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EU-Erweiterung

Millionen ohne Gesundheitsschutz

Die Europäische Union (EU) expandiert: Seit Anfang dieses Jahres gehören Rumänien und Bulgarien zu der Staatengemeinschaft. Beide Länder haben große Reformen hinter sich. Gleichwohl liegt noch ein langer Weg vor ihnen – wie etwa in der Gesundheitsversorgung. Bulgarien hat es nicht geschafft, ein Gesundheitswesen für alle seine Bürger auf die Beine zu stellen. Soziale Minderheiten wie Roma sind ausgeschlossen. In Rumänien greift das System ebenfalls noch nicht: Es ist chronisch unterfinanziert und erreicht viele Bedürftige nicht.

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Auszug aus dem Artikel

Bulgarien...

Der Beitrag für angestellte Erwerbstätige zur neuen Pflichtkrankenversicherung beträgt sechs Prozent des Einkommens und wird seit Beginn dieses Jahres je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Selbstständige müssen sich vollständig selbst versichern. Für Arme, Arbe...

Ähnlich sieht es im niedergelassenen Bereich aus. Auch hier arbeiten inzwischen zahlreiche Ärzte auf freiberuflicher Basis in Einzelpraxen oder im Zusammenschluss mit Kollegen. Sie beziehen den Großteil ihres Honorars von der gesetzlichen Krankenkasse. Rund 95 Prozent aller niede...

Wie in den meisten anderen mittel- und osteuropäischen Staaten verlief auch in Rumänien der Wandel vom sozialistischen System zu einer parlamentarischen Demokratie nur schleppend. Bereits Anfang der 90er Jahre nahmen Vertreter des rumänischen öffentlichen Gesundheitsdienstes Kont...

Ein weiteres nach wie vor großes Problem stellt die medizinische Betreuung der Bewohner ländlicher Gegenden dar. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 45 Prozent. Eine regelmäßige Gesundheitsfürsorge und selbst notärztliche Behandlungen finden in den meisten ländlichen Gebi...

Wer zur ambulanten spezialärztlichen Weiterbehandlung muss, hat die Wahl zwischen in eigener Praxis niedergelassenen Fachärzten, Gemeinschaftseinrichtungen, speziellen Diagnosezentren und natürlich auch stationären Einrichtungen. Diese wiederum gliedern sich in städtische und kom...

Petra Spielberg
kma 01/2007 - Seite: 022

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