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In der Diskussion

Die Ordentliche Mitgliedschaft in der FKT

Die Ordentliche Mitgliedschaft in der FKT ist immer wieder Anlass für Diskussionen. Auf der letzten Jahreshauptversammlung wurde nun der offizielle Antrag gestellt, sie auf Dienstleister, Planer und andere gewinnorientiert arbeitende Ingenieure auszudehnen.

Ordentliches Mitglied in der FKT können nach der aktuellen Satzung nur leitende Mitarbeiter aus technischen Abteilungen in Krankenhäusern und gleichartigen Einrichtungen werden. Die sichere Versorgung der Patienten als gemeinsames, dem Grundsatz der Gemeinnützigkeit entsprechendes Ziel ist grundlegende Voraussetzung für diese Form der Vereinszugehörigkeit. Neben der Ordentlichen Mitgliedschaft gibt es noch eine Außerordentliche für Vertreter aus Behörden und Hochschulen. Industrievertreter und Angehörige gewinnorientierter Organisationen wie FM-Dienstleister, haben die Möglichkeit, Förderndes Mitglied in der FKT mit einem entsprechend höheren Beitrag zu werden.

Seit längerem scheiden sich an dieser Abgrenzung zwischen Ordentlichen und Fördernden Mitgliedern in der FKT die Geister. Schwierig wird es vor allem dann, wenn langjährige Krankenhausmitarbeiter sich verändern: eine Planungsfirma gründen, outgesourct oder aus sonstigen Gründen zu Mitarbeitern oder Leitern einer nunmehr gewinnorientiert arbeitenden Organisation werden, deren Ziel aber gleichwohl die sichere Versorgung der Patienten ist. Bisher kann diese Personengruppe nur eine Fördernde Mitgliedschaft in der FKT erwerben. Das Kriterium der Gemeinnützigkeit ist nicht länger erfüllt.

Wer ist gemeinnützig?

Eine gemeinnützige Organisation erkennt die Geschäftsstelle daran, dass sie von der Umsatzsteuer befreit ist – ein objektives und klares Merkmal, das eine sichere und gerechte Einordnung der Interessenten in den passenden Mitgliederstatus erlaubt. Aus praktischen Gründen ist es außerordentlich wichtig, ein solches unumstößliches Entscheidungskriterium zu benennen. Das gilt es auch bei einer Änderung der Regeln zu beachten. Denn: Thomas Joosten stellte auf der letzten Jahreshauptversammlung den Antrag, die Satzung der FKT dahingehend zu ändern, dass auch Mitarbeiter von Dienstleistungsunternehmen wie Ingenieurbüros oder FM-Anbieter Ordentliche Mitglieder in der FKT werden können sollten. Seine Begründung: Die Funktionen in den Bereichen Betriebs-, Medizin-, Sicherheits- und Umwelttechnik werden immer häufiger outgesourct. Die FKT sollte dieser Entwicklung Rechnung tragen und auch diesen Personenkreis als Ordentliche Mitglieder mit einbeziehen. Nicht zuletzt deshalb, weil es immer schwieriger werde, engagierte Menschen zu finden, die bereit sind, ehrenamtliche Tätigkeiten wie eine Regionalgruppenleitung oder sonstige Funktionen in der FKT zu übernehmen.

Das Thema wurde kontrovers diskutiert. Es sei nicht möglich, wirtschaftliche Interessen aus der Verbandsarbeit herauszuhalten, warnen die Einen. Andere sehen darin keinen Nachteil und möchten ihre outgesourcten oder selbstständig gewordenen Kollegen gerne weiterhin in die aktive Verbandsarbeit eingebunden wissen. Dabei geht es weniger um die Höhe des Beitrags, als vor allen Dingen auch um die Möglichkeit Ämter zu übernehmen, also gewählt werden zu können.

Auf einer Klausurtagung wird der Bundesvorstand demnächst über diese schwierige Frage beraten. Ihre Meinung und Ihre Argumente zu diesem Thema können Sie uns auf der Homepage der FKT unter „Über uns – Organisation der FKT – Mitgliederstatus – Kontakt Geschäftsstelle” mitteilen. Dort finden Sie auch ein detailliertes Schema, in dem die bisherige Zuordnung der Mitglieder zu den einzelnen Mitgliederstati dargestellt ist.

Maria Thalmayr
kma 02/2011 - Seite: 075-075

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