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Pharmagrosshandel

Aufgerüttelte Branche

Der Bundes­verband der pharma­zeu­ti­schen Großhändler fordert ein Gesetz, das ”das Prinzip des vollver­sor­genden, herstel­ler­neu­tralen Pharma­großhandels” deutsch­landweit verbindlich festlegt. Im Klartext heißt das: Konkurrenz fernhalten. Bislang war eine gesetz­liche Regelung diesbe­züglich nicht nötig. Doch die jüngste Umstruk­tu­rierung könnte die Branche in die Knie zwingen.

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Auszug aus dem Artikel

Es geht um Neutra­lität, Logistik, Kunden­bindung, Unabhän­gigkeit und natürlich Kosten. Der Wind, der durch die pharma­zeu­tische Welt weht, wird eisiger. Aktuell kaufen die Großhändler, die die Apotheken beliefern, den Herstellern die Ware mit vollem Risiko ab. Sie haben sich s...

Gerade solche Medika­mente sichern aber den Großhändlern ihre Gewinne,  die vom Waren­preis abhängen. Diese Marge ist seit dem Gesund­heits­system­mo­der­ni­sie­rungs­gesetz (GMG) von 2004 um empfind­liche 50 Prozent gesunken, von zwölf auf durch­schnittlich sechs Prozent. B...

Gerade der Export aber ist die Horror­vision der Konzerne. Denn in Großbri­tannien und den USA kosten Arznei­mittel aktuell bis zu viermal so viel wie hierzu­lande. Die weltweit vertre­tenen Konzerne wie Pfizer würden sich dann mit ihren eigenen Produkten den Markt verderben. &ld...

Noch bestehen in den meisten EU-Ländern ganz ähnliche Struk­turen bezüglich des Pharma­großhandels. Und fast überall haben sie aktuell das Gefühl, mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Ein Gutes hat die Situation dennoch. Denn dass die aufge­rüt­telte Branche die maschi­nen­lesbare ...

Friederike Lorenz
kma 06/2007 - Seite: 038