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      Politik

      Spahn spricht Klartext

      Union weiter gegen Abschaffung von Praxisgebühr

      Die Union lehnt eine von FDP und Opposition geforderte Abschaffung der Praxisgebühr weiter ab. "Wir bleiben da hart", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn. "Eine Praxisgebühr abzuschaffen ist kurzfristig vielleicht ganz schön, aber langfristig nicht gut für die Finanzen der Krankenversicherungen." Die Überschüsse der Sozialkassen sollten besser zurückgelegt werden. "Diese Rücklage wollen wir für schlechte Zeiten behalten (...), damit wir in der Krise Rücklagen haben und nicht die Beiträge erhöhen." Der FDP und der Opposition warf Spahn Wahlkampftaktik im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen vor. "Hier geht es am Ende nur um Wahlkampf, um Stimmungsmache und nicht um die Sache." Das Modell der Praxisgebühr habe zwar Schwächen, müsse aber trotzdem bleiben. "Sie hat nicht ganz so funktioniert, wie sie sollte, aber sie hat einen Wert an sich, weil sie zeigt, Gesundheit ist nicht ganz umsonst." Derzeit müssen gesetzlich Krankenversicherte zehn Euro pro Quartal zahlen, wenn sie zum Arzt gehen.

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      ZENO-Veranstaltung

      Der neue § 116 b: Erste Schritte auf dem Weg zur G-BA-Richtlinie

      Veranstaltung am 11. Juni 2012 in Berlin

      Der neue § 116 b eröffnet den künftigen Anbietern - Fachärzten und Krankenhäusern - ungewohnte Freiheiten: Medizinische Versorgung ohne Bedarfsplanung, Mengensteuerung oder Erlaubnisvorbehalt bei NUB und ungedeckelte Direktabrechnung mit den Krankenkassen. Doch bevor der Weg in die neue ”Ambulante spezialfachärztliche Versorgung“ gegangen werden kann, muß der Gemeinsame Bundesausschuß die bestehende Richtlinie an die neue gesetzliche Lage anpassen und die Verfahrensordnung überarbeiten.

      In dieser Veranstaltung berichten die Betroffenen von den Fort- und Rückschritten und von den gefundenen Lösungen. Besonderes Augenmerk gilt auch der Apothekensituation. Behält die Krankenhaus-Apotheke ihr Privileg der Versorgung von 116 b-Patienten, wären öffentliche Apotheken und vor allem vertragsärztliche Onkologen erheblich benachteiligt.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Pflegereform

      Opposition schäumt

      Mit ihrer Pflegereform machen sich Union und FDP nach Ansicht der Opposition selbst zum Pflegefall. Minister Bahr verspricht, dass die Pflege bald grundlegend reformiert wird. Angesichts des Oppositionsvorwurfs gebrochener Versprechen in der Pflege hat Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) das Gelingen einer Großreform in naher Zukunft beschworen. "Da werden wir keine Zeit verlieren", sagte Bahr bei der ersten Beratung der aktuellen Pflegepläne von Union und FDP am Donnerstag im Bundestag. Die SPD-Fraktion scheiterte mit einem Antrag, eine systematische Besserstellung der immer zahlreicheren Demenzkranken in Deutschland schneller per Gesetz in Angriff zu nehmen. Obwohl Demenzkranke kontinuierlich Zuwendung brauchen, werden sie heute in der Pflegeversicherung kaum berücksichtigt. Die Zahl von 1,2 Millionen Demenzkranken wird sich nach Expertenschätzungen bis 2060 auf 2,5 Millionen mehr als verdoppeln. Für grundsätzliche Verbesserungen hat Bahr einen Expertenbeirat wieder eingesetzt, der in anderer Zusammensetzung bereits Anfang 2009 Vorschläge vorgelegt hatte. Die nun ins Parlament eingebrachte Reform soll zunächst mit gut einer Milliarde Euro mehr aus einer Beitragserhöhung von 1,95 auf 2,05 Prozent ab 2013 etwas höhere Leistungen für 500.000 Demenzkranke bringen.

      Bahr verteidigte seinen Entwurf: "Das Pflegeneuausrichtungsgesetz stärkt den Zusammenhalt in der Gesellschaft." Die Pflegesätze in den meisten Stufen werden angehoben. Pflegebedürftige können künftig flexibler mit ambulanten Diensten Leistungen verabreden. Angehörige sollen leichter eine Auszeit nehmen, Pflege-WGs gefördert werden. Seit Wochen keinen neuen Stand gibt es bei den geplanten Pflegezusatzversicherungen, die steuerlich gefördert werden sollen. Bahr: "Die Beratungen finden noch statt, der Entwurf wird vorgelegt." SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nannte die Pflegepläne eine Ohrfeige für die Angehörigen und zu Pflegende. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast warf der Regierung Schönrednerei vor. Die Linke-Pflegeexpertin Kathrin Senger-Schäfer warnte: "Das Haus der Pflege ist morsch und droht einzustürzen, und die zu Pflegenden und ihre Angehörigen drohen unter seinen Trümmern begraben zu werden." Alle Versprechen würden gebrochen. Angesichts von Pflege-Missständen bei hunderttausenden Heimbewohnern forderte Bahr die Branche und die Krankenkassen zu Verbesserungen auf. Lauterbach warf ihm Untätigkeit vor. Entsprechende Prüfergebnisse hatten die Kassen bekanntgemacht.

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      FIRST-AID-KIT

      BAR-konforme Zertifizierung, wenn die Zeit davonläuft

      Bis zum 01.10.2012 müssen alle Rehabilitationskliniken in Deutschland eine BAR-konforme Zertifizierung ihres QM-Systems nachweisen. Ihre Einrichtung bereitet sich auch auf die Zertifizierung vor? Sie haben aber Sorge, dass Sie die Zertifizierungsreife nicht rechtzeitig erreichen?

      ZeQ hat ein FIRST-AID-KIT entwickelt, mit dem es gelingt, die Zertifizierungsreife innerhalb von 3 Monaten herzustellen. Hierzu greifen wir auf Erfahrungen aus mehr als 500 erfolgreichen Zertifizierungsprojekten zurück. Das FIRST-AID-KIT lässt sich auf alle gängigen Zertifizierungsverfahren im Rehabilitationsbereich anwenden – DEGEMED, IQMP-Reha, KTQ-Reha, QReha etc.

      Wenn Sie mehr über unser FIRST-AID-KIT erfahren möchten, dann rufen Sie uns unter 0621/ 300 8 400 an oder schreiben Sie eine E-Mail an info@zeq.de.

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      Strategie „Glückliches Deutschland”

      Kassen sollen 100 Millionen Euro pro Jahr locker machen

      Die Union im Bundestag will mit einem neuen Vorstoß für mehr Glück in Deutschland die gesetzlichen Krankenkassen zu Mehrausgaben in dreistelliger Millionenhöhe verpflichten. Das Geld soll in mehr Krankheitsvorbeugung und Gesundheitsförderung fließen. Das geht aus dem am Mittwoch in Berlin verbreiteten Entwurf für eine nationale Strategie unter dem Titel "Glückliches Deutschland: Gesundheitsbewusstsein und Vorbeugung" hervor. Wird der Unionsvorstoß Gesetz, wären mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr von den Kassen zusätzlich für den Bereich fällig.

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      Wirtschaft

      118 Betrügereien

      IKK deckt mehr Fälle von Abrechnungsbetrug auf

      Die Krankenkasse IKK hat in Sachsen-Anhalt in den vergangenen zwei Jahren deutlich mehr Fälle von Abrechnungsbetrug aufgedeckt. Wie ein IKK-Sprecher am Samstag sagte, hat sich die Zahl der bekannt gewordenen Verfehlungen seit dem Untersuchungszeitraum 2008/2009 verdoppelt. Demnach seien in den vergangenen beiden Jahren 118 Betrügereien in den Bereichen Heil- und Arzneimittel, Ärzte und Krankenhäuser aufgeflogen. Allein in einem Fall wurden laut Angaben Medikamente im Wert von 100 000 Euro falsch abgerechnet. Insgesamt belief sich der Schaden auf 200 000 Euro. Die höhere Aufklärungsquote sei auf bessere Recherchemethoden der Kasse zurückzuführen, hieß es.

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      Sparkurs

      Barmer GEK streicht jede fünfte Stelle in der Zentrale

      Deutschlands größte gesetzliche Krankenkasse Barmer GEK plant Stellenstreichungen in ihrer Zentrale. In der Hauptverwaltung werde jede fünfte Stelle wegfallen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag). Vorstandschef Christoph Straub zitierte die Zeitung mit den Worten, von dem Restrukturierungsprojekt seien 400 der rund 2000 Vollzeitstellen an den Standorten in Wuppertal und Schwäbisch Gmünd betroffen. Weil der Bereich Informationstechnik (IT) von dem Umbau ausgenommen wird, werde in den übrigen Bereichen jede vierte Stelle wegfallen. Mit den betroffenen Mitarbeitern werde bis Ende Juni gesprochen. Betriebsbedingte Kündigungen schloss Straub aus. Es gehe um vor allem um eine kurzfristige Verbesserung von Entscheidungsstrukturen und Abläufen. Wirtschaftliche Effekte erwarte man erst mittelfristig. Die Kasse hatte 2011 einen Überschuss von knapp 300 Millionen Euro ausgewiesen, weniger als ein Drittel dessen, was die zweitgrößte Kasse, die Techniker Krankenkasse, genannt hatte, wie die "FAZ" berichtete. Die Restrukturierung der Barmer GEK diene auch dem Ziel, das Erheben von Zusatzbeiträgen zu vermeiden, heißt es in dem Bericht.

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      Nachrichten

      Deutscher Ethikrat

      Medizinethikerin Woopen neue Vorsitzende

      Die Kölner Medizinethikerin Christiane Woopen ist zur künftigen Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates gewählt worden. Dies teilte das Gremium am Donnerstagabend mit. Woopen ist Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Kölner Universität. Der Deutsche Ethikrat hat 26 Mitglieder, 13 wurden im April von Bundestagspräsident Norbert Lammert neu berufen. Der Ethikrat wurde 2008 eingesetzt und hat den Auftrag, die ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft zu verfolgen, die sich durch Forschung und Entwicklungen ergeben. In den kommenden Monaten werde sich der Ethikrat vor allem mit den Themen Hirntod und Gendiagnostik beschäftigen, hieß es.

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      Patientenorientierte Arzneimittelversorgung

      Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements

      Jedes Jahr versterben bis zu 30.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern in der Folge von vermeidbaren Arzneimittelfehlern. Jeder Medikationsfehler mit nicht-fatalem Ausgang verlängert die Liegezeit um mindestens 1,7 Tage je Fall und verursacht durchschnittliche zusätzliche Kosten von 3.000 € für das Krankenhaus. Zwei Maßnahmen können zur nachhaltigen Reduzierung von Medikationsfehlern mit fatalem Ausgang (Adverse Drug Event) beitragen: der Einsatz von klinischen Pharmazeuten und ein dezentrales Unit-Dose-System in Verbindung mit elektronischen Versorgungsschränken und komplementärer Medikations-Verordnungssoftware.

      Wie Sie mit Sicherheit Medikationsfehler vermeiden, erfahren Sie im aktuell erschienenen Buch Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, herausgegeben von W. von Eiff.

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      Klinik-News

      Schwarze Zahlen bis 2015

      Klinikum Offenbach sieht sich auf Weg der Genesung

      Die Rosskur für das finanziell dahinsiechende Klinikum Offenbach schlägt langsam an: Das Haus reduzierte sein Minus im ersten Quartal 2012 auf vier Millionen Euro und begründete das mit Stellenstreichungen und einer besseren Auslastung. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte das Minus noch 2,4 Millionen Euro höher gelegen. Im Gesamtjahr 2011 stand die Klinik mit fast 26 Millionen Euro in den Miesen. Für 2012 wird ein Defizit von 16 Millionen Euro angepeilt. Bis 2015 solle das kommunale Krankenhaus wieder schwarze Zahlen schreiben, kündigte die Geschäftsführung am Freitag an. Die Stadt sucht einen neuen Träger oder Kooperationspartner für die Klinik. Es gebe mehr als ein Dutzend Interessenten.

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      Fresenius schluckt Rhön

      Geplanter Klinikgigant soll Sitz in Berlin haben

      Der Chef der zum Medizinkonzern Fresenius gehörenden Krankenhaus-Tochter Helios, Francesco De Meo, will aus der Fusion mit den Rhön-Kliniken Größenvorteile ziehen. Er bezifferte den Marktanteil beider Klinik-Gruppen in Deutschland nach der geplanten Übernahme von Rhön durch Fresenius auf acht Prozent. Es würde ein Krankenhauskonzern mit einem Umsatz von rund sechs Milliarden Euro und etwa 80.000 Beschäftigten entstehen. "Der Sitz des gemeinsamen Unternehmens wird der bisherige Firmensitz von Helios in Berlin sein", sagte Francesco De Meo. "Der Gesamtmarkt für Akutkrankenhäuser in Deutschland hat ein Volumen von 77 Milliarden Euro und beide Unternehmen zusammen bringen es auf einen Anteil von acht Prozent." Insgesamt umfasse der Krankenhausmarkt in Deutschland rund 2000 Kliniken, erklärte De Meo. Mit der Übernahme würden die Stärken von Helios und Rhön zusammengebracht: "Wir schaffen ein gemeinsames Unternehmen, durch das wir zusammen mit den Krankenkassen und niedergelassenen Ärzten neue Versorgungsmodelle flächendeckend entwickeln können; eine Strategie, die Herr Münch schon länger befürwortet."

      Es gebe wenig Überschneidungen, sagte De Meo. "Wenn Sie die Karten von Helios und Rhön übereinanderlegen, dann werden sie feststellen, dass sich vieles ergänzt. Wir haben allerdings in Thüringen eine Zusammenballung, die so vielleicht ein Problem ist." Es müsse daher geprüft werden, wie die Patientenströme im Umkreis von 30 Kilometer seien, um kartellrechtliche Einwände zu vermeiden. "Ich halte es für wichtig, Anfragen des Kartellamtes schnellstmöglich zu behandeln, um die Sachverhalte zügig zu klären."

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      Alles Grün?

      Green Hospital – Wege zur effektiven Nachhaltigkeit

      „Grün” ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchsten technischen Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. „Green Hospital” als Management-Philosophie verfolgt die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

      Die Autoren aus dem Managementkreis des  Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf stellen dieses Konzept umfassend dar. In 15 Kapiteln und mit einer Fülle von konkreten Beispielen und methodischen Ansätzen werden die grünen Handlungsfelder in einem Krankenhaus systematisch analysiert. Der Leser, egal ob Krankenhausleiter, Berater oder Planer von Krankenhäusern, kann dank der vielen Anregungen umgehend eigene Schritte auf dem Weg zur effektiven Nachhaltigkeit im Krankenhaus machen.

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      Wenig Medizintouristen Bayern

      Erwartungen von Kliniken bleiben unerfüllt

      Die Hoffnungen bayerischer Kliniken auf Medizintouristen aus dem arabischen Raum haben sich bislang nicht erfüllt. Das sagte der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Siegfried Hasenbein, und bestätigte damit einen Bericht des Bayerischen Rundfunks. "Man hatte vor einigen Jahren die Erwartung, dass man mit zahlungskräftigen ausländischen Patienten die Gesundheitsbranche ankurbeln könnte", sagte er. "Es gibt durchaus Kliniken, die diese Patienten aufnehmen. Nach unserer Beobachtung sind das aber nur einige wenige." Vor vier Jahren hatte die Bayerische Staatsregierung eine Kampagne unter dem Motto "A better state of health" mit Informationen auf Englisch, Russisch und Arabisch gestartet.

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      Management

      Thüringer Ärztewoche

      Ausländische Mediziner lindern Ärztemangel in Thüringen

      Der Ärztemangel an Thüringer Krankenhäusern hat sich nach Einschätzung der Landesärztekammer leicht entspannt. Zurückzuführen sei dies auf die stetig wachsende Zahl ausländischer Mediziner, sagte Kammerpräsident Matthias Wesser zum Auftakt der Thüringer Ärztewoche in Weimar. Derzeit fehlten an den mehr als 40 Akutkliniken rund 70 Mediziner. Noch vor wenigen Jahren waren es nach damaligen Angaben der Ärztevertretung doppelt so viele. In Thüringen sind derzeit 839 ausländische Mediziner tätig, davon 744 an Kliniken. 2001 waren es 89. Die Krankenhäuser in Thüringen beschäftigten insgesamt rund 4.000 Ärzte.

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      Aktionsbündnis

      Deutsche Kliniken achten besser auf Hygiene

      Deutsche Kliniken achten nach Einschätzung des Bündnisses “Aktion Saubere Hände” besser auf Hygiene, um Krankenhausinfektionen zu vermeiden. Messlatte dafür ist der steigende Verbrauch von alkoholischen Desinfektionsmitteln zum Händewaschen, teilte das Bündnis mit. Seit 2008 sei dieser Verbrauch in 159 Krankenhäusern um ein gutes Drittel gestiegen. Darüber hinaus hätten viele Kliniken auch Patientenzimmer mit den Seifenspendern ausgestattet. Inzwischen nehmen mehr als 980 Gesundheitseinrichtungen an der Aktion teil, darunter auch Pflegeheime. Sie müssen ihren Verbrauch von Händeseifen jährlich melden. Bei Krankenhausinfektionen werden Keime, zum Beispiel von Türklinken, durch mangelnde Hygiene auf Patienten übertragen. Sie sind nach Operationen besonders anfällig für Infektionen. In Deutschland gibt es nach Angaben des Bündnisses pro Jahr rund 500.000 Fälle von Krankenhausinfektionen, die zu zusätzlichem Leid für Patienten bis hin zu Todesfällen führen können. In Europa sterben nach Schätzungen rund 50.000 Menschen jährlich an Erregern, die sie erst im Krankenhaus bekommen haben. Die bundesweite Aktion setzt sich seit 2008 für verbesserte Krankenhaushygiene ein und wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

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      Recht

      Geschäft mit Sonderpreisen

      AOK-Mitarbeiter wegen Betrugsverdacht vor Gericht

      Zwei Mitarbeiter der AOK Nordwest müssen sich wegen Verdachts des Betruges vor dem Landgericht Lübeck verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Arzneimittelhersteller um mehr als 500.000 Euro betrogen zu haben. In 479 Fällen sollen die beiden Beratungsapotheker der Krankenkasse an einem systematischen Betrug mitgewirkt haben, der den gesetzlich gewollten Preisunterschied zwischen Klinikmedikamenten und normaler Apothekenware ausgenutzt hat. Ein inzwischen zu einer Bewährungsstrafe verurteilter Lübecker Apotheker hatte von Pharmafirmen unter anderem teure Krebsmedikamente zum günstigeren Klinikpreis gekauft und an Heime, Arztpraxen und Patienten weiterverkauft - mit einem Preisaufschlag, aber immer noch günstiger, als normale Apothekenware. Die beiden Angeklagten sollen nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft den Lübecker Apotheker gezielt aufgefordert haben, bestimmte Ärzte widerrechtlich mit Klinikmedikamenten zu Sonderpreisen zu versorgen.

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      Stellenmarkt

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      Management
      Assistentin/Assistenten der Geschäftsführung
      Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum
      Bochum
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      Management
      Global Marketing Manager (m/w) Cardiac Rhythm Management
      BIOTRONIK SE & Co. KG
      Berlin
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      Medizin
      Medizinischer Controller (m/w)
      Kienbaum Berlin GmbH
      Berlin
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      Management
      Leiter Praxisberatung
      Die Curagita AG
      Heidelberg
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      Management
      Service-Direktor CT/MRT
      Die Curagita AG
      Heidelberg
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      Facility-Management
      Technischen Leiter (m/w)
      Betriebsgesellschaft für Krankenhäuser
      Burg
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      Management
      Leiterin/Leiter Finanz- und Rechnungswesen
      Kreiskrankenhaus Weißwasser gGmbH
      Weißwasser
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      Stellengesuch
      Architekt

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      Kontakt Anzeigenverkauf
      Adelheid Rödig, Telefon: 0711/8931–326, E-Mail: adelheid.roedig@thieme.de

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      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Juni 2012: Zwischen zehn und 20 Prozent ihrer Logistikkosten könnten Krankenhäuser nach einer Studie des Fraunhofer-Instituts einsparen, wenn sie ihre Ver- und Entsorgungprozesse cleverer organisierten und vor allem medizinisches Personal solche Tätigkeiten nicht (mit)erledigen müsste – wie häufig immer noch der Fall. Unter der Rubrik „Branche Kompakt” berichten wir über den Markt der krankenhausrelevanten Logistiklösungen und -produkte, neue Trends und die auf diesem Feld aktiven Unternehmen. Anzeigenschluss: 18.05.2012

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      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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