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Kaliumchlorid

Grob fahrlässig

Das deutsche Rechts­system macht feine Unter­schiede, wenn es darum geht, ob und wie weit jemand die Folgen seines Handelns abschätzen kann oder konnte. Danach handelt fahrlässig, wer die erfor­der­liche Sorgfaltspf­licht nicht beachtet, grob fahrlässig, wer dies in beson­derem Maße tut und sogar mit bedingtem Vorsatz handelt, wer dabei auch noch mögliche negative Folgen seines Handelns billigend in Kauf nimmt.

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Auszug aus dem Artikel

Jeder, der in Kliniken und Industrie mit Kaliumch­lorid zu tun hat, kennt dessen Gefähr­lichkeit. Vor wenigen Jahren starb im Unikli­nikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ein kleines Kind daran. Die ameri­ka­nische Zerti­fi­zie­rung­s­or­ga­ni­sation Joint Commission hat festge­s­tellt, ...

Ulrich Glatzer
kma 05/2008 - Seite: 106

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