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      Politik

      Menschenrechte

      NRW-Landtag verbietet Video-Überwachung in Psychiatrie

      In Nordrhein-Westfalen dürfen Patienten in psychiatrischen Kliniken nicht länger mit Videokameras überwacht werden. Eine entsprechende Gesetzesänderung hat der Landtag mit den Stimmen der rot-grünen Regierungsfraktionen und der oppositionellen FDP und Linken verabschiedet. Nach Angaben des Düsseldorfer Gesundheitsministeriums hat das NRW-Parlament damit als erstes in Deutschland ein gesetzliches Überwachungsverbot in der Psychiatrie beschlossen. Es schließt Bild- und Tonaufzeichnungen ein. Der Landtag stimmte damit einem Gesetzentwurf der FDP-Fraktion zu. Nur die CDU hält eine gesetzliche Regelung für unangemessen und will die Entscheidung den Fachärzten überlassen. Zwischen Mai 2009 und Oktober 2010 wurden Patienten in 15 psychiatrischen Klinken Nordrhein-Westfalens - das sind 16 Prozent - mit Videokameras überwacht. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum fast 1900 Video-Überwachungen angeordnet. Der FDP-Abgeordnete und Psychiatrie-Arzt Stefan Romberg lobte den breiten Konsens des Landtags als Signal für die Stärkung der Menschenrechte. "Big Brother war in der Psychiatrie jahrelang Standard. Wir setzen heute ein Ende."

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      Länder machen Druck

      Patienten-Gesetz soll kommen

      Opfer von Ärztefehlern kommen oft nur schwer an Entschädigungen - die Bundesregierung will das für solche Fälle angekündigte Patientenrechtegesetz nun auf den Weg bringen. Das sagte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU). Zehn Bundesländer - die meisten mit SPD-geführten Gesundheitsressorts - nutzten die lange Zeit seit den ersten Ankündigungen: Sie wollen die Regierung mit eigenen Eckpunkten unter Druck setzen. In diesem Monat werde es voraussichtlich einen Referentenentwurf geben, der Anfang 2012 ins Kabinett komme, sagte Zöller im Bayrischen Rundfunk. “Ich gehe davon aus, dass das Gesetz zum 1.7.2012 in Kraft tritt.” Patienten sollen bessere Informationen bekommen, Kliniken und Ärzte offensiver mit Fehlern umgehen. Das Gesetz sollte laut Bundesregierung eigentlich schon 2011 in Kraft getreten sein.

      Rund eine Million Menschen werden nach Schätzungen pro Jahr Opfer ärztlicher Behandlungsfehler. Oft vermeiden Betroffene den Gang vor Gericht oder zu Ärzte-Schlichtungsstellen. Nun sollen unter anderem die Krankenkassen ihre Versicherten bei Schadensersatzansprüchen unterstützen, wie Zöller im März ankündigte. Auf Eckpunkte für ein Patientenrechtegesetz einigten sich unterdessen die Gesundheitsminister von Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westphalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie die Hamburger Gesundheitsbehörde mitteilte. Ziel sei nicht zuletzt, Druck auf die Bundesregierung auszuüben, sagte ein Sprecher der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Medizinische Leistungen müssten frei zugänglich und Behandlungsverträge gesetzlich geregelt sein. Die Forderungen sollen an diesem Freitag in Berlin vorgestellt werden.

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      ZENO-Veranstaltung

      Ambulante spezialärztliche Versorgung

      Veranstaltung am 13.Dezember 2011 in Berlin

      Bis zuletzt wird im Gesetzgebungsverfahren um den neuen, dritten Versorgungssektor hart gerungen, der ab Anfang 2012 das deutsche Gesundheitswesen Schritt für Schritt reformieren soll. In seinem Gefolge, eine neue berufliche Freiheit, begrenzt nur von Qualitätsanforderungen. Den künftigen Anbietern – Fachärzten und Krankenhäusern – bietet es ungewohnte Freiheiten: Medizinische Versorgung ohne Bedarfsplanung, Mengensteuerung oder Erlaubnisvorbehalt und Direktabrechnung mit den Kassen.

      Der dritte Versorgungssektor heißt Ambulante Spezialärztliche Versorgung und soll endlich Ernst machen mit der sektorenübergreifenden Versorgung. In dieser Veranstaltung werden die letzten heiß umkämpften Änderungen am neuen §116 b dargestellt. Das Programm wird entsprechend dem Gesetzgebungsverfahren aktualisiert.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Gesetzesvorhaben

      Arztrechnungen künftig online kontrollieren

      Kassenpatienten sollen nach Informationen des “Spiegels” künftig per Internet überprüfen können, welche Leistungen ihr Arzt abgerechnet hat. Darauf hätten sich Gesundheitsexperten von Union und FDP bei Beratungen über ein Gesetz geeinigt, das die ärztliche Versorgung verbessern und mehr Transparenz bei den Honoraren bringen soll. Auf der Homepage der zuständigen gesetzlichen Krankenversicherung soll demnach eingesehen werden können, wie viel der Arzt für Behandlungen und Verordnungen in Rechnung gestellt hat. "Das ist ein entscheidender Schritt zu mehr Transparenz", sagte CSU-Gesundheitsexperte Johannes Singhammer dem Nachrichtenmagazin. So könnten die Versicherten kontrollieren, ob der Arzt nur das in Rechnung gestellt hat, was er tatsächlich auch geleistet hat.

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      Bund statt Kommunen

      CSU will Ernst machen mit Bundesleistungsgesetz

      Nach der Berliner Einigung auf die Pflegereform will sich die CSU für ein neues Bundesleistungsgesetz stark machen. Damit sollen Unterstützungsleistungen für Behinderte, Kinder und Jugendliche von den Kommunen auf den Bund übertragen werden. Mittelfristig könnten auch Schwerstpflegefälle und die Betreuung von Demenzpatienten mit aufgenommen werden, sagte Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU). Die Reform der Pflegeversicherung und das Bundesleistungsgesetz seien "keine konkurrierenden Schienen, sondern kommunizierende Röhren", betonte die CSU-Ministerin. Die Kommunen, die die Unterstützung bisher bezahlen, sollen nach dem Willen der CSU um zweistellige Milliardenbeträge entlastet werden.

      Die Betreuung von Schwerstpflegefällen und Demenzpatienten wird bisher von der Pflegeversicherung abgedeckt. "Die Vereinbarungen des Koalitionsgipfels bringen eine Milliarde Euro zusätzlicher Einnahmen für die Pflegeversicherung, das federt aber lediglich den aktuellen Bedarf ab", argumentierte die CSU-Ministerin. Steuerfinanzierte Leistungen für Altersverwirrte und Behinderte stoßen allerdings bei den Berliner Koalitionspartnern CDU und FDP auf Widerstand. Haderthauer will ihren Plan dennoch in den Bundestagsfraktionen und Fachministerkonferenzen vorantreiben. "Wir werden das Thema Anfang 2012 im bayerischen Ministerrat behandeln, um dann gegebenenfalls im Bundesrat initiativ zu werden."

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      Streitgespräch

      High-Noon im Gesundheitswesen

      Am dritten Tag begann die offene Expertenrunde ”Praktiker fragen – Experten antworten” mit dem Streitgespräch ”high-noon im Gesundheitswesen”. Wolfram A. Candidus, Präsident der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e. V. und Gunter Murzin, Journalist, ”stritten” über die Situation des Gesundheitswesens und die notwendigen Schritte. Damit der ”Streit” nicht ausuferte und auch die Zuhörer Fragen stellen konnten, moderierte Lothar Wienböker, Geschäftsführer des KKC, das Gespräch.

      Candidus  forderte eine Stärkung der Rechte der Patienten, zum Beispiel bei der beabsichtigten Beweispflicht der Ärzte gegenüber ihren Patienten. Murzin begrüßte ebenfalls die Pläne der Bundesregierung, sieht jedoch das deutsche Gesundheitswesen weltweit in einer Spitzenstellung. Beide waren sich darin einig, dass nur über verstärkte Präventionen die Kostenschere in Griff zu bekommen ist.

      Wienböker schloss die Diskussion mit der Feststellung, das alle Anwesenden Patientinnen oder Patienten sind und deshalb Profis im Gesundheitswesen brauchen, die gemeinsam kommunizieren und nicht ihre „Schnittstellen” verteidigen. Diesen Prozess zu unterstützen sei auch künftig eine der wichtigen Ziele der KKC-Fördergesellschaft.

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      Wirtschaft

      Übernahme

      Dussmann entdeckt Sterilgutversorgung

      Die Dussmann Gruppe steigt in den Markt der Sterilgutversorgung ein. Wie das Dienstleistungsunternehmen am Donnerstag in Frankfurt bekannt gab, hat die Gruppe bereits Mitte Oktober 70 Prozent der Anteile am italienischen Sterilgutversorger Steritalia SpA übernommen. Bis Ende des Geschäftsjahres 2014 kann Dussmann laut Vertragsoption auch die restlichen 30 Prozent übernehmen. Steritalia zählt mit einem Jahresumsatz von fünf Millionen Euro zu den Marktführern der Sterilgutaufbereitung in Italien. Als nächsten Schritt plant Dussmann Service derzeit den Eintritt in den deutschen Aufbereitungsmarkt. Axel Gränitz, Vorstandsmitglied der Dussmann Gruppe und verantwortlich für deren Auslandstätigkeiten: "Dieses zusätzliche Know-how im Bereich der Sterilgutversorgung werden wir weltweit, zunächst in Deutschland, Österreich und der Schweiz, implementieren." Noch gebe es hierzulande keine Gespräche mit Kliniken.

      Der Facility-Management-Anbieter wolle versuchen, das neue Angebot mit eigenen Ressourcen zu stemmen, schließt aber Firmenaufkäufe nicht aus. Auf einen Zeitrahmen will sich Dussmann noch nicht festlegen. "Das kann in ein oder zwei Monaten passieren, sich aber auch über mehrere Monate hinziehen", so Reiner Worbs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Dussmann Service Deutschland. In Italien gebe es eine starke Tendenz, die Aufbereitung Dienstleistern zu überlassen, so ein italienischer Dussmann-Sprecher. Das gesamte Marktvolumen der Sterilgutversorgung schätzt er auf 700 Millionen Euro, während der vergebene Marktanteil derzeit knapp 50 Millionen Euro betrage. Die neue Dussmann-Tochter Steritalia hat ihren Sitz in Perugia und bereitet jährlich 100.000 OP-Sets auf. Dabei übernimmt sie die ganze Prozesskette der Sterilgutversorgung: vom Einsammeln der Instrumente in den Krankenhäusern über die Reinigung, Verpackung und Sterilisation bis hin zur Auslieferung. Auch spezielle Aufbereitungen von OP-Bestecken, etwa das Schärfen von Skalpellen, gehört zum Angebot. Zu den Kunden zählen das Krankenhaus San Giovanni in Rom und die Poliklinik Sant Orsola Malpighi in Bologna.

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      Ruhl Consulting

      Qualifizierung von Mitarbeitern und Führungskräften im Gesundheitswesen

      Neues Seminarprogramm 2012 veröffentlicht

       

      Qualität und Erfolg der medizinischen Behandlung leben von den Menschen, die sie leisten und denen, die sie dabei unterstützen und führen. Diese Menschen für ihre Aufgaben zu qualifizieren, ist das Ziel der Ruhl Consulting AG. Gemeinsam mit ausgewählten Kooperationspartnern haben wir ein Seminarprogramm entwickelt, welches Akademien und als Inhouse-Schulungen angeboten wird. Es basiert auf den drei Säulen Persönlichkeitsentwicklung (sich selbst führen), Führungstechniken & -instrumente (andere führen) und Methodenkompetenz (Organisationen führen). Die Inhalte können variabel als Impulsvortrag, ein- oder mehrtägige Seminare gebucht werden.

      Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ruhl-consulting.de/qualifizierung oder Sie vereinbaren ein unverbindliches Informationsgespräch. Tel: +49 621 328 8500, E-Mail: info@ruhl-consulting.de.

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      PKV

      Zusatzversicherungen klettern auf Rekordniveau

      Mehr als 800.000 zusätzliche Verträge zum GKV-Schutz haben die Bundesbürger im ersten Halbjahr 2011 bei privaten Versicherern neu abgeschlossen. Das erklärt der Verband der Privaten Krankenversicherer (PKV). Vor allem ergänzende Zahntarife sind gefragt. Sie steigen auf einen Rekordwert von rund 13 Millionen Policen. Einer der entscheidenden Gründe für diese Entwicklung: Die Krankenkassen werben bei ihren Kunden immer offensiver mit den Angeboten privater Partner. Beide Seiten arbeiten aber nicht nur im Vertrieb von Zusatzpolicen zusammen, sondern streben zunehmend auch Kooperationen an, die weit über den Produkt- und Vertriebsbereich hinausgehen. Zukünftig wird es für beide Seiten nicht mehr nur darum gehen, über Vertriebs- und Produktkooperationen mehr Zusatzversicherungen zu verkaufen. Stattdessen tritt die Kosten- und Ressourcensteuerung in den Vordergrund. Angestrebt wird eine Verzahnung der jeweiligen Produkt- und Versorgungsangebote bis hin zum gemeinsamen Leistungsmanagement.

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      PPM PRO PflegeManagement Verlag

      Wie ambulante PDLs betriebswirtschaftliches Know-How sicher und praxisnah umsetzen

      Im Oktober 2011 ist im PPM PRO PflegeManagement Verlag folgender neuer Fachinformationsdienst erschienen: „pdl.business ambulant” ist der einzigartige Print-Managementberater für Pflegedienstleitungen, Inhaber und Geschäftsführer ambulanter Pflegedienste, der verständlich Schritt für Schritt (mit vielen Best Practice- Praxisbeispielen und Mustern) betriebswirtschaftliche Sachverhalte auf die spezielle Betriebsführung ambulanter Dienste anwendet. „pdl.business ambulant” deckt die volle Themenvielfalt ab, die es in der Betriebswirtschaft gibt, also Personalmanagement, Finanzierung, Controlling und Rechnungswesen,  Planung und Marketing und Kommunikation. Dabei stützt sich „pdl.business ambulant” auf die bewährte PDCA-Methodik, so dass die Leser und Leserinnen jeden Optimierungsprozess Schritt für Schritt umsetzen und so auch langfristig optimieren können.

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      Medizintechnik

      Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Siemens-Mitarbeiter

      Die mehrere Jahre zurückliegende Schmiergeldaffäre bei Siemens beschäftigt noch immer die Justiz. Gegen drei Mitarbeiter der Medizintechniksparte wird ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermittelt nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" gegen drei Siemens-Mitarbeiter der Sparte Medizintechnik. Sie stehen danach unter dem Verdacht der Untreue, Bestechung und Bildung schwarzer Kassen. Mit Zahlungen sollen sie Aufträge von karibischen Klinikbetreibern ergattert und diese anschließend als Provisionen getarnt haben. Auslöser für die Ermittlungen war dem "Spiegel" zufolge eine Verdachtsanzeige des Finanzamtes. Das Unternehmen äußere sich nicht zu laufenden Untersuchungen, sagte ein Siemens-Sprecher am Sonntag auf Anfrage. Man arbeite eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Die Behörde habe das Unternehmen im Juli diesen Jahres über eine Untersuchung gegen mehrere Mitarbeiter informiert, teilte Siemens bereits in seinem Quartalsbericht in der vergangenen Woche mit. Danach stehen die Untersuchungen im Zusammenhang mit sogenannten Healthcare-Geschäften in der Karibik. Die Staatsanwaltschaft war am Sonntag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Schmiergeldaffäre hatte bei Siemens vor zwei Jahren fast die gesamte Konzernspitze hinweggefegt.

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      Krankenkassen

      KKH-Allianz 116 Millionen Euro im Plus

      Die KKH-Allianz hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Finanzüberschuss von 116 Millionen Euro erzielt. "Damit ist die Wahrscheinlichkeit weiter gestiegen, dass wir 2012 keinen Zusatzbeitrag benötigen", sagte Vorstandschef Ingo Kailuweit. Für das positive Ergebnis machte Kailuweit insbesondere Einsparungen im Arzneimittelbereich, vor allem dank neuer Rabattverträge, verantwortlich. Hinzu komme die verbesserte Einnahmesituation angesichts der von der Bundesregierung verordneten Anhebung der Beitragssätze zu Jahresbeginn auf 15,5 Prozent.

      In Kürze wird das Bundesversicherungsamt allen Kassen mitteilen, mit welchen Finanzmitteln sie im kommenden Jahr aus dem Gesundheitsfonds rechnen können. "Auf dieser Basis werden wir dann den Haushalt für das kommende Jahr aufstellen und somit bereits Ende November Gewissheit haben, ab wann die KKH-Allianz auf den bisherigen Zusatzbeitrag von acht Euro monatlich verzichten kann", so Kailuweit.

      Die KKH-Allianz ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,8 Millionen Versicherten. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt knapp fünf Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.

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      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Namen & Nachrichten

      Bundesverband der Freien Berufe

      Zahnärzte begrüßten Wahl von Koschorrek

      Der 55-jährige Zahnarzt Rolf Koschorrek ist mit überwältigender Mehrheit von der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) an die Spitze der Vertretung in Deutschland gewählt worden. Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) haben heute die Wahl von Rolf Koschorrek zum Präsidenten des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) ausdrücklich begrüßt. "Wir haben erstmals seit über 30 Jahren einen zahnärztlichen Kollegen an der Spitze der freien Berufe. Wir hatten uns im Vorfeld der Wahl gemeinsam für Rolf Koschorrek als Kandidaten der Gesundheitsberufe eingesetzt und freuen uns, dass der BFB unserem Personalvorschlag gefolgt ist", sagte der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Dr. Jürgen Fedderwitz.

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      6. und 7. Februar 2012 in Berlin

      7. KassenGipfel 2012

      was bringt das GKV-Versorgungsstrukturgesetz? Ganz sicher punktuelle Verbesserungen durch eine Verfeinerung der ärztlichen Bedarfsplanung oder durch die geplante Vernetzung der Medizin im spezialärztlichen Bereich.

      Daneben bleiben aber viele Strukturmängel unberührt und zudem droht durch das GKV-Versorgungsstrukturgesetz ein Kostenschub, der die „Ruhe“ an der Front der Zusatzbeiträge bald beenden könnte… Diskutieren Sie mit unseren Experten(Innen) auf dem KassenGipfel2012 und rüsten Sie Ihr Wissen auf für ein turbulentes Jahr 2012 im Gesundheitsmarkt!

      Melden Sie sich jetzt an! www.mcc-seminare.de.

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      Zeitungsbericht

      Entlassener Bremer Chefarzt wollte mehr Personal

      Der nach dem Tod dreier Frühchen fristlos entlassene Bremer Chefarzt Hans-Iko Huppertz hat nach einem Bericht des Magazins “Focus” in den vergangenen Monaten mehrfach auf Mitarbeitermangel hingewiesen. Huppertz habe beklagt, dass die Station unterbesetzt gewesen sei. Eine Sprecherin der Kinderklinik des Krankenhauses Bremen-Mitte habe dies dem Magazin bestätigt. “Das konnte aber geklärt werden”, sagte sie. Für nähere Angaben war die Sprecherin weiter nicht zu erreichen. In der Regel sei die Station mit vier Schwestern in der Früh- und jeweils drei während der Spät- und Nachtschicht besetzt gewesen, zitierte der "Focus" die Sprecherin. Die Station hatte 16 Betten. Der Berliner Hygieneexperte Klaus-Dieter Zastrow sagte dem Magazin, mit vier bis fünf Frühchen sei "jede Pflegekraft überfordert". "Wenn der Chefarzt mehr Personal verlangt, ist derjenige verantwortlich, der es ihm verweigert hat."

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      QReha

      DIN ISO für Rehabilitationskliniken

      Eine Zertifizierung nach QReha findet zunehmend Zuspruch bei Rehabilitationskliniken. Das Verfahren, welches sich als „Übersetzung der DIN ISO auf den Rehabereich“ versteht, wird vor allem von Kliniken gewählt, die nach Einführung der BAR-Qualitätskriterien am liebsten bei der DIN ISO geblieben wären. Die Vorteile des Verfahrens sind:

      • QReha ermöglicht die Anwendung der DIN ISO in Rehabilitationskliniken.
      • QReha ist von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkannt.
      • Die Zertifizierungsanforderungen sind in einem 6-seitigen Manual zusammengefasst.
      • Die aufwendige Erstellung eines mehrseitigen Selbstbewertungsberichts ist nicht notwendig.
      • Die Zertifizierungsgebühren liegen bei maximal 3.500 Euro.
      • Die Zertifizierung kann innerhalb von 6 Monaten erreicht werden.

      Die aktuelle Zahl der Manualbestellungen weist darauf hin, dass bis Jahresende mehr als 30 Kliniken nach QReha oder QReha plus DIN ISO zertifiziert sind.

      Interessierte finden ausführliche Informationen zum QReha-Verfahren auf www.qreha.de.

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      Gemeinsamer Bundesausschuss

      Hess beim GBA wieder am Start

      Die gemeinsame Selbstverwaltung hat sich jetzt für eine Verlängerung der Amtszeit des unparteiischen GBA-Vorsitzenden Rainer Hess ausgesprochen. Mit dem Versorgungsstrukturgesetz, dass zum 1.1. 2012 in Kraft treten soll, ist unter anderem ein Umbau der Spitze des Gemeinsamen Bundesausschusses geplant. Der Gesetzentwurf sieht vor, die sogenannten unparteiischen Mitglieder und den unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) durch neutrale Mitglieder zu besetzen. Die neuen GBA-Unparteiischen sollen drei Jahre zuvor nicht im Gesundheitswesen gearbeitet haben. Diese Regelung ist innerhalb der Selbstverwaltung heftig kritisiert worden. Nachdem Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, abgesagt hat, ist Hess erneut ins Spiel gekommen. Der GKV-Spitzenverband, der laut Gesetzentwurf vorschlagsberechtigt ist, nimmt zu der Personalie Hess keine Stellung. Die Amtszeit von Rainer Hess endet zum 31.6. 2012. Intern gilt als ausgemacht, dass Hess für zwei weitere Jahre zur Verfügung steht.

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      Verband der Krankenhausdirektoren

      Düllings neuer VKD-Präsident

      Josef Düllings (52) ist neuer Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Düllings ist Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH Paderborn und der St.-Josefs-Krankenhaus GmbH Salzkotten. Sein Vorgänger Heinz Kölking, der Geschäftsführer des Sozial- und Gesundheitsunternehmens proDiako, stellte sich nach 12 Jahren als VKD-Präsident nicht mehr zur Wahl. Er will künftig sein Hauptaugenmerk vor allem seiner beruflichen Arbeit widmen und sich daneben auf die Aufgaben konzentrieren, die sein Amt im Rahmen der europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren (EVKD) erfordert, deren Präsident er ist. Düllings promovierte in Soziologie an der Universität Bielefeld. Er begann in den frühen 90er Jahren als Referent und stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft in Düsseldorf und wurde später Hauptreferent und Referatsleiter in der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen. Seit Anfang 2003 führt er als Hauptgeschäftsführer die St. Vincenz-Krankenhaus GmbH Paderborn und die St.-Josefs-Krankenhaus GmbH Salzkotten.

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      Hellmig-Krankenhaus Kamen

      Metzner neuer Ärztlicher Direktor

      Dieter Metzner ist neuer Ärztlicher Direktor am Hellmig-Krankenhaus Kamen. Das vermeldet das Webportal "Der Westen". Metzner ist Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und bildet nun mit Geschäftsführer Norbert Vongehr und Pflegedirektorin Helena Wohlgemuth die Betriebsleitung. Metzner, der seit 2003 in der Klinik als Chefarzt tätig ist, übernimmt das Amt von Günter Hartleb, der Ende Oktober in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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      Streit um 400 Millionen Euro

      Kassen kämpfen gegen Entlastung von Kliniken

      Die Krankenkassen laufen Sturm gegen das Vorhaben der schwarz-gelben Koalition, die Krankenhäuser um fast ein halbe Milliarde Euro zu entlasten. "Die direkte Folge wäre eine weitere und spürbare Mehrbelastung der Beitragszahler", warnte der Vize-Chef des Kassen-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, in einem Brief an den Gesundheitsausschuss des Bundestags, wie die "Berliner Zeitung" berichtet. Er weise die in der Koalition genannte Begründung zurück, die Kliniken litten massiv unter hohen Tarifabschlüssen für das Personal. "Die wirtschaftliche Situation der Kliniken ist so gut wie lange nicht mehr", heißt es in dem Schreiben. Unabhängige Veröffentlichungen bestätigten dieses Einschätzung, so Stackelberg weiter. In diesem Jahr erhielten die Krankenhäuser erstmals über 60 Milliarden Euro von den Krankenkassen, im kommenden Jahr seien es nochmals 2,5 Milliarden Euro mehr. Die Erlössteigerungen der Krankenhäuser würden in 2012 mit über vier Prozent mehr als doppelt so hoch liegen wie die Einnahmensteigerung bei den Krankenkassen. In der schwarz-gelben Koalition wird geplant, die Krankenhäuser 2012 um 400 Millionen Euro zu entlasten. Damit würde den Kliniken der im Rahmen der letzten Gesundheitsreform verordnete Sparbeitrag von circa 500 Millionen Euro fast vollständig erlassen.

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      Trauer um Pflegelobbyistin

      Ricarda Klein ist gestorben

      Ricarda Klein, Vizepräsidentin im Deutschen Pflegerat, ist nach kurzer und schwerer Krankheit gestorben. Das gab der Deutsche Pflegerat (DPR) bekannt. "Sie war eine pflegerische Berufspolitikern mit Herz und Verstand, mit Mut und Durchhaltevermögen", schreibt der DPR in einer Mitteilung. Klein ist Gründerin des Verbandes der Pflegedirektorinnen der Unikliniken (VPU) und war Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. "Wir müssen die Herausforderung annehmen und dafür kämpfen, dass die Pflege das Management in den Kliniken übernimmt", sagte die 66-Jährige vor einem halben Jahr im kma-Porträt. Klein wurde bereits mit 34 Jahren 1978 Pflegedirektorin an der Uniklinik Göttingen. Erst sechs Jahre zuvor war sie in den Westen gekommen - über den Checkpoint Charlie in Berlin im Kofferraum des Mercedes eines afrikanischen Diplomaten. Als Verbandspolitikerin hat sie sich unter anderem für die Akademisierung der Pflege stark gemacht.

      "Jetzt müssen wir Abschied nehmen, von einer starken Frau, von einer lieb gewonnen Kollegin, von einer Freundin. Sie hinterlässt eine schmerzhafte Lücke", erklärte DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus in einer E-Mail.

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      Statistisches Bundesamt

      Krankenhausbehandlung immer teurer

      Die Versorgung von Patienten im Krankenhaus kostet immer mehr Geld. Im Durchschnitt schlug jeder Behandlungsfall im vergangenen Jahr mit 3.854 Euro zu Buche. Das waren das 2,2 Prozent mehr als 2009, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Seit gut zehn Jahren steigen die Durchschnittskosten pro Behandlungsfall kontinuierlich an. Im Jahr 2000 kostete ein Krankenhausaufenthalt noch weniger als 3.000 Euro. Die Steigerungsrate ging zuletzt wieder zurück (plus 4,5 Prozent von 2008 auf 2009).

      Die durchschnittlichen Kosten pro Behandlungsfall unterscheiden sich in den einzelnen Bundesländern stark: Am niedrigsten waren sie 2010 in Mecklenburg-Vorpommern mit 3516 Euro je Fall, gefolgt von Sachsen und Brandenburg. Am höchsten waren die Behandlungskosten in Bremen mit 4311 Euro, gefolgt von Hamburg und dem Saarland. Insgesamt gaben die deutschen Kliniken im Jahr 2010 - nach vorläufigen Ergebnissen - 79,7 Milliarden Euro aus. Sie behandelten damit rund 18 Millionen "vollstationäre" Patienten, also Kranke, die über Nacht in der Klinik bleiben mussten. In den Gesamtkosten waren nichtstationäre Leistungen in Höhe von 10,3 Milliarden Euro enthalten, zum Beispiel für Ambulanzen oder Forschungsprojekte.

      Größter Posten bei den Ausgaben waren die Personalkosten in Höhe von 47,4 Milliarden Euro. Sie sind gegenüber 2009 um 3,4 Prozent gestiegen. Auch die Sachkosten stiegen um 3,3 Prozent auf 30,2 Milliarden Euro. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen sieht in "Überkapazitäten" eine Ursache für die hohen Kosten: Jedes fünfte Krankenhausbett stehe leer.

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      Uniklinik Halle

      "Sieg Heil" im Krankenhaus?

      Gegen einen Chefarzt der Uniklinik Halle sind schwere Vorwürfe von Mitarbeitern laut geworden. Er soll sich aus einer Arbeitsberatung mit den Worten "Sieg heil" verabschiedet und einen asiatischen Kollegen als "Reisfresser" beschimpft haben. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Onlineausgab. Der Arzt weist die Vorwürfe zurück: An dem fraglichen Tag habe er eine Äußerung gemacht, die man hätte falsch verstehen können und die auch das Wort "Sieg" enthalten haben kann. Er habe sofort deutlich gemacht, dass er den Ausspruch keineswegs mit Bezug auf den Nationalsozialismus verwendet habe. Die Klinikleitung hat eine Untersuchung angeordnet und nimmt die Vorwürfe gegen den Arzt ernst, erklärte der Ärztliche Direktor des Uniklinikums.

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      KKC-Studientag

      DRG-Wissen für Medizintechniker am 10.12.2011

      DRGs sind allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Medizintechnik bekannt. Weniger bewusst ist die Tatsache, dass die Abrechnungssysteme unmittelbare Auswirkungen auf die täglichen Aufgabenstellungen der Verantwortlichen in der Medizintechnik haben.

      Unter Leitung von Prof. Dr. Herbert Schirmer veranstalten wir deshalb den 1. Offenen – KKC-Studientag mit Dipl. Kfm. Frank Wehmeier, Leitung Controlling, Lukas-Krankenhaus Bünde e.V. und laden außer den Studierenden der Vicenna Akademie alle interessierten Kolleginnen und Kollegen herzlich ein.

      Klicken Sie hier für weitere Informationen.

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      Baden-Württemberg

      Grün-Rot nimmt Uniklinikgesetz zurück

      Die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg hat das Uniklinikmedizingesetz gekippt. Der baden-württembergische Landtag beschloss mit den Stimmen der grün-roten Koalition einen Gesetzentwurf von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne). Der Zusammenschluss der vier Unikliniken und deren Fakultäten zu einer einheitlichen Körperschaft für Universitätsmedizin (KUM) findet damit nicht statt. Die Kliniken hatten das Gesetz der früheren schwarz-gelben Landesregierung scharf kritisiert, weil sich damit die Regierung mehr Mitspracherechte sichern wollte. Sie befürchteten einen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der Krankenhäuser, da sich Entscheidungen lange hinauszögern könnten.

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      Klinik-News

      Mediclin

      Finanzvorstand Abele wird neuer Chef

      Frank Abele, bisher Finanzvorstand der Mediclin, wird neuer Vorsitzender des Klinikbetreibers. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Ulrich Wandschneider, der seit 1. November 2011 Konzerngeschäftsführer der Asklepios Kliniken Gruppe (Asklepios) ist, bleibt im Vorstand der Mediclin. Asklepios besitzt seit Ende September 2011 mit 52,73 Prozent die Aktienmehrheit an dem Klinikbetreiber. Die Zuordnung der Verantwortung für die einzelnen Ressorts im Unternehmen ändert sich nicht: Frank Abele verantwortet die Ressorts Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Recht/Steuern, EDV, Interne Revision und Beschaffung/Technik; Ulrich Wandschneider die Ressorts Strategie und Produktentwicklung, Operatives Klinikmanagement, Marketing/Vertrieb, Vertragsmanagement, Public Relations/ Investor Relations, Personalwesen und Qualitäts-/Risikomanagement. Mediclin ist mit 34 Klinikbetrieben, sieben Pflegeeinrichtungen und elf Medizinischen Versorgungszentren in elf Bundesländern präsent und verfügt über eine Gesamtkapazität von rund 8.000 Betten.

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      Salzlandkliniken

      Kreistag votiert erneut für Ameos

      Auch bei der Wiederholung der Abstimmung zum Verkauf der hoch defizitären Salzlandkliniken stimmte die Mehrheit des Kreistages für Ameos. Auch das Stimmenverhältnis war praktisch konstant, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" auf ihrer Webseite. Während im ersten Anlauf noch 33 Abgeordnete für den SPD-Antrag stimmten und 19 dagegen, sympathisierten am späten Mittwochabend 34 Kreistagsabgeordnete mit den Sozialdemokraten und 22 nicht.

      Die Salzlandkliniken bestehen aus den vier Standorten Aschersleben, Staßfurt, Bernburg und Schönebeck. Zwei konkrete Angebote lagen dem Kreistag vor: Helios bietet bis zum 30. Juni 2012 einen Kaufpreis von 72 Milionen Euro zuzüglich des Jahresfehlbetrages sowie der Rückzahlung des Liquiditätsdarlehens mit Zinsen. Zudem will die Gruppe noch einmal knapp 56 Millionen Euro bis Ende 2017 investieren. Ameos bietet bis zum 30. Juni 2012 einen Kaufpreis von 48 Milionen Euro zuzüglich des Jahresfehlbetrages sowie der Rückzahlung des Liquiditätsdarlehens mit Zinsen. Zudem will die Gruppe noch einmal knapp 144 Millionen Euro bis Ende 2031 investieren. Bis Ende 2016 sollen es etwa 54 Millionen sein. Ulrich Gerstner (SPD) hat bereits Mittwochabend angekündigt, erneut Widerspruch beim Landesverwaltungsamt gegen den Kreistagsbeschluss einzulegen, so die "Mitteldeutsche Zeitung". Gerstner glaubt, dass die Entscheidung gegen kommunales und europäisches Recht verstößt. Da Ameos 24 Millionen Euro weniger bietet als Helios, könnte das - so Gerstner - laut EU-Beihilferecht als unrechtmäßige Subvention gewertet werden.

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      Horizonte erweitern

      ZeQ veröffentlicht Seminarprogramm 2012

      Unter dem Motto "Horizonte erweitern" hat ZeQ sein Seminarprogramm 2012 herausgegeben. Neben "Klassikern" wie der Ausbildung von "Internen Auditoren" und "Führen mit Zielen" enthält dieses viele Neuheiten. Hierzu zählen z. B. die Seminare "Für Wechselwillige: Von KTQ® zur ISO" und "Eckpfeiler einer effizienten Stationsorganisation". Zusätzlich wurde mit insgesamt fünf Schulungen das Angebot für Mitarbeiter von Rehabilitationskliniken deutlich ausgebaut (z. B. "ICF in der Rehabilitation").

      Dr. Christian Bamberg - verantwortlicher Vorstand für das Schulungsprogramm - fasst die Stärken der ZeQ-Seminare so zusammen: "Wichtig ist uns, dass die Teilnehmer in unseren Seminaren über den reinen Kompetenzerwerb hinaus pragmatische Denkanstöße und Impulse für eine Veränderung mitnehmen sowie Spaß und Motivation erleben. Auch die Begegnung und der Austausch der Teilnehmer untereinander haben einen festen Platz.".

      Das insgesamt 38 Kurse umfassende Programm kann auf der Seite http://www.zeq.de/seminare.html eingesehen und heruntergeladen werden.

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      Management

      Preisverleihung

      Bernd Weber ist Manager des Jahres

      kma kürt Agaplesion-Gründer Bernd Weber zum Manager des Jahres. Mit einem einzigartigen Expansionsmodell und stringentem Management macht Bernd Weber konfessionelle Häuser der Grund- und Regelversorgung zukunftsfähig. Für diese strategische Leistung kürt "kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin" den 66-jährigen Gründer und Vorstandsvorsitzenden von Agaplesion zum Manager des Jahres 2011. Ihm ist ein unternehmerisches Wunder gelungen: Bernd Weber bewahrt mit seiner Agaplesion gAG kränkelnde kirchliche Unternehmen vor dem Aus und erwirtschaftet zugleich eine solide Umsatzrendite von 5 Prozent. "Wer keinen Gewinn anstrebt, handelt unethisch", ist Weber überzeugt. Der Gewinn von Agaplesion fließt komplett in Investitionen. Dividenden gibt es nicht, das Unternehmen ist nicht an der Börse notiert. Weber hat sich für die gemeinnützige AG entschieden, weil sie den Beitritt neuer Verbundmitglieder erleichtert: Der Aufsichtsrat und der Vorstand können unabhängig von den übrigen Gesellschaftern die Aufnahme neuer Kliniken beschließen. Dieses unkomplizierte Prozedere befördert das Wachstum. Seit der Gründung von Agaplesion vor knapp zehn Jahren haben die Träger von 22 Krankenhäusern und 32 Wohn- und Pflegeeinrichtungen ihre Gesellschafteranteile in die Agaplesion gAG eingebracht. Sie alle müssen sich Webers strengem Management unterziehen: Strategie-Workshops absolvieren, Ziel- und Maßnahmenpläne entwickeln und die verbundeigenen Behandlungspfade umsetzen.

      Die Preisverleihung findet am 17. Januar 2012 im Rahmen einer festlichen Gala des Clubs der Gesundheitswirtschaft (cdgw) im Marriott-Hotel am Potsdamer Platz in Berlin statt.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Medizin

      Unverstandene Aufklärung

      Arzt haftet nicht unbedingt

      Patienten müssen nachfragen, wenn sie die medizinische Aufklärung ihres Arztes nicht verstanden haben. Anderenfalls kann der Mediziner nicht ohne weiteres haftbar gemacht werden. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem am Montag bekanntgewordenen Beschluss (Az.: 5 U 713/11). Vielmehr müssten Anhaltspunkte dafür vorgelegen haben, dass der Patient mit der Aufklärung überfordert war. Das Gericht wies mit seinem Beschluss die Schadensersatzklage einer Patientin ab. Nach Ansicht der Klägerin war ihr Einverständnis in eine Operation nicht wirksam, da sie die Aufklärung nicht verstanden habe. Das OLG ließ dieses Argument aber nicht gelten: Selbst wenn diese Behauptung zuträfe, hätte die Patientin nachfragen müssen, meinten die Richter. Ist dies nicht der Fall, müsse der Arzt das Aufklärungsgespräch weder intensivieren noch wiederholen.

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      ZENO-Veranstaltung

      Ambulante Vergütungsreform nach dem GKV-VStG

      Veranstaltung am 16. Dezember 2011 in Berlin

      Mit dem GKV-VStG plant die Bundesregierung eine erneute Reform der ambulanten Vergütung. Während Ärzteverbände die geplanten Regelungen überwiegend begrüßen, kritisieren Krankenkassen die Gefahr erheblicher Mehrausgaben ohne Gegenleistung für ihre Versicherten.

      In dieser Konferenz erfahren Sie alle wesentlichen Informationen zum aktuellen Stand der gesetzlichen Planungen und den Positionen der Selbstverwaltung, die Praxen, MVZs, Krankenkassen und Krankenhäuser benötigen, um sich frühzeitig strategisch auf die mit der Reform verbundenen Potentiale auszurichten. Die Referenten sind als ausgewiesene Experten auf der Seite des Gesetzgebers, der Selbstverwaltung auf Bundes- und Landesebene sowie der MVZ‘s unmittelbar mit der Thematik befaßt und werden Ihnen aktuelle Detailinformationen und konkrete Handlungsempfehlungen geben.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Studie

      EHEC-Behandlungsansatz erweist sich als erfolgreich

      Mit dem bei EHEC erstmals in größerem Umfang eingesetzten Antikörper Eculizumab haben Hamburger Ärzte gute Behandlungserfolge erzielt. Das zeigen die Zwischenergebnisse einer klinischen Studie. Mit dem Antikörper wurden am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) schwerkranke EHEC-Patienten mit sogenanntem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) behandelt. "Der Einsatz des Antikörpers Eculizumab hat die Schäden an Nieren, Gehirn und Blutbild der Patienten schnell verbessert", sagte Professor Rolf Stahl. Bei 95 Prozent der 148 erfassten Patienten habe es eine komplette oder teilweise Verbesserung des Krankheitsbildes gegeben. Bei künftigen EHEC-Fällen werde der Antikörper vermutlich auch helfen, erklärte Professor Christian Gerloff.

      Bundesweit gab es während des Ausbruchs im Mai und Juni etwa 3.500 EHEC-Fälle, mehr als 850 Patienten litten am HUS, rund 50 Menschen starben.

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      Recht

      Uniklinik Leipzig

      Hebamme für Tod eines Babys verurteilt

      Nach dem Tod eines Babys in der Universitätsklinik Leipzig ist eine Hebamme der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Das Amtsgericht Leipzig verurteilte die 49-Jährige am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 3000 Euro. Die Hebamme hätte die Mutter des toten Jungen, die hochschwanger mit schweren Schmerzen in die Klinik gekommen war, besser überwachen müssen, urteilte das Gericht. Die Frau erlitt einen Gebärmutterriss, ihr Baby kam nach einem Not-Kaiserschnitt hirntot zur Welt. Der Verteidiger der Hebamme hatte einen Freispruch gefordert.

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      Stellenmarkt

      Stellenmarkt November 2011

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Management
      Klinikmanager (m/w)
      Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
      Mainz
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      Medizin
      Medizintechniker/in
      CoSolvia Betriebstechnik GmbH
      Hasbergen
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      Management
      Vorstand (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner
      Stuttgart
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      Management
      Verwaltungsleiters (m/w)
      Fachklinikum Borkum GmbH & Co. KG
      Bonn
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      Pflege
      Pflegedienstleiter (m/w)
      IHRK CONSULTING
      München
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      Kontakt Anzeigenverkauf
      Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Januar: Zentralsterilisation
      Die Sterilgutaufbereitung, lange Zeit stiefmütterlich behandelt, bekommt durch die Häufung von Hygieneskandalen immer mehr Aufmerksamkeit von Klinikchefs, zumal sich die Besuche der Aufsichtsbehörden in den Krankenhäusern häufen. Der Markt für ihre Ausstattung und Technik aber ist nahezu gesättigt. Hersteller konzentrieren sich nun auf alles, was Kliniken sparen hilft. In unserer Januar-Ausgabe ist die Zentralsterilisation Thema der Rubrik Branche kompakt. Dafür besucht Autorin Romy König Hersteller und spricht mit Kliniken über Trends in der Branche. Anzeigenschluss: 05.01.2012

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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