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Personalisierte Medizin

Bye-Bye Blockbuster

Jeder kennt die berühmte Kopfschmerztablette. Sie ist ein Blockbuster. Aber sie wirkt nicht bei jedem. Außerdem verträgt sie der eine besser als der andere. Das ist der Nachteil von Blockbustern. In Zukunft diagnostizieren Ärzte Krankheiten genauer – vor allem im Labor. Mithilfe von Gentests wird die Wahrscheinlichkeit einer künftigen Erkrankung prognostiziert. Solche Diagnosen beeinflussen auch die Strategien der Pharmaindustrie. Sie entwickelt weniger Blockbuster und mehr zielgerichtete Medikamente für kleinere Patientengruppen. Das sei ”personalisierte Medizin”, sagen die Pharmahersteller.

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Auszug aus dem Artikel

kma-Interview mit Beatus Ofenloch-Hähnle...

Ofenloch-Hähnle: Es beschreibt Therapieformen und diagnostische Hilfsmittel, die es uns erlauben, den Patienten genauer zu charakterisieren und besser auf ihn einzugehen. ...

Ofenloch-Hähnle: Wir reden über etwas, was graduell seit je passiert. Aber jetzt hat die Entwicklung einen neuen Schärfegrad erreicht. Die pharmazeutische Industrie kann Medikamente herstellen, von denen sie weiß, dass sie mit bestimmten Mole...

Ofenloch-Hähnle: Ja. Ein weiteres großes Feld sind rheumatischen Erkrankungen. Auch sie sind sehr komplex. Rheumapatienten muss der Arzt bei der Medikamentenvergabe richtig einstellen. Je besser der Arzt die Stoffwechsel­prozesse des Patienten eins...

Kann der Arzt durch solche Labortests auch schneller diagnostizieren?...

Was verändert sich für die Pharmaindus­trie durch die personalisierte Medizin?...

Ofenloch-Hähnle: Schon jetzt geht die Pharmaindustrie anders an die ­Forschung heran. Sie sucht sich für ein Medikament nicht mehr Patientinnen mit Brustkrebs, sondern welche mit einer speziellen Ausprägung von Brustkrebs und testet ein sehr spezielles Medikame...

Ofenloch-Hähnle: Das hofft man. Vor allem aber kann diese Methode die Kos­ten senken. Bis vor kurzem zeigte sich erst in der klinischen Phase, ob die Medikamente anschlagen oder nicht. Heute sehen die Entwickler früher, bei welchen Patientenkollektiven der Wirkstoff...

Interview: Jens Mau
kma 06/2008 - Seite: 008-008

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