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Apotheken

Raus aus der Kuschelecke

Die Apotheker waren bislang eine staatlich geschützte Berufsgruppe. Das neue Wettbewerbsstärkungsgesetz setzt diesen Berufsstand nun einem lauen markt­wirtschaftlichem Lüftchen aus. 500 Millionen Euro sollen sie künftig durch Verhandlungen mit den Pharmaherstellern bei den Medikamentenausgaben für die gesetzliche Krankenversicherung einsparen. Noch scheuen die Apotheker die neue betriebswirtschaftliche Aufgabe.

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Auszug aus dem Artikel

Ob in Hessen, Bayern oder Hamburg: Im Herbst 2006 demonstrierte bundesweit eine Berufsgruppe, die bislang mit lautstarken Protesten nicht aufgefallen war – die Apotheker. Grund der Aufregung ist das geplante Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG). Es ist das erste Gesetz der zahlreiche...

Allerdings sind die Apotheken mit der neuen Aufgabe nicht alleine. “Die Rabatte, die die Kassen für die Arzneimittel aushandeln, würden auf den Betrag von 500 Millionen mit angerechnet”, sagt Thomas Widmann von der Techniker Krankenkasse (TK). “Das sollte dann d...

Und das zu leicht, meinen ihre Kritiker. Denn während die Apotheker vor allem die hohe Qualität ihrer Beratung betonen, sei davon in der Praxis zu wenig zu spüren, was ihren Verdienst rechtfertige. “Da schiebt mir jemand ein Medikament über den Tisch, und das war‘s. Dafür a...

Das geht den Apothekern sicher auch so. Auch wenn das WSG das Fremd- und Mehrbesitzverbot noch unangetastet lässt, sehen sie ihren Berufstand bereits jetzt gefährdet. Am liebsten würden sie das Gesetz noch auf den letzten Metern kippen. Sich selbst möchten sie nur als neutrale Be...

Eingeknickt
Zum Redaktionsschluss dieser kma-Ausgabe hat sich das Blatt noch einmal gewendet. Die Koalition einigte sich inzwischen auf einen Kompromiss zur Gesundheitsreform. Dabei finden – wieder einmal – auch die Lobbyinteressen der Apotheker Gehör. Die Bun...

Friederike Lorenz
kma 01/2007 - Seite: 016

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