Die Wirtschaftlichkeit neuer BHKW-Module kann im Krankenhaus durch die Nutzung der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung und der Auskopplung von Dampf gesteigert werden. Wie das funktioniert zeigte Michael Müller am Beispiel des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg, wo die Tagung auch stattfand.
Hamburg wurde 2011 zur Umwelthauptstadt Europas gekürt. Energieeffizienzprojekte werden dort durch das Förderprogramm „Unternehmen für Ressourcenschutz” finanziell bezuschusst. Jens Hoppe von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt erörterte den Teilnehmern, wie man an das Geld kommt.
Das CO2-Äquivalent von Strom ist sehr hoch. In seinem Vortrag „Wärmelieferungen aus dem ZuhauseKraftwerk” erklärte Michael Groß, wie die Krankenhäuser weitestgehend umweltverträglich erzeugten Strom beziehen können. Dabei auch noch möglichst günstige Konditionen auszuhandeln ist die Kernkompetenz von Energiefachleuten. Über Ziele und Formen der Partnerschaften mit diesen auf ein in Zukunft sicher noch sehr relevantes Thema spezialisierten Beratern referierte Gerd Lüdeking.
Der Vortrag „Vergabe im Bereich der Krankenhäuser: Dauerbrenner und moderne Beschaffung” von Rechtsanwalt Henrik Baumann widmete sich den Anwendungsbereichen und der richtigen Anwendung der Vergabeordnung und der losweisen Vergabe. Wie darüber hinaus Aspekte wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Umweltschutz auch in die Vergabeentscheidungen der Krankenhäuser mit einbezogen werden können, war ein weiterer interessanter Schwerpunkt seiner Ausführungen.
Über den richtigen und nötigen Versicherungsschutz und die juristische Verantwortung der Technischen Leiter sprach abschließend Carsten Strecke von einer namhaften deutschen Versicherungsgesellschaft. Eine Berufshaftpflichtversicherung sollte jeder Technikverantwortliche im Krankenhaus haben, um nach getaner Arbeit ruhig schlafen zu können.









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