Österreich hat seit zehn Jahren die Leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung (LKF). Sie ist das Pendant zu dem deutschen G-DRG-System. Können Sie einmal die Grundzüge des österreichischen DRG-Systems beschreiben? ...
Was heißt Kernbereich? ...
Wie viele DRG haben Sie in Österreich insgesamt? ...
Wie ist die Einführung des LKF in Österreich verlaufen?
Reich: Die Einführung fand 1997 statt. Es gab keine einheitliche Konvergenzphase, sondern es wurde länderspezifisch gestaltet. Während in Tirol sämtliche Mittel über einen Topf laufen, wird ...
Reich: Bei der ersten Kalkulation waren es 20 Referenzkrankenanstalten von über 140 Fondsspitälern. Die Kalkulation wird gesteuert über das Bundesministerium. Dort gibt es Kalkulationsformulare und Richtlinien. Die einzelnen Referenzkrankenhäuser kalkulieren dann...
Reich: Zwischen 1998 und 1999 erfolgten Adaptierungen beim Intensivbereich als eigene Bewertung. Zwischen 2001 und 2002 wurde die erste Nachkalkulation vorgenommen. Das gesamte Modell wird alle fünf Jahre neu und einzelne Leistungen werden fortlaufend in de...
Reich: Das ist nicht akzeptiert. Gerade von den Unikliniken kommen immer wieder neue Anträge, dass Leistungen aufgenommen werden sollen, die es bisher nicht gegeben hat. Das ist ein offener Streitpunkt, weil der Katalog natürlich nicht alle Leistungen umfasst. In...
Reich: Das ist dasselbe Problem. Die werden ganz normal nach dem LKF-System abgerechnet. Sie bringen dann die ganz normalen Punkte, also Erlöse, nach dem Kernsystem und die Zusatzkosten, die nicht abgedeckt werden, mit denen muss das einzelne Krankenhaus fertig w...
Wie würden Sie Ihre Erfahrungen mit dem LKF-System beschreiben? Wo sehen Sie Änderungsbedarf? ...









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