Inhaltsverzeichnis

Aus der Redaktion

Nachrichten

Szene


Veranstaltungen
Seite: 26

Politik

Unternehmen & Märkte

Technologie

Management

Branche Kompakt

Facility Management

Portrait

FKT Nachrichten

ÖVKT Nachrichten

FBMT Nachrichten

Diverse

HerausgeberSichten

Vorschau

Partikeltherapie Uni Heidelberg

Fels in der Brandung

Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT wurde gerade als ausgewählter Ort 2011 im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen” ausgezeichnet: Für Innovationskraft in Klinik und Forschung. Eine Auszeichnung in einer Zeit, in der zumindest die technische Weiterentwicklung der Partikeltherapie in Deutschland auf der Kippe steht.

Wenn Sie Abonnent des Magazines bzw. der Online-Ausgabe sind, dann loggen Sie sich bitte ein um den Artikel in voller Länge zu erhalten. Zusätzlich können Sie die gesamte Ausgabe oder diesen Artikel als PDF-Dokument downloaden.

Auszug aus dem Artikel

Interview mit Jürgen Debus, Ärztlicher Direktor des HIT...

Wir hatten das ein Stück weit vorausgesehen. Die Zahlen von 2.500 Patienten jährlich, die dort zugrunde gelegt wurden, sind zu diesem Zeitpunkt einfach nicht realistisch. In Harvard beispielsweise, wo seit 20 Jahren Patienten behandelt werden, sind es 700 im Jahr....

Wir sind mittlerweile so weit, sagen zu können, dass die Partikeltherapie gegen einige Tumorarten sehr viel besser hilft als konventionelle Bestrahlung. Sie birgt beispielsweise bei allen Schädelbasis- oder Augentumoren enorme Vorteile. Hier geht sie weit über den Ansatz einer ko...

In dieser Situation profitiert sowieso niemand mehr. Unsere Anlage, die wir im Jahr 2000 projektiert und dem Bund vorgestellt hatten, ist so konzipiert, dass wir mit circa 1.000 Patienten gerechnet haben – nachdem wir erst einmal den Nutzen, dann die Kosten definieren wollten, um...

Tatsache ist, dass Deutschland bislang weltweit bei den Medizingeräten als Technologie-Führer wahrgenommen wird. Wie sehr der Rückzug von Siemens auf diesem speziellen Feld dem Ansehen schadet, vermag ich nicht vorherzusagen. Schade ist es für uns vor allem auch deswegen, weil wi...

Es ist eine unschöne Gemengelage, da gerade alles in einen Topf geworfen wird: die Wirtschaftlichkeit, der Patientennutzen, die Technologie. Daraus resultiert die Sorge, dass die Methode als solche infrage gestellt werden könnte. Doch im Grunde sind wir unabhängig und erfolgreich...

Das sehe ich nicht so trübe. Unsere Forschung in Heidelberg ist traditionell international stark vernetzt. Das muss Forschung heute auch sein. Wir haben hervorragende Kooperationen mit Japan, den USA und auch Mailand. Die Community in unserem Fach ist so klein, dass wir alle zusa...

Die Technik ist mittlerweile aus der Phase der Kinderkrankheiten heraus. Unsere Physiker und Ingenieure beherrschen die Technologie in außergewöhnlicher Weise, sodass wir auch vor Ort weiterentwickeln und bauen können. Unsere Pläne haben sich also nicht verändert....

Ich glaube daran, dass sich das Gute langfristig durchsetzen wird. Unsere Kultur ist es, die Dinge ständig zu hinterfragen, anzupassen, abzuändern. Während Entscheidungen, die beispielsweise in Japan gefällt werden, wo ich selbst einige Zeit gearbeitet habe, relativ lange exekuti...

Ja, aber genau das widerlegen wir tagtäglich mit unserer Forschung hier in Heidelberg. Die Krankenkassen und der Gemeinsame Bundesausschuss sehen uns, verständlicherweise, als Referenzzentrum. Neun Tumorarten sind für die Schwerionen-Therapie bereits freigegeben worden, weil der ...

Interview: Claudia Dirks
kma 09/2011 - Seite: 050-051

Kommentar hinzufügen

Hinweis: Kommentare können von allen Besuchern gelesen werden. Nutzen Sie daher bitte die Kommentarfunktion ausschließlich für einen Kommentar zu diesem Artikel. Allgemeine Fragen zum Artikel können Sie gerne über das Kontaktformular an uns richten.

Ihr Name:*
Betreff:*
Kommentar:*
Sicherheitscode:* 

Bitte Lösung der gestellten Rechenaufgabe eintragen!
 
* Pflichtfelder