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Katrin Keller

Eigene Idee – eigenes Geld

Foto: Baier

Eine Hand an der Tastatur, die andere am Kind: So sieht der Arbeitsalltag von Katrin Keller aus, die nach getaner Arbeit gern noch in Anzug und Pumps zum Spielplatz stöckelt, dort im Sand versinkt und sich auf der Rutsche vergnügt.

Zierlich, entwaffnend offen und sprühend vor Idealismus, so kommt die Gründerin der Samedi GmbH daher, eines Online-Termin­bu­chungs­systems. Ihre erste Karriere machte sie im Banken- und Immobi­li­en­ge­schäft, ihre zweite mit einer eigenen Idee in der Gesund­heits­wirt­schaft. Geblieben ist der Anspruch, in alte Struk­turen neues Leben zu bringen.

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Auszug aus dem Artikel

Bei unserer ersten Begegnung 2008 war sie begeistert von ihrer Geschäft­sidee eines webba­sierten Termin­bu­chungs­systems für Arztpraxen und das diese Idee auch langsam – im doppelten Sinne – in der Praxis ankam. Heute, vier Jahre und rund 6.000 Kunden später, ist es immer noch ...

Ein Gespräch mit einer Frau, die immer im Jetzt und in der Zukunft ist....

Anhand einer persön­lichen Kranken­ge­schichte wurde mir vor Augen geführt, wie ineffi­zient das Gesund­heits­wesen ist. Es war praktisch nicht möglich, nicht mal für einen privat versi­cherten Patienten, mehrere Arzttermine sinnvoll aufein­ander abzustimmen. Die Ursprung­sidee w...

Irgendwie Karriere zu machen war nie mein Thema. Mein privates Umfeld sagte auch sofort, ich solle besser die Hände vom Gesund­heits­wesen lassen und natürlich auch von der windigen Inter­net­branche. Aber eine eigene Idee zu reali­sieren war schon immer mein Traum. 2007 war die ...

In meinem alten Job hatte ich viel mit Projekt­ent­wicklung von Immobilien und Lofts zu tun, in denen zum größten Teil Start-ups saßen. Die Arbeits­weise der Leute hat mir gefallen. Dieses Herzblut, diese totale Überzeugung, an eine Sache zu glauben und für den Erfolg zu arbeiten...

Nicht ganz. Wir haben unsere eigenen Erspar­nisse inves­tiert. Darauf sind wir auch im Nachhinein schon ein bisschen stolz. Anderer Leute Geld auszu­geben ist immer ein bisschen einfacher als das eigene. Heute kann ich sagen, es gibt nichts Schöneres, als etwas im Kopf entstehen ...

Ich hatte in meinem vorhe­rigen Leben nie etwas mit Vertrieb zu tun. Jetzt auf einmal musste ich meine Idee irgendwie verkaufen. Jemanden erst einmal überzeugen und dann auch noch seine Unter­schrift unter den Vertrag einfordern – da gab es einiges zu lernen!...

Fachlich ist die Begeis­terung für unser Produkt immer noch da, und auch bei unseren 32 Mitar­beitern. Wir haben immer noch unseren Kicker, an dem regel­mäßig Büro-interne Turniere statt­finden. Wir frühstücken montags gemeinsam, gehen Baseball oder Beach­vol­leyball spielen und ...

Wie würden Sie Ihren Führungsstil besch­reiben?...

Woher nehmen Sie das Selbst­be­wusstsein, in dieser konser­va­tiven Branche etwas verändern zu können?...

Hinzu kommt, dass das, was ich tue, mir immer irgendwie Spaß macht. Und ich will immer mehr von dem, was ich gemacht habe, reali­siert sehen. Damals bei den Immobilien und auch jetzt. Ich freue mich darüber, immer mehr Ärzte mit Samedi arbeiten zu sehen, weil ich weiß, es bringt ...

Ganz ehrlich, ich sehe heute weder Vor- noch Nachteile darin. Damals auf den Baustellen rumzu­laufen, mit Anfang 20 und kurzem Röckchen, das war irgendwie schwie­riger, aber das Gesund­heits­wesen ist ja (überlegt kurz) … zivili­sierter. (lacht.)...


Zur Person
Die gebürtige Frank­fur­terin (36) machte nach Abitur und Ausbildung zur Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungs­wirt­schaft Karriere in der Banken- und Immobi­li­en­fonds-Welt. Mit 28 war sie Geschäfts­füh­rerin der HAVIKA Gesell­schaft für Grund­be­...

Interview: Claudia Dirks
kma 07/2012 - Seite: 056-059

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