro Monat absolvieren.

      Die Arbeitgeber wollen allerdings über die Bereitschaftsdienste überhaupt nicht verhandeln. "Wir haben uns in den vergangenen Runden in puncto Bereitschaft äußerst großzügig gezeigt", sagte VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg der "Rheinischen Post". "Eine Einschränkung bei den Bereitschaftsdiensten wird es mit uns auf keinen Fall geben. Wir könnten eher über mehr Bereitschaftsdienste sprechen." Aus Sicht der Arbeitgeber summiert sich die Forderungen des Marburger Bundes auf 9,5 Prozent - und sei für die Kliniken nicht hinnehmbar. Der VKA rechnet mit einem Verhandlungsmarathon von mehreren Wochen.

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      Psychiatrie-Betten

      Asklepios droht mit Klage gegen die Stadt Hamburg

      Die Hamburger Krankenhäuser liegen im Streit mit der Gesundheitsbehörde. Anlass ist das bevorstehende Nein von Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks für eine Aufstockung der Psychiatrie-Betten. Der Klinik-Konzern Asklepios prüft deshalb nach Informationen von NDR 90,3 offenbar inzwischen eine Klage. Immer mehr Menschen werden wegen psychischer Probleme in Hamburg krank-geschrieben. Wer dringend Hilfe braucht, wartet manchmal monatelang auf einen Therapeuten. Die Antwort der Hamburger Kliniken: Sie beantragten bereits vor mehreren Monaten ein deutliches Plus von fast 20 Prozent an Behandlungs-Betten - Vorreiter dabei waren auch die Asklepios-Kliniken. Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks hatte dagegen nie einen Hehl aus ihrer Meinung gemacht, dass sie diesen Weg für falsch hält. Es müsse nicht immer mehr Therapie-Plätze geben, sondern eine bessere Verzahnung zwischen ambulanten und stationären Angeboten - also zwischen den Praxen und den Krankenhäusern. Der Klinik-Konzern selbst will noch nicht bestätigen, dass er eine Klage in Erwägung zieht - schließlich habe die Behörde ihre endgültige Entscheidung noch nicht getroffen, heißt es.

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      QReha

      DIN ISO für die Reha

      Eine Zertifizierung nach QReha findet zunehmend Zuspruch bei Rehabilitationskliniken. Das Verfahren, welches sich als "Übersetzung der DIN ISO auf den Rehabereich" versteht, wird vor allem von Kliniken gewählt, die nach Einführung der BAR-Qualitätskriterien am liebsten bei der DIN ISO geblieben wären. Neben der Übersichtlichkeit und der leichten Verständlichkeit schätzen viele Kliniken auch die niedrigen Zertifizierungsgebühren des QReha-Verfahrens. Diese liegen bei maximal 3.500 Euro.

      Die aktuelle Zahl der Manualbestellungen weist darauf hin, dass sich bis Jahresende mehr als 30 Kliniken nach QReha oder QReha plus DIN ISO zertifizieren lassen.

      Ausführliche Informationen zum QReha-Verfahren finden Sie auf www.qreha.de.

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      Schweizer Klinikkonzern

      Hirslanden in der Schuldenfalle

      Auf dem Schweizer Klinikkonzern Hirslanden, zum dem 14 Kliniken und 5.600 Mitarbeiter gehören, lasten 2,4 Milliarden Franken Schulden. Das ist doppelt so viel wie der Umsatz im letzten Jahr. Das berichtet der Schweizer "Tagesanzeiger". Weiter heißt es dort: "Vom Betriebsertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 285 Millionen Franken geht mehr als die Hälfte allein für den Zinsendienst drauf. Nach Abzug von Abschreibungen und Steuern bleiben nur noch 41 Millionen Franken Gewinn. Hirslanden veröffentlicht keinerlei Finanzzahlen, diese gehen aus Geschäftsberichten der Eigentümerin Mediclinic in Südafrika hervor." Den Hintergrund für die Schuldenlast erklärte das Blatt so: "Die Klinikgruppe wurde 2007 von der britischen BC Partners für 2,84 Milliarden Franken an Mediclinic verkauft. Inklusive der übernommenen Schulden betrug der Preis 3,6 Milliarden Franken. Mediclinic zahlte mehr als das 17-Fache des damaligen Ebitda."

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      Tarifverhandlungen

      Uniklinik-Ärzte weiter ohne neuen Tarifvertrag

      Die Tarifverhandlungen für rund 20.000 Ärzte an 23 Unikliniken sind auch nach der vierten Verhandlungsrunde ergebnislos vertagt worden. "Wir sind von einer Einigung noch meilenweit entfernt", sagte der Verhandlungsführer der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Lutz Hammerschlag in Berlin. Nun werde mit den Ärzten beraten, "was begleitend notwendig ist", um die Arbeitgeber von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zum Einlenken zu bewegen, sagte ein Sprecher zur Nachrichtenagentur dpa. Mit Streiks wollte die Organisation aber nicht drohen. Am 29. September werde in Berlin weiterverhandelt.

      Die Forderung der Ärzte nach 6,3 Prozent mehr Geld setzt sich aus einer 5-prozentigen linearen Erhöhung und weiteren Verbesserungen zusammen. Die TdL hatten dies als unbezahlbar zurückgewiesen. Nur Berlin und Hessen gehören nicht der TdL an. Auch die am kommenden Dienstag startenden Verhandlungen für rund 45 000 Mediziner an kommunalen Krankenhäusern dürften zäh werden.

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      ZENO-Veranstaltung

      Strukturreform des Gemeinsamen des Bundesausschusses (G-BA)

      Veranstaltung am 4. Oktober 2011 in Berlin

      Der G-BA steht vor einer grundlegenden strukturellen Reform, die Auswirkungen auf alle Sektoren haben wird. Die Organisationen der Selbstverwaltung erhalten ein Vorschlagsrecht, wenn sich die Trägerorganisationen der Selbstverwaltung und der Gesundheitsausschuss nicht einigen, bestimmt das BMG.

      Ebenfalls verändert werden soll die Beschlussfassung im G-BA. Bei den innovativen Behandlungs- methoden soll der G-BA nun selbst innovative nicht medikamentöse Behandlungsmethoden, deren Nutzen noch nicht erwiesen ist, zeitlich befristet erproben lassen. Als neuer Versorgungsbereich soll die ambulante spezialfachärztliche Versorgung eingeführt werden. Diese grundlegenden Änderungen der Selbstverwaltung treffen alle Bereiche und sind somit für Entscheider in allen Bereichen von großer Bedeutung.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Uniklinik Schleswig-Holstein

      UKSH wird nicht privatisiert

      Die Privatisierung der Unilinik Schleswig-Holstein (UKSH) ist vom Tisch. Nach der FDP-Landtagsfraktion hat am Dienstag auch die CDU-Fraktion im Landtag beschlossen, dass die Klinik in öffentlicher Hand bleiben soll. Die CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat in einer Sitzung am Dienstag die Erkenntnisse aus dem Markterkundungsverfahren für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) beraten. "Die entscheidende Frage war und ist, wie wir den bereits unter rot-grüner Regierungsverantwortung aufgelaufenen immensen Sanierungsstau jetzt beheben können. Die CDU-Fraktion will den baulichen Masterplan möglichst unverzüglich umzusetzen", erklärte dazu der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Daniel Günther. Dies werde am effektivsten zu realisieren sein, wenn die Uniklinik weiter in öffentlicher Hand bleibe, die Finanzierung und Umsetzung des baulichen Masterplans jedoch unter privater Beteiligung erfolgen. "Das heute von Wissenschaftsminister Jost de Jager vorgestellte PPP-Modell wird diesen Punkten voll und ganz gerecht und hat unsere Unterstützung", so Günther.

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      Charité

      Einhäupl fordert Fusion mit Vivantes

      Der Charité-Vorstandsvorsitzende Karl Max Einhäupl bringt die Möglichkeit einer Fusion mit dem Berliner Klinikkonzern Vivantes erneut ins Spiel. Wenn die Berliner Politik echte Synergien zwischen Vivantes und der Charité wünsche, "muss das unter einem gemeinsamen Vorstand geschehen", sagte Einhäupl auf einer Veranstaltung am Mittwochabend. "Dann muss es ein Unternehmen geben, in dem die Dinge von oben gesteuert werden", zitiert der Berliner "Tagesspiegel" den Charité-Chef.

      Bisher agieren die beiden landeseigenen Einrichtungen als Konkurrenten. Noch sei die Zeit aber nicht reif für ein Zusammengehen, so Einhäupl. Wie ein gemeinsames Unternehmen organisiert sein könnte, verriet Einhäupl nicht. Das Szenario schließe eine Bundesbeteiligung an der Forschung der Charité nicht aus, heißt es im "Tagesspiegel". In den vergangenen Monaten hatten Bundes- und Landespolitiker die Charité als Beispiel für eine sogenannte Bundesuniversität ins Spiel gebracht. Allerdings würde diese Gemengelage durchaus auch "Schwierigkeiten" bereiten, so Einhäupl. Der Berliner Senat hatte 2010 eine baldige Fusion von Vivantes und der Charité ausgeschlossen, sich die Option für die Zukunft aber offen gehalten. Joachim Bovelet, der Vorsitzende der Vivantes-Geschäftsführung, forderte im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" eine "Gradlinigkeit in der Aussage, was man von uns will". Die Kooperation von Charité und Vivantes sei zwar "deutlich besser geworden", werde aber immer wieder von bürokratischen "Kleinigkeiten" durchkreuzt, die die Politik zu regeln versäume.

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      Management

      Qualität im Krankenhaus

      AQUA-Institut veröffentlicht Bericht zu Auffälligkeiten

      Das AQUA-Institut veröffentlicht mit dem “Bericht zum Strukturierten Dialog” erstmals eine bundesweite Übersicht zum Stand des Qualitätsdialoges mit den Krankenhäusern. Der Bericht kann auf der Internetseite des Instituts unter heruntergeladen werden. Bei einer Reihe von medizinischen Behandlungen und Eingriffen sind die Krankenhäuser verpflichtet, Details der Behandlung zu dokumentieren. Diese Dokumentationen sind Grundlage für eine Qualitätsbewertung. Die Bandbreite reicht von Transplantationen, über den Einsatz von Prothesen bis hin zur Entfernung der Gallenblase. Zeigen Krankenhäuser in einzelnen oder mehreren Leistungsbereichen auffällige Werte, werden diese im sogenannten Strukturierten Dialog hinterfragt. Dabei müssen die Gründe für Auffälligkeiten schlüssig dargelegt oder konkrete Maßnahmen für Qualitätsverbesserungen eingeleitet werden. Für das Erfassungsjahr 2009 wurden vom AQUA-Institut oder der Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung 9.332 Stellungnahmen von Krankenhäusern angefordert.

      Es zeigte sich, dass sich mutmaßliche Qualitätsprobleme anderweitig, beispielsweise durch Dokumentationsfehler, erklären ließen. Zu 247 Auffälligkeiten wurden die Krankenhausleitung und Chefärzte zu Besprechungen eingeladen, in 13 Krankenhäusern fand eine vor-Ort-Begehung durch Experten statt.

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      mibeg Unternehmensgruppe

      Managementqualifikationen für leitende Radiologen

      Radiologische Gesundheitsdienstleistungen sind zentral von den Umwandlungen der Krankenhausstrukturen in Deutschland betroffen. Um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten und gleichzeitig ihrer ökonomischen Verantwortlichkeit gerecht zu werden, benötigen Radiologen Managementqualifikationen und betriebswirtschaftliches Know-how. In Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein, der deutschen Röntgengesellschaft und dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier startet das mibeg-Institut Medizin am 14. Oktober 2011 bereits zum sechsten Mal eine Weiterbildung „Management in der Radiologie”.

      Sie vermittelt in vier Seminareinheiten im Zeitraum eines halben Jahres praxisorientierte Kenntnisse und Lösungskonzepte zum genannten Problemspektrum. Das Seminar richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die in ihren radiologischen Abteilungen und Fachkliniken Führungsverantwortung haben oder übernehmen werden.

      Weitere Informationen: www.mibeg.de, Tel. 0221-33604 -610.

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      Pflege

      Vivantes

      Neuer Pflege-Ausbildungsgang für Hauptschüler

      Seit dem 1.September 2011 können junge Menschen mit Hauptschulabschluss bei Vivantes einen neuen Ausbildungsberuf “Sozialassistent” erlernen. Mit diesem zweijährigen Ausbildungsgang werde die Lücke zwischen angelernten Pflegehelfern und Pflegekräften mit dreijähriger Fachausbildung geschlossen, teilte der Krankenhauskonzern gestern in Berlin mit. Vivantes will auch Schulabgänger ansprechen, die nicht mit guten Noten, aber mit sozialer Kompetenz glänzen können. Auch Migranten sollen für die Pflege gewonnen werden, die die Anforderungen für eine dreijährige Fachausbildung noch nicht erfüllen.

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      Trägerwechsel

      Vivantes übernimmt Pflegeheim von Tempelhof-Schöneberg

      Zum Betreiberwechsel kam es, weil sich das Bezirksamt nicht dauerhaft in der Lage sah, die Senioreneinrichtungen wirtschaftlich zu führen, erklärt der Klinikkonzern Vivantes. Konzeptionell ist geplant, Spezialisierungen von Pflegeangeboten aufzubauen, die in direkter Kooperation mit dem nahe gelegenen Vivantes Wenckebach Klinikum und den dortigen medizinischen Versorgungsmöglichkeiten genutzt werden können. Der Geschäftsbereich Vivantes – Forum für Senioren GmbH betreibt mit der Übernahme in Berlin dreizehn Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 1.800 vollstationären Pflegeplätzen und zwei Seniorenwohnhäuser.

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      Medizin

      99 Prozent Trefferquote

      Forscher entwickeln Bluttest für Krankheiten wie Krebs

      Mit einem einzigen Bluttest sollen künftig Krankheiten wie Krebs oder Multiple Sklerose erkannt werden. Fast 50 deutsche Forscher fahnden dafür gemeinsam nach verräterischen Spuren im Blut. Für 14 teils schwer erkennbare Krankheiten haben sie nun welche gefunden.

      Viele Krebserkrankungen werden oft erst erkannt, wenn es schon fast zu spät ist. Ein neuer Bluttest könnte das schon in naher Zukunft ändern. Fast 50 deutsche Forscher haben bestimmte Moleküle im Blut von Patienten entdeckt, die deutlich auf schwere Krankheiten wie Multiple Sklerose (MS), Bauchspeicheldrüsenkrebs oder chronische Lungenerkrankungen hinwiesen. Für 14 bislang teils schwer erkennbare Krankheiten konnten die Mediziner so ein Blutprofil erstellen. "Das ist eine wichtige Grundlagenforschung, die schon in wenigen Jahren für Risikopatienten sehr wichtig sein könnte", sagte Jörg Wischhusen von der Frauenklinik der Universität Würzburg.

      Im Blut gibt es mehr als 1400 sogenannte Mikro-Ribonukleinsäuren (Mikro-RNA). Diese regulieren die Genaktivität. Die im Blut ausgelesenen Werte dieser Moleküle ergeben ein bestimmtes Profil: "Wenn beispielsweise RNA 128 hoch geht und RNA 310 dafür fast nicht im Blut zu finden ist, liegt eine bestimmte Erkrankungen vor", erklärt Wischhusen.

      Im Rahmen der Studie haben die Forscher herausgefunden, dass etwa 100 Mikro-RNA Aufschluss über bestimmte Krankheiten geben. Die Entdeckung dieser Marker und die darauf aufgebauten Blutprofile für schwere Krankheiten gehören zu den wichtigsten Errungenschaften der Untersuchung.

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      Mediziner

      Neue EHEC-Therapie war erfolgreich

      Die neue EHEC-Therapie, die Ärzte in Greifswald und Hannover auf dem Höhepunkt der Erkrankungswelle erstmals an schwer erkrankten Patienten angewendet haben, war erfolgreich. Alle zwölf Patienten, die mit dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) und schwersten neurologischen Ausfällen und Nierenversagen in den beiden Kliniken behandelt wurden, haben die Krankheit überlebt, teilte das Universitätsklinikum Greifswald am Mittwoch mit.

      Zehn der zwischen 38 und 63 Jahre alten Patienten zeigten keine neurologischen Symptome mehr. Zudem seien alle betroffenen Patienten nicht mehr auf eine Dialyse angewiesen. Die Ergebnisse wurden in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht. Zwei Patienten befinden sich derzeit noch in der neurologischen Rehabilitation. Bei ihnen sei eine kontinuierliche Verbesserung des Gesundheitszustandes zu beobachten, sagte der Hannoveraner Mediziner Jan Kielstein.

      Mediziner der Universitätskliniken Greifswald und Bonn hatten herausgefunden, dass neben dem Giftstoff Shigatoxin auch die Bildung von Antikörpern für die schwere Schädigung verantwortlich war. Die schwer HUS-Erkrankten wurden am Universitätsklinikum Greifswald (5 Patienten) und der Medizinischen Hochschule Hannover (7 Patienten) mit einer speziellen Blutwäschetherapie behandelt.

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      Diabetischer Fuß

      Diabetischer Fuß: Hälfte der Amputationen vermeidbar

      In Deutschland werden jährlich rund 28.000 sogenannte diabetische Füße amputiert. "Weit mehr als die Hälfte davon könnte vermieden werden", sagte Bernd Drewelow, Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie an der Universität Rostock vor den Rostocker Antiinfektivatagen am Freitag und Samstag. Der diabetische Fuß wird von Bakterien verursacht, die auch nach kleinen Verletzungen in schlecht durchblutetem Gewebe exzellente Lebensbedingungen finden. Eine große Rolle bei der Amputationsvermeidung komme den behandelnden Ärzten zu, sagte Drewelow. "Aber viele Ärzte, auch Pfleger und die Betroffenen selbst ekeln sich vor solchen Füßen." Doch mit dem Nicht-Hinschauen werde die Situation der Patienten verschlimmert.

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      DGAI

      Mehr Narkosesicherheit durch farbige Aufkleber

      Einheitliche, farbige Medikamenten-Aufkleber sollen Narkosen künftig noch sicherer machen. "Wenn Fehler passieren, dann vor allem durch Verwechslungen", berichtete Prof. Willhad Boemke, Charité-Klinik für Anästhesiologie, im Vorfeld des Hauptstadtkongresses der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) in Berlin. Seit Jahren gebe es Bestrebungen, die Etikettenfarben zu vereinheitlichen, seit 2010 auch eine erweiterte Iso-Norm, damit Medikamentengruppen jeweils die gleiche Farbe erhalten. "Aber immer noch verwenden viele Krankenhäuser und häufig auch noch einzelne Stationen unterschiedliche Spritzenetikette", so Boemke.

      Einer britischen Studie zufolge kommen Medikationsfehler bei 0,1 bis 0,8 Prozent der Anästhesien vor.

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      Pharma

      Bayer stärkt Kardiologie-Geschäft mit Übernahme

      Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will mit der Übernahme von Pathway Medical Technologies sein Angebot auf dem Gebiet der Kardiologie ausbauen. Bayer HealthCare habe über die Tochtergesellschaft Medrad das Unternehmen Pathway Medical Technologies mit Sitz im US-Bundesstaat Washington übernommen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag ohne Nennung finanzieller Details mit. Pathway Medical sei einer der führenden Hersteller von Produkten zur mechanischen Entfernung von Ablagerungen in den Arterien. Aufgrund ihrer speziellen Technologie könnten Produkte Ablagerungen in den Gefäßen entfernen, ohne dabei gesundes Gewebe zu verletzen, hieß es in der Mitteilung weiter.

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      Recht

      Bundesrichter

      Erneute Heirat bleibt Kündigungsgrund

      Das Bundesarbeitsgericht bestätigt kirchliche Sonderrechte. Im konkreten Fall hat der Angestellte eines katholischen Krankenhauses aber zugleich Erfolg mit der Klage gegen seine Kündigung. Kündigungsgrund war seine zweite Ehe. Wer in Einrichtungen der katholischen Kirche arbeitet, riskiert bei Scheidung und erneuter Heirat auch künftig seinen Job. Das Bundesarbeitsgericht bestätigte am Donnerstag in Erfurt den Sonderstatus der Kirchen, der die Entlassung von Mitarbeitern aus sittlich-moralischen Gründen erlaubt. Zugleich hoben die obersten Arbeitsrichter die Kündigung eines Chefarztes an einem katholischen Krankenhaus in Düsseldorf auf, weil in diesem Einzelfall das Interesse des Klägers am Fortbestand seines Arbeitsverhältnisses überwogen habe (2 AZR 543/10).

      Die Wiederheirat sei ein schwerer Loyalitätsverstoß, der mit Kündigung geahndet werden könne, so die Richter. Damit blieben sie ihrer bisherigen Rechtsprechung treu. Zugleich machten die Bundesrichter aber deutlich, dass die Gerichte die Interessen zwischen den Grundrechten der Kirchen und den Freiheitsrechten der Arbeitnehmer sorgfältig abgewägen müssten. Der katholische Mediziner hatte 2009 seine Kündigung erhalten, nachdem er ein zweites Mal standesamtlich geheiratet hatte. Zwar habe sich der Kläger nicht korrekt verhalten, aber auch nicht aktiv von der Kirche abgewendet, begründete der Zweite Senat seine Entscheidung. Außerdem habe der Arbeitgeber vor der erneuten Heirat und dann folgenden Kündigung die nichteheliche Beziehung des Mediziners toleriert. Berücksichtigt wurde ferner, dass Kollegen des Klägers mit anderen Konfessionen nach erneuter Heirat ungekündigt blieben. Der Chefarzt hatte so mit seiner Klage in allen Instanzen Erfolg.

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      Technologie

      Supercomputer

      Supercomputer Watson soll Krankenkasse helfen

      Nach dem Sieg im TV-Wissensquiz “Jeopardy” bekommt der IBM-Supercomputer Watson einen Job bei einer amerikanischen Krankenversicherung.

      Die Watson-Technologie soll Ärzte bei der Diagnose und der Auswahl der Behandlung unterstützen, berichtete das "Wall Street Journal". Watson-Entwickler IBM und der Versicherer WellPoint gaben die Partnerschaft noch am Montag bekannt. Lori Beer von WellPoint sagte der Zeitung, man hoffe mit Watson den Service zu verbessern. Der zuständige IBM-Manager Steven Mills schätzt, die Watson-Technik könnte mit der Zeit Umsätze von einer Milliarde Dollar im Jahr erwirtschaften. Watson hatte im Februar zwei menschliche "Jeopardy"-Kandidaten deutlich geschlagen.

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      IT

      Inter Systems übernimmt Siemens Health Services

      Inter Systems Corporation gab heute die strategische Übernahme von Siemens Health Services (SHS) France vom Mutterkonzern Siemens bekannt. "SHS genießt für sein bewährtes Krankenhausinformationssystem Clinicom höchstes Ansehen", sagte Paul Grabscheid, Inter Systems Vice President for Strategic Planning. "Unter den mehr als 60 Krankenhäusern, die Clinicom im Einsatz haben, befinden sich einige der landesweit fortschrittlichsten Einrichtungen in Bezug auf IT im Gesundheitswesen." Inter Systems SAS wird sich auf öffentliche Krankenhäuser konzentrieren, die rund 62 Prozent aller französischen Kliniken ausmachen. Der SHS-Geschäftsbereich für private Kliniken wird an WEB100T, ein in Merignac, Frankreich, ansässiges Unternehmen, verkauft. Der Verkauf an WEB100T wird voraussichtlich in einigen Monaten abgeschlossen sein, sobald alle dafür notwendigen rechtlichen Formalitäten erledigt sind, erklärte Inter Systems in einer Mitteilung.

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      Stellenmarkt

      Stellenmarkt September 2011

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Management
      Leiter Personalmanagement m/w
      WESTPRESS Personalberatung GmbH
      Hamm
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      Management
      Betriebsorganisationsplaner/in Health
      Rochus Mummert Healthcare Consulting GmbH
      Hannover
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      Medizin
      Ärztliche Leitung (m/w)
      GESUNDHEIT NORD gGmbH
      Bremen
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      Pflege
      Pflegedirektor/-Direktorin
      Rochus Mummert Healthcare Consulting GmbH
      Hannover
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      Management
      Geschäftsführer/in
      Dr. Heimeier & Partner
      Stuttgart
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      Management
      Controller (m/w)
      SRH WaldKlinikum Gera GmbH
      Gera
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      Kontakt Anzeigenverkauf
      Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      November: Medica
      Im November öffent Europas größte Medizintechnikmesse Medica für vier Tage ihre Pforten in Düsseldorf. Vom Catering-Unternehmen über die Softwareindusturie bis hin zu kleinen und großen Medizintechnikunternehmen - mehr als 4.500 Firmen zeigen ihre neusten Errungenschaften auf der Messe. kma stellt bereits vorab die innovativsten Produkte vor und zeigt, welche Trends sich in der Gesundheitsversorgung abzeichnen. Anzeigenschluss: 21.10.2011

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
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