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      Politik

      Pflegereform

      Bundesregierung verspricht Orientierungswechsel in Pflege

      Mit ihrer geplanten Pflegereform will die Bundesregierung eine Kurskorrektur in den kommenden Jahren vorbereiten. Nötig sei ein "Orientierungswechsel, was unter Pflege zu verstehen ist", heißt es im Entwurf für das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz, das der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag in Berlin vorlag. Das Kabinett will diesen Entwurf aus dem Ressort von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) am Mittwoch passieren lassen. Der Beitrag soll dafür zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 Prozent steigen. Dies soll 2013 rund 1,14 Milliarden Euro bringen und in den Jahren darauf 1,18 und 1,22 Milliarden. Das meiste zusätzliche Geld soll in höhere Leistungen vor allem für Demenzkranke fließen. Noch geklärt werden müsse, welchen Hilfebedarf Demenzkranke haben, heißt es zugleich in dem Entwurf. Ende 2010 hatte Bahrs Vorgänger Philipp Rösler (FDP) ein "Jahr der Pflege" ausgerufen.

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      Honorararztsystem/Entlassmanagement/Prä-Post-Verträge

      Umsetzung aus dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz

      Veranstaltung am 19. April 2012 in Berlin

      ”Wie gehe ich das jetzt richtig an?“ Krankenhausmanager und -ärzte, wie auch niedergelassene Ärzte und Manager von Praxisnetzen, stehen verwirrt aber auch interessiert und inspiriert vor einer Fülle gesetzgeberischer Änderungen. Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz hat die schwarz-gelbe Koalition (fast unbemerkt von der Öffentlichkeit) gleich an mehreren Stellen der sektorenübergreifenden Versorgung auf sehr pragmatische Weise den Weg geebnet.

      Anhand praktischer Beispiele, rechtlicher Aufklärung und vor allem mit konkreten Hinweisen für eine gute Vertragsarbeit wird diese Veranstaltung Krankenhausvertretern, KVen, Berufsverbänden, Praxisnetzen und niedergelassenen Ärzten aufzeigen, wie die Chancen für alle genutzt werden können.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Gehälter der Ärztefunktionäre

      KV Berlin hat Angst vor dem Staatskommissar

      Der Streit um Zahlungen an die Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin spitzt sich zu. Schickt der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) der KV Berlin einen Staatskommissar? Das befürchtete der Vorstand in einem streng vertraulichen Schreiben an die Mitglieder der Vertreterversammlung (VV). Dieser könne ersatzweise Beschlüsse zur Rückzahlung der Übergangsgelder von 549.000 Euro fassen. Anfang 2011 hatte der Vorstand trotz Wiederwahl sogenannte "Übergangsgelder" kassiert ? über die Rechtmäßigkeit ist eine heftige Debatte entbrannt. Ende Februar hat die Aufsicht, die Senator Czaja unterstellt ist, die KV verpflichtet, einen Beschluss zur Auszahlung der Gelder aufzuheben und das Geld einzutreiben. Für den "Fall des Nichtbefolgens dieser Anordnung", droht die Aufsicht, werde man eine "Ersatzbeschlussfassung" nach § 13 des Berliner Allgemeinen Zuständigkeitsgesetzes (AZG) vornehmen, spricht den "Verpflichtungsbescheid" durchsetzen. Doch die Sorge vor einem Staatskommissar ist unbegründet.

      Der Vorstand wehrt sich gegen die Rückzahlung, will klagen und bekommt juristische Schützenhilfe durch Wolfgang Spoerr. Der als "unabhängiger" Gutachter von der KV verpflichtete Anwalt aus der Großkanzlei Hengeler/Mueller stellte gestern Abend hinter verschlossenen Türen seine 61-seitige Expertise vor. Fazit: Der Vorstand hatte einen Anspruch auf die Gelder, die Beschlüsse seien rechtswirksam erfolgt. Anschließend beschloss die VV, gegen den Bescheid der Aufsicht zu klagen. Diese hat aufschiebende Wirkung. Der Vorstand behält das Geld, kann ein rechtskräftiges Urteil abwarten. Das kann Jahre dauern. Die Aufsicht verweist in dem Bescheid auf zahlreiche Widersprüche und begründet fundiert, warum der Vorstand keinen Anspruch auf das Geld habe. Das verbiete allein schon der "Charakter" von Übergangsgeldern. Die Voraussetzungen, Ausscheiden aus dem Vorstand und Neustart in der Praxis, seien nicht erfüllt, Anwartschaften nicht entstanden. Übergangsgelder standen den Vorstandsmitgliedern in den alten Dienstverträgen nur zu, sofern sie innerhalb oder nach ihrer ersten Amtszeit nach dem Ausscheiden "die bisherige ärztliche Tätigkeit hauptberuflich" fortsetzen. Mit seiner Wiederwahl am 27. Januar letzten Jahres setzte der Vorstand seine Tätigkeit aber nahtlos fort. Trotzdem unterzeichneten der Vorstand und der VV Vorsitzende am gleichen Tag eine "Anpassung" der Dienstverträge. Man war sich einig, dass die Gelder ausgezahlt werden, "und zwar unabhängig davon, ob es zu einer Neubestellung des Vorstandsmitglieds oder zu einer hauptberuflichen Fortsetzung der selbständigen ärztlichen Tätigkeit kommt".

      Die Aufsicht widerspricht, nach dem Wortlaut des Papiers sei keine Änderung der Verträge erfolgt. Und das Ärzteparlament habe am 5. Mai letzten Jahres, anders als von der KV behauptet, keine rechtlich wirksamen Beschlüsse zur Änderung der Dienstverträge und Auszahlung der Gelder gefasst und fassen können. Es habe kein "Rechtsgeschäft" gebilligt, sondern nur die "Tatsache der bereits zu diesem Zeitpunkt erfolgten Auszahlungen". "Im Ergebnis führt die Zahlung der 183.000 Euro je Vorstandsmitglied tatsächlich zu einer rückwirkenden Gehaltserhöhung von jeweils 30.500 Euro jährlich, für die es keine Grundlage gibt", lautet das Fazit der Aufsicht. Dem widerspricht das 61-seitige Spoerr-"Gutachten", das einen Anspruch des Vorstands auf Übergangsgelder und von rechtlich wirksamen Beschlüssen ausgeht. Unabhängiges Gutachten oder Auftragsexpertise ? das fragen sich jetzt Experten.

      Unabhängig davon fordert der Berliner Internist Rüdiger Brand den Vorstand auf, seine Ämter während der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ruhen lassen. Diese ermittelt wegen des Verdachts der Untreue, hat Ende Februar Büros und Wohnungen der drei Vorstände durchsucht. Erfahrene Ärztefunktionäre sollen in dieser Zeit das Ruder übernehmen. Nach Informationen von kma hat Brand u. a. den früheren KV und KBV-Vorsitzenden Manfred Richter-Reichhelm angesprochen. Dieser hält sich bedeckt, will dazu keinen Kommentar abgeben. Rechtlich korrekt dagegen ist die Erhöhung der Vorstandsgehälter um 2,3 Prozent. Die Erhöhung beträgt bei Jahreseinkommen von 195.000 Euro jährlich knapp 4.500 Euro oder 373,75 Euro monatlich. Nach den Dienstverträgen werden die Gehälter jährlich zum 1. März angepasst in Höhe der vom Statistischen Bundesamt für Januar (gegenüber dem Vorjahresmonat) festgestellten Inflationsrate. KV Chefin Angelika Prehn (67) und ihre Vorstandskollegen erhalten außerdem jährlich jeweils 21.000 Euro zur Kranken- und Altersversicherung, KV Vize Uwe Kraffel und Vorstand Burkhard Bratzke kassieren außerdem noch Zuschüsse zur Ärzteversorgung (jährlich jeweils 6.567 Euro). Hinzu kommen unter anderem Einnahmen aus ärztlicher Tätigkeit und Sitzungsgelder der KBV.

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      ZeQ

      Seminar - Für Wechselwillige

      Von KTQ® zur ISO Haben Sie das Gefühl, für Ihre Einrichtung das Wesentliche aus dem KTQ-Verfahren "herausgeholt" zu haben? Interessieren Sie sich dafür, ob andere QM-Standards, insbesondere die DIN ISO 9001, neue Impulse für das QM-System selbst setzen können?

      Diese Fragen greifen wir in unserem Seminar auf und geben praxisorientierte Antworten darauf. Wir zeigen Ihnen, welche Ihrer bisherigen QM-Aktivitäten im Rahmen des KTQ-Verfahrens künftig für eine ISO-Zertifizierung beibehalten und welche neuen Anforderungen Sie erfüllen müssen. Sie erfahren die Hintergründe des Zertifizierungsverfahrens nach DIN ISO 9001 und welche Schritte Sie gehen müssen, um Ihr Managementsystem weiterzuentwickeln.

      Das Seminar findet am 12.04.2012 im Victoria-Turm in Mannheim statt. Hier können Sie ihre Fortbildung in der 24. Etage mit spektakulärer Aussicht über die Stadt genießen.

      Für weitere Informationen rufen Sie uns einfach unter 0621/ 300 8 400 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail training@zeq.de.

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      Wirtschaft

      Generikamarkt

      Stada steigt in Australien ein

      Der Arzneimittelhersteller Stada will mit der Gründung einer Vertriebsgesellschaft in den Generikamarkt in Australien einsteigen. Das Geschäft mit den Nachahmermedikamenten habe in Australien bislang eine Größe von umgerechnet rund 820 Millionen Euro und wachse jährlich um durchschnittlich etwa 5 Prozent, teilte das Unternehmen in Bad Vilbel mit. Auch wegen auslaufender Patente im Umfang von rund 1,7 Milliarden Euro bis 2014 sei in Australien mit hohem Wachstum zu rechnen. Zudem sei der Anteil der Generika am Gesamtmarkt mit unter 40 Prozent vergleichsweise gering. Die neue Vertriebstochter soll ab dem dritten Quartal 2012 zunächst lizenzierte patentfreie Markenprodukte verkaufen, bevor Stada-Eigenprodukte hinzukommen. Die Anfangsinvestitionen zur Gründung der Tochter bezifferte Stada auf umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro.

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      Landrat unterschreibt

      Salzlandkliniken endgültig verkauft

      Die Salzlandkliniken gehören jetzt endgültig zur Ameos-Gruppe. Das Unternehmen muss innerhalb der kommenden zehn Tage die erste Rate zahlen. Ein Verkaufspreis wurde nicht genannt. Mit der Unterschrift des Landrats Ulrich Gerstner des Salzlandkreises endet ein monatelanges Tauziehen. Die Salzlandklinik-Holding mit ihren Krankenhäusern in Aschersleben, Bernburg, Staßfurt und Schönebeck war in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der Kreistag beschloss deshalb 2010, das Unternehmen zu verkaufen und entschied sich nach einer Ausschreibung für Ameos. Daraufhin brach ein Streit um den Verkauf aus, unter anderem hatte Landrat Gerstner den Verkauf abgelehnt, weil er seiner Meinung nach gegen EU-Recht verstößt. Grund: Ameos hatte 20 bis 30 Millionen Euro weniger geboten als der Mitbewerber Helios, dafür aber höhere Investitionen versprochen. Erst nachdem das Wirtschafts- und das Innenministerium den Verkauf als rechtmäßig erklärt hatten, gab Gerstner seinen Widerstand auf.

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      Nachrichten

      Neuer Finanzchef

      Jens Breuer neuer Mediclin-Vorstand

      Jens Breuer (38) wird Vorstandsmitglied der Aktiengesellschaft Mediclin. Der Diplom-Kaufmann und Steuerberater übernimmt spätestens am 1. Oktober 2012 das Ressort Finanzen, das bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin vom Vorsitzenden des Vorstands, Frank Abele, verantwortet wird. Breuer hat zuletzt das Controlling und die Finanzen eines großen deutschen Anbieters für psychosomatische Rehabilitation verantwortet. Mediclin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber mit 34 Klinikbetrieben, sieben Pflegeeinrichtungen und elf Medizinischen Versorgungszentren.

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      St.-Vincenz-Krankenhauses

      Klinikchef muss gehen

      Der Geschäftsführer des hessischen St.-Vincenz-Krankenhauses, Klaus-Werner Szesik (46), muss die Klinik verlassen. Seine Stellvertreterin Katja Streckbein (43) wird den Posten kommissarisch übernehmen. Das meldet die "Frankfurter Neue Presse". Die Zeitung schreibt: "Klaus-Werner Szesik hat sich nichts zu schulden kommen lassen. Er hat die Klinik seit seinem Amtsantritt im Dezember 2006 wirtschaftlich erfolgreich geleitet. Aber die Zahlen sind in einem Krankenhaus nicht alles, schon gar nicht in einem christlich geprägten. Das haben in den vergangenen Wochen auch die Verantwortlichen, die Szesik im Konflikt mit den Chefärzten noch Anfang des Jahres den Rücken stärkten, so gesehen. Dem Geschäftsführer wurde zum Verhängnis, wie er das St. Vincenz geführt hat."

      "Seit dem vergangenen Herbst rumorte es hinter den Kulissen des Limburger Krankenhauses. Zwei Chefärzte der Medizinischen Klinik hatten gekündigt, weil sie mit dem Geschäftsführer Probleme hatten. Katja Streckbein, die kommissarische Nachfolgerin von Szesik, ist Juristin und seit fünf Jahren die Nummer zwei in der Klinikm die rund 1.100 Beschäftigte hat.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Klinik-News

      UKGM

      Neue Geschäftsführung

      Christiane Hinck-Kneip (49) und Martin Menger (52) wurden in die Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen Marburg (UKGM) gewählt. Hinck-Kneip übernimmt die Kaufmännische Geschäftsführung am Standort Gießen, und Martin Menger wechselt in die Geschäftsführung Zentrale Dienste. Christian Höftberger, bisheriger Kaufmännischer Geschäftsführer des Standortes Gießen, verlässt zum 31. März 2012 nach über dreijähriger Tätigkeit in dieser Funktion das fünfköpfige Geschäftsführungsgremium, berät aber das Klinikum weiter. Hinck-Kneip, verheiratet, zwei Kinder, arbeitet bereits seit Juli 2011 im Stab der Vorsitzenden der Geschäftsführung von UKGM und wird zum 1. April 2012 ihre neue Funktion übernehmen. Sie ist Fachärztin für Kinderheilkunde und war zuletzt Dezernatsleiterin Strategisches Controlling am Uniklinikum Schleswig-Holstein, dort von 2003 bis 2007 Mitglied im Aufsichtsrat, sowie 2004 bis 2008 Stabsstellenleiterin Medizin- und Pflegecontrolling, um nur einige Stationen ihrer Laufbahn zu nennen. Menger, verheiratet, zwei Kinder, Vorstand Nord/Ost der Rhön Klinikum AG, wird ab dem 1. April 2012 die Geschäftsführung des UKGM verstärken.

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      Marburger Bund

      Tarifeinigung in Hamburg

      Nach drei Verhandlungsrunden konnten sich der Marburger Bund und der Krankenhausarbeitgeberverband Hamburg (KAH) auf Eckpunkte einer Tarifeinigung verständigen. Die Tarifvertragsparteien einigten sich auf eine Erhöhung der Tabellenentgelte ab dem 1. Mai 2012 um durchschnittlich 2,8 Prozent und ab dem 1. Januar 2013 um weitere 1,25 Prozent. Die Gremien der Tarifvertragsparteien haben nunmehr bis zum 10. April Zeit, das Verhandlungsergebnis zu beraten und abschließend zuzustimmen. Die Zeitzuschläge für Bereitschaftsdienst betragen in der Zeit von 0-6 Uhr 20 Prozent und zusätzlich an Sonntagen 15 Prozent. Zudem erhöhen sich zukünftig die Bereitschaftsdienstentgelte analog zum Tabellenentgelt. Diese Regelung treten am 1. Januar 2013 in Kraft. Ebenso wird zu diesem Zeitpunkt die Regelung bei einer Arbeitszeit von 40 - 48 Wochenstunden verbessert. Zum einen erfolgt die Berechnung in den Entgeltgruppen Ä2 und Ä3 maximal auf Grundlage der Stufe 2. Zudem wird der Zuschlag auf 11,5 Prozent erhöht. Des Weiteren haben sich die Tarifvertragsparteien über Regelungen zur Entgeltumwandlung verständigt.

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      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Abrechnungen

      Hinweise auf Betrug an der Charité

      An der Charité könnten ambulante Leistungen falsch abgerechnet worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Arzt, der an einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) der Charité tätig ist, wegen Abrechnungsbetrugs, berichtet die "Berliner Zeitung". Die Ermittlungen könnten sich ausweiten. So soll der Ärztliche Direktor der Uniklinik Ulrich Frey, der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mitgeteilt haben, dass es weitere "Hinweise auf Unregelmäßigkeiten" in den MVZ gebe. Dies sagte der stellvertretende KV-Vorsitzende Uwe Kraffel auf Anfrage der Zeitung. "Die Charité will uns nun bis Ende Mai einen Bericht vorlegen", zitiert das Blatt Kraffel. Die KV ist zuständig für die Kontrolle der Abrechnungen in der ambulanten Medizin. Erst kürzlich hat die Berliner Staatsanwaltschaft sechs frühere Geschäftsführer und Chefärzte der DRK-Kliniken wegen bandenmäßigen Abrechnungsbetrugs angeklagt. Die Beschuldigten sollen zwischen 2004 und 2010 ambulante Leistungen falsch abgerechnet haben, der KV soll ein Schaden von elf Millionen Euro entstanden sein. Auch in einer Helios-Kliniken soll betrogen worden sein, ermittelt wird gegen 14 Beschuldigte. Vivantes hatte im Dezember und Januar Selbstanzeigen wegen Abrechnungsbetrugs gestellt.

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      Medizin

      Geburtenstatistik

      Deutsche Babys kommen besonders früh auf die Welt

      Zwischen 8 Uhr und 9 Uhr herrscht Hochbetrieb in deutschen Kreißsälen, spanische Babys kommen häufig später. Wie eine Untersuchung der Leipziger Nabelschnurblutbank Vita 34 ergab, kommen deutsche Babys verglichen mit denen in Italien und Spanien früher zur Welt. Während in Deutschland die meisten Babys gleich nach dem Frühstück geboren werden, liegt das Geburtenhoch in Italien zwischen dem ersten Cappuccino und der Pasta zum Mittag. Die Spanier lassen sich am meisten Zeit. Dort erblicken die meisten Babys nach der Siesta das Licht der Welt. "In Deutschland ist der Effekt besonders deutlich", sagt Eberhard Lampeter, Ärztlicher Leiter von Vita 34. "Zwischen 8 Uhr und 9 Uhr kommen fast dreimal so viele Kinder zur Welt wie im Tagesschnitt." In Italien liegt das Geburtenhoch zwischen 9 Uhr und 11 Uhr und in Spanien zwischen 14 Uhr und 16 Uhr. Der Grund dafür könnte die steigende Zahl an Kaiserschnittgeburten sein, vermutet Lampeter. "Da ein Kaiserschnitt sich im Gegensatz zur normalen Geburt planen lässt, kann der Entbindungszeitraum gezielt gewählt werden", so Lampeter. "Offenbar wählen viele Kreißsaalteams für den Kaiserschnitt den für sie idealen Termin. Das ist in Deutschland offenbar der frühe Vormittag." In Deutschland kommen rund 30 Prozent der Kinder per Kaiserschnitt zur Welt, in Italien 37 Prozent und in Spanien 25 Prozent. Die Kaiserschnittgeburten würden auch einen zweiten Effekt erklären, den die Leipziger beobachtet haben. In allen drei Ländern kommen die meisten Kinder wochentags zur Welt. Am Samstag und Sonntag geht die Geburtenzahl in Deutschland um ein Viertel zurück, in Italien um ein Drittel und in Spanien sogar um rund 40 Prozent. Für die Analyse wurden die Daten von über 8.700 Babys ausgewertet, die 2011 in Deutschland, Italien und Spanien geboren wurden. Die Eltern hatten sich entschieden, das Nabelschnurblut ihrer Kinder bei Vita 34 einzulagern.

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      Stellenmarkt

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      Management
      Leiter Praxisberatung
      Die Curagita AG
      Heidelberg
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      Management
      Service-Direktor CT/MRT
      Die Curagita AG
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      Facility-Management
      Technischen Leiter (m/w)
      Betriebsgesellschaft für Krankenhäuser
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      Management
      Leiterin/Leiter Finanz- und Rechnungswesen
      Kreiskrankenhaus Weißwasser gGmbH
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      Stellengesuch
      Architekt

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      Adelheid Rödig, Telefon: 0711/8931–326, E-Mail: adelheid.roedig@thieme.de

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      Vorschau

      Vorschau kma medien

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      In der Mai-Ausgabe beschäftigen wir uns in der Rubrik "Branche kompakt" mit bildgebenden Verfahren. Hier steht das Zusammenwachsen von Ultraschall und diagnostischer Bildgebung im Fokus der Recherche, aber auch teleradiologische Projekte und die Verknüpfung von Medizintechnik und IT werden beleuchtet. Anzeigenschluss: 20.04.2012

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      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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