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FKT Thüringen ist hautnah dran

Ein Servicevertrag für die Haustechnik

Selber machen oder machen lassen – das ist auch in der Krankenhaustechnik immer häufiger die Frage. Im SRH-Klinikum Suhl hat man letztes Jahr so beispielsweise das Management sämtlicher Wartungsverträge für die haustechnischen Anlagen an einen Dienstleister übergeben. Die Regionalgruppe Thüringen verfolgt das Projekt mit aufmerksamem Interesse.

Auf einer Regionalgruppentagung in Suhl berichtete Roland Kleinschmidt, Technischer Leiter im SRH-Klinikum Suhl, seinen Kollegen über erste Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der Firma Hochtief. Im Rahmen eines Servicevertrags hat sich das Dienstleistungsunternehmen verpflichtet, die Kosten für sämtliche Wartungsverträge, die das SRH-Klinikum für seine haustechnischen Anlagen abgeschlossen und laufen hat, zu senken, die Wartung der betroffenen haustechnischen Anlagen eben effizienter zu gestalten – ein großes Vorhaben, das derzeit noch in den Kinderschuhen steckt, das die Mitglieder der Regionalgruppe Thüringen jedoch weiterhin mit großer Aufmerksamkeit verfolgen werden. Gegenstand des Servicevertrags sind die Wartungskosten vor und nach der Vergabe an Hochtief. Darüber hinaus will das Projekt auch aufzeigen, wie und wo der Dienstleister an den Wartungskosten zu sparen gedenkt und was seine Mitarbeiter anders machen als die des Krankenhauses. Die hauseigenen Mitarbeiter des Suhler SRH-Klinikums sind natürlich sehr daran interessiert, den Anteil der Eigenleistung möglichst hoch zu halten, um den Mehrwertsteuervorteil der im Krankenhaus erbrachten Leistungen optimal für sich zu nutzen. Sehr zeitaufwendig gestaltete sich bei der Zusammenarbeit mit dem Dienstleister, so Kleinschmidt, im ersten Schritt schon die Anlagenaufnahme. Daraufhin wurden nun von Hochtief alle erforderlichen Arbeitsleistungen mit konkreten Arbeitsaufträgen untersetzt, was ebenfalls mit einem enormen Zeit- und Energieeinsatz verbunden war – so weit der Stand der Dinge.

Da es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich ist, bereits konkrete Ergebnisse in Zahlen zu präsentieren, stellte Michael Bär von der Firma Hochtief fürs Erste die 1969 gegründete FM-Gesellschaft, die gegenwärtig rund 5000 Mitarbeiter beschäftigt, in den Mittelpunkt seines Vortrags. Er wird die Regionalgruppe Thüringen künftig von seiner Seite über die Projektfortschritte auf dem Laufenden halten. Die nächste Tagung der Regionalgruppe Thüringen findet im April im katholischen Krankenhaus St. Nepomuk in Thüringen statt. Die Themen stehen bereits fest:

  • Vorstellung der neuen DIN 1946, Lüftung, und
  • Krankenhausbetreibermodelle im Bereich Technik, Gebäudemanagement.

Thüringen verabschiedet sich von Rainer Teichert
Auf der Tagung in Suhl verabschiedete sich die Regionalgruppe Thüringen von ihrem langjährigen engagierten Kollegen Rainer Teichert, der sich sehr um den Erhalt und die Wiederbelebung der FKT Thüringen verdient gemacht hat. Seine Kollegen und auch der FKT-Vorstand wünschen ihm einen geruhsamen und glücklichen neuen Lebensabschnitt im Kreise seiner Familie.

Jörg Beutel, Maria Thalmayr
kma 03/2008 - Seite: 085

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