ANZEIGE

ANZEIGE


Der nächste Newsletter erscheint wieder in der 3. Kalenderwoche 2012.
Der nächste Newsletter erscheint wieder in der 3. Kalenderwoche 2012.

Inhalt

Politik
Wirtschaft
Namen & Nachrichten
Klinik-News

Management
Pflege
Medizin
Technologie
Stellenmarkt

    Vorschau

      Politik

      Rückschlag für Bahr

      Regierungsberater tritt zurück

      Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) muss einen Rückschlag bei den Pflegeplänen der Koalition hinnehmen. Der Chef des Beirats, der die Pflegebedürftigkeit neu definieren soll, kündigte seinen Rückzug aus dem Gremium an. Er stehe nicht weiter zur Verfügung, sagte Jürgen Gohde. Er sehe weder die Entschlossenheit noch die Möglichkeit, die angestrebte neue Systematik für eine Besserstellung von Demenzkranken umzusetzen. Dafür sei ein klare abgestimmte finanzielle Perspektive nötig. Gohde ist auch Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe. Bahr hatte auf den Regierungsbeirat gesetzt, der schon für seine Vorvorgängerin Ulla Schmidt (SPD) aktiv war. Das Gremium sollte Details für eine umfassende Besserstellung der immer zahlreicheren Altersverwirrten (Demenzkranken) ausarbeiten - sie gehen heute bei Pflegeleistungen oft leer aus. Dazu soll im Lauf der Wahlperiode ein neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit ausgearbeitet werden. Wie teuer dies werden soll, blieb bei dem Pflegekompromiss der Koalition offen. Vorschläge dazu hatte der Regierungsbeirat bereits 2009 vorgelegt. Seither hatten Politiker und Experten immer wieder eine Umsetzung angemahnt. Bahr und Gohde hatten nun zentrale Detailfragen mittels Beirat klären wollen. Es ist ein wichtiger Punkt der schwarz-gelben Pflegereform.

      Zurück zur Übersicht
      Anzeige

      ZENO-Veranstaltung

      Gesundheitspolitischer Jahresauftakt 2012

      Veranstaltung am 29. Februar 2012 in Berlin

      4 Workshops zu den Themenschwerpunkten:

      • Der neue § 116 b Ambulante spezialfachärztliche Versorgung
      • Das GKV-Versorgungsstrukturgesetz stellt die Weichen neu
      • Der G-BA 2012 - Neuer Rahmen, neue Aufgaben
      • 2012: Noch 2 Jahre bis zur 18. Legislaturperiode

      Unter der Leitung von ausgesuchten Kennern der jeweiligen Themengebiete will der ZENO-Jahresauftakt die Teilnehmer in kleinen, überschaubaren Gruppen auf die Herausforderungen des Jahres 2012 vorbereiten.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

      Zurück zur Übersicht

      Ausstieg

      Evangelisches Krankenhaus verlässt kirchliches Arbeitsrecht

      Erstmals verhandeln in Niedersachsen Gewerkschaften mit einer kirchlichen Einrichtung über Tarife. In Oldenburg haben Gespräche über einen Haustarif im Evangelischen Krankenhaus begonnen. Am Tisch sitzen die Gewerkschaften Verdi und Marburger Bund. Dies erklärte der Geschäftsführer des Krankenhauses, Thomas Kempe. Das Krankenhaus ist die erste evangelische Einrichtung in Nordrhein-Westfalen, die das kirchliche Arbeitsrecht verlässt. Im kirchlichen Arbeitsrecht sind die Gewerkschaften grundsätzlich von Gehaltsverhandlungen ausgeschlossen. Stattdessen handeln Arbeitnehmer und Arbeitgeber in einer Arbeitsrechtlichen Kommission die Entgelte der Diakonie aus. Weil die Mitarbeitervertreter jedoch im April diese Kommission verlassen hatten, gab es seitdem keine weiteren Verhandlungen und auch keine Lohnerhöhung mehr. Nun leidet die Klinik an Personalnot. Er könne es sich nicht leisten, weniger als konkurrierende Krankenhäuser zu zahlen, sagte Kempe: "Sonst laufen mir die Mitarbeiter weg." Schon vor den Verhandlungen mit den Gewerkschaften habe er ein freiwillig erhöhtes Dezembergehalt ausgezahlt. Das höchste Gremium der bundesweiten Diakonie, der Diakonische Rat, hatte Kempe zur Räson gerufen. Tarifverhandlungen mit der Möglichkeit eines Arbeitskampfes seien in Kirche und Diakonie nicht statthaft, hieß es. An diese Grundentscheidung sei auch das Evangelische Krankenhaus Oldenburg gebunden. Bei den Gewerkschaften hatte Kempes Schritt dagegen Jubel ausgelöst: Sie versuchen seit etwa einem Jahr das kirchliche Arbeitsrecht zu kippen und Tarifverhandlungen zu erzwingen."

      Zurück zur Übersicht

      Wirtschaft

      Medizintechnik

      Siemens und Gazprom schließen strategische Partnerschaft

      Siemens und das russische Staatsunternehmen Gazprom haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Künftig wollten die beiden Großkonzerne vor allem in Schlüsselbereichen eng zusammenarbeiten, sagte Gazprom-Chef Alexej Miller einer Mitteilung zufolge. Siemens solle etwa logistische Infrastruktur für Energieprojekte von Gazprom beisteuern. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichnete Miller in Moskau mit Siemens-Vorstand Peter Löscher. Insgesamt nannten die Unternehmen neun Bereiche der Zusammenarbeit, darunter etwa Medizintechnologie, Elektroenergie oder Automatisierung. Bereits im Juni 2010 hatten Siemens und Gazprom eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Technologien zur Erdgasverflüssigung geschlossen.

      Zurück zur Übersicht
      Anzeige

      6. und 7. Februar 2012 in Berlin

      7. KassenGipfel 2012

      Was bringt das GKV-Versorgungsstrukturgesetz? Ganz sicher punktuelle Verbesserungen durch eine Verfeinerung der ärztlichen Bedarfsplanung oder durch die geplante Vernetzung der Medizin im spezialärztlichen Bereich.

      Daneben bleiben aber viele Strukturmängel unberührt und zudem droht durch das GKV-Versorgungsstrukturgesetz ein Kostenschub, der die „Ruhe” an der Front der Zusatzbeiträge bald beenden könnte… Diskutieren Sie mit unseren Experten(Innen) auf dem KassenGipfel2012 und rüsten Sie Ihr Wissen auf für ein turbulentes Jahr 2012 im Gesundheitsmarkt!

      Melden Sie sich jetzt an! www.mcc-seminare.de.

      Zurück zur Übersicht

      Zulassungsvoraussetzung

      Brüssel will Krankenschwestern länger auf Schulbank setzen

      Abitur für Krankenschwestern und Hebammen? Nach einem Vorschlag aus Brüssel sollen für diese Berufe künftig EU-weit zwölf Jahre Schulausbildung nötig sein. Wer Krankenschwester oder Hebamme werden will, soll künftig in allen EU-Ländern zwölf Jahre lang zur Schule gehen. Das sieht ein Reformvorschlag zur Anerkennung von Berufsqualifikationen vor, den die EU-Kommission am Montag in Brüssel vorstellte. Als Grund nennt die Kommission die gestiegenen beruflichen Anforderungen. Die Pläne stoßen auf Kritik wie Zustimmung.

      Nach Vorstellung der EU-Kommission sollen die Staaten die Zulassungsvoraussetzung für solche Pflegeberufe von zehn auf zwölf Jahre Schulausbildung anheben. In Deutschland steht nach zwölf Jahren in der Regel das Abitur. Eine vergleichbare Ausbildung soll allerdings auch anerkannt werden. Nach EU-Angaben sind die zwölf Jahre schon heute in 24 Mitgliedsstaaten vorgeschrieben. In Deutschland müssten die Regelungen geändert werden. Das gilt auch für Luxemburg. Auch in Österreich waren bisher zehn Jahre Schulausbildung genug. Dort wird das System derzeit allerdings umgestellt. Dem Vorschlag der EU-Kommission müssen das Europaparlament und der Ministerrat, in dem die 27 EU-Regierungen vertreten sind, zustimmen. Somit könnte die neue Richtlinie frühestens Ende nächsten Jahres beschlossen werden.

      Nach Angaben von EU-Diplomaten müssten Krankenschwestern und Hebammen von 2015 an dann länger zur Schule gehen. Rückwirkend gelten die Vorschriften aber nicht: Wer bereits als Krankenschwester oder Hebamme arbeitet, muss die Schuljahre nicht nachholen. Niemand müsse daher fürchten, wegen mangelnder Bildung den Job zu verlieren. Altenpfleger sind von den Plänen nicht betroffen. Kritik kam von der CDU im Europaparlament. "Für Krankenpfleger und Hebammen etwa gibt es klare und bewährte Standards über die Ausbildungsdauer", sagte der CDU-Europaabgeordnete Andreas Schwab. "Die Kommission muss nachweisen, warum eine Aufstockung der Mindestausbildungsdauer auf zwölf Jahre notwendig sein soll." Die SPD-Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt unterstütze die Pläne hingegen. Das Recht jedes EU-Bürgers, in einem anderen EU-Land zu arbeiten, sei "die Antriebsfeder des europäischen Binnenmarkts. Häufig schränken Hürden diese Mobilität allerdings stark ein", sagte sie. Die neue Richtlinie zur Berufsanerkennung sei daher "notwendig, um das volle Potenzial des Binnenmarkts auszuschöpfen".

      Zurück zur Übersicht
      Anzeige

      Ruhl Consulting

      Stationsmanagement – Patientenorientiert und Einweiserattraktiv

      Zur Umsetzung moderner Stationskonzepte führen wir in Kliniken Reorganisationsprojekte unter Einbeziehung aller Berufsgruppen, Schnittstellenbereiche und Hierarchieebenen durch. Neben der Etablierung klarer Managementstrukturen liegt der Hauptfokus auf der Gestaltung der stationären Kernprozesse. In unserer Lösungskonzeption führen wir in vielfacher Hinsicht einen Paradigmenwechsel ein. Aufgrund der Verweildauerverkürzung rückt der Entlassprozess in den Fokus. Wir denken und lenken daher „vom Ende her” und bereiten dem Primat der Aufnahme ein Ende. Die Entlassplanung steht als Ausgangspunkt der Prozessdefinition und bestimmt die weiteren Abläufe:

      • Entlassung: Verbindlicher Zeitpunkt lenkt restliche Prozesse
      • Belegung: Zentraler Ansprechpartner steuert Belegung
      • Aufnahme: Gestaffelte Einbestellung minimiert Wartezeit
      • Visiten: Stringente Organisation spart Ressourcen
      • Unterstützungsprozesse: Gezielte Ausrichtung optimiert Gesamtabläufe
      • Schnittstellen: Vereinbarungen regeln Zusammenarbeit

      Weitere Informationen finden Sie unter: www.ruhl-consulting.de oder Sie vereinbaren ein unverbindliches Informationsgespräch: Tel: +49 621 32 88 50-0, E-Mail: info@ruhl-consulting.de.

      Zurück zur Übersicht

      Gewinnspekulation

      Maschmeyer steigt bei Marseille-Kliniken ein

      Der AWD-Gründer Carsten Maschmeyer hält den Aktienkurs der Marseille-Kliniken für unterbewertet - und steigt nach Informationen der "Financial Times Deutschland" daher in die Pflegeheimkette ein. Analysten sehen in der Tat Gewinnpotenzial bei dem Unternehmen. Wie die FTD unter Berufung auf Krise berichtet, soll Maschmeyer über seine Investmentgesellschaft Paladin rund 5 Prozent an der börsennotierten Gesellschaft. Für Maschmeyer seien die Kliniken ein reines Finanzinvestment in eine unterbewertete Aktie und keine strategische Beteiligung. Marseille-Kliniken macht seit Längerem durch harte personelle Querelen Schlagzeilen. Anfang Oktober wurde Finanzvorstand Thomas Klaue abberufen, eine Woche später gab Vorstandschef Stefan Herzberg auf. Der Klinikkonzern wirft den Ex-Vorständen vor, durch die Verbreitung von Unwahrheiten hohe Abfindungen erzwingen zu wollen. Der Aufsichtsrat warf Klaue und Herzberg seinerseits vor ihre dienstvertraglichen Pflichten verletzt zu haben und den Aufsichtsrat mehrfach getäuscht zu haben. Aufsichtsratsvorsitzender ist seit September Thomas Middelhoff.

      Zurück zur Übersicht

      Übernahme

      Bettenhersteller Heinrich Völker verkauft an Hill-Room

      Hill-Rom Holdings, ein weltweit führendes Medizintechnikunternehmen, hat die Völker AG gekauft. Der Wittener Hersteller von Pflege- und Klinikbetten gilt weltweit als einer der Marktführer. Grund für den Verkauf ist die bis heute fehlende Nachfolgeregelung für den Vorstandsvorsitzenden Heinrich Völker (70), der das Unternehmen in dritter Generation führt. Die im Familienbesitz befindliche Aktiengesellschaft macht laut eigenen Angaben einen Jahresumsatz von knapp 80 Millionen Euro. Hill-Rom ist ein börsennotierter Konzern mit 1,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Die beiden Marken “Hill-Rom” und “Völker” werden vorerst parallel weitergeführt, heißt es in einer Stellungnahme.

      Zurück zur Übersicht

      Arzneimittelimporteure Deutschlands

      CC Pharma muss Pharmaverband verlassen

      Der Verband der Arzneimittel-Importeure Deutschlands (VAD) hat gestern die fristlose Kündigung des Mitgliedsunternehmens CC Pharma GmbH aus Densborn erhalten. Der VAD begrüßt den Austritt von CC Pharma GmbH mit sofortiger Wirkung. Die CC Pharma GmbH kommt mit der Kündigung einem Ausschluss aus dem Verband zuvor, der Thema einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 09.01.2012 gewesen wäre. Hintergrund sind einzelne Geschäftspraktiken der CC-Pharma GmbH, die gegen die allgemeinen Grundsätze der Arzneimittelimporteure Deutschlands verstoßen. Zu den Grundsätzen des Arzneimittelimports und damit aller VAD-Mitglieder in Deutschland gehört, dass importierte Arzneimittel für die Krankenkassen zu Einsparungen führen sollen und deshalb günstiger sein müssen als die Originalpräparate. Das drückt sich auch in Paragraf 129 SGB V aus, wonach Apotheken verpflichtet sind, Importarzneimittel abzugeben, wenn diese unter Berücksichtigung aller zu gewährenden gesetzlichen Abschläge 15 Prozent oder mindestens 15 Euro günstiger sind als die Originalarzneimittel.

      Zurück zur Übersicht

      Namen & Nachrichten

      Gemeinsamer Bundesausschuss

      Josef Hecken für Spitze des GBA nominiert

      Der CDU-Politiker und Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken, soll neuer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen (GBA) werden. Wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mitteilte, schlug der Verwaltungsrat den 52-Jährigen als Nachfolger von Rainer Hess (71) vor. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag) wurde Hecken als einziger Kandidat nominiert. In dem Gremium entscheiden Vertreter der Krankenkassen, Ärzte und Kliniken über die Kassenleistungen für die 70 Millionen Versicherten. Die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses betreffen unter anderem die Erstattung von Arzneimitteln, Therapien oder Vorsorgeuntersuchungen. Die Kassen haben aktuell das Vorschlagsrecht für die Besetzung des unparteiischen Vorsitzenden, müssen sich aber mit den Vertretern von Ärzten und Kliniken einigen. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. Juli 2012.

      Zurück zur Übersicht

      Peter Mast geht

      Rhön-Klinikum in Pforzheim bekommt neuen Geschäftsführer

      Helmut Bauer (50) übernimmt ab Januar die Geschäftsführung des Klinikums Pforzheim. Der Diplom-Verwaltungswirt folgt auf Peter Mast, der aus familiären Gründen ausscheidet. Das berichtet die "Pforzheimer Zeitung". Der in Tübingen wohnende Mast habe sich eine neue Stelle gesucht und sei in ähnlicher Position "wohnortnah fündig geworden", berichtet die Zeitung. Bauer bringt Erfahrungen im Krankenhausmanagement mit. Er war Verwaltungsdirektor eines kirchlichen Klinikverbunds und Geschäftsführer zweier Kliniken des Rhön-Konzerns. Zuletzt hat er an der Uniklinik Freiburg einen Geschäftsbereich geleitet und war gleichzeitig Geschäftsführer zweier Tochtergesellschaften.

      Zurück zur Übersicht
      Anzeige

      ZENO-Veranstaltung

      Das neue Psych-Entgeltsystem

      Veranstaltung am 27. Februar 2012 in Berlin

      Mit dem Krankenhausfinanzierungsreformgesetz wurde im § 17d festgelegt, daß auch in der psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Medizin eine bundesweite Anpassung der Vergütung bei gleichen Leistungen erfolgen soll. Ab 2013 soll ein pauschalierendes Vergütungssystem für die psychosoziale Medizin wirksam werden, mit dessen Entwicklung das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) beauftragt wurde.

      Jedes Krankenhaus mit entsprechenden Fachabteilungen sollte sich daher intensiv auf das neue Vergütungssystem vorbereiten. Erfahren Sie auf dieser ZENO-Veranstaltung von den Experten, die in die Ausgestaltung des neuen Systems involviert sind, den aktuellen Umsetzungsstand. Die frühzeitige Beschäftigung mit der Thematik ermöglicht eine konkrete Abschätzung der Konsequenzen für das eigene Haus.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

      Zurück zur Übersicht

      KBV

      Verbandsvize der Kassenärzte tritt zurück

      Carl-Heinz Müller, einer von zwei Vorstandsmitgliedern der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), tritt zurück. Ausschlaggebend sei vor allem, dass er mehr Zeit für seine Familie und seine eigene Arztpraxis in Trier haben wolle, sagte der 56-Jährige der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Sein Amt wolle er Anfang 2012 niederlegen. Müller steht dem KBV-Vorsitzenden Andreas Köhler seit 2007 zur Seite. Er lobte die Zusammenarbeit und zeigte sich zufrieden, in seiner Amtszeit einiges für die Hausärzte erreicht zu haben, etwa bei der Förderung der Weiterbildung. Müller war auf Seiten der KBV für die Einführung der in der Ärzteschaft stark umstrittene Elektronische Gesundheitskarte verantwortlich.

      Zurück zur Übersicht

      Uniklinikum Halle

      Neue Kaufmännische Chefin in Halle

      Bettina Hailer übernimmt die kaufmännische Leitung der Uniklinik Halle ab 1. Februar 2012. In den vergangenen fünf Jahren war Hailer Alleingeschäftsführerin der RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH. Hailer wurde 1966 im baden-württembergischen Aalen geboren und studierte an der Universität Mannheim Betriebswirtschaftslehre, mit dem Schwerpunkt Organisation und Krankenhauswesen. Sie ist seit 17 Jahren in verschiedenen Funktionen tätig. Vor ihrer Tätigkeit bei RKU arbeitete sie als Unternehmensberaterin bei Ernst&Young.

      Zurück zur Übersicht

      Grünes Licht

      Kasseler Medizin-Uni kann starten

      Die “Kassel School of Medicine” hat von den Kassler Stadtverordneten Grünes Licht bekommen. Nur die Linken und die Piraten lehnten die Einrichtung der privaten Hochschule, ein Kooperationsprojekt von Gesundheit Nordhessen (GNH) und der englischen Universität von Southampton, ab. 2013 sollen die ersten Studenten ihr Studium beginnen. Die Ausbildung dauert fünf Jahre. Die ersten zwei Jahre absolvieren die Studenten in Southampton, drei weitere Jahre in Kassel. Nach fünf Jahren soll die Universität ihre Obergrenze von 120 Studenten erreichen, berichtet die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung". Weiter heißt es dort: "Für die Einrichtung der Medizin-Uni wird das Eigenkapital der GNH auf 2,8 Millionen Euro erhöht. Das Stammkapital der Hochschule beträgt 200.000 Euro."

      Zurück zur Übersicht

      Klinik-News

      Landesbasisfallwert

      Planungssicherheit für bayerische Krankenhäuser

      Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) und die Krankenkassenverbände einigten sich darauf, welche Vergütung die rund 360 Krankenhäuser in Bayern im Jahr 2012 für ihre Behandlungen abrechnen dürfen. Sie vereinbarten den sogenannten landesweiten Basisfallwert, mit dem die Krankenhausbehandlungen in einer Größenordnung von insgesamt knapp 9 Milliarden Euro vergütet werden. Der Durchbruch gelang nach wochenlangen intensiven Verhandlungen, in die die beiden Vertragspartner mit höchst unterschiedlichen Vorstellungen starteten. Der Landesbasisfallwert wird im Jahr 2012 in den bayerischen Kliniken 3.036,02 Euro betragen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 1,79 Prozent. Je nach Schwierigkeitsgrad der Behandlung wird der Basisfallwert mit einem Faktor multipliziert, der dann den Rechnungsbetrag ergibt. Für die Behandlung eines gesunden Neugeborenen beträgt der Multiplikator beispielsweise 0,25, während für eine Organtransplantation der 65-fache Wert berechnet wird. Der landesweite Basisfallwert für die Krankenhausbehandlungen ist für die Krankenkassen die Stellschraube für deren größten Ausgabeposten. Dass es ohne Einschaltung eines neutralen Schlichters gelang, eine Einigung zu erzielen, ist nach Auffassung der BKG und der Krankenkassen "einer hochkonzentrierten und sehr sachlichen Verhandlungsatmosphäre" zu verdanken. Die 360 Kliniken müssen nun mit den Krankenkassen vor Ort vereinbaren, welche stationären Behandlungen in welcher Anzahl sie im kommenden Jahr erbringen und mit dem landesweiten Basisfallwert abrechnen werden.

      Zurück zur Übersicht

      Kaufverträge unterschrieben

      Awo übernimmt zwei niedersächsische Kliniken

      Der AWO-Landesverband Sachsen-Anhalt übernimmt die südniedersächsischen Kliniken in Einbeck und Stadtoldendorf. Vorausgegangen waren intensive Gespräche zwischen der Verbandsgeschäftsführung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Sachsen Anhalt und Vertretern des niedersächsischen Sozialministeriums, berichtet die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung" (HNA). Das Blatt schreibt weiter: "Dabei seien Befürchtungen ausgeräumt worden, dass die Landesregierung in ihrer Krankenhausbedarfsplanung die beiden Krankenhaus-Standorte Einbeck und Stadtoldendorf möglicherweise nicht mehr berücksichtigen werde." Der AWO-Landesverband Sachsen-Anhalt führt bereits zwei stationäre psychiatrische Kliniken in Halle und Jerichow, ist am Psychiatriezentrum im niedersächsischen Königslutter beteiligt und betreibt ein Allgemeinkrankenhaus in Calbe. Außerdem betreibt die AWO-Krankenhausbetriebsgesellschaft Sachsen-Anhalt mehrere Tageskliniken, Behinderten-Einrichtungen und Medizinische Gesundheitszentren in Sachsen-Anhalt.

      Zurück zur Übersicht

      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

      Zurück zur Übersicht

      Helios

      Kauf des Katholischen Klinikums perfekt

      Die Übernahme des Katholischen Klinikums Duisburg (KKD) durch die Helios Kliniken Gruppe ist abgeschlossen. Das Bundeskartellamt hat die Freigabe erteilt. Das Katholische Klinikum Duisburg gehört damit offiziell zu Helios und heißt künftig Helios Klinikum Duisburg. Der Konzern übernimmt mit der Anteilsübertragung 51 Prozent an der Trägergesellschaft des ehemaligen KKD, zu dem auch die Rhein-Klinik gehört. Die restlichen Anteile werden von der Kosmas und Damian GmbH gehalten, einer gemeinsamen Gesellschaft des Bistums Essen sowie der St. Elisabeth GmbH. Helios kündigte an, die vier Akut-Kliniken an zwei Standorten zusammenführen. Mit der Übernahme hat die Klinikgruppe nun insgesamt elf Akutkliniken und sieben Rehabilitationskliniken in Nordrhein-Westfalen. Zur Helios Kliniken Gruppe gehören 66 eigene Kliniken, darunter 45 Akutkrankenhäuser und 21 Rehabilitationskliniken. 2010 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

      Zurück zur Übersicht

      Aus für Akutklinik

      Helios schließt Allgäuer Krankenhaus

      Die Schlossbergklinik in Oberstaufen wird kommendes Jahr geschlossen. Nach Angaben der Allgäuer Zeitung schließt die Akut- und Rehabilitationsklinik zum 30. September 2012 ihre Pforten. Die Schlossbergklinik gehört zur Gruppe der Helios Kliniken. Helios hatte die Klinik vor fübf Jahren übernommen und in den Standort investiert. Aufgrund gewisser Umstellungen im gesetzlichen Bereich sei ein Akut-Bereich jetzt aber nicht mehr wirtschaftlich realisierbar. Auch der Reha-Bereich sei nicht zu halten. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin laufen derzeit Gespräche mit anderen Trägern, um einen Teil der 206 Arbeitsplätze zu erhalten.

      Zurück zur Übersicht

      EHEC-Forschung

      Hamburger Uni-Klinik erhält 1,23 Millionen

      Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erhält zur Erforschung der EHEC-Erkrankung 1,23 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fördere das auf zwei Jahre angelegte Projekt, erklärte das UKE. Die Wissenschaftler sollen die Mechanismen der durch die Infektion ausgelösten Krankheitsbilder zu entschlüsseln, Langzeitfolgen dokumentieren und neue Behandlungsmöglichkeiten entwickeln. In die Studie sollen 500 Patienten einbezogen werden, die im Mai und Juni 2011 an EHEC erkrankten. Neben dem UKE sind das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) Kooperationspartner. Weitere Kliniken aus Norddeutschland, in denen mindestens 40 EHEC-Patienten behandelt wurden, können sich an der Studie beteiligen.

      Zurück zur Übersicht

      Hygieneskandal in Bremen

      Geno-Chef Hansen wird nicht beurlaubt

      Die Bremer Stadtbürgerschaft hat drei Anträge zu dem Keimausbruch im Klinikum Bremen-Mitte abgelehnt. Wie der "Weser Kurier" berichtet, hatte die CDU die Beurlaubung des Geschäftsführers des Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno) gefordert, nur die Linke stimmte dem zu. "Geno-Chef Diethelm Hansen wusste sehr früh von Überlastanzeigen und Personalmangel auf der Station", sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende, Thomas Röwekamp, der Zeitung. Auch der Antrag der CDU, die Station für sogenannte Level-1-Frühchen mit einem Geburtsgewicht unter 1.250 Gramm am Klinikum Links der Weser bis zum Ende des Untersuchungsausschusses als zweiten Standort wiederzueröffnen, scheiterte. Sie war im Zuge der Zentralisierung 2010 geschlossen worden. Die Linke verlangte in einem eigenen Antrag, die Station am LdW dauerhaft wiederzueröffnen. Der Antrag wurde abgelehnt.

      Zurück zur Übersicht

      Aufsichtsbehörden stimmen zu

      Median Kliniken übernehmen Oberrheinische Kliniken

      Das in Berlin ansässige Klinikunternehmen Median Kliniken hat das Gesundheitsunternehmen Oberrheinische Kliniken (ORK) mit Sitz in Baden-Württemberg vollständig übernommen. Dem Kaufvertrag haben die Aufsichtsbehörden nun zugestimmt. Durch die Übernahme entsteht ein Unternehmen mit insgesamt 43 Einrichtungen, etwa 8.500 Betten und 6.000 Mitarbeitern. "Median hatte zuletzt seine Kompetenzen in der Rehabilitationsmedizin weiter ausgebaut; nunmehr verstärkt das Unternehmen zusätzlich auch seine Präsenz in der Akutmedizin, speziell in der Psychiatrie und Psychosomatik", erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung. Median Kliniken verfügt über 37 Einrichtungen und etwa 8.000 Betten. Der Unternehmensverbund mit seinen etwa 5.500 Mitarbeiter ist vor allem in der Rehabilitationsmedizin aktiv. Die Oberrheinischen Kliniken sind ein privater Krankenhaus- und Heimträger mit einer Gesamtkapazität von über 500 Betten in sechs stationären Einrichtungen erfüllt. Unter den Einrichtungen befinden sich 4 Fachkrankenhäuser für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. 2 Einrichtungen werden als spezialisierte Pflegeeinrichtungen für chronisch psychiatrisch Erkrankte geführt.

      Zurück zur Übersicht

      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

      Zurück zur Übersicht

      Management

      Stellenabbau

      Elblandkliniken kündigen Catering-Mitarbeiter

      An den Elblandkliniken werden etwa 60 Stellen im Catering gestrichen. Wie Sprecherin Daniela Bollmann dem Rundfunksender MDR mitteilte, werden die Kündigungen voraussichtlich bis zum Jahresende erfolgen. Auf der Webseite des Senders heißt es: "Betroffen seien die Mitarbeiter der Wirtschaftsgesellschaft mbH, die komplett aufgelöst wird. Die Tochtergesellschaft hatte unter anderem das Catering der Standorte Meißen und Radebeul organisiert. Die knapp 80 Reinigungsmitarbeiter sollen von der zweiten Tochtergesellschaft 'Elbland Service und Logistik GmbH' übernommen werden. In der Folge sollen künftig an drei Standorten externe Anbieter das Catering übernehmen, nur am Standort Meißen bleibt die Küche erhalten. Bollmann erklärte, es sei denkbar, dass Meißen auch eine Teilversorgung der anderen Standorte übernimmt. Eine endgültige Entscheidung stehe aber noch aus." 2002 schlossen sich die Häuser Meißen und Radebeul zu den Elblandkliniken zusammen, 2007 wurden Riesa und Großenhain zu einem Plankrankenhaus zusammengeführt. Seit April 2008 bilden alle vier Häuser gemeinsam die heutige Elblandkliniken-Gruppe. Die Elblandkliniken haben einschließlich aller Tochtergesellschaften derzeit rund 2.300 Mitarbeiter.

      Zurück zur Übersicht

      Gutes IT-Management

      Entscheiderfabrik geht in die nächste Runde

      Im Februar wählt das IT-Netzwerk „Entscheiderfabrik“ im Düsseldorfer Industrieclub die fünf IT-Schlüsselthemen für 2012. Kliniken, die sich auf ein Projekt bewerben, erhalten Grobkonzept und Entscheidungsvorlage, um genau dieses IT-Projekt auf das eigene Haus zu adaptieren - kostenlos flankiert von Beratung und Industrie. Außerdem werden auf dem „Entscheider-Event“, der am 8. und 9. Februar 2012 stattfindet, jene fünf im vergangenen Jahr prämierten IT-Projekte vorgestellt, die innerhalb eines Jahres von der Idee zur Projektreife geführt wurden.

      Die Entscheiderfabrik hat sich zum Ziel gesetzt,  gemeinschaftlich „Krankenhauserfolg durch optimalen IT- und Medizintechnikeinsatz” zu erreichen. Jedes Jahr werden in fünf IT-Schlüsselprojekten Krankenhaus-Unternehmensführung, -IT und -Medizintechnik, Berater und Industrie-Unternehmen zusammengebracht. Partnerschaftlich und für Krankenhäuser kostenlos werden dann Lösungen für Probleme in den kritischen Unternehmensprozessen erarbeitet.

      Die Entscheiderfabrik startet mit 16 neuen Mitgliedern ins Jahr 2012. Neben Softwarefirmen wie Marabu oder ICW ist auch Thieme Compliance, ein Spezialist für Patientenauftklärung, Mitglied geworden.

      Zurück zur Übersicht

      Pflege

      Fachkräftemangel

      Erstes Trainee-Programm für Intensivpflege

      Die Berliner Charité hat ein neues Qualifizierungsprogramm für Fachkräfte in der Intensivpflege entwickelt. Fünfzehn bis zwanzig Pflegekräfte treten ab Januar 2012 ein 15-monatiges Traineeship an, das für die internistische und chirurgische Intensivpflege qualifizieren soll. Dieses Modell sei in Deutschland bisher einmalig, erklärt die Uniklinik in einer Mitteilung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchlaufen bis zu fünf intensivpflegerische Bereiche und erhalten zusätzlich 200 Stunden theoretischen Unterricht.

      Das Programm richtet sich an Pflegende unmittelbar nach der Ausbildung oder ohne intensivpflegerische Vorerfahrung genauso wie an Personal aus der ambulanten Intensivpflege oder an berufliche Wiedereinsteiger. "Wir sind wie alle Kliniken in Deutschland speziell in der Intensivpflege und im Anästhesie- und OP-Funktionsdienst mit einem Mangel an Fachkräften und einer hohen Fluktuation konfrontiert", erklärt Helmut Schiffer, stellvertretender Pflegedirektor der Charité. »Freie Stellen und wechselnde Mitarbeiter aus Leiharbeitsfirmen belasten unser Intensivpflegepersonal; daher müssen wir Lösungen finden wie wir als Arbeitgeber noch attraktiver werden können.«

      Zurück zur Übersicht

      Medizin

      Klinikum Offenbach

      Ärzte sollen mehr leisten

      Die Geschäftsführerin des Klinikums in Offenbach hat einen Sanierungsplan vorgelegt. Land und Kommunalaufsicht müssten nun sagen, woher die Mittel kommen können, um die Zeit bis 2015 zu überbrücken, berichtet die "Frankfurter Runschau" (FR). "Das ist unsere letzte Chance", erklärten die Geschäftsführerin Franziska Mecke-Bilz und Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) gegenüber der Zeitung. Weiter heißt es in dem Blatt: "Das erwartete Defizit musste die Geschäftsführerin noch einmal nach oben korrigieren. Im Oktober war sie noch von einem Minus von 42 Millionen Euro zum Jahresende ausgegangen. Jetzt rechnet sie mit 46 Millionen. Drei Millionen mussten für Abfindungen zurückgestellt werden." Großes Sanierungspotenzial sieht die Geschäftsführerin laut "FR" im Ärztlichen Dienst. Der Pflegedienst habe seine Hausaufgaben gemacht, jetzt müssten die Ärzte nachziehen, so Mecke-Bilz gegenüber der Zeitung. Die Produktivität müsse in vielen Abteilungen gesteigert werden. Mit den Chefärzten seien Zielvereinbarungen getroffen worden, berichtet der Ärztliche Direktor Norbert Rilinger in der "FR". Unter anderem sollen mehr Patienten behandelt, die Mischung von leichten und schweren Fällen (Case-Mix-Index) verbessert und einweisende Ärzte stärker an das Haus gebunden werden. Um die Operationssäle besser auszulasten, sucht die Klinik nun einen OP-Manager.

      Zurück zur Übersicht

      Vermeidung von Menschenversuchen

      US-Bioethikkommission stellt strengere Vorschriften auf

      Nach dem Skandal um Versuche von US-Ärzten an tausenden ahnungslosen Menschen in Guatemala in den 1940er Jahren hat eine US-Bioethikkommission strengere Vorschriften empfohlen. Versuchspersonen sollten besser geschützt und im Falle von gesundheitlichen Schäden künftig auch entschädigt werden, heißt es in dem in Washington vorgelegten Abschlussbericht. Im Oktober vergangenen Jahres war bekanntgeworden, dass Ärzte des US-Gesundheitsdienstes von 1946 bis 1948 rund 1.300 Einwohner des mittelamerikanischen Landes mit Geschlechtskrankheiten wie Syphilis und Gonorrhoe infiziert hatten, um etwa die Wirkung von Penizillin zu testen. Dutzende von ihnen sollen gestorben sein. Insgesamt waren mehr als 5.000 Menschen von den Versuchen betroffen, darunter Waisenkinder, Indios, geistig Behinderte, Soldaten und Prostituierte. US-Präsident Barack Obama hatte sich für das Unrecht entschuldigt und eine Bioethikkommission mit der Aufarbeitung beauftragt. "Wir sind überzeugt, dass sich das, was in den 1940er Jahren in Guatemala geschah, heute nicht wiederholen würde", sagte die Vorsitzende der Kommission, Amy Gutmann. Solche Praktiken seien heute nicht erlaubt. Obwohl die gegenwärtigen US-Regelungen ausreichend seien, gebe es Raum für Verbesserungen. Die Experimente damals seien eine Mahnung, ethisches Verhalten nicht als gegeben vorauszusetzen. Insgesamt sprachen die Experten 14 Empfehlungen aus. So müssten auch die Transparenz von Menschenversuchen verbessert und die Rechenschaftspflicht gestärkt werden.

      Zurück zur Übersicht

      Gesundheitsforschung

      Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung gegründet

      In Berlin ist das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) gegründet worden. Ziel des Forschungsverbundes sei eine intensivere Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, teilte eine Sprecherin des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch mit. Das neue DZHK ist ein Forschungsverbund mit sieben Standorten deutschlandweit und erhält in den kommenden fünf Jahren von Bund und Ländern rund 80 Millionen Euro. Vertreter des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, des MDC und des Herzzentrums der Universität Göttingen haben den Gründungsvertrag unterschrieben. Die Geschäftsstelle des neuen Zentrums soll in Berlin eröffnet werden. Das MDC, die Charité-Universitätsmedizin Berlin und das Deutsche Herzzentrum Berlin bilden den Berliner Standort des Verbundes.

      Zurück zur Übersicht

      Krankenhaus-Report 2012

      Große regionale Unterschiede bei Operationshäufigkeiten

      Der Krankenhaus-Report 2012, unter anderem herausgegeben vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (Wido), beschreibt die großen regionalen Unterschiede bei Operationshäufigkeiten. Die Entfernung von Gebärmutter oder Eierstöcken gehört deutschlandweit zu den häufigsten Eingriffen in der operativen Gynäkologie. Doch ihre regionale Verteilung ist - unabhängig von der Bevölkerungsstruktur - sehr verschieden. Auch in anderen Fachgebieten wie der Wirbelsäulenchirurgie sowie der Knie- und Hüftendoprothetik lassen sich große regionale Unterschiede nachweisen. "Bei den Eierstockentfernungen unterscheiden sich die Regionen bis zum Faktor 3,4. Diese Größenordnung lässt sich nicht allein mit einer regional verschiedenen Erkrankungshäufigkeit erklären. Hier gibt es großen Forschungsbedarf. Wir müssen wissen, wie sich die medizinische Behandlung in den Regionen unterscheidet, müssen ausschließen, dass der Wohnort bedeutsam dafür ist, ob ein Patient operiert wird oder nicht", so Jürgen Klauber, Geschäftsführer des Wido und Mitherausgeber des Krankenhaus-Reports 2012, der gerade neu erschienen ist und die Krankenhauslandschaft mit besonderem Blick auf die Regionalität durchleuchtet. Um die regionale Häufigkeit von Gebärmutter- und Eierstockentfernungen nach Patientenwohnort zu untersuchen, wurde die Fläche Deutschlands in 100 annähernd gleich große Gebiete aufgeteilt. Anschließend wurden die demografischen Unterschiede dieser Gebiete durch Standardisierung auf die europäische Alterstruktur beseitigt. Danach kommen die Autoren des Krankenhaus-Reports zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Gebärmutterentfernungen je 100.000 Frauen im Jahr 2008 zwischen 174 und 448 Eingriffen variiert. Das entspricht dem Faktor 2,6. Bei Eierstockentfernungen liegt der Faktor sogar bei 3,4.

      Deutlich fällt auch der Unterschied beim Einsatz von Hüftgelenksendoprothesen aus, die mit jährlich 281 Operationen je 100.000 AOK-Versicherten zu den häufigsten Eingriffen überhaupt zählen. Auch in diesem Fall wurden die realen Fallzahlen auf die vergleichsweise geringe europäische Altersnorm standardisiert, um sie miteinander vergleichen zu können. Die standardisierte Zahl der Eingriffe liegt bei 151 Operationen je 100.000 Versicherte. In dem anschließend durchgeführten Vergleich der 414 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland in den Jahren 2005 bis 2009 variiert der Einsatz von Hüftgelenksendoprothesen bis zum Faktor 2,0: Die niedrigste Rate entfällt mit 106,1 Eingriffen auf Neustadt a. d. Weinstrasse (Rheinland-Pfalz); die höchste Rate erreichte die fränkische Region Neustadt a. d. Aisch mit 215,8 Eingriffen je 100.000 Versicherte. Die Versorgung mit Kniegelenksendoprothesen liegt mit 219,5 in Neustadt a. d. Aisch um den Faktor 3,2 höher als in Cottbus (Brandenburg), wo nur 69,1 Eingriffe pro 100.00 Versicherte vorgenommen wurden. In der Wirbelsäulenchirurgie, etwa bei Wirbelkörperversteifungen oder dem Einsatz von Bandschreibenprothesen, fallen die regionalen Unterschiede noch deutlich stärker aus.

      Zurück zur Übersicht

      Technologie

      Robotik

      US-Klinik testet Telepräsenzroboter

      Kinder, die im Bostoner Kinderkrankenhaus operiert wurden, bekommen einen Telepräsenzroboter mit nach Hause, der die kleinen Patienten regelmäßig untersucht und ihnen so Klinikbesuche ersparen soll. Das meldet der Internetdienst "Golem". Weiter heißt es dort: "Die Roboter sind mit Kameras, Mikrofonen und Lautsprechern ausgestattet, damit ein Arzt oder eine Krankenschwester mit dem Patienten oder dessen Eltern kommunizieren und die Operationsnarbe begutachten kann. Ihr Gesicht erscheint dabei auf einem 5 Zoll (12,7 Zentimeter) großen Bildschirm. Gesteuert werden die Roboter vom Computer im Krankenhaus aus. Entwickelt wurden Telepräsenzroboter Vgo vom Hersteller Vgo Communications. Sie sind etwa 1,30 Meter groß, wiegen knapp 8 Kilogramm und fahren auf zwei Rädern. Obwohl der Vgo WLAN hat, kommunizieren diese Roboter über Mobilfunk, genauer gesagt über das LTE-Netz des Anbieters Verizon."

      Das Projekt sei das erste größere mit Telepräsenzrobotern im Gesundheitswesen, berichtet die Tageszeitung Boston Globe. Bisher bekamen acht Kinder nach einer Operation einen Roboter mit nach Hause.

      Zurück zur Übersicht

      Stellenmarkt

      Stellenmarkt Dezember 2011

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Management
      Project Manager (m/w)
      Kienbaum Management Consultants GmbH
      Düsseldorf
      » Anzeigen
      Management
      Geschäftsfüher (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner
      Stuttgart
      » Anzeigen

      Kontakt Anzeigenverkauf
      Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

      Zurück zur Übersicht

      Vorschau

      Vorschau kma medien

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Januar: Zentralsterilisation
      Die Sterilgutaufbereitung, lange Zeit stiefmütterlich behandelt, bekommt durch die Häufung von Hygieneskandalen immer mehr Aufmerksamkeit von Klinikchefs, zumal sich die Besuche der Aufsichtsbehörden in den Krankenhäusern häufen. Der Markt für ihre Ausstattung und Technik aber ist nahezu gesättigt. Hersteller konzentrieren sich nun auf alles, was Kliniken sparen hilft. In unserer Januar-Ausgabe ist die Zentralsterilisation Thema der Rubrik Branche kompakt. Dafür besucht Autorin Romy König Hersteller und spricht mit Kliniken über Trends in der Branche. Anzeigenschluss: 05.01.2012

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
      Zurück zur Übersicht