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Zuweiserpauschalen

Clearingstellen sind sinnlos

Das kommt selten vor: Deutsche Krankenhausgesellschaft, Kassenärztliche Bundesvereinigung und Bundesärztekammer antworten gemeinsam auf den Vorwurf, Kliniken würden niedergelassenen Ärzten durch dubiose Kooperationsverträge Fangprämien für die Zuweisung von Patienten zahlen.

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Auszug aus dem Artikel

Als die Vorwürfe Ende August auftraten, reagierten die Ärzte- und Krankenhausvertreter zwar erst mal wie immer. Das heißt, sie beschimpften sich wie auf Kommando eine halbe Woche lang: Ärzte würden Kliniken erpressen, wetterten Klinikvertreter. Kliniken ...

Krankenhäuser müssen plausibel und transparent erklären, mit welchen Leistungserbringern sie aus welchem Grund zusammenarbeiten. Dort, wo die Klinik den Nutzen für die Behandlungsqualität und den Patienten – einschließlich effizienterer Abl&au...

Ärzte und Krankenhausverbände verwässern mit dem Vorschlag, Clearingstellen einzurichten, das Thema. Denn dass es keine klare Vertragslage geben würde, ist eine Ausrede. So ein Wildwuchs der Verträge, wie wir ihn haben, dürfte eigentlich nicht sein. ...

Die Clearingstellen sind eine Verdopplung der Strukturen. Denn bereits 2004 mussten alle Krankenkassen Fehlverhaltensbekämpfungsstellen einrichten. Allerdings betreiben viele Kassen diese Stellen nur halbherzig. Im Schnitt hat jede Kasse in diesem Bereich einen halben Arbeit...

Die Clearingstellen werden nichts bringen, sie sind nicht in der Lage, eine ausreichende Kontrolle auszuüben. Die Aufsicht übernehmen könnten die Landesärztekammern, sofern bestimmte Dinge gesetzlich verankert sind. Dazu zählt, jede Art der pauschalen Ver...

Die Clearingstellen können kein Lösungsansatz sein. Es geht bei dem momentanen Disput am Ende um die Frage: Wie viel Marktwirtschaft verträgt unser Gesundheitssystem? Bei der Gestaltung der Kooperationsverträge würde ich vorschlagen: Pauschalen und genau ...

Kooperationsverträge sollten möglichst keine Pauschalen vorsehen. Denn Pauschalen sind immer ein Problem, da nie ganz klar ist, welche Leistungen sich hinter ihnen verbergen. Die geplante Clearingstelle wäre nur sinnvoll, wenn sie etwa durch das Gesundheitsminister...

Kirsten Gaede Jens Mau
kma 10/2009 - Seite: 026-028

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