Inhaltsverzeichnis

Editorial

Namen & Nachrichten

Rechtsdepesche

Namen & Nachrichten

Politik

Unternehmen & Märkte

Technologie

Spezial

Management

Facility Management

Beruf & Karriere

FKT Nachrichten

ÖVKT Nachrichten

Kommentar

Vorschau

Kartellrecht

Schlingerkurs im Kassenwettbewerb

Allein die AOKs haben dem GKV-System bisher Kosten von einer Milliarde Euro erspart, indem sie ihre Nachfragemacht bündeln und mit der Pharmaindustrie Rabattverträge für Arzneimittel aushandeln. Ausgerechnet an diesem Punkt will die Bundesregierung die Kassen jetzt per Kartellrecht zügeln – und hintertreibt damit ihre eigenen Bemühungen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen.

Wenn Sie Abonnent des Magazines bzw. der Online-Ausgabe sind, dann loggen Sie sich bitte ein um den Artikel in voller Länge zu erhalten. Zusätzlich können Sie die gesamte Ausgabe oder diesen Artikel als PDF-Dokument downloaden.

Auszug aus dem Artikel

Schon im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung ist das Ziel unmissverständlich formuliert: „Wir wollen, dass das allgemeine Wettbewerbsrecht als Ordnungsrahmen grundsätzlich auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung Anwendung findet.” Unter den Punkten, ...

Zielkonflikt Sozial-/Kartellrecht
Die Pläne der Bundesregierung haben einen Sturm der Entrüstung bei zahlreichen Krankenkassen und selbst Bundesgerichten und -behörden ausgelöst und eine Grundsatzdiskussion über die rechtliche Ausgestaltung des Gesundheitswe...

Europaweite Ausschreibung
Nach europäischem Vergaberecht gelten Krankenkassen als öffentliche Auftraggeber und müssen etwa Rabattverträge, die sie mit Arzneimittelherstellern abschließen, europaweit ausschreiben. „Damit sind transparente und diskriminierungs...

Kampf der „Fusionitis”
Der Geschäftsführer des Verbands der Innungskrankenkassen (IKK e. V.), Rolf Stuppardt, sympathisierte unterdessen mit der von der Regierung angestoßenen Idee, den Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen zu stärken, forder...

Sollte das AMNOG in der vorliegenden Form Wirklichkeit werden, könnten Krankenkassen künftig nicht mehr die Nachfragemacht unbegrenzt in einer Einkaufsgemeinschaft bündeln. Vor allem die AOK machte hiervon in der Vergangenheit regen Gebrauch. Federführend für alle AOKs übernahm d...

Adalbert Zehnder
kma 09/2010 - Seite: 018-021

Kommentar hinzufügen

Hinweis: Kommentare können von allen Besuchern gelesen werden. Nutzen Sie daher bitte die Kommentarfunktion ausschließlich für einen Kommentar zu diesem Artikel. Allgemeine Fragen zum Artikel können Sie gerne über das Kontaktformular an uns richten.

Ihr Name:*
Betreff:*
Kommentar:*
Sicherheitscode:* 

Bitte Lösung der gestellten Rechenaufgabe eintragen!
 
* Pflichtfelder