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Mein Standpunkt: Telemedizin

Ein Quantum ist zu wenig

Foto: Telekom

Axel Wehmeier, Leiter Konzerngeschäftsfelds Gesundheit Deutsche Telekom AG

Telemedizin ist technisch kein Problem, volkswirtschaftlich sinnvoll, patientenorientiert, Lösung für den Ärztemangel auf dem Land – auch und vor allem in Hinblick auf den demografischen Wandel. Warum also ist sie hierzulande so unpopulär, fragt sich Axel Wehmeier.

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Auszug aus dem Artikel

Diabetologen prüfen Blutzuckerwerte online, Kardiologen kontrollieren das EKG ihrer Herzinsuffizienz-Patienten via Internet, Krebsspezialisten tauschen sich per Video aus, und Radiologen holen bei ausländischen Kollegen eine Zweitmeinung ein: Telemedizin ist keine Zukunftsvision ...

Dabei ist längst Eile geboten. Ein Beispiel: In Deutschland leben zwei bis drei Millionen Menschen mit Herzschwäche. 2010 war dies der zweithäufigste Anlass für eine stationäre Behandlung und die dritthäufigste Todesursache. Herzinsuffizienzpatienten, die sich telemedizinisch bet...

Dabei stehen Lösungen wider die Versorgungsschere in den Startlöchern – etwa „Schwester Agnes”: Ausgestattet mit einem vernetzten Tablet-PC, macht eine Gemeindeschwester im Arztauftrag Patienten-Hausbesuche. Die Dokumentation macht sie am Laptop, der die Daten direkt in die Praxi...

Axel Wehmeier, Leiter des Konzerngeschäftsfelds Gesundheit bei der Deutschen Telekom AG
kma 05/2012 - Seite: 018-018

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