Politik
AnzeigeZENO-VeranstaltungAM-Abgabepreis bei PreisverhandlungenAktuelle Informationsveranstaltung Veranstaltung am 24. April 2012 in Berlin Nach den Vorstellungen des Gesetzgebers und der beteiligten Akteure soll die Basis für den an die GKV zu leistenden Rabatt nach der frühen Nutzenbewertung der Abgabepreis des Pharmazeutischen Unternehmers sein. Es gibt jedoch bisher keine einvernehmliche Definition des APU. Ist dies der Preis an den Großhandel, der dem Krankenhaus gewährte Preis oder der Preis von Tendergeschäften, wie z. B. der Bundeswehr? Sind dabei die gesetzlichen Rabatte zu berücksichtigen? Gibt es im europäischen Ausland vergleichbare Preise? Kann ein ausländischer Vergleichspreis pro Land als Vergleichsbasis herangezogen werden oder ist eine Matrix unterschiedlicher Preise zu berücksichtigen? Wie verhält es sich bei unterschiedlichen Wirkstärken und Packungsgrößen? Welche Darreichungsformen werden einbezogen? Experten geben Ihnen Antworten. Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

Wirtschaft
PflegeheimbetreiberCuranum steigert ErlöseDer größte börsennotierte Pflegeheimbetreiber Deutschlands Curanum vermeldet für das Geschäftsjahr 2011 Umsatzerlöse von 266 Millionen Euro, drei Prozent mehr als im Vorjahr. “Dieser leichte Wachstumskurs ist mit 5,5 Millionen Euro auf eine höhere Belegung bestehender und die Eröffnung zweier neuer Häuser zurückzuführen. Die übrigen 3,6 Millionen Euro generieren sich aus den sechs im Herbst übernommenen Einrichtungen der GWA-Gruppe", heißt es in einer Mitteilung. Der Konzern führt die Erlössteigerung darüber hinaus auf die neu eingeführte Führungsebene der vier Regionalleiter zurück. Die Bilanzsumme wuchs um 18 Prozent auf 278 Millionen Euro.

AnzeigeZeQPEaK – Wirtschaftliche Spitzenleistungen für Krankenhäuser und Fachabteilungen Fast alle Krankenhäuser haben sich in den letzten Jahren z. T. massiven Kostensenkungsprogrammen unterworfen. Daher ist davon auszugehen, dass in den meisten Einrichtungen die einfach zu realisierenden Wirtschaftlichkeitspotenziale gehoben sind. Wie ist dann die wirtschaftliche Performance von Krankenhäusern in Zukunft positiv zu gestalten? ZeQ hat in mehreren erfolgreichen Projekten den PEaK-Ansatz entwickelt. Dieser ist im Gegensatz zu reinen Kostensenkungsinitiativen: - wachstums- statt einseitig kostenorientiert
- mehr- statt eindimensional
- umsetzungs- statt analyseorientiert
- an individuellen Detaillösungen statt an standardisierten „Rasenmäher“-Methoden ausgerichtet
Damit ist PEaK in der Lage, wirklich nachhaltige wirtschaftliche Spitzenleistungen in Fachabteilungen und Kliniken zu realisieren.
Wenn Sie Interesse an PEaK haben, dann informieren Sie sich unter http://www.zeq.de/beratung/wirtschaftlichkeit.html oder rufen Sie uns an 0621/ 300 8 400.

MedizintechnikHiroyuki Sasa soll nächster Olympus-Chef werdenDer Medizintechnik-Experte Hiroyuki Sasa soll den skandalgeschüttelten Kamerahersteller Olympus aus der Krise führen. Sasa, der bisher die Marketing-Aktivitäten der Medizin-Sparte bei Olympus verantwortet, soll bei der Aktionärsversammlung im April als nächster Präsident vorgeschlagen werden, wie der Vorstand des Unternehmens am Montag beschloss. Die Führung im Verwaltungsrat soll Yasuyuki Kimoto vom Großaktionär Sumitomo Mitsui Banking übernehmen. Der amtierende Chef des japanischen Unternehmen, Shuichi Takayama, will sich auf der für den 20. April anberaumten Aktionärsversammlung zurückziehen. Er ist unter den 18 früheren und aktiven Managern und Bilanzprüfern, die Olympus wegen der Bilanzfälschungen auf Schadenersatz verklagt hat. Zudem wurden kürzlich sieben zentrale Beteiligte der Affäre festgenommen. Darunter ist auch der frühere Konzernchef und langjährige Firmenpatriarch Tsuyoshi Kikukawa.
Sasas Berufung kommt nicht überraschend, da die Medizintechnik inzwischen zum größten Bereich von Olympus geworden ist - allerdings auch durch die Übernahmen, bei denen durch überhöhte Preise Bilanzbetrug betrieben wurde. Bei den Deals waren nach bisheriger Kenntnis alte Anlageverluste von insgesamt 134,8 Milliarden Yen (aktuell rund 1,28 Mrd Euro) verschleiert worden.

AnzeigeKrankenhäuser im WettbewerbInvestieren oder schließen? Krankenhäuser und deren Fachabteilungen benötigen klare Leistungsprofile, um im stationären Versorgungsmarkt langfristig erfolgreich zu sein. Dabei stellen sich folgende Fragen: - Welche Leistungsbereiche entwickeln wir weiter?
- Lässt der Wettbewerb eine Wachstumsstrategie zu?
- Welche Qualifikationen müssen unsere Ärzte haben?
Wie Sie diese und weitere Fragen beantworten können, zeigen wir Ihnen in unserem Webinar „Mitbewerberanalyse”. Sie erhalten eine praxisnahe Demonstration – kostenlos. Profitieren Sie aus der Erfahrung von über 300 Markt- und Einweiseranalysen für Krankenhäuser. Setzen Sie auf trinovis – den Marktführer! Melden Sie sich noch heute an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt: Webinar „Mitbewerberanalyse”, Mittwoch, 7. März, 13 – 14 Uhr

Nachrichten
Deutschen KrebsgesellschaftStudienpreis für Rostocker ForscherDer Studienpreis 2012 der Deutschen Krebsgesellschaft geht an den Direktor der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt Rostock, Bernd Gerber. Ausgezeichnet wird er als Leiter einer Studie über junge Brustkrebs-Patientinnen, teilte die Pressestelle der Stadt Rostock am Sonntag mit. In der sogenannten ZORO-Studie wurde untersucht, ob die vorübergehende medikamentöse Ruhigstellung der Eierstockfunktion begleitend zur Chemotherapie zusätzliche Effekte hat. Alle zwei Jahre wird die beste klinische Studie von der Deutschen Krebsgesellschaft mit dem DKG-Studienpreis ausgezeichnet. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland mit Sitz in Berlin. Ihre rund 6.600 Mitglieder beschäftigen sich mit der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen.

Anzeigemibeg-Institut MedizinMedizin-Controller übernehmen zentrale Aufgaben im KrankenhausmanagementStationäre Einrichtungen müssen den organisatorischen und ökonomischen Anforderungen gerecht werden, die durch die Einführung eines durchgängigen, leistungsorientierten und pauschalierenden Vergütungssystems für Krankenhäuser und aktuell auch für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen entstehen. Einen wichtigen Beitrag dazu liefern Medizin-Controller. Das mibeg-Institut Medizin startet am 9. März 2012 bereits zum 23. Mal ein berufsbegleitendes Seminar Medical-Controlling. Seit 1996 hat das Institut den vielschichtigen Berufsbildungsprozess des Medizincontrollers innovativ mitbestimmt. Die Weiterbildung, die in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein und der Uniklinik Köln angeboten wird und sich interdisziplinär an Interessenten aus Medizin, Pflege und Verwaltung richtet, vermittelt den Teilnehmern in acht Seminareinheiten im Zeitraum eines Jahres die Aufgabenbereiche des Medical-Controllings und wird von zahlreichen Absolventen als entscheidender Baustein ihrer Krankenhauskarriere gesehen. Die Themengebiete umfassen dabei sowohl die operativen Aufgaben des Medizin-Controllings als auch die strategischen Funktionen für die Krankenhausleitung. Spezielle Trainingsmodule bieten die Möglichkeit zur Vertiefung wichtiger Themenbereiche.
Weitere Informationen: www.mibeg.de

Uniklinik Gießen und MarburgRhön will 500 Stellen streichenDie Rhön Klinikum AG will in den nächsten zwei Jahren 500 Stellen am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) streichen. Das berichten mehrere Zeitungen und Sender. Personal- und Sachkosten sollen überprüft und angepasst werden, heißt es in einem Schreiben des Klinikbetreibers an die Mitarbeiter. 250 Stellen sollen noch in diesem Jahr gestrichen werden, 250 im kommenden Jahr, berichten Betriebsratsvertreter. Als Grund für den geplanten Stellenabbau nannte die Geschäftsführung in einem Schreiben an die Mitarbeiter den Kostendruck im Gesundheitswesen. Dort heißt es: “Das Universitätsklinikum Gießen-Marburg muss allein in diesem Jahr eine Belastung seines geplanten Ergebnisses von mehr als zehn Millionen Euro durch Verschlechterungen externer Rahmenbedingungen hinnehmen. Besonders gravierend sind dabei der nur gering ansteigende Landesbasisfallwert, der die tariflichen Steigerungsraten bei Weitem nicht ausgleicht, aber auch die nur anteiligen Finanzierung der im Rahmen des Pflegeförderprogramms eingestellten zusätzlichen Pflegekräfte oder des gesetzlich verordneten Mehrleistungsabschlages."
“Wir versuchen betriebsbedingte Kündigungen so weit wie möglich zu vermeiden", erklärte der Kliniksprecher. Um die Stellen zu kürzen, sollen befristete Jobs nicht verlängert und frei werdende Arbeitsplätze nicht wieder besetzt werden. An den zwei Standorten in Marburg und Gießen sind insgesamt circa 9.700 Mitarbeiter beschäftigt. Das Bundesverfassungsgericht hatte erst im vergangenen Jahr entschieden, dass die Privatisierung des Uniklinikums teilweise verfassungswidrig war. Das Land musste 4.600 Beschäftigten im Nachhinein ein Rückkehrrecht in den Landesdienst einräumen. Eine “Fehlentscheidung" nannte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Spies, die Privatisierung des Klinikums. “Wieder einmal geht die schwarz-gelbe sogenannte Sparpolitik zulasten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagte er am Samstag in Wiesbaden.

Patientenorientierte ArzneimittelversorgungSicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware. Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff. Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

GKV-Spitzenverband geht in die OffensiveKrankenhausausgaben auf RekordniveauIm Jahr 2011 lagen die Ausgaben der Krankenkassen für Kliniken erstmals über 60 Milliarden Euro. Der Spitzenverband der Kassen fordert Reformen. Die Kliniken hatten zuletzt geklagt, dass die vollen Kassen der Versicherer durch Kürzungen bei den Krankenhäusern finanziert würden. Nun geht der GKV-Spitzenverband in die Offensive. “Auch wenn die Krankenhausvertreter immer wieder versuchen, einen anderen Eindruck zu erwecken: Die Kliniken erhalten so viel Geld wie noch nie von den gesetzlichen Kassen", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Johann-Magnus von Stackelberg der Rheinischen Post. Die Krankenhäuser haben nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbandes mit einem Plus von 4,2 Prozent die höchsten Kostensteigerungsraten im Gesundheitswesen. Der durchschnittliche Kostenanstieg lag in den ersten drei Quartalen 2011 nur bei 2,5 Prozent. “Eigentlich sollte man erwarten, dass die Krankenhausvertreter zeigen, wie sie mit dem zusätzlichen Geld die Versorgung der Patienten verbessern", sagte Stackelberg. Er forderte Strukturreformen bei den Kliniken. “Wenn Krankenkassen planbare Leistungen ausschreiben dürfen, könnten sie gezielt auf Qualität und Wirtschaftlichkeit bei der Patientenversorgung setzen."

Elisabeth Krankenhaus OberhausenGericht entscheidet für Helios-MitarbeiterDas Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat im Tarifstreit für Helios-Mitarbeiter und gegen den Klinikkonzern entschieden. Nach der Übernahme des katholischen St. Elisabeth Krankenhauses in Oberhausen setzten die nicht-kirchlichen Helios-Kliniken einen neuen Tarifvertrag auf. Elf Mitarbeiter klagten. Das Bundesarbeitsgericht entschied nun: Die Kläger dürfen nicht nach einem schlechteren Tarifvertrag bezahlt werden. Die Kläger verwiesen auf ihren alten Arbeitsvertrag nach kirchlichen Richtlinien, und die Richter entschieden, in diesem Fall gelte das “Günstigkeitsprinzip", was für den Betroffenen günstiger ist, so “Der Westen". Die Kirche hatte die Klinik vor einigen Jahren an einen privaten Träger verkauft. Helios schloss 2008 mit der Gewerkschaft Verdi neue Tarifverträge. Demzufolge sollten die Beschäftigten ein geringeres Gehalt bekommen, auch die Anzahl der freien Tage und die Zahlung von Urlaubsgeld standen zur Diskussion, berichtet “Der Westen".

HSKNeue Probleme für Rhön in WiesbadenNach dem Bürgerbegehren wendet sich noch eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Privatisierung der Horst-Schmidt-Klinik (HSK) in Wiesbaden. Wie es weitergeht, ist derzeit völlig ungewiss. Nach dem Bürgerbegehren hat die Rathausfraktion von Linken und Piraten nun gegen den Parlamentsbeschluss vom 9. Februar eine Kommunalaufsichtsbeschwerde erhoben. Das Innenministerium soll prüfen, ob der Teilverkauf eine unzulässige Privatisierung darstellt, “die das kommunale Selbstverwaltungsrecht der Kommunen verletzt", erklärte Michael Göttenauer, finanzpolitischer Sprecher der Linken, gegenüber der “Frankfurter Rundschau". Bis zur Entscheidung soll das Ministerium dafür sorgen, dass die Stadt nicht den fix und fertig vorliegenden Vertrag mit dem Klinikkonzern Rhön unterschreibt. Auch das Bürgerbegehren, gegen das die Stadt juristisch vorgeht, hat diese Vollzugshemmung. Rechtsanwalt Gerhard Strauch, der auch das Bündnis für das Bürgerbegehren vertritt, begründet die Beschwerde damit, dass der Teilverkauf der HSK gegen einen früheren Beschluss des Stadtparlaments verstoße. Im Juni 2011 hatte das Parlament bestimmt, dass “die Stadt auf Dauer Mehrheitsgesellschafter ihres Krankenhauses bleibt und über maßgeblichen Einfluss bei Strukturentscheidungen verfügt".
Für das Bürgerbegehren müssen bis zum 5. April rund 6.000 Unterschriften von Wiesbadener Wahlberechtigten vorliegen, um einen Bürgerentscheid über den HSK-Verkauf herbeizuführen. Dann wären 50.000 Ja-Stimmen nötig, um den Parlamentsbeschluss zu kippen. Die Stadt möchte das Bürgerbegehren stoppen, weil sie unter Zeitdruck steht. Das Angebot von Rhön gilt nur bis 31. März. Rhön will sich zu der Frage, ob das Bürgerbegehren die Angebotsfrist verlängert, nicht äußern, berichtet die “Frankfurter Rundschau".

Übertragung ärztlicher TätigkeitenÄrzteverbände sagen Nein zur SubstitutionDie ärztlichen Spitzenverbände in Deutschland haben sich in einer Resolution gegen eine Substitution ihrer Aufgaben durch Pflegekräfte und andere Medizinalfachberufe ausgesprochen. “Eine Übertragung ärztlicher Leistungen und Verantwortlichkeiten auf nichtärztliche Gesundheitsberufe im Sinne einer Substitution würde aber das Recht des Patienten auf eine Behandlung nach fachärztlichem Standard unterlaufen und zu einem Qualitätsabfall und einer Unwirtschaftlichkeit in der Versorgung führen”, heißt es in der Stellungsnahme, die 15 Ärzteverbände unterzeichnet haben – darunter auch die Bundesärztekammer, der Marburger Bund, der Deutsche Ärztinnenbund und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Man könne in der Politik nicht glaubwürdig über Patientenrechte reden und zugleich eine Verschlechterung der Versorgung in Kauf nehmen. Der Grund für die Resolution: Die Partner der Bundesmantelverträge – sprich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkasse – müssen bis Ende Juni festlegen, welche ärztlichen Leistungen auch Angehörige anderer Berufsgruppen unter welcher Voraussetzung im ambulanten Bereich erbringen können. Dies schreibt das kürzlich verabschiedete Versorgungsstrukturgesetz im Paragrafen 28, Sozialgesetzbuch V, vor. In diesem Gesetzespassus heißt es auch: “Der Bundesärztekammer ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.”

Klinikum DarmstadtKlaus Tischler wird neuer PflegedirektorKlaus Tischler (49) übernimmt ab April die Position des Pflegedirektors am Klinikum Darmstadt. Er ist damit gleichzeitig Mitglied des Klinikdirektoriums. Seit 2007 leitete Tischler das Pflegemanagement am Universitätsklinikum Leipzig, zuvor war er drei Jahre lang als Pflegedirektor und Mitglied des Klinikvorstands am Universitätsklinikum Regensburg tätig. Im Klinikum Darmstadt tritt er die Nachfolge von Susanne Arnold an, die ans Klinikum Augsburg wechselt.

Klinik-News
Dickes MinusUniklinik Ulm muss kräftig sparenDer Vorstand der Uniklinik Ulm will 2012 zehn Millionen Euro einsparen. Für 2011 weist die Klinik ein Defizit von sechs Millionen Euro aus. “Zum ersten Mal seit acht Jahren ist die Uni-Klinik 2011 in die roten Zahlen gerutscht", berichtet die “Südwestpresse". “Durch ausbleibende Umsätze insbesondere in den letzten Monaten des Jahres", erklärt der Klinikvorstand, sei das Minus zustande gekommen. Ein weiterer Grund seien die im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Millionen Euro gestiegenen Personalkosten, so der Vorstand. Eine Folge der “hohen Tarifabschlüsse", heißt es weiter. Die Umsätze seien 2011 zwar gestiegen: aber nur um 1,9 Prozent - in Prognosen sei man von Steigerungen zwischen 6 und 7 Prozent ausgegangen.
Nun sollen die Ausgaben 2012 um 2,5 Prozent, das entspricht etwa 10 Millionen Euro, gesenkt werden. Neben einer Wiederbesetzungssperre und einem durch Fluktuation erfolgenden Stellenabbau in zehn besonders defizitären Einrichtungen müssen zahlreiche Projekte auf den Prüfstand: etwa die Sanierung der Inneren Medizin, berichte die “Südwestpresse". In dieser Woche hatte bereits der Klinikkonzern Rhön angekündigt, in der Uniklinik Gießen-Marburg nach Verlusten von zehn Millionen Euro im abgelaufenen Jahr 500 Stellen abzubauen.

Klinikum Bremen MitteBremer Senatorin prüft Alternativen bei Frühchen-VersorgungNach dem erneuten Auftreten eines gefährlichen Darmkeims auf der Frühchenstation des Klinikums Bremen-Mitte lässt Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) den Aufbau einer Ausweichstation prüfen. Bei Frauen mit Risikoschwangerschaften in der Klinik werde untersucht, ob eine Verlegung möglich ist, sagte die Sprecherin von Jürgens-Pieper, Karla Götz, am Dienstag. “Der Aufnahmestopp im Klinikum Mitte bleibt erhalten." Jürgens-Pieper werde am 13. März die Deputation der Bürgerschaft informieren, sagte Götz. Medienberichten zufolge könnte die Frühchenstation im Klinikum Mitte damit vor dem endgültigen Aus stehen. Aus der Gesundheitsbehörde gab es dazu keine Angaben.
Ein Speziallabor in Bochum hatte mitgeteilt, dass es sich bei den in Bremen nachgewiesenen Keimen mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit um den identischen Bakterienstamm wie bei den Funden aus dem vergangenen Jahr handele. Damals waren drei Frühchen gestorben und mehrere schwer erkrankt. Noch steht das Ergebnis der Untersuchungen durch das Berliner Robert Koch-Institut vom Wochenende aus. Auch die Untersuchungen des Personals sind noch nicht abgeschlossen. Die neu aufgetretenen Keime haben nach Angaben des Klinikverbunds mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit den identischen Stamm wie die Keim-Funde aus dem vergangenen Jahr. Wie der Keim wieder auf die Station gelangen konnte, sei bisher völlig unklar, sagte die Sprecherin des Klinikverbunds, Karen Matiszick, am Montag. Erste Ergebnisse des Bochumer Labors hätten ursprünglich erst in rund drei Wochen vorliegen sollen. Bei drei Frühchen wurden Keime festgestellt, sie erkrankten jedoch nicht daran. Die Untersuchung der Mitarbeiter dauere noch an, weil im Abstand von einigen Tagen Abstriche gemacht werden müssten. Ein Expertenteam des Robert-Koch-Instituts (RKI) habe noch keinen Bericht vorgelegt.

Alles Grün?Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit. Die Autoren aus dem Managementkreis des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen. Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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Kontakt Anzeigenverkauf Adelheid Rödig, Telefon: 0711/8931–326, E-Mail: adelheid.roedig@thieme.de

Vorschau
Vorschau kma medienkma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin Die April-Ausgabe der kma steht im Zeichen der IT-Messe Conhit. Bereits zum fünften Mal findet der Branchentreff für die Gesundheits-IT in Berlin statt. Unsere Titelgeschichte im April "Die Cloud - Chancen und Risiken für das Gesundheitswesen“ . Wo ergibt die Anbindungen an den Webspace für Krankenhäuser Sinn? Welche Rolle spielt der Datenschutz, und was für Geschäftsmodelle haben sich in der Krankenhauswelt bereits bewährt? Zudem greift die kma im „ConhIT messemagazin“ weitere IT-Themen, wie beispielsweise Mobility und Vernetzung, auf. Anzeigenschluss: 23.03.2012 Kontakt Anzeigenverkauf: - Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
- Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de

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