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    Vorschau

      Politik

      Ärzte

      Gesundheitswesen in Richtung Vorsorge umbauen

      Die Gesundheitsvorsorge wird in der Arbeitsmedizin immer wichtiger. "Wir müssen von der Gesundheitsfürsorge und Therapie zur Gesundheitsvorsorge kommen", sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Wolfgang Panter, am Freitag beim Kongress seines Verbandes in Bonn.

      Der VDBW bemängelte das Fehlen gesetzlicher Vorgaben. In einem Appell rief der Verband zu einer präventiv orientierten Umgestaltung des Gesundheitssystems auf. Wegen der demografischen Entwicklung verlängere sich die Lebensarbeitszeit, sagte Panter. Der Aufwand, die Menschen in der Arbeit zu halten, steige. Künftig werde mehr betriebsärztliche Kapazität benötigt. Da mache es absolut Sinn, mehr in Prävention zu investieren. In Deutschland gebe es aber zu wenig Prävention und sie sei in keinem Gesundheitskonzept integriert.

      Die Gesundheitsfürsorge müsse künftig zu einem konkreten Baustein betrieblicher Aktivität gemacht werden, sagte Panter. Umfassende Programme zur Gesundheitsförderung gebe es zwar in einzelnen großen Firmen. In mittleren und kleineren Betrieben aber fehlten sie. Zwar seien die Krankenkassen auf diesem Gebiet aktiv, doch scheitere der Ansatz teilweise an der Kassenvielfalt.

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      Ärztemangel

      Grüne werfen Bahr Fixierung auf Ärzte vor

      Die Grünen haben Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine Fixierung auf die Ärzteschaft bei seinem Reformkurs vorgeworfen. So vergebe Bahr mit dem Versorgungsstrukturgesetz "Klientelgeschenke an die letzten verbliebenen FDP-Wähler", sagte Fraktionsvize Fritz Kuhn der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Das Gesundheitssystem ist für Schwarz-Gelb ein Ärztesystem."

      Mit dem Gesetz will die Koalition unter anderem den drohenden Ärztemangel auf dem Land bekämpfen. Die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe würden völlig außer Acht gelassen, kritisierte Kuhn. Dabei seien sie wichtige Träger des Gesundheitssystem. Mit einer Konferenz wollen sich die Grünen im Bundestag an diesem Samstag in Berlin für eine Stärkung von Pflegern und anderen Berufsgruppen des Gesundheitssystems einsetzen.

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      ZENO-Veranstaltung

      Zentrale Notaufnahme

      Veranstaltung am 11. November 2011 in Berlin

      Interdisziplinäre zentrale Notaufnahmen (ZNA) als eigene Organisationseinheiten setzen sich im Vergleich zu konventionellen Notaufnahmen aufgrund der medizinischen, logistischen, organisatorischen und ökonomischen Vorteile immer mehr durch. Auch etablierte ZNAs müssen sich ständig neuen Anforderungen stellen um leistungsfähig und wirtschaftlich zu bleiben. Qualität, Evidenz und andere immer wieder neue Vorgaben unterwerfen die Prozesse einem ständigen Wandel. Ist die Triage noch sinnvoll oder schon ein Auslaufmodell? Welche fachlichen und ökonomischen Auswirkungen haben Triage Systeme?

      Diese und noch weitere Themen werden bei dieser ZENO-Konferenz beantwortet und diskutiert. Wir bieten Ihnen eine unabhängige Plattform, auf der Sie mit Experten aus unterschiedlichen Kliniken und Bereichen zusammentreffen und Erfahrungen austauschen können.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Verbesserung der Strukturen

      Montgomery hält Versorgungsgesetz für nicht ausreichend

      Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glaubt nicht, dass das Versorgungsgesetz der schwarz-gelben Regierung den Ärztemangel auf dem Land beenden wird. "Es wird eine Hilfe sein, aber es wird nicht ausreichen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer der "Passauer Neuen Presse" (Samstag). Das Problem auf dem Land könne man nicht allein mit der Gesundheitspolitik lösen, sondern nur mit einer Verbesserung der Strukturen.

      "Wir brauchen größere Attraktivität des Lebens auf dem Land. Arbeitsplätze für Partnerinnen und Partner werden benötigt und gute Bildungsstrukturen für die Kinder. Die Region muss insgesamt attraktiver werden, nicht nur für Ärzte", sagte Montgomery. Mit dem Gesetz will die Koalition unter anderem den drohenden Ärztemangel auf dem Land bekämpfen. So sollen Ärzte in Regionen mit Medizinermangel für Behandlungen mehr verdienen können.

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      Strategieseminar – interaktiv!

      Update – Budgetverhandlungen 2012

      08.Nov. 2011 Nürnberg, 14. Nov. 2011 Frankfurt

      Erfahrene Verhandler stellen Ihnen u. a. die für 2012 geltende Gesetzeslage vor. Aktuelle Schiedsstellenurteile, Erfahrungsberichte sowie Schlüsselfaktoren erfolgreichen Verhandelns werden aufgezeigt. Interaktiv lernen Sie dabei die strategische- u. taktische Verhandlungsführung kennen, auch in schwierigen Situationen, u. erhalten einen Leitfaden, der Sie zukünftig bei allen Arten von Verhandlungen zielführend unterstützen wird.

      Wir nehmen uns viel Zeit für Sie und Ihre Fragen!

      Referenten:

      • Dipl. Betriebswirt M. Heumann, Geschäftsführer, Krankenhauszweckverband Köln, Bonn u. Region
      • Dr. iur. Ch. Seiler, Senior-Partner – Seufert Rechtsanwälte, München
      • Dr. iur. T. Steiner, u. a. Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht München, Güterichter, langjähriger Trainer im Verhandlungsmanagement und Mediator im Medizinrecht usw.

      Programm und Anmeldung: www.rsmedicalconsult.com

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      10. Europäischer Gesundheitskongress

      Den Patienten neu entdecken

      Am 13. und 14. Oktober 2011 findet unter dem Motto „Aufbruch in der Gesundheitswirtschaft – Konsequent pro Patient!” der 10. Europäische Gesundheitskongress München statt. Er adressiert die neue Rolle des Patienten als Wirtschaftsfaktor. Unter der Leitung des Kongresspräsidenten Ulf Fink, Senator a.D., Prof. Dr. Günter Neubauer, Wissenschaftlicher Leiter des Kongresses, und Claudia Küng, Geschäftsführerin WISO S.E. Consulting GmbH, zeichnet er auf, wie sich die Anbieter im Gesundheitswesen gut und nachhaltig für die neue Situation aufstellen können. Neben der Rolle des Patienten sind verschiedene Kooperationsformen zwischen Krankenhäusern und mit privaten Partnern, eine bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin und Schnittstellenkonzepte in der Rehabilitation wesentliche Themenkomplexe. Die Kongressteilnehmer beschäftigen sich außerdem auch mit dem Bereitstellen transparenter Informationen über Qualität und Wirtschaftlichkeit oder dem Einführen und Steuern effizienter Prozesse in Krankenhäusern. Weitere Themen sind Innovationsfinanzierung, neue Entwicklungen in der Rehabilitation, Prävention und deren Nutzen. Das Regionalforum Baden-Württemberg trifft Bayern widmet sich der Krankenhausplanung der Zukunft sowie den Möglichkeiten der Telemedizin und der Strukturierung der Notfallversorgung.

      Über 130 Referenten sprechen auf dem 10. Europäischen Gesundheitskongress München, darunter namhafte deutschsprachige Gesundheitspolitiker wie der bayerische Gesundheitsminister Dr. Markus Söder, Ulrike Flach, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, MdB, Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, MdB, Mitglied im Gesundheitsausschuss. Aus den Nachbarländern erwarten wir Alois Stöger, Bundesminister für Gesundheit, Österreich, und Dr. Carlo Conti, Vorsteher des Gesundheitsdepartments des Kantons Basel-Stadt.

      Kaiser Permanente, das größte Privatunternehmen der Gesundheitsfürsorge in den USA wird erstmals auf einem deutschen Kongress die Nutzung von Patienten als „Brand-Botschafter” und seine Konzepte eines umfassenden Versorgungsmanagements vorstellen. Insgesamt werden rund 800 Teilnehmer aus dem Krankenhausmanagement, von Krankenkassen, aus Medizin, Politik, Wirtschaft und Verwaltung zum 10. Europäischen Gesundheitskongress München am 13. und 14. Oktober erwartet.

      Weitere Informationen finden Sie unter www.gesundheitskongress.de.

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      Weitere Verhandlungen

      Pflegereform nicht mehr zu Jahresbeginn

      Der Start der geplanten Pflegereform ist weiter ungewiss. Frühestens zum 1. April 2012 sei mit einem Inkrafttreten zu rechnen, berichtete die “Bild”-Zeitung (Donnerstag) unter Berufung auf Regierungs- und Koalitionskreise.

      Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums wies in Berlin darauf hin, Minister Daniel Bahr (FDP) habe bereits im Juli mitgeteilt, dass das Inkrafttreten im Frühjahr 2012 geplant sei. "Es geht darum, eine gute und nachhaltige Lösung zu finden", sagte sie. Ursprünglich sollte die Reform einmal zu Jahresbeginn in Kraft treten.

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      Plus 100 Euro pro Füllung

      345 Millionen mehr für Zahnärzte

      Deutschlands Zahnärzte sollen ab 2012 rund 345 Millionen Euro pro Jahr mehr verdienen. Das sieht die veränderte Gebührenordnung für die rund 66 000 Zahnärzte (GOZ) vor, die das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat. Gesetzlich Krankenversicherte müssen mit Kostensteigerungen von bis zu 74 Euro für eine Vollkrone, bis zu 100 Euro für eine zweiflächige Einlagefüllung und bis zu 237 Euro für eine Teleskopkrone rechnen, errechnete der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung.

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      Wirtschaft

      Keine Erfolge

      Celesio steigt aus dem Gemeinschaftsunternehmen mit Medco aus

      Der Pharmahändler Celesio ist aus dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Konzern Medco Health Solutions ausgestiegen. Celesio habe seinen 50-prozentigen Anteil an der 2010 gegründeten Firma Medco Celesio B.V. an Medco verkauft, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Dienstag in Stuttgart mit. Beide Unternehmen würden damit ihre Zusammenarbeit bei Angeboten für chronisch kranke Patienten zum 30. September 2011 beenden. Weitere Details wurden nicht bekanntgegeben.

      Branchenkreisen zufolge hat die Partnerschaft mit Medco Celesio viel Geld gekostet, aber keine Erfolge gebracht. Zudem stehe Medco in den USA kurz davor, von dem Konkurrenten Express Scripts übernommen zu werden.

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      5. Dezember 2011 in Düsseldorf

      Mobile Computing, Apps und Social Media im Gesundheitswesen

      51 Millionen Deutsche nutzen das Internet, engagieren sich in Foren, sind in sozialen Netzwerken unterwegs und informieren oder tauschen sich auf Plattformen aus. Mehr als ein Drittel der User nutzen das Internet, um sich über gesundheitliche Themen zu informieren. Web2.0 wird damit zweifelsohne eine der stärksten Kommunikationsplattformen für die Player im Gesundheitsmarkt. Social Media ist auf dem Vormarsch - aber taugt es auch als Marketingsinstrument? Welche Möglichkeiten aber auch Grenzen bestehen für Protagonisten im Gesundheitswesen? Mobile Computing eröffnet neue Horizonte. Prozesse werden "clean" und "lean" bei verbesserter Prozessqualität - natürlich! Fachvorträge und Erfahrungsberichte aus der Praxis geben Ihnen einen umfassenden Überblick für Entwicklung und Umsetzung einer adäquaten Social Media Strategie!

      Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und und melden Sie sich jetzt an! www.mcc-seminare.de

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      Igel-Angebot

      Krankenkassen wollen Geschäft mit Zusatz-Leistungen beschränken

      Die gesetzlichen Krankenkassen wollen die Ärzte daran hindern, den Versicherten immer mehr Leistungen anzubieten, die diese selbst bezahlen müssen. "Bei den sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen geht es vorrangig um Umsatz und Gewinn der Ärzte und nicht um medizinische Hilfe für Kranke", sagte Gernot Kiefer, Vorstand im Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung, der "Berliner Zeitung" (Donnerstag). Die sogenannten Igel-Angebote seien mehrheitlich nutzlos und damit überflüssig.

      "Es widerspricht dem ärztlichen Ethos, kranken Menschen fragwürdige Leistungen unterzujubeln", kritisierte er. "Wir müssen dem einen Riegel vorschieben." Konkret verlangt der Spitzenverband, dass die Patienten ein Igel-Angebot erst nach einer 24-stündigen "Einwilligungssperrfrist" annehmen dürfen. Nur in den Fällen, wo der Patient ausdrücklich nach Igel-Angeboten fragt, soll die 24-Stunden-Frist nicht gelten. Außerdem muss ein schriftlicher Behandlungsvertrag vorliegen, wobei der Arzt vorher über Vor- und Nachteile und Alternativen aufklären muss. Die Änderungen sollen in dem von der schwarz-gelben Koalition geplanten Gesetz zur Stärkung der Patientenrechte aufgenommen werden.

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      Milliardenmarkt

      Rosatom und Siemens besprechen Medizin-Kooperation

      Nach dem angekündigten Ausstieg von Siemens aus dem Atomgeschäft will der russische Staatskonzern Rosatom die Zusammenarbeit mit den Münchnern auf die Medizintechnik beschränken. Die beiden Unternehmen führten Gespräche über ein Joint-Venture, sagte Rosatom-Sprecher Sergej Nowikow am Montag der Agentur Interfax in Moskau. So könne der Konzern etwa die Produktion von Isotopen einbringen. Rosatom hatte im vergangenen Jahr mit der Herstellung von Molybdän-99 begonnen, das auch in der Onkologie verwendet wird.

      Siemens hatte vor zwei Jahren eine Absichtserklärung für ein gemeinsames Unternehmen mit Rosatom unterschrieben. Die Zusammenarbeit scheiterte aber zunächst am Streit zwischen Siemens und seinem französischen Ex-Partner Areva. Für die Münchner ist Russland ein wichtiger Milliardenmarkt.

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      AMNOG-Bilanz 2011

      Frühe Nutzenbewertung in der Praxis

      Kommen Sie am 19.10.2011 nach Berlin ins Ellington Hotel und diskutieren Sie mit den Meinungsführern der Gesundheitsbranche die Erfolgsfaktoren unter AMNOG!

      • Nutzenbewertung: Stellschrauben und Stolpersteine in der Zusammenarbeit mit IQWiG, G-BA und BfArM
      • Zulassungsdossier: Anforderungen an die klinische Forschung
      • Produktportfolio & Arzneimittelpreise: Konsequenzen aus AMNOG für den Bereich Market Access & Reimbursement

      MELDEN SIE SICH AN UND DISKUTIEREN SIE MIT!

      Direkt zur Anmeldung

      Die Redner freuen sich auf den Dialog mit Ihnen:

      • Henning Fahrenkamp, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.
      • Birgit Fischer, Verband forschender Arzneimittelhersteller e.V.
      • Dr. Rainer Hess, Gemeinsamer Bundesausschuss
      • Staatssekretär Thomas Ilka, Bundesministerium für Gesundheit
      • Prof. Dr. Dr. Reinhard Rychlik, Institut für empirische Gesundheitsökonomie
      • Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
      • Han Steutel, Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
      • Prof. Dr. Strohmeyer, GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
      • Prof. Dr. Jürgen Windeler, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

      Mehr Informationen finden Sie unter: www.thieme.de/marketaccess
      Ansprechpartnerin: Frau Jasmin Schlangen, Tel: +0711 8931-697, jasmin.schlangen@thieme.de

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      Personelle Neubesetzung

      Asklepios erhöht Anteil an MediClin auf über 50 Prozent

      Die Asklepios Kliniken GmbH hat 18 Prozent der Aktien der MediClin AG erworben. Damit baut Asklepios den bisherigen Anteil von rund 34,7 auf 52,7 Prozent aus und hält jetzt die Aktienmehrheit. Außerdem hat der Aufsichtsrat entschieden, den derzeitigen Vorstandsvorsitzenden der MediClin Aktiengesellschaft, Dr. Ulrich Wandschneider zum 1. November 2011 zum Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung der Asklepios-Gruppe in Hamburg zu bestellen. Stephan Leonhard, Konzerngeschäftsführer Finanzen (CFO) der Asklepios-Gruppe wird ab sofort der stellvertretende Vorsitzende der Konzerngeschäftsführung.

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      Peptimmune

      Merck KGaA kauft weltweite Rechte an Multiple Sklerose-Mittel

      Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat von der US-Biotechnologiefirma Peptimmune Inc. die weltweiten Exklusivrechte für ein experimentelles Medikament gegen Multiple Sklerose (MS) erworben. Das Medikament PI-2301 habe bereits die Phase 1b durchlaufen, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Montag in Darmstadt mit. Nun könne mit der Phase 2 der klinischen Studien begonnen werden. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

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      Ohne Zusatzbeitrag

      BKK VBU und BKK futur beschließen Fusion

      Zum 1. Januar 2012 wollen die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK•VBU) und die BKK futur fusionieren. Die neue Solidargemeinschaft wird den Namen BKK•VBU tragen und ohne Zusatzbeitrag in die gemeinsame Zukunft starten.

      Das neue Unternehmen wird rund 400.000 Versicherte an bundesweit 30 Standorten betreuen. Neben der Erweiterung der regionalen Präsenz setzt die neue BKK VBU auch auf die Stärkung ihrer Verhandlungsposition. "Durch die Fusion wird unsere Versichertengemeinschaft größer und damit attraktiver für alle Verhandlungspartner", sagten die Vorstände, "wir sind sicher, dass unser Zusammenschluss unseren Kunden viele Vorteile bringt."

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      Namen & Nachrichten

      Marseille Kliniken

      Uwe Bergheim legt Amt nieder

      Uwe Bergheim hat aus persönlichen Gründen am 27.9.11 sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Marseille Kliniken AG niedergelegt. Er bleibt dem Gremium als Mitglied weiter verbunden, gleichfalls als Mitglied des Finanz-und Prüfungsausschusses.

      Der Aufsichtsrat der Marseille-Kliniken AG wählte aus seiner Mitte in seiner gestrigen Sitzung Dr. Dr. h.c. Thomas Middelhoff zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bleibt unverändert Hans-Hermann Tiedje.

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      Auszeichnung

      Verdienstorden des Landes Berlin für Professor Axel Ekkernkamp

      Der Senat von Berlin hat in seiner Sitzung am 30. August 2011 beschlossen, Herrn Professor Dr. med. Axel Ekkernkamp in Anerkennung hervorragender Verdienste um Berlin mit dem Verdienstorden des Landes Berlin auszuzeichnen.

      Der Orden wird traditionell am 1. Oktober verliehen, dem Tag, an dem die erste Verfassung von Berlin in Kraft getreten ist. Die Verleihung erfolgt im Rahmen einer Feierstunde im Großen Saal des Berliner Rathauses durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin im Namen des Senats.

      Ekkernkamp (54) wurde 1994 von Vertretern des Landes Berlin und der gewerblichen Berufsgenossenschaften gewählt, um an dem Konzept eines Notfallkrankenhauses, das modernsten Anforderungen gerecht wird, den Baumaßnahmen und schließlich dem Betrieb des Unfallkrankenhauses Berlin mitzuwirken.

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      Update 2012 – DRG-Kodierung (interaktiv)

      Was muss ich für eine erfolgreiche DRG-Kodierung im Jahre 2012 wissen?

      18. Nov. 2011, 06.Dez. 2011 Nürnberg – Fortbildungspunkte beantragt
      22. Nov. 2011, 09. Dez. 2011 Wiesbaden – je 10 Fortbildungspunkte

      Das InEK hat den Entwurf des G-DRG Fallpauschalenkatalogs 2012 u. Kalkulationsergebnisse für Ausbildungskosten, Aufwandserstattung, Postmortalspende sowie erste Ergebnisse der Probekalkulation Psychiatrie vorgestellt. Schwerpunkte der klassifikatorischen Weiterentwicklung lagen vor allem in der Intensivmedizin, bei den Extremkosten, der Behandlung von Kindern, u. es sollten Konfliktpunkte bei der Kodierung entschärft werden. Zum ersten Mal hat das InEK Zusatzentgelte für hochaufwändige Pflege kalkuliert.

      Insgesamt soll es 150 Zusatzentgelte zur Abbildung stationärer Leistungen geben. Für häufige u. wichtige Problemfälle aus der Praxis werden Lösungen diskutiert und gemeinsam erarbeitet!

      Programm und Anmeldung: www.rsmedicalconsult.com

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      Vorstandswahl

      Führungswechsel im bvitg-Vorstand

      Der Bundesverband Gesundheits-IT hat am 22. September 2011 im Rahmen seiner Mitgliederversammlung in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorstandsvorsitzender ist Bernhard Calmer (Siemens AG Healthcare Sector), ehemaliger stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Verbands und seit 2008 Mitglied des Vorstands. Für ihn rückt Matthias Meierhofer (MEIERHOFER AG) nach, der ebenfalls seit 2008 Vorstandsmitglied ist. Simon Saatmann (Saatmann GmbH & Co. KG) wurde als Finanzvorstand bestätigt.

      Neu im bvitg-Vorstand sind Jörg Holstein (VISUS Technology Transfer GmbH) und Uwe Eibich (CompuGroup Medical AG). In der neuen Konstellation deckt das Vorstandsgremium einen Großteil der wichtigsten Themenbereiche des Branchenverbands ab.

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      Versorgungsmanagement

      Wolfgang Weber wird neuer Geschäftsführer bei AnyCare

      Wolfgang Weber (34) folgt zum 1. Oktober 2011 Dr. med. Thomas Schürholz als Geschäftsführer der AnyCare GmbH nach. Gemeinsam mit Dr. med. Thorsten Pilgrim, seit 2003 Geschäftsführer bei AnyCare, wird er künftig das Angebotsspektrum des Gesundheitsdienstleisters weiterentwickeln und ausbauen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich Versorgungsmanagement. Weber ist bereits seit 2005 bei der AnyCare GmbH tätig.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Studie

      Pharma-Chefs verdienen am besten

      Geht es ums Geld, lohnt sich eine Karriere in der Pharmabranche: Laut einer Studie verdienen Geschäftsführer in dem Wirtschaftszweig am meisten, nämlich bis zu 590 000 Euro im Jahr. Im Schnitt gehen Geschäftsführer einer GmbH mit 212 000 Euro inklusive Boni nach Hause, ergab eine Untersuchung von Kienbaum Management Consultants, die der "WirtschaftsWoche" vorliegt. Dies war eine Steigerung von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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      Tödliche Schlankmacher-Pillen

      Justiz ermittelt gegen Pharmaboss

      Im Skandal um tödliche Schlankmacher-Pillen des französischen Pharmakonzerns Servier ist ein Anklageverfahren gegen den 89 Jahre alten Unternehmensgründer eingeleitet worden. Jacques Servier werden nach Angaben seines Anwalts vom Mittwochabend unter anderem Gefährdung von Menschenleben, Betrug und Täuschung vorgeworfen. Er kommt unter polizeiliche Aufsicht und soll insgesamt zehn Millionen Euro als Kaution und Garantie hinterlegen. Als Sicherheit für eine mögliche Haftung des Unternehmens wollen die zuständigen Pariser Untersuchungsrichter 65 Millionen Euro.

      Auslöser der Affäre ist unter anderem eine Studie der französischen Aufsichtsbehörde für Medikamentensicherheit. Sie vermutet, dass die Schlankmacher-Pillen des Konzerns allein in Frankreich den Tod von mindestens 500 Patienten verursacht haben. Mindestens 3500 Patienten, die das Mittel Mediator eingenommen hatten, mussten im Krankenhaus behandelt werden. Das Mittel kann unter anderem Herzkreislaufprobleme hervorrufen.

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      Report Mainz

      Gefährliche Keime auf Geflügelfleisch

      Hunderte Geflügelfleischproben sind nach Untersuchungen von Experten mit den gefährlichen MRSA-Keimen belastet, die gegen mehrere Antibiotika resistent sind. Das berichtet die SWR-Sendung "Report Mainz" am Dienstag unter Berufung auf das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Auf 42 Prozent der Putenfleisch- und 22 Prozent der Hähnchenfleischproben fand das Institut nach eigenen Angaben diese Keime. Beim Kontakt mit belastetem Fleisch könnten sich Verbraucher nach Angaben des Robert Koch-Instituts im "Report Mainz" infizieren und möglicherweise eine Blutvergiftung erleiden.

      Sogenannte Methicillin-resistente Staphylococcus aureaus (MRSA) sind eine Gruppe multiresistenter Keime, die sich in Nutztierbeständen zunehmend ausbreiten. In der Mast werden Antibiotika prophylaktisch eingesetzt, um die Ansteckungsgefahr bei den Tieren zu mindern. Dadurch kommen immer mehr widerstandsfähige Keime in Umlauf. Die Bundesbehörde hatte 2009 etwa 2580 Fleischproben untersucht, darunter mehr als 1200 Proben von Hähnchen- und Putenfleisch.

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      Neuer Geschäftsführer im Bergmannsheil

      Clemens Maurer beginnt am 1. April 2012

      Clemens Maurer (50) wird neuer Geschäftsführer des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil. Er ist zurzeit als Hauptgeschäftsführer des Katholischen Klinikums Duisburg gGmbH beschäftigt und tritt zum 01.04.2012 die Nachfolge von Hans-Werner Kick an, der nach mehr als 20 Jahren als Krankenhausdirektor und Geschäftsführer altersbedingt aus den Diensten des Bergmannsheil ausscheiden wird. Der Aufsichtsrat des Bergmannsheil beschloss die Verpflichtung von Clemens Maurer auf seiner Sitzung am 23.09.2011.

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      Prof. Dr. med. Ernst-Rüdiger Kuse

      Neuer Ärztlicher Direktor im Klinikum Salzgitter

      Der Chefarzt der Fachabteilung für Anästhesie, Schmerztherapie, Intensiv- und Notfallmedizin, Herr Prof. Dr. med. Ernst-Rüdiger Kuse, ist mit Wirkung zum 01.08.2011 zum Ärztlichen Direktor des Klinikums Salzgitter ernannt worden.

      Herr Prof. Kuse ist seit dem 01.10.2005 Chefarzt des Hauses und hat sich seither sowohl innerhalb auch als außerhalb des Klinikums große Anerkennung erworben. Vorher war Prof. Kuse als Arzt in der Medizinischen Hochschule Hannover tätig.

      Als Anästhesist kennt Herr Prof. Kuse die enge Zusammenarbeit mit anderen ärztlichen Gebieten und ist deshalb dafür prädestiniert, die neuen interdisziplinären Krankenhausabläufe im Klinikum zu fördern. Bereits als Projektleiter für die Entwicklung innovativer Prozesse im OP-Bereich des Klinikums hat er sich für das Haus verdient gemacht.

      Die Geschäftsführung des Klinikums freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Ärztlichen Direktor.

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      Klinik-News

      Eingangsuntersuchung

      Experten fordern strengere Krankenhaushygiene

      Wissenschaftler fordern strengere Hygienestandards in deutschen Krankenhäusern. Patienten sollten bereits bei der Aufnahme auf multiresistente Keime getestet werden, um andere Patienten nicht zu gefährden, sagte Jan Buer, Präsident der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), am Montag in Essen. Vorbild sind die Niederlande, wo Patienten bei einem sogenannten Eingangs-Screening auf Erreger getestet und wenn nötig isoliert werden.

      In Deutschland hätten die Universitätskliniken zwar die Eingangsuntersuchung eingeführt, allerdings hinkten Krankenhäuser in kleineren Städten noch hinterher. "Natürlich sind solche Tests aufwendig und erfordern mehr Personal und Kosten", sagte Buer. Das sei im Vorhinein aber günstiger für ein Krankenhaus als bei einem Infektionsausbruch.

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      Ruhl Consulting

      Intensivstudium Führungskräfteentwicklung im Krankenhaus

      Immer wieder werden in Führungskräftetrainings Schwerpunkte auf Führungsinstrumente gelegt. Ein gewisses Repertoire an diesen Werkzeugen ist sicher hilfreich oder um es wie Paul Watzlawik auszudrücken: ”Wer nur einen Hammer hat, für den sieht jedes Problem aus wie ein Nagel”. Doch sicherlich würde niemand annehmen, dass gute Werkzeuge automatisch einen guten Handwerker machen. Bei Führung ist das nicht anders. Das Health Care Management Institute der EBS Business School geht mit seinem Intensivstudium neue Wege und setzt insbesondere Persönlichkeitsentwicklung und empathische Führung in den Mittelpunkt.

      Mehr Informationen finden Sie unter: www.ruhl-consulting.de oder www.ebs-hcmi.de. Ansprechpartnerin: Frau Angela Lehrbach-Bleher, Tel: +49 611 7102 1871, angela.lehrbach-bleher@ebs.edu

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      TK-Patientenumfrage 2010

      Bestnoten für ENDO Klinik Hamburg

      Patienten sind sehr zufrieden mit der ENDO-Klinik Hamburg. Dies ergibt die aktuelle Versichertenbefragung der Techniker Krankenkasse (TK) für das Jahr 2010. Mit einer allgemeinen Patientenzufriedenheit von 93,4 % konnte die Hamburger Spezialklinik für Knochen-, Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie ihren Zufriedenheitswert im Vergleich zum vorherigen Erhebungsjahr 2008 um weitere drei Prozentpunkte steigern.

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      ZENO-Veranstaltung

      Pflege-Management 2012

      Veranstaltung am 28. November 2011 in Berlin

      Der Krankenhausmarkt ist seit Jahren im Umbruch und das Pflegemanagement steht somit vor ständig wachsenden Herausforderungen. In einigen Kliniken werden zunehmend größere Einheiten gebaut und durch die neu entstehenden Megastationen ändern sich auch die entsprechenden Zuständigkeiten. Ebenso wird der Einsatz der Pflegekräfte in den Funktionsdiensten neu bewertet und die Zuständigkeiten und die Verantwortlichkeit neu zugeordnet. Gleichzeitig bedeutet der steigende Pflegekräftemangel aber auch  notwendiger-weise eine Flexibilität innerhalb der Pflege.

      Diese und weitere Themen werden im Rahmen der ZENO-Konferenz besprochen. Erfahrene Pflege-Führungskräfte aus unterschiedlichen Kliniken stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Medizin

      RPGN

      Therapieansatz bei seltener Nierenerkrankung entdeckt

      Forscher aus Greifswald und Paris sind dem Krankheitsmechanismus einer seltenen schweren Nierenerkrankung auf die Spur gekommen. In Tier- und Zellkulturversuchen fanden sie den Verursacher der rasch progressiven Glomerulonephritis (RPGN). Diese Erkrankung verursacht Probleme bei der Harnausscheidung und Wassereinlagerungen und kann zu Nierenversagen führen. Nach Angaben des Universitätsklinikums Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) führt eine Aktivierung des EGF-Rezeptors - eine Art Wachstumsbeschleuniger für Körperzellen - zu einer Zellwucherung. Diese kann die für die Blutreinigung notwendigen Glomeruli in kurzer Zeit zerstören.

      Wurde der EGF-Rezeptor ausgeschaltet oder durch die Substanz Erlotinib gehemmt, habe man die Zellwucherung eindämmen und den Verlust der Nierenfunktion verhindern können, teilte Karlhans Endlich vom Institut für Anatomie und Zellbiologie mit. Die Forscher der Universitäten Greifswald und des staatlichen Forschungsinstitutes Inserm in Paris hoffen nun auf eine zügige Umsetzung ihrer Erkenntnisse bei der Behandlung von Patienten.

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      Gegen Organspende-Misere

      Krankenkassen müssen besser informieren

      In die Bemühungen um mehr Organspenden in Deutschland kommt nach langem Stillstand wieder Bewegung. Das Bundesgesundheitsministerium will bis zum kommenden Frühjahr eine gesetzliche Regelung unter Dach und Fach bringen, bei der niemand zur Organspende gezwungen wird. Jeder soll aber die Möglichkeit haben, sich frei zu entscheiden und zu erklären - zustimmend oder ablehnend. Als dritte Möglichkeit ist vorgesehen, die Entscheidung auch offen zu halten.

      Um mehr Menschen als bisher nach ihrem Tod als Organspender zu gewinnen, will Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) alle Krankenversicherten über ihre Kasse nach ihrer Spendebereitschaft befragen lassen. "Jeder soll zumindest einmal im Leben mit dieser Frage konfrontiert werden", sagte eine Ministeriumssprecherin. Jeder sei in seiner Entscheidung aber frei. Für welche der drei Möglichkeiten sich ein Bürger entscheidet, soll in einem Organspendeausweis dokumentiert werden.

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      Schlusspunkt

      Präimplantationsdiagnostik passiert letzte Hürde

      Paare dürfen Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung in Deutschland künftig auf Gendefekte testen lassen. Der Bundesrat hat am Freitag grünes Licht für die begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) gegeben. Die Entscheidung setzte den Schlusspunkt hinter ein jahrelanges Ringen um die umstrittene Methode.

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      Weltneuheit

      Ultraschall statt Röntgen beim Zahnarzt

      Rostocker Forscher wollen das Röntgen in der Zahnarztpraxis durch Ultraschalluntersuchungen ersetzen. Sie entwickelten ein Ultraschallgerät, das wie eine elektrische Zahnbürste aussieht und den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch erfasst. Die Strahlenbelastung für Personal und Patienten könnte damit deutlich gesenkt werden. Die technische Weltneuheit, die bereits zum Patent angemeldet worden ist, solle in den kommenden drei Jahren zur Produktreife geführt werden, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsministerium mit.

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      London

      Erstmals in Europa embryonale Stammzellen im Klinikversuch

      Erstmals hat ein Ärzteteam in Europa die Genehmigung für die Verpflanzung embryonaler Stammzellen in einem klinischen Test erhalten. Die Ärzte von der Londoner Moorfield's Augenklinik sollen die Stammzellen bei zwölf Patienten in den Augapfel einbringen, teilte ein beteiligtes US-Unternehmen am Donnerstag mit. Die Patienten leiden an Morbus Stargardt, einer unheilbaren Augenkrankheit.

      Die Behandlungsserie wäre nach Angaben des US-Biotechnologieunternehmens Advanced Cell Technology (ACT) die erste klinische Anwendung von embryonalen Stammzellen in Europa. In Deutschland ist die Verwendung embryonaler Stammzellen nur zu Forschungszwecken gestattet. Ihre Gewinnung ist in Deutschland verboten, es dürfen nur importierte Zellen verwendet werden.

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      Gebärmutterhalskrebs

      Krebsforscher für flächendeckende HPV-Impfung

      Vier Jahre nach Einführung der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ist die Wissenschaft zuversichtlich, dass sich die Zahl der Erkrankungen damit deutlich senken lässt. "Die Daten, die jetzt vorliegen, sind sehr, sehr erfreulich", sagte Prof. Lutz Gissmann vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg zum Auftakt einer internationalen Konferenz zu krebserregenden humanen Papillomviren (HPV) in Berlin (bis 22. September). Messbare Erfolge werde es in Deutschland allerdings erst geben, wenn die derzeitige Impfrate von 30 Prozent deutlich gesteigert werde. Forscher am DKFZ hatten für den Impfstoff grundlegende Vorarbeiten geleistet.

      Gissmann verwies auf aktuelle Daten aus Australien. Das Land hatte 2007 als eines der ersten ein flächendeckendes Impfprogramm mit dem Impfstoff Gardasil gegen vier HPV-Typen begonnen, die Impfrate dort liegt zwischen 80 und 90 Prozent. Bereits drei Jahre nach Beginn der Impfkampagne seien die behandlungsbedürftigen Krebsvorstufen bei Mädchen unter 18 Jahren um etwa 60 Prozent zurückgegangen. Der zweite zugelassene HPV-Impfstoff Cervarix zeige zudem eine "phänomenale Kreuzprotektion" gegen weitere, Krebsvorstufen auslösende HPV-Viren.

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      IG Metall

      Stress am Arbeitsplatz wird zur Zeitbombe

      Die “explosive Zunahme” psychischer Erkrankungen bei Arbeitnehmern wird nach Einschätzung der IG Metall zunehmend zur Gefahr für Wirtschaft und Gesellschaft. "Hier tickt nichts Geringeres als eine gesellschaftliche Zeitbombe", warnte IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban am Dienstag in Berlin. Um die Beschäftigten vor immer mehr Arbeitsverdichtung, vor psychischer und physischer Erschöpfung und damit vor Burn-out zu schützen, forderte er vom Gesetzgeber eine Anti-Stress-Verordnung nach dem Vorbild anderer Länder.

      Eine Blitzumfrage bei IG-Metall-Betriebsräten ergab nach den Worten von Urban, dass in 86 Prozent der Unternehmen der Branche der Anstieg psychischer Erkrankungen als ernstzunehmendes Problem wahrgenommen wird. Rund 40 Prozent der Betriebsräte hätten von einer starken oder sehr starken Zunahme psychischer Erkrankungen berichtet. Nach Angaben von 68 Prozent der Betriebsräte nahmen arbeitsbedingter Stress und Leistungsdruck besonders seit der Finanzkrise erheblich zu.

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      Recht

      Gericht

      Rausschmiss nach 48 Semestern war rechtens

      Die Universität Lübeck darf einen Dauerstudenten von der Hochschule verweisen, der nach 48 Semestern noch immer keine ärztliche Vorprüfung abgelegt hat. Das hat das Verwaltungsgericht in Schleswig am Dienstag in mündlicher Verhandlung entschieden. Das Gericht sei der Argumentation der Hochschule gefolgt, wonach der Student keine Chance auf nochmalige Zulassung zur Prüfung gehabt hätte, sagte eine Gerichtssprecherin.

      Die Universität hatte den Studenten, der seit dem Wintersemester 1985/86 für das Fach Humanmedizin eingeschrieben war, 2009 exmatrikuliert. Dagegen hatte der Mann geklagt. Die Frage, ob Universitäten nach dem neuen Hochschulgesetz des Landes generell die Möglichkeit haben, Studenten nach Ablauf einer bestimmten Studiendauer zu exmatrikulieren, sei aber weiter offen, sagte die Sprecherin. Gegen das Urteil ist Berufung beim Oberverwaltungsgericht möglich. (Az. 7 A 57/09)

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      Technologie

      Zuschuss bis 30. September

      Gesundheitskarte wird ausgegeben

      Acht Jahre nach dem Beschluss zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte sollen die Krankenkassen sie ab Oktober an die Versicherten ausgeben. “Nach intensiven Vorbereitungen ist es jetzt soweit”, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Dienstag in Berlin mit.

      Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser erhalten eine Pauschale für die Geräteterminals, wenn sie bis 30. September bestellt werden. Nur in der Pilotregion Nordrhein wurden die Terminals bereits installiert. Bis Ende des Jahres sollen bundesweit zehn Prozent aller 70 Millionen gesetzlich Versicherten mit der neuen Karte ausgestattet sein. Das Projekt ging jahrelang nur im Schneckentempo voran.

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      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Kliniken Oberallgäu

      Erstmals Herzoperation live nach China übertragen

      Erstmals in Deutschland wurde jetzt eine Herzoperation live nach China übertragen. Im süddeutschen Herz- und Gefäßzentrum Oberallgäu-Kempten erhielten zwei Patienten, beide über 80 Jahre alt, eine neue Herzklappe über die Beinarterie. Die Eingriffe verfolgten per Videokonferenz rund 50 Mediziner in der Tongji-Universität Shanghai, die zu den führenden Hochschulen in China zählt. Der "perkutane Aortenklappenersatz" ist in China bisher erst zwei Mal in Peking durchgeführt worden.

      Die Live-Case-Übertragung fand im Rahmen des Bundeskanzlerstipendiums der Alexander-von-Humboldt-Stiftung statt, über deren Exzellenförderung Katja Schmidt informierte. Herzchirurg Dr. Kefei Li von der Tongji-Universität ist als Stipendiat der Bundeskanzlerin ein Jahr lang zu Gast am Herz- und Gefäßzentrum in Immenstadt. Er wird betreut von seinem Doktorvater Professor Dr. Jan Torzewski, Chefarzt des Zentrums, das zum Klinikverbund Kempten-Oberallgäu gehört. Torzewski führte in Kooperation mit der Sana-Herzchirurgie Stuttgart beide Operationen durch, die sich durch das schonende Verfahren besonders für ältere Patienten eignen.

      Die chinesischen Mediziner hatten während der Übertragung die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an Experten auf deutscher Seite zu richten. Das Projekt soll der Startschuss für eine enge Kooperation zwischen dem deutschen Herz- und Gefäßzentrum und der Shanghaier Universität sein, so Torzewski: "Wir können uns gut vorstellen, dass sich chinesische Patienten in Deutschland operieren lassen."

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      3D-Darstellung

      Neues Verfahren vereinfacht operativen Wiederaufbau der weiblichen Brust nach Krebs-OP

      Ein neues Berechnungsverfahren bei der Magnetresonanztomografie, dass am Heidelberger Ethianum gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt wurde, sorgt für eine bislang ungekannte Präzision der Darstellung der Gefäßarchitektur.

      Mit der 3D-Darstellung der Gefäßstrukturen im Bereich des Unterbauchs wird es möglich, präoperativ exakt die besten Gefäße auszuwählen, die für die mikrochirurgische Wiederherstellungsoperation der Brust verwendet werden. Darüber hinaus kann mit diesem Verfahren erstmals genau berechnet werden, wie viel Eigengewebe einer Patientin für den Aufbau ihrer Brust zur Verfügung steht. Die von PD Dr. med. Michael Pelzer, Facharzt für Plastische Chirurgie am Ethianum, und Prof. Dr. med. Hans-Ulrich Kauczor, Ärztlicher Direktor der Radiologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg, erarbeitete Darstellungsmöglichkeit unterstützt auf diese Weise zuverlässig den erfolgreichen Brustwiederaufbau etwa nach einer Krebs-OP, minimiert die Strahlenbelastung bei notwendigen Voruntersuchungen und macht unnötige Eingriffe überflüssig.

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      Stellenmarkt

      Stellenmarkt September 2011

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Management
      Leiter Personalmanagement m/w
      WESTPRESS Personalberatung GmbH
      Hamm
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      Management
      Betriebsorganisationsplaner/in Health
      Rochus Mummert Healthcare Consulting GmbH
      Hannover
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      Medizin
      Ärztliche Leitung (m/w)
      GESUNDHEIT NORD gGmbH
      Bremen
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      Pflege
      Pflegedirektor/-Direktorin
      Rochus Mummert Healthcare Consulting GmbH
      Hannover
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      Management
      Geschäftsführer/in
      Dr. Heimeier & Partner
      Stuttgart
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      Management
      Controller (m/w)
      SRH WaldKlinikum Gera GmbH
      Gera
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      Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      November: Medica
      Im November öffent Europas größte Medizintechnikmesse Medica für vier Tage ihre Pforten in Düsseldorf. Vom Catering-Unternehmen über die Softwareindusturie bis hin zu kleinen und großen Medizintechnikunternehmen - mehr als 4.500 Firmen zeigen ihre neusten Errungenschaften auf der Messe. kma stellt bereits vorab die innovativsten Produkte vor und zeigt, welche Trends sich in der Gesundheitsversorgung abzeichnen. Anzeigenschluss: 21.10.2011

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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