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Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit

Der Methodenkrieg

Seit Beginn seiner Arbeit steht das IQWiG im Kreuz­feuer der Kritik. Doch die Nutzen­be­wertung der Arznei­mittel hängt in hohem Maße von der Qualität der Studi­enlage ab. Die Industrie und das IQWiG sind bisweilen in fiese Ausein­an­der­set­zungen verstrickt, die vor allem eins offen­baren: Es geht um sehr viel Geld.

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Auszug aus dem Artikel

Dass die Arznei­mit­tel­branche rebel­liert, ist verständlich, denn sie spürt die Auswir­kungen von negativ ausfal­lenden Nutzen­be­wer­tungen direkt in Form von Umsatz­einbußen. Das gilt zum Beispiel für die Unter­nehmen Eli Lilly, Sanofi-Aventis und Novo Nor...

Doch die bereits abgesch­los­senen lassen nichts Gutes für die Unter­nehmen erahnen: „Keine belegten Vorteile für inhala­tives Insulin“ und Clopi­dogrel: „Nicht für alle Patienten von Vorteil“ lautet das Fazit zweier erst jüngst an den ...

Kriti­siert wird von der Industrie nicht nur die Auswahl der Studien, die das Institut weltweit als Basis für seine Entschei­dungen sammelt, sondern auch eine fehlende durchgängige Trans­parenz sowie eine zu geringe Betei­ligung von Patienten, Kostenträgern, Indust...

Die Gräben zwischen der Pharma­in­du­strie und dem IQWiG sind tief. Doch es dringend nötig, dass der Konflikt gelöst wird, denn die Bundes­re­gierung sieht im Entwurf des Wettbe­werbsstärkungs­ge­setzes für das IQWiG bereits eine über die reine Nutze...

Cornelia Kolbeck
kma 11/2006 - Seite: 022

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