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      Politik

      KBV-Gehälter

      Köhler ist kein Einzelfall

      Jahreseinkommen von 300.000 bis 400.000 Euro für Ärztefunktionäre sind eher die Regel als die Ausnahme, wenn man alle Bezüge und Ansprüche einberechnet.

      Die Debatte über den Ehrensold von Ex-Bundespräsident Christian Wulff spaltet Deutschland. Dabei ist Wulff mit seinen 199.000 Euro fast bescheiden – im Vergleich zu Spitzenbeamten der Kassenärzte. Andreas Köhler, Vorstandschef der Kassenärzte, besitzt einen Pensionsanspruch von 318.500 Euro oder 91 Prozent seines Jahresgehalts von 350.000 Euro. Erst kürzlich wurde sein Einkommen um 90.000 Euro nach oben geschraubt. Diese Erhöhung und die Pensionsanspruch des Chefs der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) haben die Berliner Politik wachgerüttelt. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) als Aufsicht hat den Vertrag beanstandet, vor allem die Pensionsregelung. Darüber reden will Köhler nicht.

      Bisher werden Dienstverträge nur selten beanstandet. Carl-Heinz Müller, Köhlers bisheriger Stellvertreter, drohen keine Sanktionen – trotz seines lukrativen Dienstvertrags. Sein Gehalt stieg um 40.000 auf 300.000, dazu kommen jährliche Pensionsansprüche von rund 68.000 Euro, wie das BMG bestätigt. Müller ist Ende Februar nach knapp fünf Jahren aus dem KBV-Vorstand ausgeschieden, wieder Hausarzt in Trier. Fragen zu Details, wie Hinterbliebenenregelung, will die KBV nicht beantworten. Als Hans-Jochen Weidhaas, Vorsitzender der KBV-Vertreterversammlung (VV), dem Ärzteparlament Anfang März hinter verschlossenen Türen die Höhe von Müllers Pension nennt, regt sich kaum einer der Anwesenden auf. Dabei muss die KBV für Müllers Pensionsanspruch eine Rückstellung über 1,2 Millionen Euro bilden, wie das Polit-Magazin “Kontraste” recherchiert hat. Ein Grund für die Milde im Ärzteparlament: Die Mehrheit der 60-köpfigen VV sind Vorstände aus KVen. Diese haben kein Interesse an einer öffentlichen Debatte, könnten sie doch selbst ins Fadenkreuz der Kritik geraten.

      Brisante Details in Fußnoten
      Viele KV-Vorstände sind finanziell gut abgesichert, kassieren neben Jahresgehältern von 170.000 bis 250.000 noch finanzielle oder geldwerte Wohltaten: Zuschüsse zur Rentenversicherung, privaten Altersversorgung, Pensionsansprüche, Fahrtkosten, können Dienstwagen privat nutzen. So besitzt Klaus Heckemann, Vorsitzender der KV Sachsen, Jahresgehalt 240.000 Euro, nach sechs Dienstjahren einen Pensionsanspruch von 40.000 Euro pro Jahr. Sein bayerischer Kollege Wolfgang Krombholz, Jahresgehalt 248.000 Euro, nach eigenen Angaben knapp 30.000 Euro. Bayern und Sachsen weisen die Ansprüche offen aus, andere Körperschaften verstecken brisante Details in Fußnoten oder Anmerkungen. Der hohe Pensionsanspruch von Köhler verbirgt sich hinter der lapidaren Bemerkung “beamtenähnliche Maßstäbe”, die gleiche Formulierung wählen die Vorstände der KV Mecklenburg-Vorpommern. Die KV Hessen räumt Sonderregelungen zur Altersversorgung lediglich mit einem schlichten “Ja” ein. Erläuterungen? Fehlanzeige! Norbert Metke und Johannes Fechner, Chefs der KV Baden-Württemberg, sind mit Jahreseinkommen von 170.000 Euro die Hungerleider unter den Kollegen. Aber nur auf den ersten Blick. Die schwäbischen Doktoren sind sprachlich äußerst kreativ. Nach einer winzigen Anmerkung in den Fußnoten kassieren der Orthopäde und Hausarzt, beide sind nicht mehr als Kassenärzte tätig, zusätzlich eine “Praxisreorganisationspauschale”. Wert nach Schätzung von Insidern: rund 70.000 Euro. Metke lehnt nähere Angaben strikt ab. “Das ist Sache der Selbstverwaltung.”

      An Dreistigkeit kaum zu überbieten sind die Funktionäre in der Hauptstadt. Der dreiköpfige Vorstand der KV Berlin hat trotz Wiederwahl vor einem Jahr “Übergangsgelder” von jeweils 183.000 Euro kassiert. Die KBV weist die Gelder in der jüngsten Veröffentlichung als “variable Bestandteile” des Gehalts aus. Mittlerweile fordert die Aufsicht die Bezüge zurück, die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt, hat kürzlich Büros und Privaträume der Vorstände durchsucht.

      Blamables Handling
      “Vollkommen intransparent”, findet Leonard Hansen die Veröffentlichungen der KBV. “Damit blamiert sich die Selbstverwaltung”, klagt der Arzt der von 2000 bis 2004 selbst KBV-Vize war. “Man versucht zu verstecken, was man verdient”, so Hansen. Dabei sollte die Pflicht zur Publikation der Bezüge, 2005 eingeführt von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), für Transparenz und Mäßigung sorgen. Extraeinnahmen wie Sitzungsgelder, die zusätzlich kassiert und nicht veröffentlicht werden, hat Hansen stets abgeführt. Eine Ausnahme. Auch Hans-Jochen Weidhaas wird gut bedient. Der niedergelassene Psychologe, hauptberuflich in Bad Dürkheim tätig, erhält für seinen Nebenjob als VV Vorsitzender jährlich 150.000 Euro, seine Stellvertreter Stefan Windau und Andreas Gassen jeweils 100.000 Euro. Im KBV-System muss niemand darben.

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      Gesundheitskongress in Köln

      Kampf um kluge Köpfe

      Am 14. März öffnet der Gesundheitskongress des Westens seine Tore erstmalig in Köln nach fünf erfolgreichen Veranstaltungen in Essen. Der Personalmangel im Gesundheitswesen steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Kongress-Motto lautet: "Kampf um Kluge Köpfe – Arbeiten im Zukunftssektor Gesundheit". Den Impuls zum Kongressauftakt gibt der ehemalige Wirtschaftsweise Bert Rürup. "Nur die Unternehmen, die den Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter gewinnen, werden im Gesundheitsmarkt bestehen", betont Kongresspräsident Ulf Fink. Im Reha-Dialog der Rentenversicherungen bilden die Themen Prävention und Vernetzung die Schwerpunkte. Mit dabei ist Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, der über die neuesten Entscheidungen der Bundespolitik sprechen wird. Mit Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, und Maria Klein-Schmeinck (Die Grünen), Mitglied im Gesundheitsausschuss, sind weitere Bundespolitiker vertreten. Exklusiv werden auf dem Kongress die Ergebnisse einer neuen Auswertung des Krankenhaus Rating Reports 2011 veröffentlicht. Die Analyse zeigt: Den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen mangelt es an Investitionsfähigkeit. Braucht es also privates Kapital? Die Klinikübernahmen der zurückliegenden Monate könnten darauf schließen lassen. So konnten sich beispielsweise die Helios-Kliniken mit dem Erwerb des katholischen Klinikums Duisburg 2011 zum größten Player im Ruhrgebiet mausern. Auch diese Entwicklung thematisiert der Gesundheitskongress des Westens.

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      Gesetzentwurf

      Kartellamt soll Kassen stärker kontrollieren

      Gesetzliche Krankenkassen sollen laut einem Bericht stärker als bisher unter das Wettbewerbsrecht fallen und vom Bundeskartellamt beaufsichtigt werden. Dies sehe ein Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor, berichtete die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Demnach reagiert die Regierung mit dem Plan auf einen Beschluss des hessischen Landessozialgerichts, das eine Kontrollbefugnis des Bundeskartellamtes bei der bisherigen Rechtslage bestritten hatte. Die gesetzliche Klarstellung solle der Wettbewerbsaufsicht wieder Zugriff auf die Krankenkassen verschaffen, heißt es in dem Entwurf. Demnach soll die Kartellbehörde nicht nur darauf achten, dass die Kassen ihre Marktmacht - etwa bei Rabattverträgen - gegenüber den Arzneimittelherstellern nicht missbräuchlich anwenden. Das Amt solle auch Kassenfusionen auf wettbewerbsschädliche Wirkungen untersuchen. Ebenso könnten die Wettbewerbshüter einschreiten, wenn sich Krankenkassen untereinander zulasten der Versicherten absprächen, etwa bei der Höhe von Zusatzbeiträgen. Das Kartellamt wertete den Entwurf als wichtigen Schritt, um die Rechtssicherheit für die Wettbewerbsaufsicht wieder herzustellen: "Hier wird eine Regelungslücke geschlossen, die sich durch die Rechtsprechung der Sozialgerichte aufgetan hatte", sagte Präsident Andreas Mundt.

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      ZENO-Veranstaltung

      Wer macht was im Krankenhaus am Besten?

      Veranstaltung am 4. Mai 2012 in Berlin

      Personalengpässe, demographische Faktoren und ökonomischer Druck auf die Kliniken wachsen ständig. Das vorhandene ärztliche, pflegerische und administrative Personal ist überfordert, gleichzeitig haben sich die Aufgaben verändert. Wegen rechtlicher Bedenken schrecken viele Kliniken vor einer Neuverteilung der Aufgaben zwischen Ärzten, Pflege und Administration zurück. Doch die Vorsicht ist oft unbegründet. Denn Juristen sehen praktikable Lösungen.

      Im Rahmen dieser ZENO-Konferenz wird die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt. Durch Praxisberichte und Diskussionen erhalten Sie viele Anregungen für die Umsetzung in Ihrer Klinik.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Wirtschaft

      Jahresüberschuss sinkt

      Umsatzrekord für Medizintechnikhersteller B.Braun

      Der Medizintechnik-Hersteller B.Braun hat 2011 erneut einen Umsatzrekord eingefahren.

      Mit 4,61 Milliarden Euro steigerte das Familienunternehmen aus dem nordhessischen Melsungen die bisherige Höchstmarke aus dem Jahr 2010 von 4,42 Milliarden Euro um 4,2 Prozent, wie Konzernchef Heinz-Walter Große am Freitag bekannt gab. Allerdings ging der Jahresüberschuss des Konzerns um rund 22 Millionen Euro auf 255,7 Millionen Euro zurück. Die Entwicklung des Ergebnisses sei unter anderem durch die Anlaufkosten neuer Fabriken und Währungsschwankungen beeinflusst worden. Das Unternehmen beschäftigte zum Ende des vergangenen Jahres fast 44.000 Mitarbeiter.

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      Seminar - Für Wechselwillige

      Von KTQ® zur ISO

      Haben Sie das Gefühl, für Ihre Einrichtung das Wesentliche aus dem KTQ-Verfahren "herausgeholt" zu haben? Interessieren Sie sich dafür, ob andere QM-Standards, insbesondere die DIN ISO 9001, neue Impulse für das QM-System selbst setzen können?

      Diese Fragen greifen wir in unserem Seminar auf und geben praxisorientierte Antworten darauf. Wir zeigen Ihnen, welche Ihrer bisherigen QM-Aktivitäten im Rahmen des KTQ-Verfahrens künftig für eine ISO-Zertifizierung beibehalten und welche neuen Anforderungen Sie erfüllen müssen. Sie erfahren die Hintergründe des Zertifizierungsverfahrens nach DIN ISO 9001 und welche Schritte Sie gehen müssen, um Ihr Managementsystem weiterzuentwickeln.

      Das Seminar findet am 12.04.2012 im Victoria-Turm in Mannheim statt. Hier können Sie ihre Fortbildung in der 24. Etage mit spektakulärer Aussicht über die Stadt genießen.

      Für weitere Informationen rufen Sie uns einfach unter 0621/ 300 8 400 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail training@zeq.de.

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      Nachrichten

      Städtisches Klinikum München

      Geschäftsführung wieder komplett

      Die Geschäftsführung des Städtischen Klinikums ist demnächst wieder komplett. Der Aufsichtsrat hat die zwei vakanten Stellen neu besetzt. Freddy Bergmann (51) ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer, Hans-Jürgen Hennes (54) übernimmt die medizinische Leitung. Bergmann war zunächst bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften tätig, leitete in Frankfurt unter anderem die interne Revision der Uniklinik und später als kaufmännischer Leiter die Asklepios-Kliniken Hamburg. Zuletzt war er kaufmännischer Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen. Hennes beabsichtigt zum 1. Juli zum Städtischen Klinikum zu kommen. 2006 wurde er beim Caritas-Werk St. Martin Katholisches Klinikum Mainz zunächst als medizinischer Geschäftsführer - zusammen mit einem kaufmännischen Leiter - berufen, seit 2010 ist er alleiniger Geschäftsführer. Der Facharzt für Anästhesiologie hat einen Master of Business Administration und seit 2005 einen Lehrauftrag an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.

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      Medizintechnik

      Neue Vorstandschefs bei Fresenius-Töchtern

      Mit Managern aus den eigenen Reihen regelt der Medizintechnik-Konzern Fresenius die Nachfolge an den Spitzen seiner beiden wichtigsten Tochtergesellschaften. Der US-Amerikaner Rice Powell (56) wird ab dem kommenden Jahr die Geschicke des Nierenwäsche-Spezialisten Fresenius Medical Care (FMC) lenken, wie das Unternehmen am Freitag in Bad Homburg bei Frankfurt nach den entsprechenden Aufsichtsratsbeschlüssen mitteilte. FMC ist ebenso wie der Mutterkonzern FSE im deutschen Leit-Aktienindex Dax notiert. Der bisherige Nordamerika-Chef und FMC-Vize Powell folgt auf den 71 Jahre alten Ben Lipps, der das Unternehmen seit 1999 leitet und den Umsatz seitdem mehr als verdreifacht hat. Lipps wurde zum Ehrenvorsitzenden des FMC-Aufsichtsrats ernannt. An die Spitze der Infusions- und Generikasparte Fresenius Kabi rückt der 44 Jahre alte Schwede Mats Henriksson, der seit 1999 im Kabi-Vorstand sitzt und bislang die Region Asien-Pazifik verantwortet. Seit diesem Monat ist er auch stellvertretender Vorstandschef der Sparte. Henriksson folgt auf Rainer Baule (63), der wie Lipps planmäßig zum Jahresende 2012 ausscheidet. Unter Baules Führung hat sich der Kabi-Umsatz seit 2001 ebenfalls mehr als verdreifacht. Die beiden neuen Vorstandschefs ziehen auch in den Vorstand der Konzernmutter Fresenius ein. Sie machte 2011 mit weltweit rund 150 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 16,5 Milliarden Euro. Fresenius betreibt außerdem mit der Tochter Helios Krankenhäuser, unterhält die Beratungsgesellschaft Vamed und forscht nach eigenen Biotech-Medikamenten.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen

      Neue Doppelspitze in Trier

      Ab März 2012 erhält das Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen mit Jörg Mehr einen weiteren Geschäftsführer. Die Doppelspitze mit dem langjährigen Geschäftsführer Ralf Lunkenheimer und Jörg Mehr hat sich die Aufgaben des stetig wachsenden Klinikums thematisch aufgeteilt. "Wir wollen die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen, um auch auf diesem Weg den Begriff ‚Dienstgemeinschaft’ stärker mit Leben zu füllen", erläutert Schwester M. Elisabeth Mues, Aufsichtratsvorsitzende und Generaloberin der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Karl Borromäus. Das Unternehmen gibt ein jährliches Umsatzvolumen von 115 Millionen Euro an. Jörg Mehr ist Diplom-Kaufmann und Steuerberater und seit September 2007 als Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Finanzen im Klinikum Mutterhaus tätig. Sein Aufgabengebiet als Geschäftsführer umfasst den Kaufmännischen Bereich - unter anderem Controlling, Rechnungswesen und Zentrale Dienste.

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      Klinik-News

      Jahresabschluss

      Sana wächst zweistellig

      Die Sana Kliniken AG ist im Geschäftsjahr 2011 im vierten Jahr in Folge zweistellig gewachsen. Der Konzernumsatz verzeichnete ein Plus von 10 Prozent und legte von 1,48 Milliarden Euro auf 1,63 Milliarden Euro zu. Hierbei profitierte das Unternehmen von erfolgreichen Akquisitionen und einem moderaten organischen Wachstum von 3 Prozent.

      Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beträgt 91,7 Millionen Euro, eine Steigerung von 7,4 Prozent. "Die Anfang 2010 übernommenen Regio Kliniken haben nach nur zwei Jahren ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaftet, was zu geringeren Ergebnisbelastungen geführt hat als ursprünglich geplant", teilt das Unternehmen mit. Deutschlands viertgrößte Klinikgruppe beschäftigte 2011 deutschlandweit 23.600 Mitarbeiter in 43 Akutkrankenhäusern und Fachkliniken. Die Anteilseigner des Klinikkkonzerns sind 31 private Krankenversicherungen. Im vergangenen Jahr stellten sie dem Unternehmen 160 Millionen Euro weiteres Eigenkapital zur Verfügung. Die Eigenkapitalbasis verbreiterte sich damit auf 530 Millionen Euro.

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      Uniklinik Gießen Marburg

      UKGM-Gesellschafter haben getagt

      Begleitet von Protesten der Belegschaft haben die hessische Landesregierung und die Rhön Klinikum AG eine Gesellschafterversammlung der privatisierten Uniklinik Gießen Marburg (UKGM) abgehalten. Das Land habe seine Mitspracherechte bei der medizinischen Versorgung und der Forschung am UKGM betont, sagte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) nach dem Treffen am Montag der "Bürstädter Zeitung". Sie bekräftigte, dass Pläne zum Abbau von 500 Stellen vom Tisch seien. Diese Pläne, auch wenn sie von Rhön bestritten wurden, hatten die Regierung in den vergangenen Wochen alarmiert. "Durch die außerordentliche Gesellschafterversammlung sind wir schneller an Informationen gekommen", sagte Kühne-Hörmann der Nachrichtenagentur dpa. Das Land Hessen hält noch einen Minderheitsanteil von fünf Prozent an den 2006 verkauften Unikliniken. UKGM-Angestellte demonstrierten in Gießen gegen einen möglichen Stellenabbau.

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      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Asklepios

      LBK-Rückkehrer kommen Hamburg teuer zu stehen

      Der Verkauf des Landesbetriebs-Krankenhäuser entwickelt sich im Nachhinein für Hamburg zu einem schlechten Geschäft, denn immer mehr Mitarbeiter machen von ihrem Rückkehrrecht zur Stadt Gebrauch. Das berichtet die Zeitung "Die Welt". Demnach haben die Rückkehrer schon 155 Millionen Euro verschlungen. Beim Verkauf der Krankenhäuser sind ursprünglich höchstens 600 LBK-Rückkehrer eingeplant gewesen, mehr als 1.750 wollen laut "Welt" aber in den Dienst der Stadt zurück. Erschwerend hinzu kommt, dass bis Ende vergangenen Jahres tatsächlich nur knapp 740 Beschäftigte wieder in die Verwaltung eingegliedert wurden und diese Rückkehrer allein der Stadt bereits mehr als 155 Millionen Euro gekostet. 15 Millionen Euro hatte Asklepios damals als Ausgleich gezahlt. Der LBK-Verkauf war vom damaligen CDU-Senat eingefädelt.

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      Helios-Klinik

      Verdacht auf Abrechnungsbetrug in Erfurt

      Wie die Helios-Kliniken in Berlin steht nun auch ein Haus in Erfurt unter Verdacht, bei Abrechnungen betrogen zu haben. Wie die Staatsanwaltschaft in Erfurt mitteilte, wird in insgesamt acht Fällen gegen das Helios-Klinikum in Erfurt ermittelt, berichtet die "Ärzte Zeitung". In der vergangenen Woche habe die Staatsanwaltschaft in Berlin die Kollegen in Thüringen auf mögliche Vergehen aufmerksam gemacht. Im Juni 2011 hatte die Polizei mehrere Berliner Helios-Kliniken durchsucht. Dort besteht der Verdacht, dass Patienten im Krankenhaus ambulant von Ärzten versorgt wurden, die dafür keine Ermächtigung von der Kassenärztlichen Vereinigung besaßen. Das Helios-Klinikum in Erfurt ist mit 1.300 Betten eine der größten Einrichtungen in Thüringen. "Ob es sich tatsächlich um echten Abrechnungsbetrug handelt, ist jedoch umstritten. Häufig sind nur Chefärzte von der KV für die Erbringung ambulanter Leistungen ermächtigt, beispielsweise um Versorgungsengpässe zu schließen. Stattdessen werden die Behandlungen aber von Assistenzärzten vorgenommen", schreibt die "Ärzte Zeitung".

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      Medizin

      Mangelhaftes Material

      Mediziner fordern Verbot von Metall-auf-Metall-Hüftimplantaten

      Ein Verbot sogenannter Metall-auf-Metall-Hüftimplantate haben britische Wissenschaftler im renommierten Fachjournal “Lancet” gefordert. Datenanalysen hätten eindeutig gezeigt, dass bestimmte Implantate, bei denen Metall auf Metall gleite, schädlich sein könnten und häufiger als andere Varianten neue Hüftoperationen nach sich zögen. Die Forscher fordern in "Lancet" auch, dass Medizinprodukte wie Implantate vor der Zulassung deutlich länger und besser geprüft werden. Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hieß es, dass derzeit eine Risikobewertung für die Metall-auf-Metall-Hüftendoprothesen stattfinde. Das BfArM stehe im Austausch mit der englischen Gesundheitsbehörde MHRA, den medizinischen Fachgesellschaften und Herstellern. "Ziel ist es, mögliche gesundheitliche Risiken für Patienten verlässlich eingrenzen zu können." Metall-auf-Metall-Gelenkimplantate galten ursprünglich als besonders haltbar und vor allem für körperlich aktive Patienten geeignet. Daran gebe es aber bereits seit längerem Zweifel, heißt es in "Lancet". Für die Studie hatten Forscher um Ashley Blom von der Universität Bristol 400.000 Hüftoperationen aus einer Datenbank für England und Wales analysiert, bei denen zwischen 2003 und 2011 Implantate eingesetzt wurden. Mehr als 31 000 davon waren Metall-auf-Metall-Prothesen. Bei anderen Implantaten wird Keramik oder auch Polyethylen genutzt.

      Ein Ergebnis der Analyse: Je größer die Gelenkflächen der Metall- auf-Metall-Implantate waren, desto größer war die Gefahr, dass sie irgendwann ausgetauscht werden mussten. Ein Gelenkkopf aus Metall reibt bei den Prothesen in einer Gelenkpfanne aus Metall - dabei kann giftiger Abrieb in den Körper gelangen, der Entzündungen verursachen kann. "Alle Patienten, die solche Implantate haben, sollten gut überwacht werden", schreiben die Forscher. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hatte erst kürzlich vor möglichen Gewebsschädigungen durch Metall-auf-Metall-Prothesen gewarnt. Mit jährlichen Blutuntersuchungen solle bei betroffenen Patienten geprüft werden, ob Metallverbindungen in den Körper gelangten.

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      Silikonbrustimplantate

      Urintest soll Risse nachweisen

      Münchner Forscher glauben, einen einfachen Test für Risse in Brustimplantaten gefunden zu haben: Über minimale Spuren von Platin im Urin. Gefährliche Risse in Brustimplantaten aus Silikon könnten möglicherweise bald sehr einfach durch einen Urintest feststellbar sein. Es gebe Hinweise darauf, dass dann die Platinwerte erhöht seien, sagte der Diplomchemiker am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität Rudolf Schierl der Nachrichtenagentur dpa.

      Dabei gehe es um minimale Mengen im Nano-Bereich. "Das Platin hat gesundheitlich keine Relevanz, es ist nur ein Indikator." Sollte sich die These bewahrheiten, könnte es damit bald einen sehr einfachen, kostengünstigen und gesundheitlich nicht belastenden Test geben, ob die Implantate in Ordnung seien. Bei vier von 30 Frauen seien bereits erhöhte Platin-Werte gefunden worden, ohne dass dies von Zahn-Ersatz aus Gold-Legierungen, von Krebs-Medikamenten oder von einer besonderen beruflichen Belastung stammen konnte, sagte Schierl. Die Werte hätten beim bis zu 10-fachen des normalen Referenzwertes gelegen. "Da hat sich schon gezeigt, dass einige Frauen mit Silikonimplantaten diese erhöhten Werte hatten. Aber es waren nicht genug, um sicher zu sagen, dass es diesen Zusammenhang gibt." Nun solle eine breiter angelegte Studie mit rund 100 Frauen Gewissheit schaffen. Die Untersuchung sei bereits von der Ethikkommission der LMU genehmigt. Die Ambulanz des Klinikums suche nun Frauen mit Implantaten, die teilnehmen wollten.

      Zuvor hatte die Universität implantierende Ärzte um Kooperation gebeten, jedoch ohne Erfolg. "Das Anliegen fand bei den niedergelassenen Chirurgen keine große Resonanz", sagte Schierl. Dabei hätte ein solcher einfacher Test gerade in dem jüngsten Skandal vielen Patientinnen schnell Sicherheit geben können. "Hätten die Ärzte mitgemacht, hätten wir vielleicht da schon ein Instrument gehabt." Platin werde bei der Herstellung von Silikon als Katalysator verwendet. Reiße ein Implantat, könne das Platin freigesetzt werden. Die ersten Untersuchungen zu Platin im menschlichen Körper hatten in den 1990er Jahren an der LMU begonnen.

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      Stellenmarkt

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      Controller (m/w)
      Ev. Krankenhaus
      Mülheim an der Ruhr
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      Technologie
      Technischen Leiter (m/w)
      CaritasKlinikum Saarbrücken
      Saarbrücken
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      Management
      Geschäftsbereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner, Management- und Personalberatung GmbH
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      Geschäftsführer/ Verwaltungsleiter (w/m)
      Sana Kliniken AG
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      Vorsitzender der Geschäftsführung (m/w)
      Kienbaum Berlin
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      Adelheid Rödig, Telefon: 0711/8931–326, E-Mail: adelheid.roedig@thieme.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Die April-Ausgabe der kma steht im Zeichen der IT-Messe Conhit. Bereits zum fünften Mal findet der Branchentreff für die Gesundheits-IT in Berlin statt. Unsere Titelgeschichte im April  "Die Cloud  - Chancen und Risiken für das Gesundheitswesen” . Wo ergibt die Anbindungen an den Webspace für Krankenhäuser Sinn? Welche Rolle spielt der Datenschutz, und was für Geschäftsmodelle haben sich in der Krankenhauswelt bereits bewährt? Zudem greift die kma im „ConhIT messemagazin” weitere IT-Themen, wie beispielsweise Mobility und Vernetzung, auf. Anzeigenschluss: 23.03.2012

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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