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Krankenhausfinanzierung

Zielmarke 10 Prozent

Alle jammern über den Inves­ti­ti­onsstau. Ullrich Eiden­müller nicht. Der FDP-Bürger­meister und Aufsichts­rats­vor­sit­zende des Städti­schen Klinikums Karlsruhe traut den kommu­nalen Kliniken zu, fehlende Finanz­mittel durch Umsatz­ren­diten von bis zu 10 Prozent zu erwirt­schaften und so ihre Zukunft aus eigener Kraft zu sichern. Wichtige Voraus­set­zungen: dass Hierar­chien abgebaut und Abläufe modern organi­siert werden. Und: dass die Politik die Finger aus dem Spiel lässt.

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Auszug aus dem Artikel

Interview mit Ullrich Eiden­müller...

Eiden­müller: Sicherlich ein stolzes, aber ein notwen­diges Ziel, denn jedes Unter­nehmen wird ihnen sagen, egal aus welcher Branche, dass ein Umsatz­anteil von 10 Prozent in die Inves­ti­tionen gesteckt werden muss. Wer das nicht tut, der geht den DDR-Weg. Das h...

Eiden­müller: Wir haben maximal zehn, realis­tisch fünf Jahre Zeit, um uns durch gutes Wirtschaften gegen ein immer weiteres Herun­ter­fahren der Inves­ti­ti­ons­bei­hilfen zu wappnen....

Eiden­müller: Wir schreiben seit unserer Umwandlung in eine GmbH vor zwölf Jahren beständig schwarze Zahlen und haben dabei sogar noch Raum für Inves­ti­ti­ons­rücklagen. Das ist meine Kernaussage für Kranken­häuser, die ihr Überleben aus eigener Kraft sichern wo...

Eiden­müller: Ich traue es jedem Haus zu, wenn es ordentlich aufge­s­tellt ist. Jedes kann es erreichen, aller­dings glaube ich nicht, dass es alle sein werden. ...

Eiden­müller: Zwar gibt es keinen Grund, von vornherein zu sagen, dass kommunale Kranken­häuser auf Dauer schlechter sind. Aber momentan sind wir noch in der Defensive. Es ist leider so. Da kann man sich nicht in die Tasche lügen.
Unabhängig davon, dass wir ei...

Eiden­müller: Aufgrund alter Tradi­tionen sind viele Abläufe in kommu­nalen Kliniken noch immer hierar­chisch struk­tu­riert. Die Teilk­li­niken eines Kranken­hauses arbeiten oft selbst­ver­liebt vor sich hin. Im besten Willen, aber völlig unwirt­schaftlich, kümm...

Eiden­müller: Meine Erfolgs­formel ist mathe­ma­tisch: Minus mal minus gibt plus. Wenn ich die beiden Minus – Bausub­stanz und Neuordnung der Betriebs­abläufe – aufge­ar­beitet und gut mitein­ander kombi­niert habe, dann kommt hinterher ein dickes Plus raus. Das ...

Interview: Adalbert Zehnder
kma 08/2007 - Seite: 010

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