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Generika

Ist der Ruf erst ruiniert

Seit diesem Jahr hat der Gesetzgeber auch die Generikahersteller im Visier. Sie müssen wie die großen forschenden Pharmahersteller Preisnachlässe auf ihre Arzneimittel gewähren. Das setzt die Kleinen in der Branche mächtig unter Druck. Gleichzeitig schafft es die Generikabranche nicht, den forschenden Arzneimittelherstellern weitere Marktanteile streitig zu machen.

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Auszug aus dem Artikel

Jahrelang waren sie die Guten auf dem Arzneimittelmarkt: die Generikahersteller. Bis sich he­rumsprach, dass sie ihre Arzneimittel gemessen am europäischen Ausland immer noch zu saftigen Preisen verkauften. „Statt mit einem Preisvorteil von 40 bis 50 Prozent gegen&...

Der Verband der führenden Generikahersteller Pro Generika bemüht sich jetzt, das lädierte Image der Branche in Ordnung zu bringen. Nach einer aktuellen Studie, die der Verband bei IMS Health in Auftrag gab, verkaufen die Hersteller rezeptpflichtiger Nachahmerpr...

Dahinter steckt die Idee, einen Wirkstoff nach Ablauf des Patents selbst weiter zu vermarkten. Das Patent geht exklusiv an die eigene Generikalinie, die dann bereits Monate vor Ablauf des Patents ein Nachahmermittel herausbringt. „Early entry“ heißt diese Taktik,...

Bei den Wirkstoffen dagegen lässt sich offenbar kaum noch sparen. Die kommen schon heute in erster Linie aus dem Billiglohnland China – und zwar für Generika wie für Originale. Dieselbe Substanz kann dabei durchaus in der Erstanbieterware und einer nachgemach...

Patentgeschützte Medikamente dagegen verloren nach der Studie nur 0,9 Prozent beim Absatz, legten dafür aber beim Umsatz kräftig um 10,9 Prozent zu. Die Zahlen zeigen, die forschenden Arzneimittelhersteller haben den Markt fest im Griff. Statt nach Patentablauf auf...



Schmerzhafte Einschnitte: Seit Juli dieses Jahres sind 79 Festbetragsgruppen mit mehr als 2.000 Mitteln gebildet worden. Ab November sollen noch einmal 130 Gruppen mit insgesamt 15.000 Generika hinzukommen, für die die Hersteller Preisnachlässe von 30 Prozen...

Adalbert Zehnder
kma 11/2006 - Seite: 072

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