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Gesundheitsfonds

Unter 15,5 Prozent

Das Geschäft mit Zusatzversicherungen boomt. Die Branche legte zwischen 2005 und 2006 ein Wachstum von 7,6 Prozent hin. Das weckt Begehrlichkeiten. Mit der Schweizer CSS-Versicherung betritt jetzt erstmalig ein ausländischer Versicherer den Markt.

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Auszug aus dem Artikel

Auf der Euroforum-Konferenz zum Gesundheitsfonds in Berlin hat der Leiter des Münchener Instituts für Gesundheitsökonomik, Günter Neubauer, die Gewinner und Verlierer des Gesundheitsfonds errechnet. Fazit: Mehr als 38 Millionen GKV-Mitglieder werden ab 2009 kr...

Professor Neubauer, Sie haben in einer Überschlagsrechnung die Gewinner und Verlierer bei einem prognostizierten Beitragssatz von 15,5 Prozent ermittelt. Wie viel Euro mehr muss denn ein Versicherter im Jahr berappen, dessen Beitragssatz jetzt bei sensationell günst...

Was spricht denn überhaupt gegen einen einheitlichen Beitragssatz? Schließlich bieten die Kassen —  bei nur fünf Prozent Satzungsleistungen — ein nahezu identisches Produkt an. Insofern ist es doch folgerichtig, den Preis dafür zu vereinh...

Neubauer: Sicher wird der Beitragssatz vor dem Wahljahr auch unter politischen Gesichtspunkten festgelegt und nicht nur nach Bedarfsgesichtspunkten, wie es im Gesetz steht. Im Wahljahr ist es selbstverständlich das Bestreben einer Regierung, den Beitragssatz...

Neubauer: Ich gehe davon aus, dass der Beitragssatz unter 15,5 Prozent bleiben wird. Auch wenn man aufgrund der Finanzzusagen an die Ärzte und Krankenhäuser rein rechnerisch bei einem Beitragssatz von 15,5 Prozent landen müsste. Man wird drunter bl...

Interview: Ingrid Mühlnikel
kma 09/2008 - Seite: 008-008

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