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Medizinprodukte

Duldende Schafe

Die Risikomeldungen für Medizinprodukte steigen und steigen. Paradoxerweise sind es aber meist die Hersteller, die Alarm schlagen, nicht die Endanwender in den Kliniken. Dabei müssten sie die Allerersten sein.

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Auszug aus dem Artikel

Falsche Laborergebnisse jagen Patienten unnötig einen Schrecken ein, weil Diagnostikgeräte defekt sind und einen positiven Befund anzeigen anstelle eines negativen. Elektrisch verstellbare Betten fangen an zu brennen. Katheter sind nicht steril verpackt und verursachen Infektione...

Kein Hersteller wird freilich Fehler ohne Not an die große Glocke hängen. Denn eine gute Publicity sind sie nicht, die Warnhinweise und erst recht die Rückrufe von schadhaften, schädlichen oder gefährlichen Produkten. Das Medizinproduktegesetz nimmt die Hersteller ganz offiziell ...

Nicht nur positiv betrachten diese Verdoppelung von Risikomeldungen die Krankenkassen. “Ich will mich gar nicht darüber streiten, ob die Steigerung bei 100 oder bei 10 Prozent liegt”, sagt Helmut Heckenstaller, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern. “Für uns ist...

Insgesamt sei Wachsamkeit gefragt, sagt Helmut Heckenstaller von der TK. “Die gesamte beteiligte Mannschaft, vom Patienten über Hersteller und Lieferant bis zum Operateur ist gefordert, ein starkes Augenmerk auf die Qualität zu richten.” Ohne diese erst in jüngerer Ze...

Tummeln sich damit auch im Krankenhaus, unter den sogenannten professionellen Anwendern, womöglich duldende Schafe? Das BfArM erklärt sich das wenig engagierte Meldeverhalten vor allem mit drei Gründen. Erstens: mangelndes Wissen und Bewusstsein, dass eine Meldepflicht überhaupt ...

Der andere Punkt ist die Information der betroffenen Patienten. “Wenn Sie eine Rückrufaktion von Medikamenten haben und der Patient diese Tablette vor acht Wochen geschluckt hat, würde ich gar nichts weiter machen”, sagt Peter Sand. In einer Klinik wie der für Orthopä...

Meldung ans BfArM
kma 01/2008 - Seite: 046

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