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Effiziente Raumlufttechnik

Auf die Filter kommt es an

Die Wahl der richtigen Filterklassen für den jeweiligen Einsatzzweck, eine angemessene Vorbehandlung der Luft und die Instandhaltung der Filter haben entscheidenden Einfluss auf deren Standzeiten und den Energieverbrauch von Klimaanlagen. Mit nur wenig mehr Aufwand kann man die Standzeiten der Filter verdoppeln und eine Menge Energie einsparen.

Das ist das Fazit einer Fortbildungsveranstaltung der Regionalgruppe Bayern-Süd im Kreiskrankenhaus Erding. Noch werden die unzähligen in Klimaanlagen verbauten Filter in den meisten Krankenhäusern stiefmütterlich behandelt, erklärt der neue Leiter der Regionalgruppe, Josef Wilnauer, die Wahl dieses Themas. Anstatt die Anlagen vermessen und berechnen zu lassen und so für eine optimale Auslegung zu sorgen, werden hier immer noch viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen. Das koste die Krankenhäuser unnötig Geld. Auch die Instandhaltung der Filter sei in den meisten Krankenhäusern noch verbesserungsfähig.

Bei den Komponenten ansetzen
„Je mehr man sich kümmert, umso mehr Kosten kann man sparen”, so lautet die einfache Formel für die Optimierung ganzer Anlagensysteme durch die richtige Wahl und Behandlung entscheidender Komponenten. Filter seien hier die günstigsten Bestandteile einer Anlage, die ohne Kapitalausgaben verbessert werden können, sie tragen rund 30 Prozent zu den Energiekosten einer Klimaanlage bei, erörterte Horst Wilkens, Mitarbeiter eines einschlägigen Herstellers. In seinen Vorträgen „Einsatz und Leistungsnachweis von Partikelfiltern” und „Energieoptimierung von Luftfiltersystemen” vermittelte er den 24 Teilnehmern der Veranstaltung, worauf es dabei ankommt. Eine optimale Filteranlage liefert und hält Reinluft auf einem beständig hohen Niveau mit einer langen Betriebslebensdauer und geringen Betriebskosten. Niedrige Druckdifferenzen über die gesamte Betriebszeit sind hier der Schlüssel zu niedrigen Energiekosten.

 



OP-Belüftung abschalten
Bei der Konditionierung der Raumluft viel Geld sparen, könnte man auch, indem man die Belüftungssysteme in den OPs in der betriebsfreien Zeit abschaltet. In letzter Zeit wurde auf vielen Veranstaltungen und Tagungen der FKT über diese von der DIN 1946 abweichende, hygienisch aber nach Aussage vieler Experten unbedenkliche Möglichkeit Energie zu sparen, referiert und diskutiert. Josef Wilnauer informierte seine Kollegen bei der Fortbildungsveranstaltung in Erding über den Stand der Dinge. Einige Technikverantwortliche bemühen sich derzeit um eine behördliche Genehmigung für diese in Österreich längst übliche Vorgehensweise.



Fortbildung in Bayern-Süd
Wie soll die Fortbildung der Regionalgruppe Bayern-Süd in Zukunft aussehen? Eine Fragebogenaktion von Josef Wilnauer lieferte eine klare Antwort auf diese Frage: Zwei Veranstaltungen im Jahr sind das richtige Pensum, dabei sollten nach Möglichkeit auch nicht mehr als zwei Schwerpunktthemen, diese dafür aber intensiv, abgehandelt werden. Kliniken sind als Veranstaltungsort optimal. Wunschthemen für die kommenden Tagungen in Bayern sind die Umsetzung der Klimaschutzverordnung Kälteanlagen, Brandschutz, Möglichkeiten zum Energieeinsparen und Instandhaltungsmanagement.

 

Maria Thalmayr
kma 07/2012 - Seite: 066-066

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