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      Politik

      Ärzte-Korruption

      Sachsens Gesundheitsministerin will neues Gesetz

      Sachsens Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU) fordert striktere Regeln für die Verordnung von Medikamenten. "Neue gesetzliche Regelungen müssen her", sagte die Ministerin der Nachrichtenagentur dpa in Dresden mit Blick auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs. Dieser hatte am 22. Juni entschieden, dass sich Kassenärzte, die für die Verordnung von Arzneimitteln Geschenke von Pharmaunternehmen entgegennehmen, nicht wegen Bestechlichkeit strafbar machen. Das rechtlich korrekte Urteil benachteilige Krankenkassen und Versicherte, sagte Clauß. "Dadurch wird eine von Pharmaunternehmen "gelenkte Verordnungsweise" quasi legitimiert." Der Patient dürfe nicht davon ausgehen, dass die Verordnung eines Medikamentes aus wirtschaftlichen statt medizinischen Gründen erfolge. "Eine solche Entwicklung ist mehr als bedenklich", kritisierte die CDU-Politikerin.

      Schwarze Schafe bestrafen

      "Korruption im Gesundheitswesen muss vorgebeugt und bekämpft werden", mahnte sie. Das Verhältnis von Arzt zu Patient dürfe nicht erschüttert werden. "Durch einige schwarze Schafe darf nicht ein ganzer hart arbeitender Berufsstand in Misskredit gebracht werden." Daher müsse der Bundesgesetzgeber nun neue Regelungen schaffen, um Korruption im Gesundheitswesen als Straftatbestand im Strafgesetzbuch zu verankern.

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      ZENO-Veranstaltung

      2. Deutsches Forum für Ärztliche Direktoren

      Veranstaltung am 17. September 2012 in Berlin

      Die Rolle des Ärztlichen Direktors ist besonders gegenüber der des Kaufmännischen Direktors zunehmend mit höheren Anforderungen - aber oft mit nicht ausreichenden Kompetenzen versehen. Diese beziehen sich auf Führungsqualitäten, Integrationsfähigkeiten und zunehmend auch auf juristische Dimensionen. Für eine adäquate Professionalisierung der Rolle des Ärztlichen Direktors kommt oft der Mangel an einer klaren Ausgestaltung der inhaltlichen Position erschwerend hinzu.

      Genau hier setzt das Deutsche Forum für Ärztliche Direktoren an: Im gegenseitigen Informationsaustausch, der Vernetzung von Erfahrung und Know-How und praxisnahen Beispielen von erfahrenen Experten erhält der Teilnehmer profunde Unterstützung, Ein- und Ausblicke, um den Anforderungen in seinem Berufsfeld vor Ort erfolgsversprechend begegnen zu können.

      Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

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      "Tarifsteigerungen komplett refinanzieren"

      Altpeter setzt sich für bessere Krankenhausfinanzierung ein

      Baden-Württemberg will im Vermittlungsausschuss eine bessere Finanzierung der Krankenhäuser erreichen. Der im Bundestag beschlossene Gesetzentwurf sehe vor, dass nur ein kleiner Teil der Mehrkosten bei den Personalausgaben von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werde, kritisierte die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) in Stuttgart. Sie befürchte eine weitere Zunahme der Arbeitsbelastung der Ärzte und Pflegekräfte sowie gleichfalls Personaleinsparungen. Altpeter sprach sich dafür aus, dass die Tarifsteigerungen komplett refinanziert werden. Die Kliniken im Land stünden seit Jahren unter einem besonderen finanziellen Druck. Lediglich 40 Prozent der Häuser erwirtschafteten derzeit noch ein positives Betriebsergebnis. Für die Südwest-Kliniken kommt laut Altpeter erschwerend hinzu, dass sie von den Sanierungsbeiträgen zugunsten der Gesetzlichen Krankenversicherung in den Jahren 2011 und 2012 besonders stark betroffen sind.

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      Nachrichten

      Pflegekammern

      Deutscher Pflegerat kritisiert Trägerverband bpa

      Pflegekammern seien überflüssig, behauptet der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa). Pflegepräsident Westerfellhaus fordert den Verband auf, diese Position sofort aufzugeben. Das Thema Pflegekammer ist in der Politik so präsent wie nie zuvor: Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) plant, im nächsten Jahr eine Landeskammer für Pflege- und Therapeutenberufe ins Heilberufsgesetz zu integrieren; in Schleswig-Holstein haben die Regierungsfraktionen SPD, Grüne und SSW sich in ihrem Koalitionsvertrag zur Pflegekammer bekannt und auch in Bayern zeigt sich der neue Staatsminister für Gesundheit Marcel Huber — trotz Protesten von der FDP — offen gegenüber einer selbstverwalteten Pflege. Doch gerade jetzt, da Pflegekammern parteiübergreifend auch in der Politik auf Zustimmung stoßen, teilt der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) in Bremen mit, er halte Pflegekammern für überflüssig. Er kritisiert konkret den Antrag der Bremer CDU-Bürgerschaftsfraktion, die Einrichtung einer Pflegekammer zu prüfen. Beim größten Dachverband der Pflege, dem Deutschen Pflegerat (DPR), stößt die Position des bpa auf heftige Kritik. "Der bpa müsste eigentlich großes Interesse an motivierten Pflegenden haben. Es ist deshalb nicht zu verstehen, dass er sich gegen eine Einrichtung wendet, die das Ansehen der Pflege, die Qualität und Mitspracherecht bei politischen Prozessen verbessern würde", sagt Andreas Westerfellhaus. Der DPR-Präsident fordert den bpa auf, seine Position sofort zu verlassen und mit den Pflegeverbänden in einen Dialog zu treten.

      "bpa fürchtet möglicherweise um Einfluss"

      Westerfellhaus kritisiert besonders, dass der bpa den Eindruck vermittle, für die Pflegekräfte zu reden. "Es ist nicht in Ordnung, dass ein Arbeitgeberverband für seine angestellten Pflegekräfte spricht", sagt der Pflegepräsident. Möglicherweise habe der bpa Angst, Einfluss zu verlieren. Doch dazu gebe es keinen Anlass, meint auch Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Pflegemanagement. "Eine Kammer würde die Qualität in der Pflege sichern und für einheitliche Standards sorgen. Es geht darum berufsständische Aufgaben zu übernehmen. Wir können und wollen als Pflegekammer nicht Tarifpartner sein." Es herrsche beim bpa offenbar große Verwirrung über die Aufgaben einer Pflegekammer. Das zeige sich auch an seinem Argument, dass die Interessen der Pflegekräfte bereits durch die Pflegeverbände vertreten seien, sagt Bechtel. "Eine Pflegekammer würde als Teil der Selbstverwaltung hoheitliche Aufgaben übertragen bekommen. Das könnte ein Verband gar nicht, denn er ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen mit gleichen Interessen."

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      Rhön-Klinikum AG

      Wie viel Prozent hält Asklepios?

      Die Rhön-Klinikum AG, lange Zeit größter Klinikkonzern Deutschlands, ist zum Spielball der Interessen von Fresenius und Asklepios geworden. Die gescheiterte Übernahme der Rhön-Klinikum AG durch Fresenius bezeichnet Commerzbank-Analyst Daniel Wendorff als "sehr ungewöhnliche Situation". Es gebe immer wieder Transaktionen, die scheitern. "Doch dann sind meistens Aufsichtsrat und Vorstand dagegen." Der Rhön-Deal war jedoch keine klassische feindliche Übernahme, die vom Übernahmekandidaten abgewehrt wurde — stattdessen hat Konkurrent Asklepios den Deal mit einem finanziellen Kraftakt torpediert: Für die Übernahme waren 90 Prozent der Aktien nötig, Fresenius konnte aber nur 84,3 Prozent einsammeln. Die Papiere waren "getendert", also nur reserviert. In diesen Tagen gehen sie zurück an ihre Besitzer, die dann wieder frei über die Aktien verfügen können.

      Gerüchte: Asklepios soll 8 Prozent halten

      Die Niederlage von Fresenius wird von der Branche als Sieg für Asklepios betrachtet. Unklar ist jedoch, wie viel Prozent Rhön-Aktien das Unternehmen von Bernard Broermann erworben hat. Es gibt Meldepflichten bei 3, 5 und 10 Prozent. Asklepios hat 5 Prozent gemeldet, könnte aber deutlich mehr besitzen. Gerüchten zufolge soll der Klinikbetreiber 8 Prozent halten. Diese Ungewissheit macht das weitere Vorgehen für Fresenius schwierig. Laut Aktienrecht muss ein Bieter nach einem Übernahme-Angebot zwar ein Jahr warten, um erneut ein Angebot abzugeben — allerdings gibt es eine Ausnahme: Fresenius könnte kurzfristig ein neues Angebot abgeben, wenn die Führung des Übernahmekandidaten Rhön und die Aufsicht Bafin zustimmen. Das ist möglich. Doch solange Asklepios sein Aktienpaket hält, hat ein solches Manöver wenig Aussicht auf Erfolg. Es bleibt die Frage: Was will Asklepios? Der Konzern hat die Rhön-Aktien voraussichtlich zu einem hohen Kurs gekauft und verbucht durch den Kursverfall derzeit vermutlich einen zweistelligen Millionenverlust. Fresenius und Asklepios müssen nun Wege aus dieser Pattsituation finden. Eine Möglichkeit wäre, dass Asklepios die Rhön-Übernahme mit finanziert und dafür einen Anteil der Rhön-Kliniken bekommt. Rhön-Gründer und Aufsichtsratschef Eugen Münch, der die Übernahme vorangetrieben hatte, hat bereits angekündigt, sich mit Asklepios-Chef Broermann treffen zu wollen. Dass Broermann Kompromissbereitschaft zeigt und es zu einer schnellen Lösung kommt, halten Experten aber für schwer vorstellbar.

      Spielball Rhön

      Die Rhön-Klinikum AG befindet sich derweil in einer misslichen Lage: Da Fresenius nicht nur Aktien getendert hat, sondern über die Krankenhaustochter Helios auch mehr als 3 Prozent Rhön-Aktien erworben hat, halten nun beide großen Konkurrenten Anteile am Rhön-Konzern. Die Stellung des Unternehmens ist laut Experten deutlich geschwächt. "Die Konsolidierung des Marktes wird sich früher oder später durchsetzen", resümiert die Commerzbank in einem Schreiben, "aber der Aktienkurs von Rhön wird davon in den nächsten Jahren kaum profitieren". Die Analysten der Commerzbank rechnen mit einer Belastung des Unternehmens allein durch die Rechtsberatung für den geplatzten Deal von 20 Millionen Euro, was pro Aktie etwa 15 Cent wären. Das gilt aber noch als eines der kleineren Probleme. "Viele Mitarbeiter haben sich in den vergangenen Wochen viele Gedanken über die eigene Zukunft gemacht, darunter könnte das operative Geschäft gelitten haben", bemerkt Wendorff. Nun muss das Management die Mitarbeiter neu motivieren. Es ist keine leichte Aufgabe, die Rhön-Vorstandschef Wolfgang Pföhler nun zu stemmen hat.

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      Steigerung um 400 Prozent

      Leiharbeit in Pflegeberufen nimmt rasant zu

      Die Zahl hört sich gigantisch an: Um mehr als 400 Prozent ist die Zahl der Leiharbeiter im Gesundheitswesen gestiegen. Experten relativieren, der Anteil bleibe gering. Altenheime und Krankenhäuser setzen immer mehr Leiharbeiter ein. Das zeigen neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegen. Demnach hat sich die Anzahl der verliehenen Pflegekräfte von 2005 bis 2011 um mehr als 400 Prozent auf etwa 16.350 erhöht. "Man muss sehen, dass der Anteil sehr gering ist", sagte eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums. Die Leih- und Zeitarbeiter machten etwa 0,57 Prozent von den insgesamt 2,8 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Branche aus.

      DKG: "Keine andere Möglichkeit"

      Der Geschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Bernd Metzinger, ist zwar nicht erfreut über die Entwicklung, sieht aber derzeit keine andere Möglichkeit, als verstärkt Leiharbeiter einzusetzen. "Die Krankenhäuser sehen sich dazu gezwungen, da sie anders dem Zangengriff aus Kostendruck und Fachkräftemangel kaum etwas entgegenzusetzen haben", sagte Metzinger. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums verwies auf eine Studie der Arbeitnehmerkammer Bremen, die auch von der "Süddeutsche Zeitung" zitiert wird. Demnach gebe es gut ausgebildete Pflegekräfte, die sich bewusst für die Leiharbeit entschieden hätten. Sie nannten als einen Vorteil, dass sie ihre Arbeitszeiten beeinflussen könnten. Die Forscher kamen demnach zu dem Fazit, dass die freiwilligen Leiharbeiter sogar unter besseren Bedingungen als das fest angestellte Personal arbeiteten.

      Durchschnittsgehalt liegt bei 2.456 Euro

      Der Unterschied beim Gehalt ist aber durchaus groß. Der Durchschnittslohn der Leiharbeiter im Gesundheits- und Sozialwesen lag bei etwa 1.600 Euro brutto im Monat. Das geht aus der Antwort der Nürnberger Bundesbehörde auf eine Anfrage der linken Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor. Der Durchschnittsverdienst für reguläre Mitarbeiter in der Branche habe Ende 2010 dagegen 2.456 Euro brutto betragen. Zimmermann kritisierte, Teile der Gesundheits- und Pflegebranche sähen das Personal "ausschließlich als belastenden Kostenfaktor, den es möglichst klein zu halten gilt". Die eigentlichen Verlierer seien dabei Patienten und betreute Menschen.

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      FDP-Kritik an Helios

      "Der Gesundheitswirtschaft einen Bärendienst geleistet"

      Die FDP im Kieler Landtag hat das Vorgehen des Klinikbetreibers Helios im Tarifkonflikt bei der Damp-Gruppe scharf kritisiert. Das Verhalten gegenüber den eigenen Mitarbeitern sei völlig unverständlich, erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin Anita Klahn nach der Einigung zwischen dem Unternehmen und den Gewerkschaften. Besonders die - jetzt zurückgenommene - Kündigung von 1.000 Service-Mitarbeitern durch Helios hatte Empörung ausgelöst. "Durch dieses Vorgehen hat Helios selbst Ressentiments gegen private Klinikbetreiber geschürt und der Gesundheitswirtschaft einen Bärendienst geleistet", sagte Klahn. Der Vertrauensverlust sei groß. "Irritationen zwischen den Mitarbeitern und der Konzernleitung bleiben bestehen."

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      Diakonie-Kliniken Kassel

      Neue Doppelspitze bestimmt

      Die Diakonie-Kliniken Kassel haben eine neue Doppelspitze in ihrer ärztlichen Direktion bestimmt. Die Runde der zehn Chefärzte wählten Andreas Fiehn zum Ärztlichen Direktor des christlichen Krankenhauses und betrauten ihn damit nach rund zwei Jahren erneut mit diesem Amt. Ihm zur Seite als stellvertretender Ärztlicher Direktor steht künftig der Chefarzt der Inneren Medizin / Gastroenterologie, Hubert Sostmann. Er wird Nachfolger von Albrecht Vogt. Die Diakonie-Kliniken Kassel sind eine der größten medizinischen Einrichtungen in Nordhessen. Das Unternehmen verfügt über die drei Standorte Diakonissen-Krankenhaus, Burgfeld-Krankenhaus und die Frauenklinik Dr. Koch. Die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel hält mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der christliche Gesundheitskonzern Agaplesion ist mit 40 Prozent beteiligt.

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      Stellungswechsel

      Kaltenegger neuer Vamed-Finanzvorstand

      Der weltweit agierende Gesundheitskonzern Vamed hat Wolfgang Kaltenegger zur Nachfolge von Erich Ennsbrunners (Ruhestand) zum Finanzvorstand berufen. Kaltenegger war langjährig in verschiedenen Führungspositionen im Magna-Konzern und im Finanzbereich tätig.

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      Neuer Ärztlicher Direktor

      Meierhenrich leitet Diakonie Klinik in Stuttgart

      Rainer Meierhenrich (48) ist neuer Leitender Ärztlicher Direktor des Diakonie Klinikums Stuttgart. Er übernahm das Amt von seinem langjährigen Vorgänger Hans-Joachim Körner, der in den Ruhestand geht. Meierhenrich ist Facharzt für Anästhesiologie und Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Diakonie-Klinikum. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor Bernd Rühle, dem Ärztlichen Direktor der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe Peter Aldinger und dem Pflegedirektor Friedemann Albrecht ist er für die Leitung des Diakonie-Klinikums verantwortlich. Meierhenrich ist seit Juli 2011 Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Diakonie-Klinikum. Davor war er als Leitender Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Ulm tätig. Verheiratet ist er mit einer Kin-derärztin; sie haben drei Töchter im Alter zwischen 7 und 12 Jahren.

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      Klinikum Soest

      Meißner zum neuen Ärztlichen Direktor ernannt

      Achim Meißner ist neuer Ärztlicher Direktor des Klinikum Stadt Soest. Der Chefarzt der Kardiologie tritt die Nachfolge von Albrecht Schneider an. Als ein Stellvertreter wurde Kristian Nitschmann, Chefarzt der Gefäß- und endovaskulären Chirurgie, bestellt. Meißner stammt aus der Oberpfalz und ist bereits seit dem Jahr 2000 als Chefarzt der Kardiologie am Klinikum tätig. Als Ärztlicher Direktor ist er vor allem Ansprechpartner und Interessenvertreter der mehr als 100 Ärzte des Klinikums. Zudem ist Professor Meißner neben Geschäftsführer Dipl. Kaufm. Oliver Lehnert und Pflegedirektorin Marie-Luise Müller Mitglied der Unternehmensleitung. Mit dem neuen Posten kommen nun verstärkt Managementaufgaben zu seinem medizinischen Aufgabengebiet hinzu. Der Aufsichtsrat hatte sich in seiner Sitzung am Freitag, 22. Juni, einstimmig für Professor Meißner, der in den vergangenen sechs Jahren bereits als Stellvertreter in diesem Amt fungierte, ausgesprochen.

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      Klinik-News

      Abtritt nach zwei Monaten

      Wübben legt Helios-Aufsichtsratsmandat nieder

      Walter Wübben, der frühere Hauptaktionär und Aufsichtsratsvorsitzende der Damp Holding AG, hat sein Aufsichtsratsmandat bei den Helios-Kliniken nach nur zwei Monaten niedergelegt. Das bestätigte Wübben auf Anfrage des Wedel-Schulauer Tagblatts. Weiter schreibt das Blatt: "Beobachter bewerteten diesen Schritt nach dem erbitterten Arbeitskampf in den zur Helios-Gruppe gehörenden Damp-Kliniken, der mit der Kündigung von rund 1.000 Mitarbeitern einhergegangen war, als deutlichen Protest gegen das Vorgehen des neuen Gesellschafters in dem Tarifkonflikt." Der Streit war Mitte der Woche beigelegt worden. Die Kündigungen wurden zurückgenommen. Für rund 80 Prozent der Service-Mitarbeiter soll es eine unbefristete Weiterbeschäftigung geben. Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius und zählt zu den größten Krankenhausbetreibern in Europa. Im März 2012 hatte Helios 94,7 Prozent der Anteile an der Damp-Gruppe erworben.

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      Klinikum Westfalen

      Fusion mit Klinik in Kamen beschlossen

      Die Fuision zwischen dem Hellmig-Krankenhaus in Kamen und der Klinikum Westfalen GmbH ist in trockenen Tüchern. Mit der Entscheidung der Räte in Lünen und Kamen wurde die Fusion auch in den beteiligten Städten beschlossen. Zur Klinikum Westfalen GmbH gehören bereits das Knappschaftskrankenhaus Dortmund in Brackel und die Klinik am Park in Lünen-Brambauer. Das Klinikum Westfalen hat circa 1.600 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Region.

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      Gesundheit Nordhessen

      Kathy Mehler neue Pflegedirektorin von zwei Häusern

      Kathy Mehler (46) ist seit Anfang Juli neue Pflegedirektorin des Krankenhauses Bad Arolsen und der Kreisklinik Wolfhagen. Das Haus gehört zur Gesundheit Nordhessen Holding (GNH). Die Diplom-Pflegewirtin tritt in Bad Arolsen die Nachfolge von Helmut Zeilfelder an, der als Pflegerischer Geschäftsführer ans Klinikum Kassel (GNH) gewechselt ist. Mit dem Wechsel erfolgte auch die organisatorische Änderung, dass nun das Krankenhaus Bad Arolsen und die Kreisklinik Wolfhagen unter einheitlicher Pflegeleitung stehen. Mehler hat ihre Krankenpflegeausbildung an den damaligen Städtischen Kliniken Kassel absolviert (heute Klinikum Kassel). Seit Juni 1995 ist sie mit verschiedenen Aufgaben am Krankenhaus Bad Arolsen tätig. Ihr nebenberufliches Studium Pflegemanagement an der Hamburger Fernhochschule hat die Bad Arolserin dieses Jahr als Diplom-Pflegewirtin abgeschlossen. Kathy Mehler ist verheiratet und hat zwei Kinder. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Tennis.

      Zeilfelder wird Pflegerischer Geschäftsführer

      Helmut Zeilfelder ist seit Anfang Mai neuer Pflegerischer Geschäftsführer im Klinikum Kassel, nachdem er die Funktion bereits fast ein Jahr kommissarisch übernommen hatte. In den vergangenen acht Jahren war er Pflegedirektor im Krankenhaus Bad Arolsen und hatte zwischenzeitlich zugleich kommissarisch die Aufgaben der Geschäftsführung für das Krankenhaus Bad Arolsen und die Kreisklinik Wolfhagen übernommen.

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      Geno

      Klinikum Bremen-Nord mit hohem Defizit

      Das Defizit des Klinikums Bremen Nord (Geno) soll laut eines Risikoberichts im schlimmsten Fall bei elf Millionen Euro liegen. Das berichtet der "Weser Kurier". Vor zwei Wochen war noch von einem Defizit von acht Millionen Euro die Rede. Diese Zahl ist seit gestern Makulatur, berichtet das Blatt: "Den Gesundheitsdeputierten lag in vertraulicher Sitzung ein sogenannter Ad-hoc-Risikobericht zur Situation der Kliniken Nord und Mitte vor. Solche Berichte sind nach den Vorschriften für die bremischen Gesellschaften kurzfristig vorzulegen, wenn eine dieser öffentlichen Unternehmungen in eine bedrohliche Situation geraten ist. Das scheint nun am Klinikum Nord der Fall zu sein. Nicht nur weicht das Quartalsergebnis um gut zwei Millionen Euro vom Plan ab. Besonders problematisch: Es gibt nicht den einen, isolierbaren Negativfaktor, der die Bilanz verhagelt. Vielmehr weisen alle Kennzahlen nach unten. Fallzahlen, Belegungstage, Betriebserträge — vor allen Indikatoren prangt ein dickes Minus. Zudem schieben die Buchhalter am Klinikum Nord einen Berg an Außenständen vor sich her. Allein die noch nicht in Rechnung gestellten Forderungen sowie die Zahlungsverweigerungen von Kassen summieren sich auf rund 6,6 Millionen Euro, wie dem Ad-hoc-Bericht zu entnehmen ist."

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      Uniklinik Gießen Marburg

      Bouffier hält Stellenabbau am UKGM für vertretbar

      Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hält den Abbau von Arbeitsplätzen am privatisierten Uniklinikum Gießen-Marburg (UKGM) für vertretbar. Die medizinische Qualität dürfe aber nicht darunter leiden. "Was geschieht kann dort nur geschehen, wenn die verantwortliche ärztliche Leitung sagt: Das ist in Ordnung, das kann man machen", sagte Bouffier am Mittwoch in der Staatskanzlei. Das Krankenhaus hatte Mitte Juni angekündigt, dass insgesamt 236 Stellen wegfallen könnten - vor allem über auslaufende Verträge, die nicht verlängert werden. Betroffen davon seien aber nicht das medizinische Fachpersonal wie Ärzte oder Pfleger, sagte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

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      Klinikakquisition

      SRH übernimmt Medinet AG

      Das Heidelberger Gesundheitsunternehmen SRH wächst um zwei Kliniken in Bad Kösen und Magdeburg. Der Aufsichtsrat der SRH Kliniken GmbH hat den Kauf von 83,4 Prozent der Anteile an der Medinet AG beschlossen, welche die beiden Rehabilitationskliniken in Sachsen-Anhalt betreibt. Bislang hielt die SRH Holding eine Minderheitsbeteiligung von 16,6 Prozent. Die weiteren Aktionäre der Medinet AG haben in der Hauptversammlung beschlossen, sich von ihren Beteiligungen zu trennen. Der Kauf steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt.

      Steigende Fallzahlen psychosomatischer Krankheiten

      Die Burgenlandklinik in Bad Kösen verfügt über 105 Betten und behandelt vorwiegend Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen. Die 67-Betten Fachklinik Alte Ölmühle in Magdeburg ist auf Patienten mit Suchterkrankungen wie Medikamenten- und Alkoholmissbrauch spezialisiert. Die Fachrichtungen Psychosomatik und Sucht weisen in den letzten Jahren steigende Fallzahlen auf. Mit der Übernahme verfügt SRH laut eigenen Angaben über neun Kliniken mit 2.815 Betten, einen Umsatz von 430 Millionen Euro und 5.885 Mitarbeitern. Die SRH ist damit der sechstgrößte Krankenhausträger in Deutschland.

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      Horst-Schmidt-Kliniken

      Zurück zum Kerngeschäft

      Die Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) möchten aus Verträgen mit Schulkantinen aussteigen. Auch andere Catering-Projekte stehen auf dem Prüfstand. Die HSK Service GmbH, ein Tochterunternehmen der Horst-Schmidt-Kliniken (HSK), will Schulen und Kindertagesstätten künftig nicht mehr mit Essen beliefern. "Wir wollen raus aus den Verträgen und uns aufs Kerngeschäft zurückziehen", sagt Parwis Fotuhi dem "Wiesbadener Tagblatt". Fotuhi ist einer der beiden neuen Geschäftsführer des kommunalen Krankenhauses, an dem die Rhön Klinikum AG seit diesem Frühjahr zu 49 Prozent beteiligt ist. Fotuhi erklärte gegenüber dem Blatt, das Geschäft mit den Schulmensen sorge für einen Verlust von einer Million Euro pro Jahr.

      Mehrere Catering-Projekte defizitär

      Auch in anderen Fällen bemüht sich die HSK offenbar um eine Verschlankung. So berichtet das "Wiesbadener Tagblatt": "Keinen Gewinn erzielt ihre Service GmbH mit dem Catering für die Rhein-Main-Hallen. Seit 1. Januar 2011 hat sie den Auftrag. Er sei, sagt HSK-Geschäftsführer Parwis Fotuhi, ?unter den gegebenen Voraussetzungen wirtschaftlich nicht darstellbar.?" Auch das Geschäft mit dem Otto-Fricke-Krankenhaus, and das die HSK Essen liefern, scheint nicht zu lohnen."

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      Medizin

      Screening

      Universität Münster startet große Brustkrebs-Studie

      In einer wissenschaftlichen Studie will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Effizienz der deutschen Brustkrebs-Vorsorge untersuchen. Die Überprüfung wird federführend von der Universität Münster betreut, teilte das BfS mit. Mit ersten Ergebnissen rechnet das Bundesamt in rund sieben Jahren. Mittels eines flächendeckenden, qualitätsgesicherten Screenings soll unter anderem herausgefunden werden, ob die Zahl der tödlichen Erkrankungen durch das Mammografie-Programm gesenkt werden konnte. Seit 2009 haben Frauen von 50 bis 69 Jahren bundesweit alle zwei Jahre Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung.

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      Stellenmarkt

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      Technologie
      Technische/-n Leiter/-in
      Klinikum Uelzen GmbH
      Uelzen
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      Management
      Geschäftsführer (m/w)
      Dr. Heimeier & Partner, Management- und Personalberatung GmbH
      Stuttgart
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      Management
      Bereichsleiter (m/w)
      Kliniken München Pasing und Perlach GmbH
      München
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      Medizin
      Leiterin/Leiter für die Medizinische Berufsfachschule
      ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG
      Meißen
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      Verwaltung
      Regionalleiter (w/m)
      HELIOS Kliniken GmbH
      Berlin
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      Facility-Management
      Dipl.-Ingenieur/-in
      Kath. Marienkrankenhaus gGmbH
      Hamburg
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      Technologie
      Leiter der Technischen Abteilung (w/m)
      Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz e.V.
      Bad Kreuznach
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      Adelheid Rödig, Telefon: 0711/8931–326, E-Mail: adelheid.roedig@thieme.de

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      kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

      August 2012: Krankenhaushygiene entwickelt sich immer mehr zum Topthema fürs Krankenhausmanagement. Dafür sorgt das neue Infektionsschutzgesetz, aber auch folgenreiche MRSA-Ausbrüche wie zuletzt in Bremen und Leipzig erhöhen die Aufmerksamkeit. Nicht nur für Kliniken werden multiresistente Bakterien zum großen Problem – auch internationalen Organisationen wie der WHO bereiten die Keime großes Kopfzerbrechen, weil sie in der globalisierten Welt schwer zu bändigen sind. In der August-Ausgabe zeigt kma, wie Kliniken ihren Hygieneschutz sinnvoll erhöhen können. Anzeigenschluss: 20.07.2012

      Kontakt Anzeigenverkauf:

      • Standort Wegscheid: Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
      • Standort Stuttgart: Petra Beutler, Pharmedia GmbH, Telefon: 0711/8931–579, E-Mail: petra.beutler@pharmedia.de
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