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Alarmsysteme

Mehr Ruhe für Intensivpatienten

Foto: Dräger

Ausschalten ist keine Lösung: Intelligente Alarmsysteme führen zu mehr Sicherheit und Ruhe bei Personal und Patienten.

Zu viele Geräte schlagen auf Inten­siv­sta­tionen zu oft Alarm. Künftig müssen sie besser vernetzt und die Alarme so verteilt werden, dass es beim Patienten still ist und das Personal gezielt alarmiert wird. Wie eine solche Integ­ration sicher gelingt, wird zurzeit auch in einem Technical Report zur Norm IEC 80001 erarbeitet.

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Auszug aus dem Artikel

Wenn es auf Inten­siv­sta­tionen der zahlreichen Ärzte­serien wieder piepst, hupt und bimmelt, eilt eine Heerschaar von Ärzten und Pflegern zum Patienten und rettet ihn im letzten Moment vor dem sicheren Tod. Denn in den fiktiven Kranken­häusern geht kein Alarm unter, und jeder W...

Krach wie auf einer Haupt­straße
Sowohl Ärzte und Pflege­kräfte als auch Patienten leiden unter dem Lärm, den die Medizin­geräte rund um die Uhr produ­zieren. Denn Lärm bedeutet Stress. Laut Unter­su­chungen gibt es auf einer Inten­siv­station durch­schnittlich mehr a...

Eine Möglichkeit zur Vermin­derung der Geräusch­be­lastung sehen die VDE-Experten in einem zentralen Alarm­ma­na­ge­ment­system, wie es bereits in Japan oder den USA angewendet wird. Hierbei wird nicht am Bett akustisch alarmiert, sondern die Alarme werden in eine Zentrale weiter...

Zwar eignen sich beide Ansätze dazu, die Pflege­kraft am Patien­tenbett zu entlasten und den Geräusch­pegel für den Patienten zu reduzieren, bekämpfen aber vorder­gründig die Symptome und nicht die Ursachen des Problems.
Um falsch-positive Alarme zu reduzieren, schlagen die ...

„Der Report hilft zwar nicht, die Anzahl der Alarme zu reduzieren. Er kann aber helfen, das gegen­wärtige Chaos zu bändigen”, hofft Riemen­schneider, der in einer Arbeits­gruppe der Deutschen Kommission Elektro­technik Elektronik Infor­ma­ti­ons­technik (DKE) zusammen mit anderen...

Wenn man annimmt, dass eine deutliche Fehlalarm­re­duktion zu einer Re-Sensi­bi­li­sierung des Personals führt, sei der Verlust an techni­scher Sensi­ti­vität nach Ansicht des VDE zu verkraften. Schließlich sei nicht die Sensi­ti­vität der Einzel­teile, sondern die des gesamten Ü...

Eugenie Wulfert
kma 06/2012 - Seite: 044-046

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