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Frauenkrankenkasse

Unpopuläre Gründung

Die Versi­che­rungs­land­schaft soll schlanker werden. Kranken­kassen müssen groß sein. Frauen sind teuer. All das sind politische Forde­rungen und Weisheiten der vergan­genen Monate. Und doch gibt es seit diesem Jahr eine kleine Gruppe, die sich auflehnt und eine Frauen­kran­ken­kasse gegründet hat: Salvina. Kamikaze-Unter­nehmen oder richtiger Riecher? Darüber wird die Zukunft entscheiden.

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Auszug aus dem Artikel

Als ob es nicht schon absurd genug wäre, in der heutigen Zeit eine neue Kranken­kasse zu gründen. Wenn man es doch macht, sollte man sie auf keinen Fall auf die teuerste Bevölkerungs­gruppe ausrichten: die Frauen. Das ergab jeden­falls eine zugege­be­nermaßen...

Astrid Bühren, Präsidentin des Deutschen Ärztin­nen­bunds, hält die Exis­tenz einer Frauen­kran­ken­kasse für einen wichtigen Schritt in dem notwen­digen Prozess, Patienten und Patien­tinnen einer indivi­du­el­leren Betrach­tungs­weise zu unter­ziehen...

Claudia Dirks
kma 09/2009 - Seite: 044-045

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