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      Politik

      Gesetzesvorhaben

      Koalition will Sterbehilfe als Geschäftsmodell bestrafen

      Geschäfte mit der Sterbehilfe sollen in Deutschland unter Strafe gestellt werden. Dazu soll ein neuer Tatbestand im Strafgesetzbuch geschaffen werden, der die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe stellt. Das beschlossen Union und FDP bei ihrer Spitzenrunde, wie aus dem Kanzleramt verlautete. Die eigenverantwortliche Selbsttötung ist ebenso wie deren Versuch oder die Teilnahme daran straflos. Dies soll für Fälle einer kommerzialisierten Suizidhilfe korrigiert werden. Denn dies könnte Menschen nach Auffassung der Koalition dazu verleiten, sich das Leben zu nehmen. In den vergangenen zwei Jahren verhalf Sterbehilfe Deutschland e.V. mehr als 50 Menschen zum Freitod. Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung begrüßte die geplante Neuregelung. "Natürlich wäre ein solches Gesetz ein starkes Zeichen der Koalition. Ich appelliere aber auch an alle Mitglieder des Bundestages, dieses Vorhaben zu unterstützen", sagte Vorstand Eugen Brysch. Seit Jahren befasst sich der Bundesrat mit dem Thema assistierter Suizid - bislang ohne Ergebnis. Im Juni beschloss der Ärztetag in Kiel, dass Ärzte auch hoffnungslos todkranken Patienten nicht zum Sterben verhelfen dürfen. Die Delegierten änderten die Berufsordnung. Diese gilt aber nur für die Ärzte.

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      Neuer Anlauf

      Experten definieren künftige Pflegebedürftigkeit

      Drei Jahre nach ersten Experten-Vorschlägen nimmt Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) einen neuen Anlauf für eine Neuausrichtung in der Pflege. In Berlin tagte ein Expertenrat, der den Begriff der Pflegebedürftigkeit neu definieren soll. Mit den Details soll eine Ungleichbehandlung bei Leistungsansprüchen vermieden werden. Angestrebt werden Verbesserungen für Pflegebedürftige und Familienangehörige. Das Gremium soll eine neue Systematik für die Besserstellung auch von Demenzkranken ausarbeiten. Der Expertenrat war schon für Bahrs Vor-Vorgängerin Ulla Schmidt (SPD) aktiv und hatte Anfang 2009 Vorschläge für eine neue Eingruppierung von Altersverwirrten in die Pflegereform ausgearbeitet, die bei Leistungen oft leer ausgehen. Im Sommer 2011 hatte Bahr angekündigt, den Expentenbeirat erneut einsetzen zu wollen. "Ich bin zuversichtlich, dass der Beirat die offenen Fragen zügig klären wird", sagte Bahr. Möglichst viele Menschen sollten davon profitieren. Im Vorgriff auf den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff würden ab Januar 2013 deutliche Leistungsverbesserungen für Demenzkranke eingeführt, sagte Bahr.

      Klar sei, dass bei steigender Zahl der Anspruchsberechtigten auch die Ausgaben steigen werden und die Einnahmen entsprechend zur Verfügung gestellt werden müssten. Es solle aber kein Zahlenrahmen zur Kostenentwicklung vorgegeben werden, betonte Bahr. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung und Vorsitzende des Beirats, der CSU-Politiker Wolfgang Zöller, sagte, angestrebt werde ein gerechteres Pflegesystem. Die Festlegungen müssten so klar sein, dass keine Regierung an einer Umsetzung vorbeikomme. Noch in dieser Legislaturperiode bis Herbst 2013 solle ein Gesetzentwurf eingebracht werden, sagte Zöller weiter. Der frühere Vorstand des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Klaus-Dieter Voß, betonte, es gehe um Strukturveränderungen und nicht um finanzielle Verschiebebahnhöfe.

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      Sicherstellungszuschlag

      Gericht fällt Grundsatzentscheidung

      Das Verwaltungsgericht in Gießen fällte zum Sicherstellungszuschlag für Krankenhäuser eine Grundsatzentscheidung. Das Gericht hat ein Urteil zu den Voraussetzungen gesprochen, unter denen ein Krankenhaus einen sogenannten Sicherstellungszuschlag erhalten kann. Dieser wird Krankenhäusern gewährt, die für die Bevölkerung unabdingbar notwendige Leistungen erbringen, deren Kosten jedoch von den Fallpauschalen nicht gedeckt werden. Im vorliegenden Fall hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Träger des DRK-Krankenhauses in Biedenkopf geklagt. Die Klinik ist verpflichtet, intensivmedizinische Behandlungskapazitäten vorzuhalten und betreibt deshalb seit Februar 2008 eine Intensivstation mit sechs Betten als Hauptfachabteilung. Bevor es zur Klage kam hatte das hessische Sozialministerium den Antrag auf Gewährung eines Sicherstellungszuschlages abgelehnt. Wesentliche Begründung des Sozialministeriums war, dass die Gesamtfinanzierung des Krankenhauses zu betrachten sei, nicht die einzelne defizitäre Fachabteilung. Es hatte zur Voraussetzung gemacht, dass das Krankenhaus insgesamt insolvenzgefährdet sei, erklärte der Medizinrechtler Friedrich W. Mohr.

      In der Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Gießen heißt es hierzu: "Die 7. Kammer hält diese Rechtsauffassung für mit den gesetzlichen Vorgaben nicht vereinbar. Die maßgebliche Vorschrift des § 5 Abs. 2 Krankenhausentgeltgesetz stelle nicht auf die wirtschaftliche Situation des Krankenhauses als Ganzes ab, sondern habe die einzelne Abteilung im Blick, in der die Leistungen erbracht würden, die durch die Fallpauschalen nicht abgedeckt seien." Die Krankenkassen, mit denen die Klinikträger über Sicherstellungszuschläge verhandeln müssen, haben bisher nur bei Zuschlägen für Inselkliniken zugstimmt. Im vorliegenden Fall ging es jedoch um einen Sicherstellungszuschlag in der Fläche, dem sogenannten "Pampaszuschlag". Das Thema wird zunehmend wichtiger, weil immer mehr Kliniken auf dem Festland einen Antrag auf Sicherstellungszuschläge stellen. Erst Anfang der Woche hatte das Gesundheitsministerium in Schleswig-Holsten dem Antrag eines Krankenhauses in Brunsbüttel zugestimmt.

      In der kma-Ausgabe März berichten wir ausführlich über das Thema Sicherstellungszuschläge.

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      ZENO-Veranstaltung

      Parenterale Zubereitungen: Gesetzliche Rahmenbedingungen, Abrechnung & Ausschreibungen

      Veranstaltung am 25. April 2012 in Berlin

      Die Abrechnung für Arzneimittel in parenteralen Zubereitungen wurde durch den Gesetzgeber grundlegend geändert. In dessen Folge wird die Abrechnung der parenteralen Zubereitungen mittels einer modifizierten Hilfstaxe und Verwurfsregelungen in 2012 neu gestaltet. Zum 1. August 2012 folgen weitere technische Anpassungen.

      Kompetente und praxiserfahrene Referenten vermitteln Ihnen in dieser Veranstaltung die notwendigen Informationen zu den relevanten Fragen der Abrechnung im Bereich der parenteralen Zubereitungen. Die zu berücksichtigenden Einflußfaktoren werden ausführlich besprochen, ebenso werden die Auswirkungen der neuen Hilfstaxe auf Apotheken detailliert erörtert.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Wirtschaft

      Michael E. Porter

      Harvard-Ökonom kritisiert deutsches Gesundheitssystem

      "Nirgendwo ist die Gesundheitsversorgung besser als in Deutschland. Die Behandlung ist aber nur mittelmäßig", kritisierte der amerikanische Managementexperte Michael E. Porter im Wochenmagazin "Stern". Das System sei um die Ärzte herum organisiert. Der Patient mit seinen Problemen werde nicht einbezogen, wenn es um seine Gesundheit geht. Im Interview mit dem "Stern" fordert er daher ein "radikales Umdenken" hin zu einer Qualitätsoffensive. Porter hat sich in den zürückliegenden Jahren mit Vorschlägen zur Reform von Gesundheitssystemen einen Namen gemacht. In kaum einem Land der Welt stehen pro Kopf der Bevölkerung mehr Krankenhäuser als in Deutschland. "Aber die Qualität der Behandlung ist bestenfalls mittelmäßig", urteilt der Ökonom von der Havard University hart. Dies betreffe weitverbreitete Krankheiten wie Diabetes, Asthma und Herzerkrankungen, aber auch einige Krebsarten. In der Qualität der Versorgung liege Deutschland weit hinter einem Land wie etwa Schweden zurück. Insgesamt werde geschätzt, dass in deutschen Kliniken jedes Jahr über 40.000 Menschen sterben, weil sie nicht angemessen behandelt werden", so Porter im stern weiter. Man müsse den Patientennutzen in den Mittelpunkt stellen, fordert er: Behandlung und Versorgung müssten sich am Krankheitsbild des Patienten orientieren. "Dazu gehören etwa integrierte Behandlungseinheiten, also spezialisierte, interdisziplinäre Teams, die eine Krankheit gemeinsam behandeln und die Behandlungsergebnisse messen."

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      Nachrichten

      Ausgaben

      Krankenkassen sparen bei Verwaltung

      Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen sind im vergangenen Jahr um 115 Millionen Euro gesunken. Bei den Krankenhäusern stiegen die Ausgaben auf ein Rekordniveau von insgesamt mehr als 60 Milliarden Euro. Im Jahr 2010 betrugen die Verwaltungskosten der Kassen 9,48 Milliarden Euro netto, rund 530 Millionen Euro mehr als 2009. Für die Behandlungen in den Kliniken gaben die Kassen 2010 noch 58,8 Milliarden Euro aus, 2,5 Milliarden mehr als im Jahr zuvor. Mit dem schwarz-gelben GKV-Finanzierungsgesetz, das Anfang 2011 in Kraft trat, wurden die Kassen verpflichtet, ihre Verwaltungsausgaben bis Ende 2012 auf dem Stand von 2010 zu halten. Der Sprecher des Krankenkassen-Verbands, Florian Lanz, sagte der dpa: "Wir haben die gesetzliche Vorgabe einer Nullrunde sogar noch unterboten." Die Kassen erwarteten nicht nur von anderen Sparanstrengungen, sondern sparten auch selbst aktiv. Zuletzt hatte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), den Kassen damit gedroht, ihre Verwaltungskosten per Gesetz dauerhaft einzufrieren. Die Ersatzkassen erzielten im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund 1,8 Milliarden Euro, die AOK rechnet mit einem Überschuss zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden. Der Überschuss der Betriebskrankenkassen stieg auf mehr als 554 Millionen Euro.

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      Staffelstab übergeben

      Neuer Ärztlicher Direktor am Pfalzklinikum

      Uwe Pfeiffer (53) ist neuer Ärztlicher Direktor des Pfalzklinikums. Der Verwaltungsrat des Krankenhauses hat den Chefarzt der Klinik für Neurologie für die nächsten fünf Jahre bestellt. Stellvertretender Ärztlicher Direktor wird Michael Noetzel, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie. Pfeiffer, der die Neurologie der Klinik seit 1993 leitet, war bisher stellvertretender Ärztlicher Direktor und übernimmt die Leitung von Reinhard Steinberg, der im vergangenen November in den Ruhestand verabschiedet worden war. Das Pfalzklinikum ist eine Einrichtung für Psychiatrie und Neurologie mit circa 1000 Betten.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

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      Rhön unter Druck

      CDU spricht von „ungeheuerlichem Vorgang”

      Nach SPD und Grünen in Gießen, hat jetzt auch die CDU den Rhön-Konzern für den geplanten Stellenabbau an der Uniklinik Gießen Marburg scharf kritisiert. Die Ankündigung des privaten Krankenhausbetreibers, bis zu 500 Stellen streichen zu wollen, sei "ungeheuerlich", so der Gießener CDU-Vorsitzende Klaus Peter Möller. Es sei nicht akzeptabel, dass zunächst auf den Bilanzgewinn und die gute Ertragslage verwiesen worden sei, um wenige Tage später zu verkünden, 500 Beschäftigte müssten um ihren Job fürchten. Dies passe nicht zusammen, so Möller gegenüber dem "Gießener Anzeiger".Auch die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) verschärfte den Ton gegenüber Rhön. In einer Mitteilung der Ministerin heißt es: "Die Pläne gefährden auch die Substanz von Forschung und Lehre am drittgrößten Universitätsmedizin-Standort in Deutschland." Das Land hält noch fünf Prozent der Klinik-Anteile, und die Ministerin droht dem Konzern mit Konsequenzen: "Wir werden alle vertraglichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Schaden von der wissenschaftlichen Entwicklung abzuwenden." Noch schärfer viel die Kritik der Opposition aus. "Endlich scheint auch die Ministerin zu verstehen, dass das Leuchtturmprojekt eingestürzt ist", erklärte Grünen-Abgeordnete Angela Dorn gegenüber der "Frankfurter Rundschau". Das Land stehe vor einem "Scherbenhaufen". Die SPD will einen Antrag im Landtag zur Abstimmung stellen, der den Stellenabbau verurteilt.

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      Techniker Krankenkasse

      Stabwechsel im Vorstand der TK

      Thomas Ballast (49) wird in den Vorstand der Techniker Krankenkasse einziehen. Der Diplom-Volkswirt Ballast ist derzeit noch Vorstandsvorsitzender des Ersatzkassenverbandes vdek und war zuvor in verschiedenen verantwortlichen Positionen in der gesetzlichen Krankenversicherung tätig. Außerdem wird Norbert Klusen (64), seit 1996 Vorsitzender des TK-Vorstandes, zum 1. Juli 2012 in den Ruhestand treten. Zu seinem Nachfolger hat der TK-Verwaltungsrat Jens Baas (44) berufen, bislang stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes.

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      Klinik-News

      Sana

      12,2 Millionen Euro Erfolgsvergütung

      Bei den Sana Kliniken werden für das Geschäftsjahr 2011 12,2 Millionen Euro als Erfolgsvergütung ausgeschüttet. Die Erfolgsvergütung sei abhängig vom Erreichen der Unternehmensziele eines Krankenhauses und nach Gehaltsgruppen gestaffelt, erklärt der Klinikkonzern. Die Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung ist ein Bestandteil der Sana-Konzerntarifverträge mit den Gewerkschaften Verdi und Marburger Bund. Seit deren Einführung 2008/2009 liegt die jährliche Zielerreichung bei über 100 Prozent. Sana betreibt 43 Krankenhäuser in Deutschland und hat knapp 22.500 Mitarbeiter.

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      Gesundheit Nord

      Geno präsentiert neue Chefin

      Jutta Dernedde übernimmt ab sofort die Geschäftsführung des Bremer Klinikverbunds Gesundheit Nord (Geno). Ihr Vorgänger Diethelm Hansen war vor wenigen Tagen im Zuge des Hygiene-Skandals von seinen Aufgaben entbunden worden. Dernedde werde ihre Aufgabe ab sofort wahrnehmen, teilte Bremens Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper mit. Sie sei über die Personalie "sehr erfreut", so die SPD-Politikerin gegenüber dem "Weser Kurier". Die gebürtige Hamburgerin und gelernte Chirurgin Dernedde hat berufsbegleitend Gesundheitsmanagement studiert und arbeitet seit 2004 im Klinikmanagement. 2006 übernahm sie – zunächst kommissarisch, ab 2007 dann dauerhaft – die kaufmännische Direktion der Asklepios Klinik Nord. Seit 2008 ist Dernedde kaufmännische Geschäftsführerin des Klinikums Bremen-Ost. "Im Ressort von Senatorin Jürgens-Pieper genießt sie einen guten Ruf", schreibt der "Weser Kurier". Dernedde habe es geschafft, das Klinikum Bremen-Ost in kurzer Zeit zurück in die schwarzen Zahlen zu führen, lobte die Senatorin in ihrer Mitteilung.

      Anfang der Woche hat derweil die Polizei das Klinikum Mitte durchsucht und Unterlagen zum Tod mehrerer Frühchen sichergestellt. Die Akten und elektronischen Daten würden nun geprüft. Darunter seien auch E-Mails des suspendierten Klinikverbund-Geschäftsführers, Hansen. Seit April 2011 hatten sich auf der Intensivstation für Früh- und Neugeborene im Klinikum Bremen Mitte mehrere Babys mit einem multiresistenten Darmkeim angesteckt. Mehrere Kinder starben an der Infektion. Bereits Ende 2011 entließ der Klinikverbund den zuständigen Chefarzt, Anfang März musste auch Geno-Chef Hansen gehen.

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      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

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      Etappensieg fürs Westküstenklinikum

      Minister ordnet Sicherstellungszuschlag für Brunsbüttel an

      Bei den Forderungen nach zusätzlichen finanziellen Mitteln ist der zum Westküstenklinikum (WKK) gehörenden Klinik Brunsbüttel ein Etappensieg gelungen. Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg hat die Zahlung eines Sicherstellungszuschlags angeordnet. Die Krankenkassen hatten den Zuschlag bislang verweigert. "Wir appellieren an die Vertreter der Kassen, die sicher sehr sinnvolle Anordnung des Ministers umzusetzen und auf den Klageweg zu verzichten. Immerhin geht es um die Interessen der Patienten und der gesamten Bevölkerung im südlichen Dithmarschen", kommentierte Landrat Jörn Klimant die Entscheidung. Brunsbüttel fodert einen Sicherstellungszuschlag für den wirtschaftlichen Betrieb des Krankenhauses und die uneingeschränkte Notfallvorhaltung. Der Sicherstellungszuschlag ist ein gesetzlich verankertes Instrument, um die medizinische Versorgung in unterversorgten Regionen sicherzustellen. Über die Höhe müssen sich Kassen und Klinikträger noch einigen. Harald Stender, Geschäftsführer der Westküstenkliniken geht nicht von einer Klage der Kassen aus. Die Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide (WKK) verfügen insgesamt über 784 Klinikbetten. Das Westküstenklinikum Heide ist Akademisches Lehrkrankenhaus. Bisher gibt es erst vier Kliniken, die einen solchen Zuschlag, der sich meistens zwischen ein und zwei Millionen Euro pro Jahr bewegt, erhalten. Weitere könnten folgen: Neben Brunsbüttel hoffen derzeit auch die zum Klinikkonzern Sana gehörenden Häuser auf Rügen und in Templin auf einen Zuschlag.

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      Medizin

      Darmkeime

      Beide Säuglinge in Bielefeld außer Gefahr

      Dem zweiten der beiden Säuglinge in Bielefeld, bei denen der gefährliche Darmkeim ESBL nachgewiesen wurde, geht es besser. Das Neugeborene solle am Dienstag von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt werden, berichtete das Evangelische Krankenhaus Bielefeld am Montag. Der andere Säugling hatte das Krankenhaus schon am Wochenende mit seinen Eltern verlassen können. Das zweite Baby muss wegen einer anderen Erkrankung noch weiter stationär behandelt werden. Die Keime waren in der vergangenen Woche bei einer Routine-Untersuchung bei den beiden Frühgeborenen festgestellt worden. Eine Infektion war aber bei keinem der Babys entstanden. "Die Ärzte gehen davon aus, dass es für sie jetzt keine ernsthafte Gefährdung mehr durch die Keime gibt", sagte ein Sprecher des Krankenhauses. In Bremen waren vor kurzem zwei Säuglinge an einer Blutvergiftung gestorben. Bei ihnen wurden ESBL-bildende Bakterien der Gattung Klebsiella nachgewiesen, die gegen Antibiotika resistent sind.

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      Stellenmarkt

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      Management
      Controller (m/w)
      Ev. Krankenhaus
      Mülheim an der Ruhr
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      Technologie
      Technischen Leiter (m/w)
      CaritasKlinikum Saarbrücken
      Saarbrücken
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      Geschäftsbereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner, Management- und Personalberatung GmbH
      Stuttgart
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      Geschäftsführer/ Verwaltungsleiter (w/m)
      Sana Kliniken AG
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      Management
      Vorsitzender der Geschäftsführung (m/w)
      Kienbaum Berlin
      Berlin
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      Management
      Kaufmännischer Geschäftsführer (m/w)
      Kienbaum Berlin GmbH
      Dresden
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      Management
      Referenten/Referentin des Vorstandsvorsitzenden
      Gesundheit Nordhessen Holding AG
      Kassel
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      Kontakt Anzeigenverkauf
      Adelheid Rödig, Telefon: 0711/8931–326, E-Mail: adelheid.roedig@thieme.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Die April-Ausgabe der kma steht im Zeichen der IT-Messe Conhit. Bereits zum fünften Mal findet der Branchentreff für die Gesundheits-IT in Berlin statt. Unsere Titelgeschichte im April  "Die Cloud  - Chancen und Risiken für das Gesundheitswesen“ . Wo ergibt die Anbindungen an den Webspace für Krankenhäuser Sinn? Welche Rolle spielt der Datenschutz, und was für Geschäftsmodelle haben sich in der Krankenhauswelt bereits bewährt? Zudem greift die kma im „ConhIT messemagazin“ weitere IT-Themen, wie beispielsweise Mobility und Vernetzung, auf. Anzeigenschluss: 23.03.2012

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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