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Auszug aus dem Artikel

Grosse Koalition
Die Suche nach dem dritten Weg...

Im Gesundheitswesen lässt die neue Zeit noch auf sich warten. Die Große Koalition hat sich Bedenkzeit bis nach der Sommerpause ausgebeten. Doch sicherlich gibt es schon Ideen?...

Widmann-Mauz: Wir wollen uns die Freiheit nehmen, noch einmal anzufangen, neu zu denken. Ich glaube, dass wir uns intensiv mit dem niederländischen Modell beschäftigen müssen. Es enthält Elemente, die in beiden Fraktionen sicherlich auf ...

Widmann-Mauz: Zunächst brauchen wir Einigkeit über den Weg, den wir gehen wollen. Wir wollen mit Beginn des Jahres 2007 eine Finanzierungsreform verabschieden. Ein sehr schwieriges, sehr ambitioniertes Vorhaben, für das wir uns zusätzlic...

Könnte die Gesundheitsreform ein Knackpunkt sein, an dem die Große Koalition scheitert?...

Gibt es überhaupt schon einen Punkt, in dem sich CDU und SPD einig sind?

Widmann-Mauz: Klar ist: Wir brauchen eine breitere, eine nachhaltigere Finanzierung. Und wir sind uns auch darüber einig, dass versicherungsfremde L...

Widmann-Mauz: Beispielsweise die Gesundheitskosten von Kindern. Aber sich jetzt festzulegen, was wir mit dieser oder jener Steuer finanzieren, ist zu früh. Gesamtgesellschaftliche Aufgaben müssen gesamtgesellschaftlich finanziert werden....

Widmann-Mauz: Das Gesundheitswesen hat sich immer mehr Freiräume genommen. Wir haben die Veränderungen im Bereich der Trägerschaft, immer mehr Privatisierungen, Zusammenschlüsse und Zentralisierungen. Mit den Fallpauschalen beispielsweis...

Die Gesundheitsministerin spricht jetzt schon von einem Investitionsstau in den Krankenhäusern von 40 Milliarden Euro. Das DRG-System finanziert lediglich die Leistung. Wo sollen Krankenhäuser die Gelder akquirieren, um diesen Investitionsstau in Ans...

Benennen Sie diese Themen und deren Finanzierungsmöglichkeiten....

Doch jemand muss die Mehrkosten aufbringen. Wird das die Gesellschaft sein, wird es Beitragserhöhungen geben, welche Finanzierungsvorstellungen hat die Union?...

Im Koalitionsvertrag kann man viel über den Willen zur Wettbewerbssteigerung im Bereich der Krankenkassen oder der Krankenhäuser lesen. Wo sehen Sie hier konkretes Wettbewerbspotenzial?...

Wo sehen Sie diese Freiheiten im bestehenden System?...

Thema: Integrierte Versorgung. Die Anschubfinanzierung wird zwar um ein Jahr bis 2008 verlängert, aber wird das den Beteiligten eine ausreichende Sicherheit über die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges geben? ...

“Kassenartenübergreifende Fusionen” sollen laut Vertrag ermöglicht werden. Heute haben wir zirka 260 Krankenkassen – welche Größe sollte ein bereinigter Markt besitzen?...

Welche Wettbewerbskriterien können Krankenkassen überhaupt ausspielen? ...

Auch die Reform der Pflegeversicherung brennt der Großen Koalition auf den Nägeln. Welche Lösungskonzepte schweben Ihnen vor?
 
Widmann-Mauz: Wir haben im Koalitionsvertrag erklärt, dass wir als erstes eine Kapitaldec...

Widmann-Mauz: Wir sagen ganz klar, dass wir an dieser Stelle kapitalgedeckte Elemente brauchen. Das lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren, aber wir werden jetzt damit beginnen. Darüber hinaus wird es eine Neujustierung der Pf...

Widmann-Mauz: Ich sehe die Aufgaben der KVen in erster Linie in der Rolle des Ratgebers und des Dienstleister, wenn es für die Niedergelassenen beispielsweise um versichertenbezogene integrierte Versorgungsansätze geht. Die KVen müssen i...

Widmann-Mauz: Ich bin davon überzeugt, dass die elektronische Gesundheitskarte uns Erleichterung und Effizienzsteigerungen ermöglichen wird. Und deshalb halte ich sie auch für dringend notwendig. Doch wir müssen erst einmal Vertrau...

Annette Widmann-Mauz, MdB
Annette Widmann-Mauz wurde am 13. Juni 1966 in Tübingen geboren. Sie ist katholisch und verheiratet. Die studierte Politik- und Rechtswissenschaftlerin gehört seit 1998 dem De...

Claudia Heuer
KMA 12/2005 Seite: 014

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