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Charité-Mordfall

Schwachpunkt Visite

Getrennte oder gemeinsame Visite – so lautete die Frage des Monats in der Juli-Ausgabe der kma. Manchem mag sie belanglos scheinen. Doch wie brisant sie ist, zeigt der jetzt erschienene Bericht der Kommission ”Patien­ten­si­cherheit”, die die Morde der Kranken­schwester Irene Becker in der Charité unter­sucht hat.

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Auszug aus dem Artikel

Die 55-jährige Kranken­schwester ist wegen fünffachen Mordes auf der kardio­lo­gi­schen Inten­siv­station zu lebens­langer Haft verur­teilt worden. Der vorsit­zende Richter rügte auch die Charité: Es habe offen­sicht­liche organi­sa­to­rische Mängel gegeben. Die Berliner Uniklini...

Was dies konkret bedeutet, zeigt ein Blick auf die Schweiz: Dort ist es auf vielen Inten­siv­sta­tionen üblich, dass alle Teilnehmer der Visite sich zur Therapie­anordnung des Arztes äußern und regel­recht aufge­fordert werden, ihre Meinung zu sagen. ”Die Mitar­beiter müssen sich...

Die gemeinsame Visite mag Ärzten einen hohes Maß an Zeitma­na­gement abver­langen, doch die Mühe lohnt sich: ”Die Pflege­kräfte müssen die Entscheidung mittragen. Wenn sie wissen, warum bei einem Patienten eine bestimmte Therapie angesetzt wurde, können sie sie leichter umsetzen”...

Kirsten Gaede
kma 08/2007 - Seite: 008