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Die Sicht des Ethikers

Eine Frage der Marktposition

Georg Marckmann ist stellvertretender Leiter des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Tübingen. Als nicht klinisch Tätiger Mediziner verdient er trotz Professorentitel nur halb so viel wie einstige Kommilitonen, die heute Leitende Oberärzte sind, aber auch nicht mehr als seine Frau, die Gymnasiallehrerin ist. Ein Gespräch über Gerechtigkeit bei Einkommen in der Medizin.

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Auszug aus dem Artikel

Interview mit Georg Marckmann

Fluglotsen, U-Bahn-Fahrer, Hebammen oder Pfarrer: Viele Berufe sind mit hoher Verantwortung verbunden. Topverdiener in Deutschland sind aber die Ärzte, und die Vergütungen sowohl für niedergelassene wie für im...

Ärzte leben aber größtenteils vom solidarisch finanzierten Gesundheitssystem, und das speist sich aus Zwangsbeiträgen von Arbeitnehmern, von denen viele heute weniger verdienen als vor 20 Jahren.
Deshalb finde ich durchaus legitim zu sagen: Ja, wi...

Interview: Adalbert Zehnder
kma 03/2010 - Seite: 024-025

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