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Spiegel-Autor kritisiert Kliniken

Vertu­schen, verschweigen, abstreiten. Das ist in deutschen Kranken­häusern gängige Praxis, wenn es um Behand­lungs­fehler geht, meint Spiegel-Reporter Udo Ludwig. In seinem Buch ”Tatort Krankenhaus – wie Patienten zu Opfern werden” sucht nach Gründen und plädiert für einen offeneren Umgang mit Fehldiag­nosen und Ärztep­fusch.

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Auszug aus dem Artikel

Auf dem Einband ist ein Patient zu sehen, der von grellen Decken­lampen beleuchtet wird. Er liegt im Bett irgendwo auf einem menschen­leeren Klinikflur. Kein Arzt, keine Pflege­kraft, nirgends. Und da das Buch den unheil­schwan­geren Titel „Tatort Krankenhaus“ trä...

In diesem Fall geht es um mehr als um einen einzelnen sadis­ti­schen Wahnsin­nigen. Es sind, wie Ludwig schlüssig erklärt, die Struk­turen des Gesund­heits­wesens und vor allem das ausgeprägte hierar­chische Denken in Krankenhäusern, die es möglich gemach...

Mitunter schießt der Autor in seiner Wut über die „Götter-in-Weiß-Mentalität“ deutlich über das von ihm selbst gesteckte Ziel hinaus. Der von ihm geschil­derte Vioxx-Skandal hat lediglich peripher mit der Situation an deutschen Kliniken...

Kirsten Schiekiera/kig
kma 10/2008 - Seite: 018-018