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Europäische Konferenz
Programm gegen den Tagungsstress

Zahlen, Daten, Fakten: So manch einem Teilnehmer der ersten “Europäischen Konferenz über Krankenhaustechnik”, die vom 5. bis zum 7. September in Baden- Baden stattfindet, dürfte am Ende des Tages der Kopf schwirren. Zum Glück haben die Veranstalter auch an die Erholung gedacht: Sie arbeiten derzeit ein umfangreiches Rahmenprogramm aus – mit Stadterkundung und Besichtigungstouren ins Umland.

Die Details des Rahmenprogramms stehen noch nicht fest, und das hat einen schlichten Grund: Die Stadt Baden-Baden und ihre Umgebung locken mit einer schier erdrückenden Zahl von Sehenswürdigkeiten, da fällt die Auswahl nicht leicht. Fest steht: Die Teilnehmer der Tagung werden Gelegenheit haben, die Stadt und das Umland ausgiebig zu erkunden. Dafür bieten schon die Ortskenntnisse der Organisatoren Gewähr: Schließlich ist Baden-Baden Sitz der FKT-Geschäftsstelle und Arbeitsort der beiden FKT-Präsidenten, Reinfried Sure und Sebastian Paulus.
Ob unter ortskundiger Anleitung oder auf eigenen Füßen: Dem Entdeckungsdrang der Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt, Baden-Baden bietet jedem etwas. Das wohl bekannteste Gebäude der Stadt ist das Kurhaus, errichtet in den Jahren 1821 bis 1824, bis heute Schauplatz glanzvoller Galas, Bälle und Konzerte. Im rechten Flügel ist die traditionsreiche Spielbank untergebracht: Hier verspielte schon der russische Romancier Fjodor M. Dostojewskij sein letztes Geld – Jahre später verarbeitete er seine Erlebnisse in einem atemberaubenden Roman über Spielrausch und Spielsucht: “Der Spieler”.
Auch Dostojewskijs russischer Schriftstellerkollege Turgenjew pflegte Baden-Baden zu besuchen und durch den Kurpark zu wandeln, ebendort haben ihm die Stadtväter ein Denkmal gesetzt. Nicht weit davon entfernt ragt ein futuristisch anmutender Bau hervor: die Sammlung Frieder Burda, errichtet von dem New Yorker Stararchitekten Richard Meier, eröffnete im vergangenen Herbst. Die Kollektion beherbergt 550 Werke der klassischen Moderne und der Gegenwart, darunter zahlreiche Gemälde des international wohl renommiertesten deutschen Gegenwartskünstlers: Gerhard Richter.

Baden-Baden ist eine Bäderstadt, und wer Entspannung sucht, wird sie hier garantiert finden: in der Caracalla-Therme etwa, einem Erholungstempel mit Whirlpools, Wasserfall, Aroma-Dampfbad und einer riesigen Saunalandschaft. Oder in der Friedrichs-Therme: einem vor 125 Jahren eröffneten, wunderschön eingerichteten römisch-irischen Bad. “Hier im Friedrichsbad vergessen Sie nach zehn Minuten die Zeit und nach zwanzig Minuten die Welt”, schrieb der Schriftsteller Mark Twain.
Geplant sind aber auch Bustouren in die Umgebung Baden-Badens, in den Schwarzwald etwa. Die Route könnte über die Bundesstraße 500 führen, die so genannte “Schwarzwaldhochstraße”. Sie verbindet Baden-Baden und Freudenstadt und bietet herrliche Ausblicke auf dicht bewaldete Höhen und romantische Bergseen. Ein Ziel könnte der Mummelsee sein: ein verwunschenes, sagenumwobenes Gewässer, auf 1.036 Meter Höhe gelegen, der ideale Ort für eine kleine Wanderung.

Ebenfalls fest eingeplant ist ein Ausflug nach Straßburg, Sitz des Europäischen Parlaments. Schließlich ist die europäische Einigung der Leitgedanke der Tagung – und das soll sich auch im Rahmenprogramm widerspiegeln. Wie Baden-Baden wartet auch Straßburg mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf, dem weltberühmten Münster etwa, mit seinem 142 Meter hohen Nordturm. Und nicht zuletzt könnten die Konferenzteilnehmer das Parlamentsgebäude selbst in Augenschein nehmen. Denn wer weiß: Vielleicht wird in einigen Jahren just in diesen Räumen eine künftige “Europäische Konferenz über Krankenhaustechnik” stattfinden.  <<
Henrik Ghanaat

Henrik Ghanaat
KMA 02/2005 - Seite: 076

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