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      Politik

      "Verschiebung zugunsten Europas"

      AOK Bayern warnt vor Erweiterung des Kartellrechts

      Die AOK Bayern warnt davor, dass die Erweiterung des Kartellrechts auf Krankenkassen die nationalstaatliche Gesundheitspolitik zugunsten Europas schwächt

      Die von der Bundesregierung geplante Ausweitung des Kartellrechts auf Krankenkassen würde die nationalstaatlichen Handlungsmöglichkeiten in der Gesundheitspolitik zugunsten europäischer Einflussmöglichkeiten erheblich einschränken. “Wenn die Krankenkassen vom deutschen Gesetzgeber wie normale Wirtschaftsunternehmen behandelt werden, wird auch die Europäische Union (EU) ihre Regelungsmöglichkeiten zu nutzen wissen", so Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern. Dadurch könnte die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs ausgehebelt werden, wonach Krankenkassen als besondere Unternehmen der sozialen Sicherung auch einen besonderen Status genießen. Der Europa-Abgeordnete Ismail Ertug führte aus, dass die zunehmende Privatisierung im Gesundheitswesen auch zu einem größeren Einfluss der EU führen werde, die ansonsten aber kein Zielmodell für eine Vergemeinschaftung der Gesundheitspolitik habe.

      Platzer warnt auch vor der Umsetzung eines einheitlichen Mehrwertsteuersatzes in Europa für private und öffentliche Unternehmen wie sie das Mehrwertsteuer-Grünbuch der EU vorsieht. “Müssten die Krankenhäuser in Deutschland für ihre Leistungen den regulären Mehrwertsteuersatz erheben, würde allein dies zu jährlichen Mehrkosten von mindestens zehn Milliarden Euro führen", so der AOK-Bayern-Chef. Auch die Krankenkassen würden dann ihre Steuerbefreiung verlieren. “Eine Erweiterung der regulären Mehrwertsteuer auf Gesundheitsleistungen, über die in Deutschland bereits übliche Arzneimittelbesteuerung hinaus, wäre für die deutschen Versicherten beitragssatzrelevant", so Günter Danner, stv. Direktor der Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung in Brüssel. Nach Platzer ist dringend eine Erweiterung des Regelungsrahmens für den grenzüberschreitenden Leistungsverkehr in der Patientenrechte-Richtlinie notwendig. Dies gelte insbesondere auch für den Einsatz von Medizinprodukten wie beispielsweise künstliche Hüftgelenke. Nach aktuellem EU-Recht könnten Krankenhäuser und Ärzte bei Problemen mit Medizinprodukten bisher nicht belangt werden. Aus Sicht der Patienten unverzichtbar sei auch eine Kosten-Nutzen Prüfung für Arzneimittel auf europäischer Ebene.

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      ZENO-Veranstaltung

      Die moderne Intensivstation

      Veranstaltung am 18. Juni 2012 in Berlin

      Die Intensivstationen gehören zu den Bereichen mit der größten Prozessdichte. Für Krankenhäuser ist es daher unumgänglich, die Prozesse in diesem Bereich optimal zu organisieren. Der Anteil der Intensivkosten am Gesamtbudget liegt je nach Klinikgröße zwischen 10% und 20% des Gesamtbudgets. Durch steigende Personal- und Sachkosten erhöhen sich diese Kosten ständig.

      Zu den größten Herausforderungen für Intensivstationen zählt daher die Gewinnung von qualifiziertem Personal durch ein stringentes Personalmanagement. Schon bei der Konzeption und Planung sind die spezifischen Bedürfnisse einer ICU zu berücksichtigen. Auch das IT-Management ist von entscheidender Bedeutung. Diese und weitere Themen werden im Rahmen dieser ZENO-Konferenz behandelt.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de.

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      Klinik-Appell an Merkel

      DKG kämpft gegen neue Rotstift-Runden

      Die rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland setzen in ihrem Kampf gegen finanzielle Einschnitte auf die Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sollte die schwarz-gelbe Koalition neue Kürzungen für die Krankenhäuser beschließen, sähen sich die Kliniken mit ihren 1,1 Millionen Beschäftigten "in eine Protestgemeinschaft gegen die Regierung gezwungen", sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer am Montag in Berlin. Er appellierte an Merkel, “den Kurs der Gesundheitspolitiker zulasten der Krankenhäuser zu beenden". Angesichts von Überschüssen in Milliardenhöhe bei Krankenkassen und Gesundheitsfonds gebe es keinen Grund, den Krankenhäusern die vorgesehenen Finanzierungshilfen von 280 Millionen Euro im nächsten Jahr wieder abzuziehen. Dies gelte auch für das Vorhaben, den Krankenhäusern im Jahr 2014 zusätzlich zu den seit 2011 wirksamen Kürzungen weitere 300 Millionen Euro zu streichen.

      Bis zum Ende der Legislaturperiode entziehe die Koalition durch ihre Beschlüsse den Krankenhäusern bereits 3,6 Milliarden Euro. “Noch keine Koalition hat die Krankenhäuser so massiv belastet", so Dänzer. “Völlig inakzeptabel" sei der von der Koalition erwogene Verzicht auf Zuzahlung der Patienten von täglich 10 Euro bei stationärer Behandlung, wenn diese ihrer Krankenkasse die Wahl des Krankenhauses überließen. Damit stünden 800 Millionen Euro an Einnahmen zur Disposition. Die Krankenhäuser erwarten von der Bundesregierung nach Dänzers Worten, sich stärker schützend vor die Krankenhäuser zu stellen und dabei zu helfen, die “Treibjagd" des GKV-Spitzenverbandes gegen die Krankenhäuser zu beenden. Dessen Behauptungen, Kliniken rechneten gezielt falsch ab, zahlten Prämien für Einweisungen oder operierten Patienten aus Vergütungsgründen ohne medizinische Notwendigkeit, nannte er “Teil einer unverantwortlichen Kampagne".

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      ZeQ

      BAR-konforme Zertifizierung, wenn die Zeit davonläuft

      Bis zum 01.10.2012 müssen alle Rehabilitationskliniken in Deutschland eine BAR-konforme Zertifizierung ihres QM-Systems nachweisen. Ihre Einrichtung bereitet sich auch auf die Zertifizierung vor? Sie haben aber Sorge, dass Sie die Zertifizierungsreife nicht rechtzeitig erreichen?

      ZeQ hat ein FIRST-AID-KIT entwickelt, mit dem es gelingt, die Zertifizierungsreife innerhalb von 3 Monaten herzustellen. Hierzu greifen wir auf Erfahrungen aus mehr als 500 erfolgreichen Zertifizierungsprojekten zurück. Das FIRST-AID-KIT lässt sich auf alle gängigen Zertifizierungsverfahren im Rehabilitationsbereich anwenden – DEGEMED, IQMP-Reha, KTQ-Reha, QReha etc.

      Wenn Sie mehr über unser FIRST-AID-KIT erfahren möchten, dann rufen Sie uns unter 0621/ 300 8 400 an oder schreiben Sie eine E-Mail an info@zeq.de.

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      Maßnahme gegen Landflucht

      Niedersachsen unterstützt Landärzte mit Finanzspritze

      Mit einer Finanzspritze will Niedersachsen Ärzte beim Aufrechterhalten der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen unterstützen. Dort, wo eine bestimmter Versorgungsgrad unterschritten wird und den Menschen ansonsten lange Wege bis zum nächsten Hausarzt drohen, können Mediziner künftig Zuschüsse zum Aufrechterhalten oder Einrichten einer Praxis beantragen, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Eine entsprechende Richtlinie wird in dieser Woche erlassen. Die Initiative ist nach Meinung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen erforderlich, da rund ein Drittel der Ärzte in Niedersachsen ihre Praxen in den kommenden zehn Jahren aus Altersgründen aufgeben.

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      Lancet-Studie

      Dramatischer Anstieg der Krebserkrankungen befürchtet

      Wissenschaftler befürchten in den kommenden zwanzig Jahren einen dramatischen Anstieg der Krebserkrankungen in der ganzen Welt. Die Rate von Neuerkrankungen könnte bis 2030 weltweit um 75 Prozent wachsen, heißt es in einer Studie, die in der Online-Ausgabe der Zeitschrift “Lancet Oncology" veröffentlich ist. In den ärmsten Entwicklungsländern sieht die Lage demnach sogar noch schlimmer aus. Hier könnte es einen Anstieg von 90 Prozent geben, wie die Forscher des Internationalen Krebsforschungszentrums IARC im französischen Lyon berichten. Sie mahnten, dass sowohl wohlhabende als auch Schwellen- und Entwicklungsländer sich vorbereiten und effektive Präventionsmaßnahmen entwickeln müssten. Grund für die Ausbreitung seien unter anderem die sich ändernden Lebensbedingungen und -gewohnheiten, erklärte Studienleiter Freddie Bray. Mit der Ausweitung des “typisch westlichen Lebensstils" steige auch das Krebsrisiko. Dazu gehörten sich ändernde Ernährungsgewohnheiten, wachsende Probleme mit Fettsucht, Rauchen, oder weniger Bewegung. Auch die Tatsache, dass Frauen mit wachsendem Wohlstand immer später und immer weniger Kinder bekommen, erhöhe die Gefahr, etwa an Brustkrebs zu erkranken, erklärte Bray. Weiterer Faktor ist das höhere Alter, das Menschen in wohlhabenden Ländern erreichen.

      Eines der Ergebnisse ist aber auch, dass bestimmte Krebsarten wie etwa Gebärmutterhalskrebs, die häufig durch Infektionen ausgelöst werden, durch bessere medizinische Versorgung zurückgehen. Dieser Rückgang allerdings gleiche sich aus durch die Zunahme anderer, typisch “westlicher" Krebsarten, heißt es. “Krebs ist in vielen Ländern mit hohen Einkommen schon jetzt die Haupt-Todesursache", sagte Bray. In den kommenden Jahren werde sich dies auf die ganze Welt ausweiten. “Diese Studie zeigt, dass global gehandelt werden muss, um die wachsende Belastung durch Krebs zu verringern."

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      Wirtschaft

      Erste Pharma-Preisverhandlung

      GKV und Astra Zeneca einigen sich

      Nach vier Monaten ist die erste Preisverhandlung über ein neues Arzneimittel nach den Regeln der schwarz-gelben Pharmareform abgeschlossen worden. Eine Schiedsstelle war nicht nötig. Nach achtstündigem Ringen einigten sich der Spitzenverband der Krankenkassen in der fünften Verhandlungsrunde mit dem Hersteller Astra Zeneca auf den Erstattungspreis für den neuen Blutverdünner Ticagrelor (Brilique), wie beide Seiten bekanntgaben. Dem Mittel wird ein großes Umsatzpotenzial vorhergesagt. Die infrage kommende Schiedsstelle muss demnach nicht angerufen werden. Den Preis gaben beide Seiten noch nicht bekannt, weil der Vertrag erst im Juni endgültig unterzeichnet werden soll. Ob es eine Einigung geben würde, war mit Spannung erwartet worden. Denn es war das erste Mal, dass Kassen und Pharmaindustrie nach den Vorgaben des Arzneigesetzes AMNOG verhandelten. Ex-Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hatte versprochen, das Preismonopol der Pharmaindustrie mit dem Gesetz zu brechen. Bislang konnten die Firmen bei neuen Mitteln mit Patentschutz verlangen, was sie wollten.

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      Unternehmenszahlen

      Asklepios präsentiert solide Quartalszahlen

      Im ersten Quartal 2012 verzeichnet Asklepios solide Quartalszahlen. Die Zahl der Patienten ist im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahrs um 18,9 Prozent auf mehr als 484.000 Patienten gestiegen. Hierbei wirken sich auch die Geschäftszahlen der Mediclin AG aus. Dies führte zu einem Umsatzplus von 26,7 Prozent. Der Konzernüberschuss beträgt 24,2 Millionen Euro nach 25,8 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Hier wirkten sich im Wesentlichen höhere Steuern durch den Verzehr des steuerlichen Verlustvortrags negativ aus, berichtet das Webportal “Finanznachrichten". Die Gesamtrendite beträgt 3,2 Prozent.

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      Nachrichten

      LVR-Klinikum Essen

      Christiane Frenkel wird neue Pflegedirektorin

      Christiane Frenkel (47) wird neue Pflegedirektorin am LVR-Klinikum Essen. Sie tritt voraussichtlich am 1. Juli 2012 das seit Ende des Jahres durch Jochen Möller kommissarisch besetzte Amt an und ist gleichzeitig neues Mitglied im Klinikvorstand. Frenkel arbeitete nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester im St. Josef Hospital Sterkrade, im Johanniter Krankenhaus Duisburg und in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des LVR-Klinikums Essen. Dort war sie unter anderem zehn Jahre als Stationsleiterin in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des LVR-Klinikums Essen tätig. In den Kliniken Essen-Mitte arbeitete Frenkel als Fachbereichsleiterin für Psychiatrie sowie ab Oktober 2010 als stellvertretende Pflegedienstleitung der Fachbereiche Psychiatrie, Innere Medizin, Chirurgie, Zentrale Aufnahme, Funktionsbereich Gastroenterologie. Neben ihrer Arbeit schloss die Essenerin den Studiengang Pflege an der Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe ab. Als Pflegedirektorin im LVR-Klinikum Essen übernimmt sie die fachliche Leitung des Pflegedienstes mit circa 300 Mitarbeiterinnen.

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      Hochspannende High-Tech-Lösungen

      High-Tech-Trends aus Medizintechnik und Pharma beim Internationalen Kongress MedTech Pharma 2012

      Medizintechnik ist ein hochentwickelter High-Tech-Sektor, der laufend neue Trends hervorbringt. Experten aus der Medizintechnik- und Pharma-Sparte treffen sich vom 4. - 5. Juli 2012 zu "MedTech Pharma2012“ in Nürnberg. Der internationale Kongress hat sich als wichtiger Treffpunkt für die Gesundheitsbranche etabliert und bringt alle zwei Jahre rund 1000 Akteure der Szene zusammen.

      Innovative Medizintechnik für die Gesundheit
      Hochspannende High-Tech-Lösungen für unterschiedlichste medizinische Anwendungsfelder werden vorgestellt und diskutiert. Themengebiete sind Minimally Invasive Surgery & Endoscopy, Smart Medical Devices, Future Hospital, Biomaterials, Diagnostics, Targeted Therapy, Molecular Imaging, Drug Delivery, Functional Disposables und Bioactive Implants. Auf der begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen ihre Produkte und geben so einen wirkungsvollen praktischen Einblick in aktuelle technische Trends.

      Anmeldung und Informationen: www.medtech-pharma.de/deutsch/kongress-2012/kongress-2012.aspx.

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      Nichtraucherschutz

      Rauchen im Krankenhaus

      Krankenhäuser dienen der Gesundung, deshalb ist ein vorbildlicher Nichtraucherschutz selbstverständlich. Allerdings ist das Rauchen oft unvermeidbar und so rauchen Patienten und Mitarbeiter vorm Eingang. Es bedarf klarer Regeln, um die Anforderungen des gesetzlichen Nichtraucherschutzes zu erfüllen, ohne die allgemeine Handlungsfreiheit und das Persönlichkeitsrecht außer Acht zu lassen.

      Zufriedenheit für Patienten, Besucher und Mitarbeiter
      Damit die Raucher nicht vor dem Eingang stehen, gibt es Raucherunterstände und Pausenräume für den Außenbereich. Damit schaffen Kliniken Zufriedenheit für rauchende und nichtrauchende Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

      Infos und Produkte zum Gestalten von Raucherbereichen bietet die E. ZIEGLER Metallbearbeitung AG auf: www.ziegler-metall.de/nrs.

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      Klinik-News

      Tarifabschluss

      Vivantes einigt sich mit Ärzten

      Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV Berlin) für den Berliner Krankenhauskonzern Vivantes haben sich in kurzen Tarifverhandlungen geeinigt. Die rund 1.450 Ärzte des größten kommunalen Krankenhausunternehmens in Deutschland erhalten rückwirkend zum 1. Mai 2012 eine Lohnsteigerungen von 2,9 Prozent. Zum 1. Mai 2013 hebt Vivantes die Ärzte-Gehälter um weitere 2,1 Prozent an. Auch die Entgelte für den Bereitschaftsdienst steigen jeweils um die gleichen Prozentsätze. Ausgehandelt ist eine Laufzeit des Tarifabschlusses bis zum 31. Dezember 2013. Mit diesen Gehaltssteigerungen für Ärzte sei die Grenze der Belastbarkeit des Arbeitgebers erreicht, betonte der Geschäftsführer Personalmanagement von Vivantes, Manfred Rompf: “Allerdings macht dieser Tarifabschluss Vivantes zu einem ausgesprochen attraktiven Arbeitgeber: Er schafft Anreize für Ärzte, zu Vivantes zu kommen oder bei Vivantes zu bleiben." Die KAV-Geschäftsführerin Claudia Pfeiffer zeigt sich zufrieden über die Einigung in den Tarifverhandlungen: “Es ist uns gelungen, nach drei Verhandlungsrunden einen zwar schmerzhaften, doch unternehmerisch tragbaren Tarifvertrag auszuhandeln, der unserem Mitglied Vivantes Planungssicherheit bis Ende 2013 sichert." Da Vivantes immer mehr Patienten behandelt, stellt das kommunale Krankenhausunternehmen mit seinen mehr als 110 Fachkliniken und Instituten auch 2012 wieder mehr Ärzte ein.

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      Überraschender Abtritt

      Geschäftsführerin verlässt Kplus Verbund

      Ute Knoop (49) seit zehn Jahren Geschäftsführerin im Kplus-Verbund, wird zum 31. März 2013 auf eigenen Wunsch ihre Tätigkeit in Solingen beenden. Wie das “Solinger Tageblatt" berichtet, sucht Knoop eine neue Herausforderung. Die rund 3000 Mitarbeiter im Verbund wurden über Intranet über das Ausscheiden Ute Knoops zu informiert. Das Solinger Tageblatt schreibt dazu: “Noch im Oktober vergangenen Jahres hatten Knoop und Hellmons bekräftigt, zukünftig die Geschicke des Kplus-Verbundes mit seinen sieben Kliniken und medizinischen Versorgungseinrichtungen in Leverkusen-Wiesdorf, Opladen, Haan, Hilden, Monheim und Ohligs sowie die 17 Rehabilitations-Zentren und Senioreneinrichtungen gemeinsam zu leiten. Daher auch die Irritationen, dass Ute Knoop den Verbund so rasch verlässt."

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      Pseudomonas-Bakterien

      Weitere Bakterienfunde in Bremer Klinik

      Auf der Frühchen-Intensivstation des Klinikums Bremen-Mitte hat es im vergangenen Jahr weitere Probleme mit Bakterien gegeben. Wie erst jetzt bekannt wurde, gab es im September Nachweise von Pseudomonas-Bakterien im Wasser und auf Oberflächen, sagte die Sprecherin des Klinikverbundes Gesundheit Nord, Karen Matiszick. Hinweise auf die Funde seien im Anhang eines Berichts aufgeführt, den das Robert-Koch-Institut in Berlin nach dem Ausbruch eines tödlichen Klebsiella-Keims auf der Station angefertigt hatte, berichtete Radio Bremen. Nach aktuellem Kenntnisstand hatte die Belastung mit Pseudomonas-Bakterien keine gesundheitlichen Auswirkungen, sagte Matiszick. Die Bakterien können besonders bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem Infektionen auslösen.

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      Helios

      Verdi ruft Damp-Mitarbeiter zur Urabstimmung auf

      Im Tarifkonflikt beim Klinikkonzern Damp ruft die Gewerkschaft Verdi ihre Mitglieder zur Urabstimmung auf. Das habe die Große Tarifkommission bei ihrer Sitzung einstimmig beschlossen, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Oliver Dilcher. Die Abstimmung soll am 13. und 14. Juni während eines zweitägigen Streiks stattfinden. Die Kollegen seien extrem empört über das Verhalten des Arbeitgebers, sagte Dilcher. Besonders die Weigerung, einen Tarifvertrag für die Zentrale Service Gesellschaft (ZSG) Damp abzuschließen, sorge für Unmut. Ein Sprecher der Damp Holding sagte, das Ergebnis der Tarifkommission sei dem Unternehmen noch nicht bekannt. Deshalb könne er noch keine Stellungnahme abgeben. Beim Klinik-Konzern Damp schwelt seit Monaten ein Tarifkonflikt, weil der neue Eigentümer, die Helios Kliniken GmbH mit Hauptsitz in Berlin, die Fortschreibung des Tarifvertrags für die 5.600 Mitarbeiter in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern ablehnt. Stattdessen soll das medizinische Kernpersonal in Damp-Kliniken in die nach Gewerkschaftsangaben schlechteren Helios-Tarifverträge übernommen werden. Mitarbeiter im Reha-, Therapie- und Servicebereich sollen demnach keinerlei Tarifvertrag mehr erhalten.

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      Verschmelzungsvertrag unterzeichnet

      Fusion kommunaler Krankenhäuser im Harz besiegelt

      Die Fusion der kommunalen Krankenhäuser in Wernigerode-Blankenburg und Quedlinburg ist einen Schritt näher gerückt. Das Harz-Klinikum Wernigerode-Blankenburg GmbH und das Klinikum Dorothea Christiane Erxleben Quedlinburg GmbH haben einen Verschmelzungsvertrag unterzeichnet, wie der Landkreis Harz in Halberstadt mitteilte. Beide Krankenhäuser mit zusammen rund 1.000 Betten gehören dem Kreis und sollen ihr Angebot künftig noch besser abstimmen, um wirtschaftlicher zu arbeiten. In einem nächsten Schritt sollen sie zu einem Unternehmen mit einer gemeinsamen Identität zusammengeführt werden.

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      Medizin

      Keim-Häufung

      Uniklinik Leipzig weitet Hygienemaßnahmen aus

      Nach gehäuften Infektionen mit einem multiresistenten Keim weitet das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) seine Hygienemaßnahmen aus. Alle Patienten, die neu auf die Intensivstation oder in die Notaufnahme kämen, würden auf den KPC-Keim untersucht, sagte der Medizinische Vorstand des UKL, Wolfgang Fleig, in Leipzig. Zudem würden Stuhlproben von allen Mitarbeitern genommen, die Kontakt zu infizierten Patienten hatten. So solle die Ausbreitung des Bakteriums KPC (Klebsiella pneumoniae), das gegen viele Antibiotika resistent ist, eingedämmt werden. Seit 2010 wurde bei 63 Patienten der Keim nachgewiesen. “Ein Ausbruch dieser Größenordnung ist bisher nicht berichtet worden in Deutschland", sagte Fleig. 30 Infizierte sind gestorben, allerdings ist unklar, ob KPC oder andere schwere Erkrankungen die Ursache waren. Eine unabhängige Expertenrunde solle diese Fälle noch einmal kritisch unter die Lupe nehmen, sagte Fleig.

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      Technologie

      Einführung gescheitert

      Tschechien schafft elektronische Gesundheitskarte ab

      Die Einführung der elektronische Gesundheitskarte in Tschechien ist nach zehn Jahren gescheitert. Schuld daran sind Korruptionsvorwürfe, Datenschutzbedenken und die mangelnde Akzeptanz bei den Patienten, berichtet die “Tagesschau" der ARD. Diagnosen, Laborbefunde und Röntgenbilder — sämtliche Patientendaten sollten auf einem kleinen Chip gespeichert werden — leicht einsehbar und jederzeit abrufbar für Arzt und Krankenkasse. Der stellvertretende Gesundheitsminister Petr Nosek teilte, laut “Tagesschau" mit: “Wir haben uns entschieden, das Projekt der elektronischen Krankenkarte zu beenden. Die Speicherung der Patientendaten in großen Datenzentren ist nicht mehr zeitgemäß. Außerdem ist die Finanzierung sehr undurchsichtig." Mehr als 80 Millionen Euro sind im vergangenen Jahrzehnt in das Projekt geflossen. Viel Geld sei in dunkle Kanäle geflossen, meint die kommunistische Abgeordnete Sona Markova: “Das Projekt wurde damals nicht öffentlich ausgeschrieben und ist deshalb absolut überteuert. Es gab bei der Finanzierung viele undurchsichtige Manipulationen. Die Karte hat ihren Zweck nicht erfüllt", zitiert die “Tagesschau".

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      Stellenmarkt

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      Management
      Controller/in
      Ev. Diakonissenanstalt Karlsruhe-Rüppurr
      Karlsruhe
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      Management
      Leitung der Abteilung Patientenmanagement (m/w)
      Ev. Diakonissenanstalt Karlsruhe-Rüppurr
      Karlsruhe
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      Medizin
      Medizinischer Controller (m/w)
      Kienbaum Berlin GmbH
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      Leiter(in) Facilitymanagement
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      Bayerische Institut für Krankenhaus-Organisation
      München
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      Klinikum Meiningen GmbH
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      Medizinischer Controller (m/w)
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      Adelheid Rödig, Telefon: 0711/8931–326, E-Mail: adelheid.roedig@thieme.de

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      Vorschau

      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      Juli 2012: In unserer Rubrik Branche Kompakt beleuchten wir das Thema OP-Management und –Ausstattung. Der Zentral-OP ist aus finanzieller und organisatorischer Sicht das Herzstück einer Klinik. Dank moderner Software entwickelt sich der OP auch zum „Herr der Planung”: Termine, Diagnosen und Pflege können bereits heute mit entsprechender OP-Software organisiert werden. Bei der OP-Ausstattung wollen die Hersteller dagegen mit besonders flexiblem Interieur punkten. Freischwebende Monitore, Lampen oder andere leicht manövrierbare Geräte sollen verhindern, dass der Patient umgelagert werden muss. Anzeigenschluss: 15.06.2012

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Thomas Brümmer, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–414, E-Mail: thomas.bruemmer@pharmedia.de
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