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      Politik

      Vorbeugung

      Unionsfraktion sagt psychischen Krankheiten den Kampf an

      2010 kündigte der damalige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) eine Initiative für mehr Krankheitsvorbeugung an. Vor allem psychische Leiden breiten sich aber weiter scheinbar unaufhaltsam aus. Die Unionsfraktion will sich damit nicht mehr abfinden. Stress, Burnout, Depression - die Unionsfraktion fordert Bundesregierung und Sozialkassen zum Einschreiten gegen den dramatischen Anstieg psychischer Krankheiten in Deutschland auf. 29 Milliarden Euro koste die Behandlung seelischer Leiden jedes Jahr, und immer mehr Arbeitnehmer brächen vor Stress einfach zusammen, sagte der CDU-Gesundheits- und Sozialexperte Willi Zylajew. "Wir wollen dies nicht so akzeptieren." Der Chef der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion, Peter Weiß (CDU), sagte: "Wir wollen, dass alle Akteure das zu einem Schwerpunkt machen." Zunehmender Leistungs- und Konkurrenzdruck sowie ständige Erreichbarkeit hätten den Anteil der Tage, die Arbeitnehmer wegen psychischer Erkrankungen krankgeschrieben sind, deutlich ansteigen lassen. "Die Leute halten es vor Stress nicht durch."

      Der Vorstoß umfasst Aufforderungen an das Forschungsministerium, die psychischen Erkrankungen zu einem Forschungsschwerpunkt zu machen, an das Arbeitsministerium, besseren Schutz etwa durch Pausenregelungen in der Arbeitszeitverordnung zu prüfen sowie an das Gesundheitsressort, Prävention im Sozialgesetzbuch zu stärken. Betriebe, Kranken- und Unfallkassen sollten stärker gegen psychische Leiden vorgehen. Die Krankenkassen sollten mehr als die heute vorgeschriebenen 2,56 Euro pro Versicherten für Vorbeugung ausgeben müssen. Zylajew und Weiß forderten eine nationale Konferenz "Prävention psychischer Erkrankungen im Betrieb". In Deutschland kommen jedes Jahr mindestens fünf Millionen Menschen mit schweren psychischen Krankheiten hinzu. Fast jeder dritte Schüler leidet an depressiven Stimmungen. Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der psychischen Erkrankungen laut DAK-Gesundheitsreport 2012 von 12,1 auf 13,4 Prozent am Krankenstand. "Damit hat sich in den zurückliegenden 15 Jahren der Anteil dieser Krankheitsgruppe am Krankenstand mehr als verdoppelt", so die Krankenkasse DAK-Gesundheit.

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      ZENO-Veranstaltung

      Parenterale Zubereitungen: Gesetzliche Rahmenbedingungen, Abrechnung & Ausschreibungen

      Veranstaltung am 25. April 2012 in Berlin

      Die Abrechnung für Arzneimittel in parenteralen Zubereitungen wurde durch den Gesetzgeber grundlegend geändert. In dessen Folge wird die Abrechnung der parenteralen Zubereitungen mittels einer modifizierten Hilfstaxe und Verwurfsregelungen in 2012 neu gestaltet. Zum 1. August 2012 folgen weitere technische Anpassungen.

      Kompetente und praxiserfahrene Referenten vermitteln Ihnen in dieser Veranstaltung die notwendigen Informationen zu den relevanten Fragen der Abrechnung im Bereich der parenteralen Zubereitungen. Die zu berücksichtigenden Einflußfaktoren werden ausführlich besprochen, ebenso werden die Auswirkungen der neuen Hilfstaxe auf Apotheken detailliert erörtert.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      FDP-Fraktion signalisiert Zustimmung

      Schritte gegen Betrug bei Klinik-Abrechnungen zeichnen sich ab

      In der Debatte um fehlerhafte Klinik-Rechnungen zulasten der Krankenkassen werden Reformen in diesem Bereich immer wahrscheinlicher. Auch die FDP-Fraktion ist grundsätzlich dazu bereit, nachdem die Unionsfraktion und Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) bereits mit konkreten Vorschlägen vorgeprescht waren. Rund eine Milliarde Euro kosten falsche Klinikrechnungen die Beitragszahler nach Schätzungen des Bundesrechnungshofs und der Krankenkassen pro Jahr.

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      Wirtschaft

      Nach Schiedsspruch

      Kassen kündigen Klage gegen Hausarztverträge an

      Die AOK Bayern und der Verband der Ersatzkassen haben eine Klage gegen den Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV) angekündigt. Kern des Anstoßes ist der Schiedsspruch zu den Hausarztverträgen mit den Krankenkassen. Da sich die AOK Bayern und die Ersatzkassen nicht mit dem Bayerischen Hausärzteverband einigen konnten, war es zu einem Schiedsverfahren gekommen. Der Schiedsspruch vom 13. Februar 2012 verpflichtet die Krankenkassen nun zu den Verträgen mit den Hausärzten. Zur Klage der Kassen erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Bundestagsabgeordnete Max Straubinger: "Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag appelliert an die AOK Bayern und den Verband der Ersatzkassen, die angekündigten Klagen zum Hausärztevertrag zu überdenken. Wenn man ein Schiedsverfahren einleitet, sollte der Schiedsspruch auch von allen Beteiligten akzeptiert werden. Rechtssicherheit ist ein Beitrag für eine gute Patientenversorgung. Die Krankenkassen dürfen auf dem Rücken der Patienten und der Hausärzte keine Machtspiele betreiben. Wir regen an, dass die AOK Bayern und die Ersatzkassen Abstand von ihrem Klagevorhaben nehmen. Das vorbildliche Verhalten der Techniker Krankenkasse, der Betriebskrankenkasse und der Landwirtschaftlichen Krankenkasse sollte ihnen ein Beispiel sein."

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      Nachrichten

      Stellungswechsel

      UKE-Consult-Chef Goyen wechselt zu GE

      Mathias Goyen ist neuer Director Clinical Development bei GE Healthcare. "Als Director Clinical Development wird er uns helfen, GE Healthcare in akademischen Häusern und bei Forschungseinrichtungen neu zu positionieren", so GE Deutschland-Chef Ferdinando Beccalli-Falco. Das Unternehmen bietet Produkte für medizinische Bildgebung, medizinische Diagnostik, Patientenmonitoring, Arzneimittelforschung, Informationstechnologien und biopharmazeutische Fertigungstechnologien an. Goyen ist Professor für Diagnostische Radiologie der Universität Hamburg. In seiner letzten Funktion war er Geschäftsführer der UKE Consult und Management GmbH und Geschäftsbereichsleiter der UKE International und somit für das gesamte Beratungs- und Auslandsgeschäft des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zuständig. Prof. Goyen ist Herausgeber bzw. Autor zahlreicher Bücher und Fachbeiträge aus den Bereichen Radiologie und Gesundheitswirtschaft. Er ist seit 2005 Generalsekretär der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin, Berlin.

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      AWO Krankenhaus Calbe

      Jana Philipp übernimmt Pflegedienstleitung

      Philipp hat die Pflegedienstleitung übernommen und gehört damit neben Karl-Heinz Ulrich als ärztlichem Leiter und Verwaltungsleiterin Gabriele Lang zur Führungsspitze des Krankenhauses für Geriatrie und Innere Medizin. Die examanierte Gesundheits- und Krankenpflegerin wechselt von der Elbe an die SaaleBisher hat sie unter anderem in der Lungenklinik Lostau sowie als Abteilungsleitung der Geriatrie und Inneren Medizin im Klinikum der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg gearbeitet. Die ehemals kommunal geführte Einrichtung ist Ende 2009 in die Trägerschaft der AWO gewechselt. Das auf Alters- und Innere Medizin spezialisierte Krankenhaus verfügt über 114 Betten und versorgt mit über 120 Mitarbeitern pro Jahr mehr als 3.000 stationäre Patienten.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Klinik-News

      St. Göran-Krankenhaus

      Capio erhält Vertragsverlängerung für Stockholmer Klinik

      Die Bezirksverwaltung Stockholm hat beschlossen, den Vertrag mit Capio für den Betrieb des St. Göran-Krankenhauses im Zentrum von Stockholm, Schweden, zu erneuern. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von 2013 bis 2021 mit der Option für die Stadt, den Vertrag um weitere vier Jahre zu verlängern. Capio betreibt die stationäre Versorgung im St. Göran-Krankenhaus im Auftrag der Stadt bereits seit Herbst 1999.

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      Asklepios-Klinik Hamburg-Eilbek

      Journalist klaute Patientenakten

      Der Fall der verschwundenen Patientenakten vom Gelände der ehemaligen Asklepios-Klinik Hamburg-Eilbek ist aufgeklärt. Ein Journalist der "tageszeitung" (taz) habe die Aktenordner als "Beweismaterial" mitgenommen, um über den nachlässigen Umgang mit Patienten-Daten bei Asklepios zu informieren, berichtete der Radiosender NDR 90,3. Das Unternehmen soll inzwischen Strafanzeige gegen den taz-Reporter gestellt haben. Die Zeitung "Der Westen" schreibt zu dem Vorfall: "Der Journalist hatte sich nach dem Verschwinden der Patientenakten gemeldet. Die Ordner sollen Notfallberichte enthalten und Informationen über Patienten, die ihre Rechnungen nicht bezahlten. Die Akten waren am vergangenen Dienstag verschwunden. Sie sollten fachgerecht vernichtet werden, weil die Mindestlagerungsfrist von zehn Jahren abgelaufen war. Allerdings landeten die Papiere aus bislang ungeklärter Ursache nicht in einem Sicherheitscontainer."

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      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

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      Arbeitszeit

      Verstöße in 17 Thüringer Kliniken

      An 17 Thüringer Krankenhäusern müssen Ärzte nach Angaben des Sozialministeriums länger als erlaubt arbeiten. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Landtagsanfrage der FDP hervor. Gegen vier Kliniken wurden deshalb Bußgeldverfahren eingeleitet, insgesamt waren es 13 derartige Verfahren. In Thüringen gibt es rund 40 Krankenhäuser, sie beschäftigen etwa 4.000 Ärzte. Die Überprüfungen durch den Landesbetrieb für Arbeitsschutz waren zumeist durch Beschwerden Betroffener ins Rollen gekommen. Festgestellt wurden dabei neben der Überschreitung der täglichen Arbeitszeit auch Verstöße gegen die vorgeschriebenen Pausenzeiten, heißt es in der Ministeriumsantwort. Das Bundesarbeitszeitgesetz begrenzt die wöchentliche Arbeitszeit für Arbeitnehmer auf durchschnittlich 48 Stunden. Für die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) ist die Personalsituation an den Kliniken Ursache der Arbeitszeitverstöße. Das Sozialministerium verweist hingegen darauf, dass in den kontrollierten Kliniken die Mindestbesetzung mit Fachärzten sichergestellt gewesen sei. Vielmehr spiele die Arbeitsorganisation eine Rolle. "Arbeitszeiten sind besonders in Kliniken aufgefallen, in denen an alten Arbeitszeit-Regimen festgehalten wurde", heißt es in der Antwort.

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      Fresenius

      Gesundheitskonzern will weitere Kliniken kaufen

      "Wir wollen weiter expandieren und an der Privatisierung teilhaben", sagte Fresenius-Vorstandschef Ulf Schneider der "Wirtschaftswoche". "In den ersten Monaten dieses Jahres sind bereits Kliniken mit einem Jahresumsatz von 400 Millionen Euro auf dem Markt", so Schneider. Er betonte: "Wir sind keine Kaufmaschine, halten aber die Augen offen." Wachstumschancen sieht das Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg auch im Ausland. Vor allem im Bereich Infusionslösungen und künstlicher Ernährung wolle Fresenius in Schwellenländern wie Brasilien, Indien und China um 15 bis 17 Prozent im Jahr wachsen, sagte Schneider. Die eigene Biotech-Sparte stellt der Fresenius-Chef dagegen auf den Prüfstand. "Wir reden hier über ein Startup-Geschäft mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro. Unsere Biotech-Einheit muss sich in eine Größenordnung entwickeln, aus der neben den bestehenden vier ein fünfter Unternehmensbereich entstehen könnte", erklärte Schneider. "Wenn wir sehen dass es nicht klappt, suchen wir andere Lösungen."

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      Horst-Schmidt-Kliniken

      Gericht billigt Teilverkauf an Rhön-Klinikum

      Die Stadt Wiesbaden darf ihre Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) an die Rhön-Klinikum AG wie geplant zum Teil verkaufen. Das laufende Bürgerbegehren gegen die Teilprivatisierung hätte früher eingeleitet werden müssen und sei daher nicht zulässig, befand der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel nach Angaben vom Mittwoch. Wiesbaden will 49 Prozent an dem defizitären städtischen Krankenhaus an den Krankenhauskonzern verkaufen. Das Geschäft hat ein Volumen von mehr als 300 Millionen Euro und ist einer der größten Krankenhausverkäufe der vergangenen Jahre in Deutschland. Das Bürgerbegehren war nach der endgültigen Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zum Verkauf am 9. Februar angelaufen. Die Initiative "Für eine kommunale HSK" wollte bis zum 5. April die notwendigen Unterschriften sammeln und hatte damit auch vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden Recht bekommen. Das Geschäft war damit infrage gestellt, weil das Rhön-Angebot angeblich nur bis Ende März befristet war. Den Grundsatzbeschluss zum Verkauf hätten die Stadtverordneten bereits am 17. November 2011 gefasst, befanden die Richter in Kassel. Ein Bürgerbegehren hätte damals eingeleitet werden müssen, im Februar sei es "verfristet" gewesen. Der Beschluss (Aktenzeichen 8 B 440/12) ist nicht anfechtbar. Den Verkauf der Klinik hatte die große Koalition aus CDU und SPD im Wiesbadener Stadtparlament auf den Weg gebracht, weil die HSK-Schulden von mehr als 100 Millionen Euro sonst nicht beherrschbar seien. Rhön soll dem Vernehmen nach die Schulden übernehmen und auch einen Neubau der HSK bezahlen. Das alte Gebäude gilt als unwirtschaftlich.

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      Interessenverband Kommunaler Krankenhäuser

      Klinikum München tritt IVKK bei

      Das städtische Klinikum München wird Mitglied im Interessenverband Kommunaler Krankenhäuser (IVKK). Das mit insgesamt mehr als 3.300 Betten größte kommunale Krankenhaus in Bayern, die Städtisches Klinikum München (StKM), wird jüngstes Mitglied IVKK. Der 2005 gegründete IVKK ist das Sprachrohr für die Interessen aller rund 600 kommunalen Krankenhäuser in Deutschland ? unabhängig davon, ob ihre Trägerkommune dem Deutschen Städtetag, dem Landkreistag oder einem anderen kommunalen Verband angehört. Am 1. Januar 2005 fusionierten die fünf Krankenhäuser der Landeshauptstadt München sowie das Institut für Pflegeberufe, der Blutspendedienst und die Zentralwäscherei zur Städtisches Klinikum München GmbH.

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      Medizin

      Stiftung Deutsche Krebshilfe

      Lehrstuhl für Palliativmedizin in Freiburg

      Die Universitätsklinik Freiburg hat den ersten Lehrstuhl für Palliativmedizin in Baden-Württemberg eingerichtet. Die erste Lehrstuhlinhaberin ist die Internistin und Theologin Gerhild Becker. Sie leitet die bereits 2006 in Freiburg eingerichtete Palliativstation. Finanziert wird der Lehrstuhl, zu dem außer der Professorin zwei wissenschaftliche Assistenten und ein Sekretariat gehören, von der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Nach fünf Jahren wird die Uniklinik die Finanzierung selbst übernehmen. Bundesweit gibt es jetzt zehn solcher Lehrstühle, acht davon finanziert die Deutsche Krebshilfe, berichtet die "Stuttgarter Zeitung". Nach Angaben der Krebshilfe erkranken jedes Jahr fast eine halbe Million Menschen neu an Krebs, bis 2050 würden es noch 30 Prozent mehr werden, 218.000 Patienten sterben jedes Jahr.

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      Recht

      Gewissensfreiheit

      Ärztekammer darf Sterbehilfe-Medikamente nicht generell verbieten

      Medizinern darf nach einem Urteil nicht generell von der Ärztekammer verboten werden, Patienten tödliche Substanzen für einen Suizid zu überlassen. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin. Ein Arzt hatte gegen ein Verbot der Berliner Kammer aus dem Jahr 2007 geklagt. Ein generelles Verbot könne aber gegen die Gewissensfreiheit und die Freiheit der Berufsausübung verstoßen, argumentierten die Richter. Es sei nicht mit den Grundrechten vereinbar, ärztliche Beihilfe zum Suizid auch dann zu verbieten, wenn der Arzt den Patienten durch eine lange persönliche Beziehung kenne und dieser eine Selbsttötung wünsche, da es keine alternativen Mittel zur Leidensbegrenzung gibt. Durch ein Verbot für solche Ausnahmefälle könne der Arzt in einen Gewissenskonflikt geraten. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung wurde Berufung zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zugelassen. Im Jahr 2007, als das Verbot ausgesprochen wurde, war der Arzt zweiter Vorsitzender des Sterbehilfevereins Dignitate (heute: Dignitas). Er argumentierte vor Gericht, dass er auch außerhalb seiner Vereinsarbeit mit solchen Ausnahmefällen konfrontiert sei. Das Gericht wies gleichwohl darauf hin, dass ein Verbot beruflicher und organisierter Sterbehilfe, wie sie der Verein betreibt, zulässig ist.

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      Katastrophale Hygiene

      Hohe Haftstrafe für Orthopäden

      Wegen übler Hygiene in seinem ambulanten Operationszentrum muss ein 63 Jahre alter Orthopäde aus Fulda zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Der Mann wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung und des vorsätzlichen Verstoßes gegen das Medizinproduktegesetz verurteilt. Drei Patienten hatten sich in dem Operationszentrum nach Routineeingriffen im April 2010 mit lebensbedrohlichen Streptokokken infiziert. Sie mussten mehrere Not- und Nachoperationen ertragen. Unter anderem hatte eine 62-jährige Frau drei Wochen lang im Koma gelegen. Ihr wurde ein Bein amputiert. Eine 29-jährige ehemalige Rettungsassistentin wurde laut Gericht infolge der Krankheit erwerbsunfähig. Der Richter sagte in seiner Urteilsbegründung, das Team habe in normaler Straßenkleidung operiert. Narkosemasken seien zu oft verwendet worden und medizinische Instrumente verschmutzt sowie bräunlich-rot verfärbt gewesen. An manchen Instrumenten hätten sogar Textilflusen gehangen. Die Mitarbeiter seien zudem nur unzureichend ausgebildet gewesen.

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      Beruf & Karriere

      IHK

      Zentrale Prüfstelle für ausländische Berufsabschlüsse

      Die deutschen Industrie- und Handelskammern (IHK) haben eine zentrale Prüfstelle für ausländische Berufsabschlüsse eingerichtet. Die IHK-Fosa (Foreign Skills Approval) in Nürnberg soll künftig prüfen, inwieweit ausländische mit deutschen Berufsabschlüssen gleichgesetzt werden können, teilte das bayerische Wirtschaftsministerium in München mit. Die Prüfstelle soll diese Aufgabe für 77 der 80 Industrie- und Handelskammern in Deutschland übernehmen. In einem neuen Gesetz über die Anerkennung von Berufsqualifikationen werden die Kammern beauftragt, ausländische Berufsabschlüsse in ihrem Zuständigkeitsbereich zu bewerten. Neben den Industrie- und Handelskammern haben unter anderem auch die Handwerkskammern und die Ärzte- und Rechtsanwaltskammern damit die Aufgabe zur Prüfung der Abschlüsse erhalten.

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      Stellenmarkt

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Facility-Management
      Technische(n) Leiter(in)
      CoSolvia Betriebstechnik GmbH
      Hasbergen
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      Management
      Controller (m/w)
      Ev. Krankenhaus
      Mülheim an der Ruhr
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      Management
      Geschäftsbereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner, Management- und Personalberatung GmbH
      Stuttgart
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      Vorschau

      Vorschau kma medien

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      In der Mai-Ausgabe beschäftigen wir uns in der Rubrik "Branche kompakt" mit bildgebenden Verfahren. Hier steht das Zusammenwachsen von Ultraschall und diagnostischer Bildgebung im Fokus der Recherche, aber auch teleradiologische Projekte und die Verknüpfung von Medizintechnik und IT werden beleuchtet. Anzeigenschluss: 20.04.2012

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      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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