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Interview

Kalkulationen im Fünfjahresrhythmus

kma-Interview mit Martin Reich, Leiter Abteilung Controlling am AKH-Wien – Univer­sitäts­k­li­niken.

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Auszug aus dem Artikel

Öster­reich hat seit zehn Jahren die Leistungs­o­ri­en­tierte Kranken­an­stalten­finan­zierung (LKF). Sie ist das Pendant zu dem deutschen G-DRG-System. Können Sie einmal die Grundzüge des öster­rei­chi­schen DRG-Systems be­schreiben? ...

Was heißt Kernbe­reich? ...

Wie viele DRG haben Sie in Öster­reich insgesamt? ...

Wie ist die Einführung des LKF in Öster­reich verlaufen?

Reich: Die Einführung fand 1997 statt. Es gab keine einheit­liche Konver­genz­phase, sondern es wurde länder­spe­zi­fisch gestaltet. Während in Tirol sämtliche Mittel über einen Topf laufen...

Reich: Bei der ersten Kalku­lation waren es 20 Referenz­kran­ken­an­stalten von über 140 Fonds­spitälern. Die Kalku­lation wird gesteuert über das Bundes­mi­nis­terium. Dort gibt es Kalku­la­ti­ons­for­mulare und Richt­linien. Die einzelnen Referenz­kran­ken­häus...

Reich: Zwischen 1998 und 1999 erfolgten Adaptie­rungen beim Inten­siv­be­reich als eigene Bewertung. Zwischen 2001 und 2002 wurde die erste Nachkal­ku­lation vorge­nommen. Das gesamte Modell wird alle fünf Jahre neu  und einzelne Leistungen werden fortlaufen...

Reich: Das ist nicht akzep­tiert. Gerade von den Unikli­niken kommen immer wieder neue Anträge, dass Leistungen aufge­nommen werden sollen, die es bisher nicht gegeben hat. Das ist ein offener Streit­punkt, weil der Katalog natürlich nicht alle Leistungen umfasst...

Reich: Das ist dasselbe Problem. Die werden ganz normal nach dem LKF-System abgerechnet. Sie bringen dann die ganz normalen Punkte, also Erlöse, nach dem Kernsystem und die Zusatz­kosten, die nicht abgedeckt werden, mit denen muss das einzelne Krankenhaus fertig ...

Wie würden Sie Ihre Erfah­rungen mit dem LKF-System besch­reiben? Wo sehen Sie  Änderungs­bedarf?  ...

Interview: Ingrid Mühlnikel
kma 06/2007 - Seite: 020