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Arbeits- und Gesundheitsschutz

Die Psyche ist schützenswert

Fotos: Wulfert

Arbeitsbedingungen im Blick: Rainer Gensch, Landesamt für Arbeits-, Gesundheitsschutz und Sicherheit und Ulrike Pohling, Arbeitsmedizinerin an der Charité, ermahnen Arbeitgeber zu mehr Umsicht.

Angebote wie Stress­be­wäl­ti­gungs- und Burnout-Seminare im Rahmen des betrieb­lichen Gesund­heits­ma­na­ge­ments sollen den beson­deren Einsatz der Kliniken für die Gesundheit ihrer Mitar­beiter demon­s­trieren. Dabei sind sie gesetzlich verpf­lichtet, die Mitar­beiter vor gesund­heit­lichen Gefähr­dungen zu schützen – auch vor psychi­schen.

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Auszug aus dem Artikel

Das Gesund­heits­wesen und damit die ärztlichen Arbeits­be­din­gungen sind in den vergan­genen Jahren einem drasti­schen Wandel unter­worfen. Durch die Umstellung auf das Fallpau­schalen-Modell verän­derte sich auch die Arbeits­struktur in den Kliniken. Auch aufgrund dieser Verän...

Diese Einschätzung teilt auch Rainer Gensch, Arbeits­me­di­ziner und stell­ver­t­re­tender Direktor des Lande­samtes für Arbeits­schutz, Gesund­heits­schutz und technische Sicherheit (LAGetSi) in Berlin. „Noch immer besteht vielfach der Irrglaube, dass das Arbeits­schutz­gesetz n...

„Wenn die Führungs­kräfte eines Unter­nehmens Gesund­heits­ma­na­gement vom Arbeits­schutz abgrenzen, dann verstehen sie nicht, wie weit die Bestim­mungen des Gesetzes greifen, oder wollen es nicht verstehen”, kriti­siert Pohling. Andere wiederum seien aufgrund der Vielfalt der p...

Wenn Kliniken ihre Mitar­beiter zu mehr Bewegung und gesundem Essen ermutigen, greife es laut Arbeits­me­di­zi­nerin Pohling zu kurz. Denn in erster Linie bestimmen die Verhält­nisse am Arbeits­platz und das Führungs­ver­halten der Vorge­setzten, wie gut es den Beschäf­tigten geh...

Eugenie Wulfert
kma 07/2012 - Seite: 046-047