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Erst wieder in 200 Jahren?

Wirksamer Hochwasserschutz

Am 13. August 2002 wurde das Gelände des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt ohne Vorwarnung überflutet. Das Hochwasser – ein sogenanntes 200-jähriges Hochwasser –
verursachte 40 Millionen Euro Schaden. Seitdem wird über Fragen zum Hochwasserschutz diskutiert. Rechtfertigt die niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses den Verzicht auf angemessene Schutzmaßnahmen?

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Auszug aus dem Artikel

Darüber hinaus ist noch eine weitere wichtige Frage zu beantworten: Können Hochwasserschutzmaßnahmen, wenn ein Ereignis nur in sehr großen Abständen eintritt, betriebsfähig gehalten werden?...

Möchte man meinen, heißt: Hier ist der Wunsch der Vater des Gedanken. Meteorologen und Klimaforscher stellen uns eine andere Realität in Aussicht: Extreme Wetterverhältnisse, Hitzeperioden, Stürme und länger andauernder Starkregen, so steht es ü...

Natürlich habe das Krankenhaus mittlerweile auf eigene Rechnung einiges unternommen, um beim nächsten Hochwasser nicht wieder „abzusaufen“. Zum Beispiel wurden die Kellereingänge mit Schotts versehen, die einen Wassereinbruch zwar nicht ganz verhindern,...

Ein 40-Millionen-Sanierungsprojekt...

850 Patienten mussten am 13. August 2002 binnen Stunden aus dem Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt evakuiert werden. Das Hochwasser hatte praktisch die gesamte Technik, Elektroversorgung, Heizung, Lüftung und Gasversorgung lahmgelegt. Nur Trinkwasser und Sauerstoff standen n...

Man begann da, wo am wenigsten kaputt war, wo man mit dem geringsten Aufwand wieder eine medizinische Versorgung gewährleisten konnte, arbeitete mit Notstrom, improvisierten Gas- und Wärmeversorgungsanlagen und OP-Containern sowie mit Planern und Firmen, die das Kranken...

Ein Sanierungsprojekt dieses Ausmaßes zeigt eindrucksvoll, was durch engen Dialog zwischen Medizin und Technik, durch gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme, durch unbürokratisches Handeln und politische Hilfe sowie vor allem durch hoch motivierte Helfe...

Maria Thalmayr
kma 01/2009 - Seite: 068-069

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