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      Politik

      Koaliton

      Streit über geplante Finanzspritze für Krankenhäuser

      Die Krankenkassen-Ausgaben für Deutschlands Kliniken stiegen zuletzt um zwei auf 61 Milliarden Euro. Kurz vor den nächsten Wahlen verspricht die Koalition frisches Geld. Die Kassen sind empört. Mit der angekündigten kräftigen Finanzspritze für Deutschlands 2000 Kliniken hat die schwarz-gelbe Koalition heftige Kritik der Krankenkassen ausgelöst. Kurz vor angekündigten Protesten der Krankenhäuser im vor Neuwahlen stehenden Nordrhein-Westfalen stellen FDP und Union mehr Geld in Aussicht. Die Kassen fordern die Kliniken stattdessen zu Reformen auf. Die Unionsfraktion will die Vergütungsregeln laut einem Positionspapier so verändern, dass unterm Strich wohl rund 350 Millionen Euro mehr zu den Krankenhäusern fließen würden. Angesichts steigender Gehälter in den Kliniken hatte zuvor Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine Aufstockung angekündigt.Die Kliniken hatten über eine Deckungslücke in Größenordnung von etwa einer Milliarde Euro aus jüngsten Tarifabschlüssen gewarnt. "Es ist anzuerkennen, dass die hohen Tarifabschlüsse die Krankenhäuser als personalintensive Dienstleister überfordern", so die Unions-Arbeitsgruppe Gesundheit. Der Abschluss für den öffentlichen Dienst sieht für die zwei Millionen Beschäftigten in den Kommunen und beim Bund in den nächsten zwei Jahren 6,3 Prozent mehr Geld vor. Daneben bekommen die 50.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern rund 3 Prozent mehr. Bahr hatte gesagt, es werde nicht bei dem bisher geplanten Zuwachs der Klinik-Budgets um 1,48 Prozent bleiben. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hatte - wie mehrfach in den vergangenen Jahren - vor dem Verlust von 20.000 Jobs bei Ausbleiben finanzieller Hilfe gewarnt. Proteste kündigten die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen an, wo Mitte Mai gewählt wird - das Bundesland, aus dem Bahr und der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn kommen. Mit bundesweiten Anzeigen unterstreicht die DKG derzeit ihre Forderungen.

      Der FDP-Gesundheitsexperte Lars Lindemann forderte, mehr Geld an hohe Qualität zu koppeln. "Wir müssen eine Qualitätsdebatte führen", sagte der Bundestagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Dann kann sogar ein geregelter Marktaustritt von Krankenhäusern mit schlechter Qualität eine positiv erlebte Realität werden." Lindemann forderte: "Das Ziel muss sein, dass Krankenhäuser Anreize haben, sich anzustrengen." Laut Wirtschaftsinstitut RWI dürften bis 2020 rund zehn Prozent der Kliniken schließen. Von Insolvenz bedroht seien vor allem kleine Häuser in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen. Bereits zuletzt war binnen zehn Jahren die Klinikzahl um fast 200 gesunken.

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      ZENO-Veranstaltung

      Rabattverträge 2012/2013

      Veranstaltung am 22. Juni 2012 in Berlin

      Selten hat ein Gesetz so zur Marktveränderung beigetragen, wie das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz mit seinen Neuregelungen bei den Rabattverträgen für Arzneimittel. Im generischen Bereich ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Komplette Außendienste wurden wegrationalisiert, Unternehmen aufgelöst oder auf ein Minimum reduziert.

      In dieser Veranstaltung zeigen wir Ihnen die gravierenden Veränderungen auf, beleuchten die aktuelle Situation und wagen einen Blick in die Zukunft, die viele auslaufende Patente für Blockbuster in petto hält. Die Krankenkassen erwarten sich eine weitere kräftige Ausgabenbremse, während die Interessensvertreter der generischen Unternehmen für eine Schonfrist kämpfen.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Billig-Implantate

      Fünf Schadenersatzklagen gegen TÜV Rheinland

      Im Skandal um billige Brust-Implantate liegen mittlerweile fünf Schadenersatzklagen gegen den TÜV Rheinland vor. Vier Klagen seien von Anwälten betroffener Frauen in Frankreich eingereicht worden und eine in Deutschland, sagte der Vorstandsvorsitzende des TÜV Rheinland, Manfred Bayerlein, am Mittwoch in Köln. "Wir halten diese Klagen nicht für aussichtsreich." Der TÜV hatte dem französischen Implantate-Hersteller PIP ein Zertifikat erteilt und sieht sich von dem Unternehmen betrogen. Wann die Prozesse beginnen, sei unklar, in Frankreich rechne er für Anfang kommenden Jahres damit, sagte Bayerlein. Der TÜV Rheinland habe in seiner Bilanz keine Rückstellungen für etwaige Schadenersatzzahlungen gebildet und werde das auch nicht tun.

      "Wir haben uns nichts vorzuwerfen", betonte Bayerlein. "Das System PIP war ein großangelegter Betrug an den Aufsichtsbehörden und auch an uns - auf Kosten zahlreicher betroffener Frauen." Der TÜV hatte deshalb Anfang vergangenen Jahres selbst Anzeige gegen PIP gestellt. Weltweit sollen 400.000 bis 500.000 Frauen minderwertige Silikonkissen von PIP erhalten haben. Der TÜV Rheinland war für die sogenannte Konformitätsbewertung nach der europäischen Richtlinie für Medizinprodukte zuständig. Dabei handelt es sich nicht um eine Prüfung der Implantate selbst, sondern um eine Prüfung der Produktunterlagen und des Qualitätsmanagement-Systems des Herstellers. Der TÜV unterstütze die Pläne der EU-Kommission zur Verschärfung der Kontrollen von Medizinprodukten. "Die Hürden der EU sind hoch, aber vielleicht nicht hoch genug", sagte Bayerlein.

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      Nachrichten

      PKV-Schlichtungsstelle

      Helmut Müller übernimmt Schröders Amt

      Nach dem Tod des Ombudsmanns der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung, Klaus Theo Schröder, hat der Verband der Privaten Krankenversicherung übergangsweise Helmut Müller an die Spitze dieser neutralen Schlichtungsstelle berufen. Zwischen 2007 und 2010 hat Müller schon einmal die PKV-Schlichtungsstelle geführt. Zuvor war er unter anderem viele Jahre lang Präsident des früheren Bundesaufsichtsamtes für das Versicherungswesen. Sein Nachfolger als Ombudsmann, der ehemalige Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Klaus Theo Schröder, war am 12. Februar dieses Jahres verstorben. Der Ombudsmann der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung ist die Schlichtungsstelle der Branche, die von Privatversicherten im Falle von Meinungsverschiedenheiten mit ihren Versicherungsunternehmen kostenlos eingeschaltet werden kann. Seit dem Jahr 2007 ist der PKV-Ombudsmann auch für Beschwerden über Versicherungsvermittler und -berater zuständig.

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      ZeQ

      PEaK – Wirtschaftliche Spitzenleistungen für Krankenhäuser und Fachabteilungen

      Fast alle Krankenhäuser haben sich in den letzten Jahren z. T. massiven Kostensenkungsprogrammen unterworfen. Daher ist davon auszugehen, dass in den meisten Einrichtungen die einfach zu realisierenden Wirtschaftlichkeitspotenziale gehoben sind. Wie ist dann die wirtschaftliche Performance von Krankenhäusern in Zukunft positiv zu gestalten?
      ZeQ hat in mehreren erfolgreichen Projekten den PEaK-Ansatz entwickelt. Dieser ist im Gegensatz zu reinen Kostensenkungsinitiativen:

      • wachstums- statt einseitig kostenorientiert
      • mehr- statt eindimensional
      • umsetzungs- statt analyseorientiert
      • an individuellen Detaillösungen statt an standardisierten „Rasenmäher”-Methoden ausgerichtet

      Damit ist PEaK in der Lage, wirklich nachhaltige wirtschaftliche Spitzenleistungen in Fachabteilungen und Kliniken zu realisieren.

      Wenn Sie Interesse an PEaK haben, dann informieren Sie sich unter http://www.zeq.de/beratung/wirtschaftlichkeit.html oder rufen Sie uns an 0621/ 300 8 400.

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      Niels-Stensen-Klinik

      Pflegedirektorin Wehmeyer wechselt nach Osnabrück

      Nach 21 Jahren als Pflegedirektorin in der Bramscher Niels-Stensen-Klinik übernimmt Annette Wehmeyer zum 1. Mai eine neue Tätigkeit im Osnabrücker Marienhospital. Sie wechselt dort in den Stab der Pflegedirektion, berichtet die "Osnabrücker Zeitung". Nachfolgerin wird Marlies Herzog. Sie ist 48 Jahre alt und war bislang als Hygienefachkraft am Marienhospital Osnabrück Mitglied des Stabs der Pflegedirektion und Dozentin für Hygiene am Bildungszentrum St. Hildegard. Sie ist gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und hat neben weiteren Qualifikationen unter anderem Pflegemanagement studiert und die Fachweiterbildung für Leitungsaufgaben absolviert. Herzog wird am 2. Mai ihre Tätigkeit in Bramsche aufnehmen.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

      Weitere Informationen und Musterseiten finden Sie hier.

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      Marseille Kliniken

      AOK Sachsen prüft Betrug

      Der Marseille-Kliniken AG (MKAG) droht Ärger mit der AOK Sachsen-Anhalt. Nach Informationen des "manager magazin" will die Krankenkasse eine Untersuchung bei der Allgemeinen Dienstleistungsgesellschaft (ADG), ein Tochterunternehmen der Marseille-Kliniken, in Halle einleiten. Die AOK geht dabei Hinweisen nach, dass in der Katharinen Wohnanlage der ADG seit Jahren Pflegeleistungen falsch abgerechnet worden sein sollen. Die MKAG bestreitet die Vorwürfe. Das "manager magazin" berichtet, es gehe im Wesentlichen darum, dass angelernte Hilfskräfte vielfach Aufgaben von ausgebildeten Pflegefachkräften übernommen haben sollen. Demnach sollen die Hilfskräfte Medikamente verabreicht oder Kompressionsstrümpfe an- und ausgezogen haben. Diese Pflegedienste sollen dann mutmaßlich von den Fachkräften so abgezeichnet worden sein, als hätten sie selbst die Arbeiten ausgeführt. Als Ergebnis der vermeintlichen Praxis könnten die ADG pro Jahr nach internen Schätzungen bis zu mehreren Hundertausend Euro zu viel von Krankenkassen und öffentlicher Hand kassiert haben. Die Marseille-Kliniken AG hält dem entgegen, es bestünden Rahmenvereinbarungen mit den Kassen, nach denen für die verschiedenen Pflegeleistungen Pauschalsätze gezahlt würden, egal ob sie von einer Fach- oder Hilfskraft ausgeführt würden. Auch gebe es keine verbindlichen gesetzlichen Regelungen, von wem die strittigen Tätigkeiten ausgeübt werden dürften. Die AOK Sachsen-Anhalt sieht dies jedoch anders: Leistungen der medizinischen Behandlungspflege dürften grundsätzlich nur von examinierten Fachkräften erbracht und abgezeichnet werden, berichtet das "manager magazin" weiter. Auch der ehemalige Vorstandsvorsitzende der MKAG, Stefan Herzberg, hatte offenbar Zweifel an der angeblichen Vorgehensweise. Er hatte im vergangenen Sommer eine Untersuchung wegen Unregelmäßigkeiten bei der Dokumentation von Fachkrafttätigkeiten eingeleitet. Auch die interne Revision wollte damals prüfen lassen, wie viel die MKAG maximal den Kassen zurückzahlen müsste, sollten sich die Vorwürfe erhärten.

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      Elektronische Gesundheitskarte

      Gematik verstärkt ihr Team

      Stefanie N. Budewig ist neue Leiterin Kommunikation der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (Gematik). Ulf Hönick wurde zum Gesamtprojektmanager ernannt. Herr Ulf Hönick (42), wird die Projektkoordination der gematik übergreifend verantworten und in dieser neu geschaffenen Position direkt an den Hauptgeschäftsführer Arno Elmer berichten. In seiner mehr als 15 Jahre langen Berufspraxis war Hönick unter anderem als Vice President Healthcare bei Veri Fone sowie als Director Business Management & Sales im Siemens Medizin Bereich tätig. Stefanie N. Budewig ist seit März die neue Leiterin der Kommunikation der Gematik. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Stakeholder-Kommunikation, Key Account Management und Market Access Management in verschiedenen Unternehmen der pharmazeutischen Industrie. Die Gematik ist ein Beteiligungsunternehmen der Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens und wurde im Jahr 2005 gegründet. Ihre Aufgabe ist die Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte (EGK) sowie der zugehörigen Telematikanwendungen.

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      Uniklinikum Hamburg-Eppendorf

      Mainzer Professoren als UKE-Chefin im Gespräch?

      Laut Informationen des Hamburger Abendblatts soll die Neurologieprofessorin Frauke Zipp aus Mainz eine Kandidatin für den Chefposten am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sein. Die Entscheidung, berichtet die Zeitung, sei offen und noch nicht gefallen, stehe aber kurz bevor. Jörg F. Debatin Debatin, bis Ende September 2011 Chef des UKE, hatte die Uniklini vor dem Ende seiner Vertragslaufzeit verlassen und bei einem Labordienstleister angeheuert. Seit sieben Monaten wird die Uniklinik mkommissarisch von Guido Sauter, dem stellvertretenden ärztlichen Direktor, geleitet. Zipp (49) forscht seit Jahren nach neuen Strategien gegen Multiple Sklerose.

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      Ruppiner Kliniken

      Interimslösung in der Geschäftsführung

      Joachim Stapper-Müer (49) übernimmt übergangsweise die kaufmännische Leitung der Pro Klinik Holding aus Neuruppin. Wie die "Märkische Allgemeine Zeitung" (MAZ) meldet, wird der Betriebswirt bis zur Einstellung eines neuen kaufmännischen Geschäftsführers das Ruder übernehmen. Derzeit führt Matthias Voth die Geschäfte. Die MAZ schreibt: "Voth kam im Januar 2011 als medizinischer Geschäftsführer an die Kliniken, um Klinikchef Horst-Michael Arndt zu unterstützen. Im Januar 2012 entließ Landrat Ralf Reinhardt Arndt fristlos — seitdem führt Voth die Geschäfte allein. Das Auswahlverfahren für den neuen zweiten Geschäftsführer läuft, es soll laut Mitteilung der Kliniken noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Deshalb wurde Stapper-Müer als Interims-Lösung geholt."

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      Klinik-News

      HSK

      Strehlau geht

      Holger Strehlau, langjähriger Geschäftsführer der Horst-Schmidt-Kliniken (HSK), hört auf. Er hat das kommunale Haus hat seit 1997 geführt. Nur 2006 hat es ein Intermezzo gegeben, als er als Chef der kommunalen Klinik-Gruppe Vivantes nach Berlin gewechselt war. Anfang des Jahres hat die Rhön Klinikum AG die HSK erworben, nun tritt Strehlau ab. "Dem Neuanfang der HSK will er nicht im Wege stehen, verbindet seinen Rückzug aus der HSK-Geschäftsführung mit einer großzügigen Geste und verzichtet auf die Abfindung. Auf die hätte er Anspruch gehabt. Sein Vertrag lief eigentlich bis Ende 2016", berichtet der "Wiesbadener Kurier". Laut Informationen der Zeitung bekommt Strehlau einen Berater-Vertrag. Zu seinem neuen Job wird die Verbesserung der onkologischen Versorgung in der Krankenhausregion Wiesbaden/Limburg gehören. Sie soll von den HSK aus koordiniert werden. Wie der "Wiesbadener Kurier" berichtet, wird Jürgen Schmitz Mitte des Jahres sein Amt als Medizinischer Geschäftsführer der HSK aufgeben. Ingrid Strack wird ab 1. Juli alleinige Geschäftsführerin der HSK Rhein-Main GmbH sein, unter der die HSK GmbH firmiert.

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      Fundraising

      Kinderklinik für Spendenwerbung ausgezeichnet

      Die Kinder- und Jugendklinik Datteln gewinnt Deutschen Fundraising Preis für die beste Kampagne 2012. Der Deutsche Fundraising Verband (DFRV) ehrte die Erfolge des Krankenhauses bei der Finanzierung seines Kinderpalliativzentrums. Das Bauvorhaben sowie die medizinischen und nicht-medizinischen Einrichtung der weltweit ersten Palliativstation für Kinder und Jugendliche sollte zu 95 Prozent aus Spendenmitteln finanziert werden. Dafür wurden unterschiedliche Zielgruppen – vom Großförderer bis zum Kleinspender – sehr differenziert angesprochen. In das Kinderpalliativzentrum, das im Sommer 2010 eröffnet wurde, flossen sechs Millionen Euro Spendengelder, die in rund drei Jahren eingeworben wurden. Hinzu kommen Sach- und Dienstleistungsspenden und Personalmittel für den laufenden Betrieb. Alle Ausgaben für von der Klinik durchgeführte Veranstaltungen wurden – ausschließlich der Personalkosten – gesponsert. Insgesamt konnten circa 3.800 Spender gewonnen werden, wovon 10 Prozent wiederholt spendeten. Matthias Buntrock, DFRV-Vorstandsvorsitzender, verweist auf eine aktuelle Studie des Verbandes zur Bedeutung des Fundraisings für die Finanzierung von deutschen Krankenhäusern: "Die Studie "Privat statt Staat" zeigt das riesige Potenzial des Fundraisings im Gesundheitssektor. Die Kinder- und Jugendklinik Datteln hat diesen Chancen bereits erkannt und in herausragender Weise umgesetzt."

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      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

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      Recht

      Rechtsstreit um angeblichen Samenraub

      Ärzte müssen Unterhalt zahlen

      Fünf Jahre nach einer künstlichen Befruchtung sind zwei Dortmunder Frauenärzte verurteilt worden, den Unterhalt für die im November 2007 geborenen Zwillinge zu übernehmen. Ein Mann aus Hattingen hatte die Ärzte eines Kinderwunschzentrums auf Übernahme von Unterhaltszahlungen für seine Zwillinge verklagt. Die Mediziner hätten sein Sperma ohne seine Einwilligung für eine künstlichen Befruchtung verwendet. Die Richter gaben dem unfreiwilligen Vater recht. Im Jahr 2004, erklärt Landgerichtssprecher Roland Büchel, hatte der Mann in einer Klinik Spermaproben abgegeben. Diese sollten, so die Absprache mit den Ärzten, nach einem Jahr vernichtet werden. Doch drei Jahre später nutzte die ehemalige Lebensgefährtin das eingefrorene Sperma zu einer künstlichen Befruchtung. Im November 2007 kamen die Zwillinge auf die Welt, für die der unfreiwillige Vater seitdem Unterhalt zahlt - ohne je Kontakt zu den Kindern gehabt zu haben.

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      Vivantes

      Olympiasiegerin und Ärztin geht gegen Kündigung vor

      Die zweifache Turn-Olympiasiegerin Karin Büttner-Janz zieht gegen ihre Entlassung als Ärztin vor Gericht. Die Professorin habe gegen ihre Kündigung Klage beim Berliner Arbeitsgericht eingereicht, teilte die Anwaltskanzlei Bergmann Schertz am Mittwoch für ihre Mandantin mit. Eine gleichgeschlechtliche Beziehung von Büttner-Janz könne kein Kündigungsgrund sein, hieß es in der Mitteilung. Die sexuelle Identität eines Menschen sei über das Gleichbehandlungsgesetz geschützt. Der Berliner Klinikkonzern Vivantes widersprach dieser Darstellung. Die prominente Ostdeutsche hatte vom Berliner Klinikkonzern Vivantes nach mehr als 20 Jahren mit der Kündigung auch Hausverbot bekommen. Kliniksprecherin Kristina Tschenett sagte, eine Beziehung von Büttner-Janz sei nicht der Anlass für die Kündigung gewesen, "erst recht nicht eine gleichgeschlechtliche". Kündigungsgrund sei eine Mail der Ärztin an den Aufsichtsrat gewesen, deren Inhalt nach Auffassung der Klinikleitung den Tatbestand der Verleumdung und üblen Nachrede erfülle.

      Die 60-Jährige, weltweit anerkannte Orthopädin, die ein Patent für eine künstliche Bandscheibe hat, leitete die beiden orthopädischen Vivantes-Kliniken in Friedrichshain und am Urban in Kreuzberg. Bei den Olympischen Spielen in München 1972 holte die DDR-Turnerin Gold am Stufenbarren und beim Pferdsprung. Sie ist die erfolgreichste deutsche Turnerin. Wie die Anwaltskanzlei mitteilte, hatte die Chefärztin seit April 2011 eine gleichgeschlechtliche Beziehung zu einer Vivantes-Mitarbeiterin aus der Führungsebene. Mitte März dieses Jahres sei Büttner-Janz von der Vivantes-Geschäftsführung mitgeteilt worden, dass sie wegen ihrer Beziehung nicht mehr als Chefärztin für Vivantes tätig sein könne. Ihr sei nahe gelegt worden, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu beenden. Auch eine Abfindungsregelung sei angeboten worden. Die frühere Spitzenturnerin habe in der gleichgeschlechtlichen Beziehung keine Pflichtverletzung ihres Arbeitsverhältnisses feststellen können und deshalb in einem Schreiben Ende März an den Vivantes-Aufsichtsrat um Unterstützung gebeten, ihren Arbeitsplatz zu erhalten. Am 3. April habe sie dann die fristlose Kündigung bekommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Büttner-Janz sowie weitere Beschuldigte wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug. Büttner-Janz sei von einem Ermittlungsverfahren nichts bekannt, teilte das Anwaltsbüro am Mittwoch mit.

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      Europäischer Gerichtshof

      EuGH-Expertin verteidigt Regeln der deutschen Pflegeversicherung

      Wer als pflegebedürftiger Deutscher vorübergehend im Ausland lebt, erhält nach einem Gutachten des Europäischen Gerichtshofs zurecht weniger Leistungen aus der Pflegeversicherung. Nach Ansicht der einflussreichen Generalanwältin am Gerichtshof (EuGH) ist die deutsche Regelung mit dem EU-Recht vereinbar. Die Gutachterin schlug am Mittwoch in Luxemburg vor, die Klage der EU-Kommission gegen Deutschland abzuweisen. In der Regel folgen die Richter den Experten. Das Urteil dürfte noch in diesem Jahr fallen (Rechtssache C-562/10). Damit zeichnet sich im Rechtsstreit um die deutsche Pflegeversicherung ein Sieg Deutschlands ab. Nach der deutschen Regelung bekommen Pflegebedürftige, die in Deutschland Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten, bei einem Aufenthalt im EU-Ausland nur reduzierte Leistungen. Dabei geht es um Pflegegeld, Krankenpflege sowie Hilfsmittel wie Rollstuhl oder Krankenbett. Im Ausland ruht der Anspruch auf häusliche Pflegehilfe, die Kosten und Miete für Hilfsmittel werden nicht ersetzt. Die Gutachterin hält dies für zulässig. Ihrer Ansicht nach hat die EU-Kommission den gerügten Verstoß gegen die Dienstleistungsfreiheit nicht ausreichend belegt. Zudem basiere die deutsche Regelung auf einem qualitativ hohen Standard der Pflegedienstleistungen und sei deswegen aus Gründen des Gesundheitsschutzes gerechtfertigt. Wer pflegebedürftig sei und sich außerhalb der deutschen Grenzen aufhalte, tue dies auf eigenes Risiko.

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      Technologie

      Conhit 2012

      Neues erfahren, Wissen vertiefen

      Deutschlands bedeutendster Branchentreff für Healthcare IT öffnet vom 24. bis 26. April in Berlin seine Pforten. Die kma ist auf mehreren Veranstaltungen vertreten.

      Mit ihrem integrierten Veranstaltungskonzept aus Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking forciert die Conhit seit vier Jahren den Dialog zwischen Herstellern, Anwendern, Politik und Wissenschaft. Die Veranstalter erwarten dieses Jahr mehr als 4.500 Besucher, die sich rund um das Thema IT im Gesundheitswesen informieren und austauschen wollen. In den vergangenen vier Jahren hat sich die Ausstellerzahl verdoppelt, erklärt der Veranstalter Bundesverband Gesundheits-IT (BVITG). Schirmherr der Veranstaltung ist Gesundheitsminister Daniel Bahr. Die kma ist als Medienpartner auf mehreren Veranstaltungen aktiv: Redakteurin Kirsten Gaede moderiert das BVITG-Expertenforum "Entgeltsysteme und Klassifikation" (Dienstag 16:30-17:30, Halle 1.2). Chefredakteurin Claudia Dirks moderiert die Podiumsdiskussion "Die Cloud — Chancen und Risiken für das Gesundheitswesen" (Mittwoch 13:30-15:00, Meeting Room Halle 2.2). Lesen Sie dazu auch die Titelgeschichte unserer kma-Ausgabe April. Außerdem findet am Dienstag abend im Schloßhotel Grunewald in gediegener Atmosphäre der Beraterdialog statt, deren Mitausrichter die kma ist. Claudia Dirks moderiert die Veranstaltung mit dem Thema "Mobility - und wie sie das Krankenhaus verändert?" (Schlosshotel Grunewald Berlin, Dienstag 19:30). Von der Conhit bringt ein Shuttle Service die Gäste zum Veranstaltungsort. Auf der Conhit ist die kma zudem mit einem eigenen Messestand vertreten (Halle 1.2/A-101).

      Der Conhit-Kongress steht dieses Jahr unter dem Motto "Strategien entwickeln. Prozesse managen. Nutzen schaffen". 110 Experten beleuchten in 13 Kongress-Sessions die wichtigsten Themen der Healthcare IT. "Unser Kongress ist inzwischen ein schönes Barometer dafür, welche Themen in der Branche gerade aktuell sind", sagt Peter Haas, der Conhit- Kongresspräsident. Unter der Überschrift "Mobile Computing — Mhealth, Apps am Bett — oder noch in der Wiege?" verspricht die erste Session einen spannenden Auftakt des Kongressprogramms (siehe auch: Beraterdialog). Die Bandbreite der Sitzungsthemen reicht von Datenschutz im Krankenhaus über Prozessmanagement im klinischen Alltag bis zu innovativen Projekten und Lösungen in Telemedizin und Telematik. Die Teilnahme am Kongress wird mit drei Punkten pro Tag von der Ärztekammer Berlin zertifiziert. Darüber hinaus werden in der Conhit-Akademie täglich in interaktiven Seminaren ausgewählte Fragen rund um Healthcare IT behandelt. Veranstaltungsort: Messegelände Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin, Eingang Messe Süd

      Öffnungszeiten: Industrie-Messe 11:00-18:00 Uhr, Kongress und Akademie 09:00-13:00 / 13:30 Uhr, Networkingevents ab 11:00 Uhr

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      Stellenmarkt

      Bereich, Stelle Firma, Ort Link
      Management
      Global Marketing Manager (m/w) Cardiac Rhythm Management
      BIOTRONIK SE & Co. KG
      Berlin
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      Medizin
      Medizinischer Controller (m/w)
      Kienbaum Berlin GmbH
      Berlin
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      Management
      Leiter Praxisberatung
      Die Curagita AG
      Heidelberg
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      Management
      Service-Direktor CT/MRT
      Die Curagita AG
      Heidelberg
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      Facility-Management
      Technischen Leiter (m/w)
      Betriebsgesellschaft für Krankenhäuser
      Burg
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      Management
      Leiterin/Leiter Finanz- und Rechnungswesen
      Kreiskrankenhaus Weißwasser gGmbH
      Weißwasser
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      Stellengesuch
      Architekt

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      Kontakt Anzeigenverkauf
      Adelheid Rödig, Telefon: 0711/8931–326, E-Mail: adelheid.roedig@thieme.de

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      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Juni 2012: Zwischen zehn und 20 Prozent ihrer Logistikkosten könnten Krankenhäuser nach einer Studie des Fraunhofer-Instituts einsparen, wenn sie ihre Ver- und Entsorgungprozesse cleverer organisierten und vor allem medizinisches Personal solche Tätigkeiten nicht (mit)erledigen müsste – wie häufig immer noch der Fall. Unter der Rubrik „Branche Kompakt” berichten wir über den Markt der krankenhausrelevanten Logistiklösungen und -produkte, neue Trends und die auf diesem Feld aktiven Unternehmen. Anzeigenschluss: 18.05.2012

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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