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Besuch der Eche 2007 in Wien

Exkursionen in die Technik des AKH

Dass eine gut funktionierende Technik in einer Universitätsklinik oder einem Großkrankenhaus eine der bedeutendsten Grundvoraussetzungen für den reibungslosen medizinischen Betrieb ist, versteht sich von selbst.

Dahinter steckt aber eine verantwortungsvolle Betriebsführung und ausgezeichnet handelndes Betriebspersonal. Um ein anschauliches Bild von der Technik eines modernen Universitätsklinikums zu erhalten, ist es am besten, sich die Anlagen an Ort und Stelle anzusehen und die Abläufe inklusive der Problemstellungen von den Verantwortlichen erklären zu lassen.

Die vorhandenen Anlagen der Haus- und Betriebstechnik spiegeln auch die eingesetzten Energieträger wider. Der Einsatz der Medien unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit zeigt sehr deutlich ein bewusstes Umweltmanagement auf. Im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien-Universitätskliniken (AKH Wien) konnten in den letzten Jahren deutliche Energieeinsparungen erreicht werden, die Energieberichte sind vorbildhaft. Eine den heutigen Anforderungen entsprechende Kälteerzeugung berücksichtigt neben den neuesten Technologien auch jede Form von effizientem Energieeinsatz und damit die Reduzierung von Betriebskosten. Umweltgerechte Anlagen werden nicht nur vom Gesetzgeber vorgeschrieben, sondern sind auch im Rahmen einer verantwortungsbewussten Betriebsführung verpflichtend.

Der für den Dauerbetrieb notwendige Logistikeinsatz ist in Großkrankenhäusern sehr komplex. Die Vernetzung der einzelnen Aufgabenstellungen verlangt ständige Überwachung, Steuerung und Regelung der Betriebsfunktionen sowie die perfekte Auswertung der Daten. Damit verbunden ist immer auch eine hervorragende Notfallorganisation.

Neben den Anlagen der Haus- und Betriebstechnik stellt die Medizintechnik eine der betreuungsintensiven technischen Dienstleistungen dar. Vom medizintechnischen Servicezentrum werden Betriebsbereitschaft und Sicherheit der Geräte, die in den einzelnen medizinischen Bereichen eingesetzt werden, optimal unterstützt. Eine Konzen­tration von moderner Medizintechnik findet sich an zentralen Einrichtungen der Radiodiagnostik, die wegen der hohen Inanspruchnahme und dauernden Leistungsbereitschaft natürlich auch vom medizintechnischen Service­zentrum intensiv betreut werden müssen.
Die nachstehend angeführten Exkursionen werden im Rahmen des Programms der ECHE 2007 in Wien angeboten. Jede Führung dauert etwa 1 Stunde, es können jeweils maximal 20 Personen daran teilnehmen. Eine Bekundung Ihres Interesses über das Anmeldeformular ist unbedingt erforderlich.

  • Besuchen Sie eine der größten Kälteversorgungszentralen Europas. Die Kältezentrale des AKH mit einer Kälteleistung von 55.000 kW ist sowohl mit Absorbern als auch Turbokompressoren ausgerüstet. Sie wurde kürzlich modernisiert und auf vollautomatischen Betrieb umgestellt.
  • Lernen Sie die Logistik, das Notfall- und Gebäudemanagement für einen der größten Zentralbauten Europas kennen. Bei dieser Führung werden Sie das Behältertransportsystem, die Abfallentsorgung, die Notstromdiesel und die Dampfversorgung sehen sowie die rund um die Uhr besetzte Leitzentrale mit über 45.000 Datenpunkten besuchen.
  • Sehen Sie die größte und modernste Küche Europas. Im Zuge der kürzlich abgeschlossenen Umbauarbeiten wurde ein neues robotergesteuertes Tablettsystem mit Heiz- und Kühl­unterteilen während des laufenden Küchenbetriebes eingebaut und neue Waschstraßen errichtet. Insgesamt werden in dieser Küche circa 10.000 Mahlzeiten pro Tag produziert.
  • Interessiert Sie das medizintechnische Servicezentrum des AKH? Das medizintechnische Service­zentrum bietet mit seinen speziell ausgestatten Arbeitsräumen, Werkstätten, Lagerräumenund Büros alle Voraussetzungen zur Betreuung der circa 47.000 medizintechnischen Geräte des AKH.
  • Besichtigen Sie die Universitätsklinik für Radiodiagnostik. Die hohe technische Ausstattung dieser Universitätsklinik ist über drei Ebenen im AKH verteilt und mit 14 US-Diagnosegeräten, 19 mobilen C-Bögen, 27 Röntgensystemen, 2 Mamma-Biopsien, 6 CT-Geräten (davon zwei 64-Zeilengeräte), 7 Kernspintomographen (davon vier 3-Tesla-Systeme und ein 7-Tesla-System) sowie 6 Angio­graphieeinheiten ausgestattet. Größtenteils sind diese Systeme bereits an ein digitales Bildarchiv (PACS) angeschlossen. Darüber hinaus befinden sich im OP-Bereich zusätzlich zwei Röntgenanlagen und 24 mobile C-Bögen.

Das ECHE-Organisationskomitee würde sich freuen, wenn das angebotene Exkursionsprogramm bei den Teilnehmern großen Anklang findet.


ECHE 2007
Eröffnungsvortrag: “Berge versetzen” Reinhold Messner

Dipl.-Ing. Detlef Mostler
kma 06/2007 - Seite: 080

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