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Klinikambulanzen

Gezerre um Krebspatienten

Die ambulante Krebsthe­rapie ist für Kranken­häuser ein mühsames Geschäft. Vielver­sp­re­chend, weil Krebs­kranke immer häufiger ambulant versorgt werden, aber brotlos, weil die Behandlung sich derzeit nicht rechnet. Das neue Versor­gungs­gesetz könnte die Situation zusätzlich verschärfen.

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Auszug aus dem Artikel

Es gibt in Deutschland anderthalb Millionen krebs­kranke Menschen: Allein ihre Versorgung schlägt mit zwölf Milli­arden Euro in der gesetz­lichen Kranken­ver­si­cherung zu Buche. Immer mehr dieser Patienten werden ambulant versorgt – ein heiß umkämpfter Markt zwischen nieder­ge­l...

Die Kliniken beschwichtigt das kaum. „Dort, wo es gemeinsame Inter­essen gibt, wird auch ohne gesetz­lichen Zwang koope­riert. Und wo es keine gemein­samen Inter­essen gibt, ist es wider­sinnig, per Gesetz Koope­ration vorzu­sch­reiben”, kriti­siert Ralf Heyder, Referent für Poli...

Hallek betont, dass es nieder­ge­lassene Kollegen mit viel Erfahrung und Kompetenz gebe. Er fordert deshalb, dass Qualitäts­kri­terien wie beispiels­weise Mindest­mengen und nachge­wiesene Kompe­tenzen die Basis für eine Zulassung zur ambulanten Krebs­ver­sorgung sein sollten. „D...

Welche Inhalte und Grenzen bei der spezialärzt­lichen Versorgung im Detail gelten werden, soll laut Gesetz der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (GBA) festlegen, in dem neben den Kassen auch die KBV und die DKG sitzen. „Das Risiko besteht darin, dass der GBA ein Gremium mit sehr unter...

Die ambulante Versorgung im Krankenhaus insgesamt hat derzeit ein Volumen von vier Milli­arden Euro, Tendenz steigend (siehe Grafik). Im Gesetz­entwurf wird die Selbst­ver­waltung aufge­fordert, eine neue Gebüh­ren­ordnung zu entwi­ckeln. Sie soll auf dem Einheit­lichen Bewer­tun...

Jens Mau
kma 11/2011 - Seite: 038-041

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